Rechtsprechung
   BGH, 12.12.2000 - XI ZR 138/00   

Zugangsstörung zum Online-Service

§ 8 AGBG (jetzt § 307 Abs. 3 BGB <Fassung seit 1.1.02>), Inhaltskontrolle einer Einschränkung der Hauptleistungspflicht;

§ 11 Nr. 7 AGBG (vgl. § 309 Nr. 7 BGB <Fassung seit 1.1.02>), konkludente Haftungsfreizeichnung

Volltextveröffentlichungen (19)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JurPC

    AGBG §§ 8, 11 Nr. 7
    Haftungsausschluss beim Online-Banking

  • aufrecht.de

    Haftungsausschluss in Banken-AGB´s bei techn. Problemen (Onlinezugang) unwirksam,

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Kreditinstitut - Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen - Zugang zum Online-Service - Unterbrechung - Beschränkung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit eines auch für grobes Verschulden geltenden formularmäßigen Haftungsausschlusses eines Kreditinstituts für Unterbrechungen des Zugangs zum Onlinebanking

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Unwirksamkeit der AGB-Klausel eines Kreditinstituts, durch die die Haftung für Störungen des Online-Service ausgeschlossen wird

  • Universität des Saarlandes
  • beck.de (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    Unwirksame Klauseln von Kreditinstituten zu Zugangseinschränkungen ihres Online-Service

  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Bankrecht: Unwirksamkeit des Haftungsausschlusses für grob verschuldete Zugangsbeschränkungen zum Online-Banking

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Haftung der Bank bei Unterbrechung des Zugangs zum Online-Service?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG §§ 8, 11 Nr. 7
    Formularmäßiger Ausschluß der Haftung bei zeitweiligen Beschränkungen und Unterbrechungen des Zugangs zum Online-Service von Kreditinstituten auch bei groben Verschulden

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Unwirksamkeit von Haftungsbeschränkungklausel der Bank im Online - Service

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (12)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Umfassender Haftungsausschluß für Zugangsstörungen beim Online-Banking unzulässig

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Umfassender Haftungsausschluß für Zugangsstörungen beim Online-Banking unzulässig

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Online-Banking: Umfassender Haftungsausschluss für Zugangsstörungen unzulässig

  • heise.de (Pressebericht, 12.12.2000)

    Online-Banken dürfen Haftung bei Zugangsstörungen nicht ausschließen

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    AGBG §§ 8, 11 Nr. 7
    Unwirksamkeit eines auch für grobes Verschulden geltenden formularmäßigen Haftungsausschlusses eines Kreditinstituts für Unterbrechungen des Zugangs zum Onlinebanking

  • justicia.de (Kurzinformation)

    Haftungsausschluss unwirksam

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Haftung darf für Störungen beim Online-Zugang nicht ausgeschlossen werden -

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Unzulässige Haftungsfreizeichnung einer Online-Bank

  • beck.de (Kurzinformation)

    Haftungsausschluss für Zugangsstörungen beim Online-Banking

  • beck.de (Leitsatz)

    Unzulässiger Haftungsausschluss für Zugangsstörungen beim Online-Banking

  • aid24.de (Kurzinformation)

    Bank darf Haftung bei Zugangsstörungen zum Online-Account nicht ausschließen

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Bankrecht; Haftungsausschluss für Zugangsstörungen beim Online-Banking

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    AGBG § 11
    Unwirksamkeit eines auch für grobes Verschulden geltenden formularmäßigen Haftungsausschlusses eines Kreditinstituts für Unterbrechungen des Zugangs zum Onlinebanking

  • beck.de (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    Unwirksame Klauseln von Kreditinstituten zu Zugangseinschränkungen ihres Online-Service

Papierfundstellen

  • BGHZ 146, 138
  • NJW 2001, 751
  • ZIP 2000, 152
  • ZIP 2000, 2017
  • ZIP 2001, 152
  • MDR 2001, 463
  • VersR 2002, 762
  • WM 2001, 196
  • MMR 2001, 225
  • BB 2001, 326
  • DB 2001, 477
  • K&R 2001, 217
  • ZUM 2001, 704
  • afp 2001, 539



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BGH, 15.11.2007 - III ZR 247/06

    Zur Wirksamkeit Allgemeiner Geschäftsbedingungen in Pay-TV-Verträgen

    Hingegen sind Klauseln, die das Hauptleistungsversprechen abweichend vom Gesetz oder der nach Treu und Glauben und nach der Verkehrssitte geschuldeten Leistung einschränken, ausgestalten oder modifizieren, inhaltlich zu kontrollieren (BGHZ 100, 157, 173 f; 130, 150, 156; 146, 138, 140; 148, 74, 78; jeweils m.w.N.).
  • BAG, 27.11.2003 - 2 AZR 135/03

    Anfechtung und Widerruf einer Beendigungsvereinbarung

    Abreden über den unmittelbaren Gegenstand der Hauptleistung unterliegen aber aus Gründen der Vertragsfreiheit regelmäßig keiner Inhaltskontrolle (vgl. BGH 15. Januar 1987 - III ZR 153/85 - NJW 1987, 2014, 2015; 12. März 1987 - VII ZR 37/86 - BGHZ 100, 157, 174; 24. November 1988 - III ZR 188/87 - BGHZ 106, 42, 46; 24. September 1998 - III ZR 219/97 - NJW 1999, 864; 12. Dezember 2000 - XI ZR 138/00 - BGHZ 146, 138, 140; 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00 - BGHZ 147, 354; AnwKomm-BGB-Heinrichs § 307 Rn. 18; HK-BGB/Schulte/Nöle § 305 Rn. 2 und § 307 Rn. 8; Bauer NZA 2002, 169, 172; Däubler NZA 2001, 1329, 1324; Lingemann NZA 2002, 181, 185; Preis S. 31; Thüsing BB 2002, 2666, 2674).
  • BGH, 12.06.2001 - XI ZR 274/00

    Zur Gültigkeitsbefristung von Telefonkarten

    b) Allerdings unterliegen gemäß § 8 AGBG bloße Abreden über den unmittelbaren Gegenstand der Hauptleistung (sogenannte Leistungsbeschreibungen) ebensowenig der Inhaltskontrolle nach dem AGB-Gesetz wie Vereinbarungen über das vom anderen Teil zu erbringende Entgelt (st.Rspr., vgl. BGHZ 137, 27, 29; 141, 137, 141; 141, 380, 382 f.; Senatsurteil vom 12. Dezember 2000 - XI ZR 138/00, WM 2001, 196, 197, für BGHZ vorgesehen).
  • BGH, 05.10.2017 - III ZR 56/17

    Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Telekommunikationsunternehmens:

    Es ist nach dem im Bürgerlichen Recht geltenden Grundsatz der Privatautonomie den Vertragsparteien im Allgemeinen freigestellt, Leistung und Gegenleistung zu bestimmen; mangels gesetzlicher Vorgaben fehlt es insoweit regelmäßig auch an einem Kontrollmaßstab (st. Rspr., z.B. Senat, Urteile vom 22. September 2016 - III ZR 264/15, NJW-RR 2016, 1387 Rn. 12; vom 9. Oktober 2014 - III ZR 32/14, NJW 2015, 328 Rn. 37 und vom 13. Januar 2011 - III ZR 78/10, NJW 2011, 1726 Rn. 15; BGH, Urteile vom 6. Juli 2011 - VIII ZR 293/10, NJW 2011, 3510 Rn. 10; vom 12. Juni 2001 - XI ZR 274/00, BGHZ 148, 74, 78; vom 12. Dezember 2000 - XI ZR 138/00, BGHZ 146, 138, 140 und vom 24. März 1999 - IV ZR 90/98, BGHZ 141, 137, 141).

    Die Freistellung von der Inhaltskontrolle gilt jedoch nur für Abreden über den unmittelbaren Leistungsgegenstand, während Regelungen, die die Leistungspflicht des Verwenders einschränken, verändern, ausgestalten oder modifizieren, inhaltlich zu kontrollieren sind (z.B. Senat, Urteil vom 15. November 2007 - III ZR 247/06, NJW 2008, 360 Rn. 18; BGH, Urteile vom 6. Juli 2011 aaO; vom 28. März 2001 - IV ZR 19/00, NJW 2011, 1934, 1935; vom 12. Juni 2001 aaO; vom 12. Dezember 2000 aaO; vom 24. März 1999 aaO).

  • OLG Karlsruhe, 02.08.2011 - 12 U 173/10

    Lebensversicherungsvertrag: Haftung des Versicherers bei fehlerhafter Beratung

    Indem die Klauseln die Beklagte von ihrer nach den gesetzlichen Regelungen bestehenden Verantwortlichkeit für ihre Erfüllungsgehilfen im Rahmen der Vertragsverhandlungen (s.o.) freistellen und die Erfüllung der Informations- und Beratungspflichten allein diesen zuweisen, wird die grundsätzlich bestehende Haftung der Beklagten zumindest mittelbar gänzlich ausgeschlossen (vgl. BGH NJW 2001, 751-753 [juris Tz. 17]; Wolf/Lindacher/ Pfeiffer - Dammann , AGB-Recht, 5. Aufl. 2009, § 309 Nr. 7 Rn. 50).

    Ein solcher umfassender, Vorsatz und alle Grade der Fahrlässigkeit umfassender Haftungsausschluss ist aber insgesamt unwirksam (§ 11 Nr. 7 AGBGB, BGH NJW 2001, 751-753 [juris Tz. 21]).

  • BGH, 23.03.2004 - XI ZR 14/03

    Kündigung einer abgetretenen Forderung

    Da die Klägerin die genannte Formularerklärung - wie bereits der Sitz der Parteien des vorliegenden Rechtsstreits in unterschiedlichen Oberlandesgerichtsbezirken zeigt - über den Bezirk eines Oberlandesgerichts hinaus verwendet, hat der erkennende Senat die Auslegung dieser Formularerklärung durch das Berufungsgericht in vollem Umfang zu überprüfen (vgl. BGHZ 98, 256, 258; 105, 24, 27; 112, 204, 210; Senatsurteil BGHZ 146, 138, 140; jeweils m.w.Nachw.).
  • BAG, 03.06.2004 - 2 AZR 427/03

    Aufhebungsvertrag

    Abreden über den unmittelbaren Gegenstand der Hauptleistung unterliegen aus Gründen der Vertragsfreiheit regelmäßig ebenso wenig wie Vereinbarungen über das von dem anderen Teil zu erbringende Entgelt einer Inhaltskontrolle (vgl. BGH 15. Januar 1987 - III ZR 153/85 - NJW 1987, 2014, 2015; 12. März 1987 - VII ZR 37/86 - BGHZ 100, 157, 174; 24. November 1988 - III ZR 188/87 - BGHZ 106, 42, 46; 24. September 1998 - III ZR 219/97 - NJW 1999, 864; 12. Dezember 2000 XI ZR 138/00 - BGHZ 146, 138, 140; 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00 - BGHZ 147, 354; AnwKomm-BGB-Heinrichs § 307 Rn. 18; HK-BGB/Schulte/Nöle § 305 Rn. 2 und § 307 Rn. 8; Bauer NZA 2002, 169, 172; Däubler NZA 2001, 1329, 1334; Lingemann NZA 2002, 181, 185; Preis Sonderbeilage NZA Heft 16/2003, 19, 31; Thüsing BB 2002, 2666, 2674).
  • BAG, 03.06.2004 - 2 AZR 428/03

    Aufhebungsvertrag

    Abreden über den unmittelbaren Gegenstand der Hauptleistung unterliegen aus Gründen der Vertragsfreiheit regelmäßig ebenso wenig wie Vereinbarungen über das von dem anderen Teil zu erbringende Entgelt einer Inhaltskontrolle (vgl. BGH 15. Januar 1987 - III ZR 153/85 - NJW 1987, 2014, 2015; 12. März 1987 - VII ZR 37/86 - BGHZ 100, 157, 174; 24. November 1988 - III ZR 188/87 - BGHZ 106, 42, 46; 24. September 1998 - III ZR 219/97 - NJW 1999, 864; 12. Dezember 2000 - XI ZR 138/00 - BGHZ 146, 138, 140; 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00 - BGHZ 147, 354; AnwKomm-BGB-Heinrichs § 307 Rn. 18; HK-BGB/Schulte/Nöle § 305 Rn. 2 und § 307 Rn. 8; Bauer NZA 2002, 169, 172; Däubler NZA 2001, 1329, 1334; Lingemann NZA 2002, 181, 185; Preis Sonderbeilage NZA Heft 16/2003, 19, 31; Thüsing BB 2002, 2666, 2674).
  • OLG Karlsruhe, 22.07.2003 - 8 U 33/03

    Bankkredit zur Finanzierung einer Kapitalanlage: Schutz des Vertrauens einer Bank

    Denn das Kreditinstitut musste nicht hellsichtiger sein als der beurkundende Notar (Ganter WM 2001, 196 unter 3a; OLG Karlsruhe, OLGR 2003, 20, 24; OLG Zweibrücken vom 25.03.2002, - 7 U 145/00 - und vom 08.07.2002 - 7 U 159/00 -, in Kopie siehe Beiheft LG II).
  • OLG München, 17.08.2001 - 21 U 1791/01

    Geschäftsbesorgungsvertrag auf Kreditvermittlung gerichtet

    Auch für den vorliegenden Fall von im Jahr 1994 geschlossenen Darlehensverträgen gilt die Aussage, daß das Kreditinstitut nicht hellsichtiger sein mußte als der Notar, dem der BGH (WM 2000, 2443/2446) zugute gehalten hat, er habe bei der Beurkundung (im Jahr 1993) nicht ernsthaft an eine Erlaubnispflicht nach den Vorschriften des RBerG denken müssen (vgl. Ganter, WM 2001, 196/197; Fritz ZflR 2001, 267/269).
  • LAG Hessen, 08.01.2008 - 13 Sa 978/07

    Aufhebungsvertrag - Haustürgeschäft - Inhaltskontrolle

  • LSG Sachsen, 07.06.2007 - L 3 AL 234/04

    Bestehen eines Anspruches eines Arbeitnehmers auf Insolvenzgeld gem. § 183 Abs. 1

  • OLG Saarbrücken, 29.08.2001 - 1 U 321/01

    Haftungsbegrenzungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für

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