Rechtsprechung
   BGH, 19.07.2001 - IX ZR 62/00   

Gehilfe des Konkursverwalters

§ 82 KO (§ 60 InsO), § 278 BGB, Haftung des Konkursverwalters für (auch strafbare) Schädigungen der Konkursmasse durch seine Gehilfen in Erfüllung von konkursspezifischen Verwalterpflichten;

§§ 670, 675 BGB, Risiko der Bank bei Fälschung eines Überweisungsauftrags, zum Anspruch der Bank aus pVV;

§ 249 BGB, ersatzfähiger Schaden bei scheinbarer Belastung des Kontos (Unverfügbarkeit des "Buchgeldes");

zur (analogen) Anwendung von § 255 BGB beim Schadensausgleich hinsichtlich eines falsch ausgewiesenen Kontostands

Volltextveröffentlichungen (12)

  • Judicialis
  • Jurion

    Fälschung eines Überweisungsauftrages - Schädigung der Masse - Konkursverwalter - Pflichtverletzung des Konkursverwalters - Erfüllungsgehilfe - Haftung für Erfüllungsgehilfen - Erfüllung von Masseverbindlichkeiten - Überweisungsformular - Schadensersatz - Anspruch auf Berichtigung des Kontostandes

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Schadensersatzpflicht des Konkursverwalters gegenüber Amtsnachfolger wegen Masseverkürzung durch seitens einer Hilfsperson gefälschte oder verfälschte Überweisungsaufträge

  • Deutsches Notarinstitut

    KO § 82; BGB § 278
    Haftung des Konkursverwalters für Erfüllungsgehilfen

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage der Haftung des Konkursverwalters für masseschädliche Verfehlungen (hier: Fälschungen oder Verfälschungen von Überweisungsaufträgen) seines Angestellten

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 254, 255, 278, 421; KO § 82
    Haftung des Konkursverwalters für Fälschung eines Überweisungsauftrags durch Angestellte; Schädigung der Masse

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    KO § 82; BGB §§ 255, 278, 670
    Schadensersatzpflicht des Konkursverwalters gegenüber Amtsnachfolger wegen Masseverkürzung durch seitens einer Hilfsperson gefälschte oder verfälschte Überweisungsaufträge

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung des Konkursverwalters für Mitarbeiter bei gefälschten Überweisungsaufträgen

  • beck.de (Entscheidungsanmerkung)

    Haftung des Konkursverwalters für Masseverkürzungen mit von Gehilfen verfälschten oder gefälschten Überweisungen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2001, 3190
  • ZIP 2001, 1507
  • NZI 2001, 544
  • NZI 2002, 22
  • VersR 2002, 204
  • WM 2001, 1605
  • BB 2001, 2394
  • DB 2001, 2714



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Wird zitiert von ... (48)  

  • BGH, 03.03.2016 - IX ZR 119/15  

    Haftung des Insolvenzverwalters: Zurechenbarkeit des Verschuldens eines mit der

    Unter der Geltung der Konkursordnung hat der Bundesgerichtshof daher § 278 BGB angewandt, wenn der Verwalter sich zur Erfüllung seiner Pflichten anderer Personen bediente (BGH, Urteil vom 21. März 1961 - VI ZR 149/60, WM 1961, 511, 512; vom 17. Januar 1985 - IX ZR 59/84, BGHZ 93, 278, 284; vom 19. Juli 2001 - IX ZR 62/00, WM 2001, 1605, 1606).
  • BGH, 08.11.2001 - IX ZR 64/01  

    Pflichten des Rechtsanwalts beim Abschluß eines Abfindungsvergleichs;

    Diese von den Beklagten zu verantwortende Unsicherheit darf nicht zu Lasten der Klägerin gehen (vgl. Senatsurt. v. 19. Juli 2001 - IX ZR 62/00, WM 2001, 1605, 1607).
  • BGH, 15.03.2012 - III ZR 148/11  

    Zur Haftung einer Vertriebsorganisation für ein strafbares Verhalten ihres

    Das gilt selbst dann, wenn diese seinen Weisungen oder Interessen vorsätzlich zuwiderhandelt, um eigene Vorteile zu erzielen (vgl. BGH, Urteile vom 11. Oktober 1994 - XI ZR 238/93, NJW 1994, 3344, 3345; vom 4. Februar 1997 - XI ZR 31/96, NJW 1997, 1360, 1361; vom 13. Mai 1997 - XI ZR 84/96, NJW 1997, 2236, 2237; vom 19. Juli 2001 - IX ZR 62/00, NJW 2001, 3190, 3191; vgl. auch Senatsurteil vom 10. Februar 2005 - III ZR 258/04, NJW-RR 2005, 756, 757).

    Durch den Zug um Zug-Vorbehalt hinsichtlich der Abtretung von Ansprüchen gegenüber dem DIT hat es Vorsorge getroffen, dass der Klägerin durch die Verurteilung der Beklagten kein unverdienter Vorteil verbleibt (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 19. Juli 2001 - IX ZR 62/00, NJW 2001, 3190, 3192).

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