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   BGH, 03.07.1991 - VIII ZR 201/90   

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BGH, 03.07.1991 - VIII ZR 201/90 (https://dejure.org/1991,1362)
BGH, Entscheidung vom 03.07.1991 - VIII ZR 201/90 (https://dejure.org/1991,1362)
BGH, Entscheidung vom 03. Juli 1991 - VIII ZR 201/90 (https://dejure.org/1991,1362)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Abzahlungsgeschäft - Widerruf - Willenserklärung - Getränkebezugsverpflichtung - Brauerei

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Wirksamer Widerruf nach dem Abzahlungsgesetz bei Übernahme einer vertraglichen Getränkebezugsverpflichtung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AbzG §§ 1b, § 1c Nr. 3; BGB § 139
    Übernahme einer Getränkebezugsverpflichtung als Abzahlungsgeschäft

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 2903
  • ZIP 1991, 1011
  • MDR 1992, 25
  • WM 1991, 1675
  • BB 1991, 1961
  • DB 1991, 2238
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 12.07.2016 - XI ZR 564/15

    Zur Wirksamkeit des Widerrufs einer auf Abschluss eines

    (aa) Allein aufgrund eines laufend vertragstreuen Verhaltens des Verbrauchers kann der Unternehmer ein schutzwürdiges Vertrauen darauf, der Verbraucher werde seine auf Abschluss des Verbraucherdarlehensvertrags gerichtete Willenserklärung nicht widerrufen, nicht bilden (BGH, Urteile vom 19. Februar 1986 - VIII ZR 113/85, BGHZ 97, 127, 134 f., vom 16. April 1986 - VIII ZR 79/85, BGHZ 97, 351, 359, vom 3. Juli 1991 - VIII ZR 201/90, WM 1991, 1675, 1677, vom 22. Januar 1992 - VIII ZR 374/89, WM 1992, 951, 955 f. und vom 12. Dezember 2005 - II ZR 327/04, WM 2006, 220, 222; Borowski, BKR 2014, 361, 365; Braunschmidt, NJW 2014, 1558, 1560; Domke, BB 2005, 1582, 1584; Gansel/Huth/Knorr, BKR 2014, 353, 360; Homberger, EWiR 2014, 537, 538; Müggenborg/Horbach, NJW 2015, 2145, 2149; weniger eindeutig Duchstein, NJW 2015, 1409, 1410; aA Dawirs, NJW 2016, 439, 441; Hölldampf, WM 2014, 1659, 1665; Lang/Schulz, ZBB 2014, 273, 285 f.; Scholz/Schmidt/Ditté, ZIP 2015, 605, 612).
  • OLG Düsseldorf, 25.11.2016 - 16 U 5/16

    Verbraucherkreditgeschäft - Vorzeitige Darlehensablösung

    So hat der BGH zuletzt in seiner Entscheidung vom 12.07.2016- XI ZR 564/15 - klargestellt, dass allein aufgrund eines laufend vertragstreuen Verhaltens des Verbrauchers der Unternehmer ein schutzwürdiges Vertrauen darauf, der Verbraucher werde seine auf Abschluss des Verbraucherdarlehensvertrags gerichtete Willenserklärung nicht widerrufen, nicht bilden könne (BGH, Urteile vom 19. Februar 1986 - VIII ZR 113/85, BGHZ 97, 127, 134 f., vom 16. April 1986 - VIII ZR 79/85, BGHZ 97, 351, 359, vom 3. Juli 1991 - VIII ZR 201/90, WM 1991, 1675, 1677, vom 22. Januar 1992 - VIII ZR 374/89, WM 1992, 951, 955 f. und vom 12. Dezember 2005 - II ZR 327/04, WM 2006, 220, 222; Borowski, BKR 2014, 361, 365; Braunschmidt, NJW 2014, 1558, 1560; Domke, BB 2005, 1582, 1584; Gansel/Huth/Knorr, BKR 2014, 353, 360; Homberger, EWiR 2014, 537, 538; Müggenborg/Horbach, NJW 2015, 2145, 2149; weniger eindeutig Duchstein, NJW 2015, 1409, 1410; aA Dawirs, NJW 2016, 439, 441; Hölldampf, WM 2014, 1659, 1665; Lang/Schulz, ZBB 2014, 273, 285 f.; Scholz/Schmidt/Ditté, ZIP 2015, 605, 612).
  • BGH, 23.01.2018 - XI ZR 359/16

    Anpassung der Konditionen eines bestehenden Darlehensvertrages durch die Parteien

    Träfe dies zu, erfasste das gesetzliche Widerrufsrecht nach § 495 Abs. 1 BGB nur die diesen Teilbetrag betreffende Vereinbarung der Parteien (vgl. BGH, Urteile vom 19. Februar 1986 - VIII ZR 113/85, BGHZ 97, 127, 131 ff., vom 16. April 1986 - VIII ZR 79/85, BGHZ 97, 351, 360, vom 8. Oktober 1990 - VIII ZR 176/89, BGHZ 112, 288, 293 f., vom 26. Oktober 1990 - V ZR 22/89, BGHZ 112, 376, 377 f., vom 25. Mai 1983 - VIII ZR 51/82, WM 1983, 788, 789 und vom 3. Juli 1991 - VIII ZR 201/90, WM 1991, 1675, 1677; Staudinger/Kaiser, BGB, Neubearb.
  • BGH, 10.05.1995 - VIII ZR 264/94

    Behandlung eines mangels ordnungsgemäßer Widerrufsbelehrung schwebend unwirksamen

    aa) Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats fällt die Übernahme eines Getränkelieferungsvertrages - auch wenn sie in einem Grundstückskaufvertrag vereinbart wird (zum Neuabschluß vgl. BGHZ 97, 127, 131 ff [BGH 19.02.1986 - VIII ZR 113/85]; BGH, Urteil vom 8. Oktober 1992 aaO. unter B I 1 b aa) - unter den sachlichen Anwendungsbereich der §§ 1 c Nr. 3 AbzG, 2 Nr. 3 VerbrKrG (Urteile vom 3. Juli 1991 - VIII ZR 201/90 = WM 1991, 1675 unter II 1 a aa und vom 22. Januar 1992 - VIII ZR 374/89 = WM 1992, 951 unter III 2 e, zum Schuldbeitritt vgl. auch BGHZ 109, 314, 317 f).
  • BGH, 22.01.1992 - VIII ZR 374/89

    Getränkebezugsverpflichtung in notariellem Übergabevertrag

    Die Getränkebezugsverpflichtung in einem Bierlieferungsvertrag fällt nach ständiger Rechtsprechung des Senats (seit BGHZ 78, 248 [BGH 15.10.1980 - VIII ZR 192/79]; zuletzt Urteil vom 3. Juli 1991 - VIII ZR 201/90 = WM 1991, 1675 = ZIP 1991, 1011 unter II 1 a aa) unter § 1 c Nr. 3 AbzG.

    Auch die vertragliche Übernahme einer Getränkebezugsverpflichtung wird von § 1 c Nr. 3 AbzG erfaßt (BGH, Urteil vom 3. Juli 1991 aaO).

    Die längere Zeit der Vertragsdurchführung hindert die Ausübung des Widerrufsrechts nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht (BGH, Urteil vom 3. Juli 1991 a.a.O. unter II 1 a cc m.Nachw.).

    Ebenso kann dahinstehen, wem gegenüber der Verpflichtete in einem Fall wie diesem die Widerrufserklärung abzugeben hat (vgl. BGH, Urteil vom 3. Juli 1991 a.a.O. unter II 1 a ee).

  • BGH, 08.10.1992 - IX ZR 98/91

    Haftung des Rechtsanwalts bei Vertragsprüfung - Sittenwidrige Verfallklausel in

    Mit Urteil vom 3. Juli 1991 (VIII ZR 201/90, WM 1991, 1675) schließlich hat der Bundesgerichtshof die Anwendung des Abzahlungsgesetzes auf jede vertragliche Übernahme der Getränkebezugsverpflichtung eines Gastwirts gegenüber einer Brauerei ausgedehnt, und zwar gleichviel, ob die Auswechslung des Vertragspartners im Wege des dreiseitigen Vertrages zwischen der ausscheidenden, der übernehmenden und der verbleibenden Partei vereinbart wird oder - wie hier - dadurch, daß der verbleibende Teil dem Vertrag zwischen der ursprünglichen und der neuen Partei zustimmt (vgl. insoweit BGHZ 95, 88, 95; 109, 118, 132).

    Daß der Kläger - wie die Käufer wußten - bereits bei Abschluß des Bierbezugsvertrages vom 16. Juli 1984 von der T.-Brauerei über eine Widerrufsmöglichkeit belehrt worden war, steht dem Widerrufsrecht der Käufer und deren Belehrungsbedürftigkeit nicht entgegen (vgl. BGH, Urt. v. 3. Juli 1991 aaO.).

    Die Käufer hatten den Widerruf gemäß §§ 1 c, 1 b Abs. 1 AbzG gegenüber der Brauerei als der Verkäuferin (Lieferantin) zu erklären (BGH, Urt. v. 3. Juli 1991 aaO.).

    Wenn ein Vertrag neben anderen, nicht unter das Abzahlungsgesetz fallenden Regelungen die Übernahme einer Bierbezugsverpflichtung enthält, die diesem Gesetz unterliegt, bezieht sich die Widerruflichkeit nur auf die Bezugsabrede, nicht auf die anderen vertraglichen Vereinbarungen (BGHZ 109, 314, 320; BGH, Urt. v. 3. Juli 1991 aaO.).

  • BGH, 04.12.1996 - VIII ZR 360/95

    Rückabwicklung eines langjährig durchgeführten Getränkelieferungs- und

    Das Berufungsgericht hat zu Recht angenommen, da der Widerruf nach dem Abzahlungsgesetz unmittelbar nur die Unwirksamkeit der Getränkebezugsverpflichtung als solcher zur Folge hat und sich die Wirksamkeit der übrigen - nicht kaufrechtlichen - Teile des Vertrags vom 13. Juni 1985 nach § 139 BGB bestimmt (st.Rspr., Urteil vom 25. Mai 1983 aaO. unter II 2 a und III 5; BGHZ 97, 351, 360; 109, 314, 320; 112, 376, 378; Urteil vom 3. Juli 1991 - VIII ZR 201/90 = WM 1991, 1675 unter II 1 b; Urteil vom 8. Oktober 1992 - IX ZR 98/91 = WM 1993, 420 unter B I 1 c cc, zur entsprechenden Rechtslage nach dem Verbraucherkreditgesetz BGHZ 128, 156, 165).

    Zu ersetzen sind aber jedenfalls die aus dem Kapital tatsächlich gezogenen Nutzungen (Senatsurteil vom 3. Juli 1991 aaO. unter II 2 a, BGHZ 115, 268, 270; BGH, Urteil vom 24. September 1996 - XI ZR 185/94 unter III 2 a, z. Veröffentl. bestimmt).

  • BGH, 21.10.1992 - VIII ZR 99/91

    Vertragsübernahme bei Erwerb eines Gaststättengrundstücks und Übernahme einer

    Es hat schon nicht erkannt, jedenfalls aber nicht in den Entscheidungsgründen erörtert, daß neben den von ihm allein geprüften Alternativen einer kumulativen oder befreienden Schuldübernahme durch die Eheleute E. als weitere, besonders naheliegende Möglichkeit eine Vertragsübernahme in Betracht kam (dazu z.B. BGHZ 95, 88, 93 ff; 96, 302, 307 ff [BGH 27.11.1985 - VIII ZR 316/84]; 109, 118, 123 und Senatsurteil vom 3. Juli 1991 - VIII ZR 20l/90 = WM 1991, 1675 unter II 1 a aa m.Nachw.), wenn es auch den hier entscheidungserheblichen Teil einer Vertragsübernahme - nämlich das Ausscheiden des Beklagten aus dem Vertragsverhältnis mit der Klägerin - mit der Ablehnung einer privativen Schuldübernahme ebenfalls verneint hat.

    bb) Die erforderliche Zustimmung der Klägerin zu der Vertragsübernahme (dazu z.B. Senatsurteil vom 3. Juli 1991 aaO.) ergibt sich aus ihrem oben (II 1 b aa) bereits erörterten Schreiben vom 22. Oktober 1981.

  • OLG Frankfurt, 23.04.2013 - 11 U 48/10

    Rückabwicklung des Beitritts einer mittelbaren Konzerntochter eines

    Zu ersetzen sind jedenfalls die aus dem Kapital tatsächlich gezogenen Nutzungen [BGH Urt. v. 3.7.1991 - VIII ZR 201/90 - Rn. 22; Urt. v. 24.9.1996  XI ZR 185/94 - Rn. 28].
  • OLG Köln, 19.08.1996 - 1 W 72/96

    Übernahme eines Bierlieferrechts in einem Mietvertrag

    Vielmehr reicht es aus, wenn der Verbraucher deutlich zum Ausdruck bringt, daß er den Vertragsschluß nicht mehr gelten lassen will, wobei es auf seine Motive für die Ausübung des Widerrufsrechts nicht ankommt (vgl. BGH ZIP 1991, 1011 = WM 1991, 1675).
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