Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 07.02.2002 - 5 U 662/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,1328
OLG Koblenz, 07.02.2002 - 5 U 662/00 (https://dejure.org/2002,1328)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 07.02.2002 - 5 U 662/00 (https://dejure.org/2002,1328)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 07. Februar 2002 - 5 U 662/00 (https://dejure.org/2002,1328)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2002,1328) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (7)

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Haftung der finanzierenden Bank für Fehlverhalten der Vertreiber von Eigentumswohnungen im so genannten Strukturvertrieb bei Kenntnis von den Vermittleraktivitäten ("Iduna-Zentrum II")

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Haftung einer finanzierenden Bank für Fehlverhalten eines Vermittlers im Rahmen des Strukturvertriebs von Eigentumswohnungen

  • arge-staatshaftung-schrottimmobilien.de Word Dokument
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276
    Haftung der finanzierenden Bank bei Verkauf einer völlig überteuerten Eigentumswohnung als Kapitalanlage

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bankenrecht - Haftung der finanzierenden Bank für Fehlverhalten der Vertreiber

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Bewertung einer persönlichen Haftungsübernahme als selbstständiges Schuldversprechen; Gründe für die Nichtigkeit eines Geschäftsbesorgungsvertrages; Notwendiger Inhalt einer Vollmachtsurkunde; Berechtigung der Beanstandung von Innenprovisionen ; Risikoverteilung bei ...

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 166, 179, 607 a. F., 780; AGBG §§ 3, 9, 11; VerbrKrG § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1, § 6 Abs. 1; RBerG Art. 1 § 1
    Haftung der finanzierenden Bank für Fehlverhalten der Vertreiber von Eigentumswohnungen im so genannten Strukturvertrieb bei Kenntnis von den Vermittleraktivitäten ("Iduna-Zentrum II")

  • koelner-hug.de (Kurzinformation/Leitsatz)

    Bankenhaftung für Vermittler

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    Kapitalanlage, Finanzdienstleistung, Vertrieb von Eigentumswohnungen im Strukturvertrieb

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    AGBG § 3, 9, 11; VerbrKrG §§ 4, 6; BGB §§ 166, 179, 607
    Haftung der finanzierenden Bank für Fehlverhalten der Vertreiber von Eigentumswohnungen im so genannten Strukturvertrieb bei Kenntnis von den Vermittleraktivitäten ("Iduna-Zentrum II")

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Formularmäßige Vollstreckungsunterwerfung als überraschende Klausel; Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank über versteckte Innenprovisionen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Haftet die Bank für Beratungsfehler des Strukturvertriebs? (IBR 2002, 333)

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2002, 702
  • WM 2003, 1228
  • ZfBR 2003, 463 (Ls.)
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 14.03.2003 - V ZR 308/02

    Aufklärungspflicht des Verkäufers über Provisionsverpflichtung gegenüber dem

    Da ein vom Verkäufer verwendeter Prospekt den Käufer beim Erwerb einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage wahrheitsgemäß und vollständig über die für seine Entscheidung relevanten Umstände unterrichten muß (Senat, Urt. v. 30. Oktober 1987, V ZR 144/86, NJW-RR 1988, 348, 350; Urt. v. 6. April 2001, V ZR 402/99, NJW 2001, 2021), kann sich auch bei solchen Geschäften die Frage stellen, ob und unter welchen Voraussetzungen Vergütungen, die der Veräußerer an eine von ihm beauftragte Vertriebsgesellschaft zahlt, in einem Prospekt als Innenprovisionen ausgewiesen sein müssen (offengelassen von BGHZ 145, 121, 129; bejaht von OLG Koblenz, ZfIR 2002, 284, 288).
  • BGH, 26.11.2002 - XI ZR 10/00

    Formularmäßige Erteilung einer Vollmacht zur persönlichen Haftungsübernahme und

    Die formularmäßige Vollmacht, die auch eine solche Unterwerfungserklärung umfaßt, verstößt nicht gegen § 3 AGBG (Kröll EWiR 2002, 689, 690; a.A. OLG Koblenz BKR 2002, 723, 724).
  • BGH, 23.04.2013 - XI ZR 405/11

    Bankenhaftung beim finanzierten Immobilienerwerb zur Steuerersparnis:

    Der gegenteiligen Auffassung des Oberlandesgerichts Koblenz (WM 2003, 1228), das bei der hier vorliegenden Prospektgestaltung eine arglistige Täuschung angenommen habe, könne nicht gefolgt werden.

    (3) Es bedarf deshalb vorliegend keiner Entscheidung, ob der Verkaufsprospekt - wie das OLG Koblenz anders als das Berufungsgericht für die hier vorliegende Prospektgestaltung angenommen hat (WM 2003, 1228, 1232; rechtskräftig durch BGH, Beschluss vom 18. März 2003 - IV ZR 87/02, juris) - geeignet war, eine Fehlvorstellung des Inhalts hervorzurufen, die einzelnen Kostenpositionen seien abschließend dargestellt, so dass der Kläger mangels eines klarstellenden Hinweises auf weitere Vertriebsprovisionen (vgl. dazu Senatsurteil vom 5. Juni 2012 - XI ZR 175/11, WM 2012, 1389 Rn. 25, 29 f.) davon ausgehen musste, in die Positionen "Wohnungs- bzw. Teileigentum" und "Grund und Boden" sei keine Vertriebsprovision eingepreist.

  • OLG Brandenburg, 14.10.2002 - 3 W 33/02
    (vgl. BGH, Urteil vom 13. November 1980 - III ZR 96/79; Karlsruhe - a.a.O.; Urteil vom 10. Oktober 1985 - III ZR 92/84; Köln - WM 1986, S. 6; Urteil vom 9. Oktober 1986 - III ZR 127/85, Stuttgart - a.a.O.; Urteil vom 18. April 1988 - II ZR 251/87, Köln - WM 1988, S. 895; Urteil vom 24. April 1990 - XI ZR 236/89, Köln - WM 1990, S. 921; Urteil vom 7. April 1992 - XI ZR 200/91, KG - NJW 1992, S. 1820; Urteil vom 28. April 1992 - XI ZR 165/91, München - ZIP 1992, S. 990; Urteil vom 5. Mai 1992 - XI ZR 242/91, Koblenz - a.a.O.; Urteil vom 21. Oktober 1997 - XI ZR 25/97, Hamm - NJW 1998, S. 305; Urteil vom 19. Mai 2000 - V RZ 322/98, Köln - a.a.O.; OLG Stuttgart, Urteil vom 7. Februar 1989 - 12 U 317/87 - WM 1989, S. 775; Urteil vom 16 Juni 1999 - 9 U 6/99 - a.a.O.; Urteil vom 12. Januar 2000 2 U 155/99 - a.a.O.; OLG Hamm, Urteil vom 12. Januar 1998 - 31 U 168/97 - a.a.O.; OLG Braunschweig, Urteil vom 13. Februar 1997 - 2 U 117/97 - a.a.O.; OLG Köln, Urteil vom 27. Oktober 1993 - 13 U 91/93 - a.a.O.; OLG Karlsruhe, Urteil vom 27. August 1998 - 9 U 25/98 - ZIP 1998, S. 1711; OLG Koblenz, Urteil vom 7. Februar 2002, 5 U 662/00 - ZIP 2000, S. 702).

    Wann dies anzunehmen ist, kann nur aufgrund einer Gesamtwürdigung der konkreten Makler-/Vermittlertätigkeit beantwortet werden (vgl. BGH, Urteil vom 24. November 1995 - V ZR 40/94, Hamm - NJW 1996, S. 451; Urteil vom 24. September 1996 - XI ZR 318/95, Celle - ZIP 1996, S. 1950; Urteil vom 9. Juli 1998 - III ZR 158/97, München - ZIP 1998, S. 1389; Urteil vom 14. November 2000 - XI ZR 336/99, Dresden - a.a.O.; OLG Köln, Urteil vom 27. Oktober 1993 - 13 U 91/13 - a.a.O.; OLG Koblenz, Urteil vom 7. Februar 2002 - 5 U 662/00 - a.a.O.; OLG Braunschweig, Urteil vom 13. Februar 1997 - 2 U 117/96 - a.a.O.; OLG Stuttgart, Urteil vom 16. Juni 1999 - 9 U 6/99 - a.a.O.; Urteil vom 12. Januar 2000 - 9 U 155/99 - a.a.O.).

  • LG Karlsruhe, 31.10.2005 - 10 O 842/04
    So hat die Rechtsprechung beispielsweise bei der Verknüpfung von Darlehen, die durch Lebensversicherungen oder durch Bausparverträge getilgt werden sollen, einen erheblichen Aufklärungs- und Beratungsbedarf des Kunden gesehen (vgl. hierzu BGH NJW 2001, 358, 359 [BGH 14.11.2000 - XI ZR 336/99] und OLG Koblenz in WM 2003, 1228 sowie Palandt, a.a.O., RN 61 zu § 280 BGB unter Hinweis auf weitere Rechtsprechung).

    Zu einer vollständigen Beratung in diesen Fällen gehört insbesondere, dass die Bank dem Kunden die wesentlichen wirtschaftlichen Folgen der vorgeschlagenen Finanzierung so erläutert, dass dieser in die Lage versetzt wird, selbständig zu entscheiden, ob der Abschluss der Vertragskombination in seinen tatsächlichen Verhältnissen entspricht (vgl. hierzu OLG Karlsruhe, Urteil vom 24.11.2004, AZ: 15 U 4/01 , Seite 87 ff, OLG Oldenburg, Urteil vom 19.07.2005, AZ: 12 U 127/04 , OLG Koblenz in WM 2003, 1228 [OLG Koblenz 07.02.2002 - 5 U 662/00] - für den Fall der Tilgung eines Darlehens durch einen Lebensversicherungsvertrag).

    im Rahmen der Vertragsanbahnung Aufgaben übernehmen, die, wie hier, typischerweise der Beklagten als Kreditgeberin obliegen, werden diese in ihrem Pflichtenkreis tätig und sind daher als Hilfspersonen i.S.d. § 278 BGB zu betrachten (vgl. BGH NJW 2001, 358, 359 [BGH 14.11.2000 - XI ZR 336/99] ; OLG Karlsruhe, Urteil vom 24.11.2004, a.a.O., sowie OLG Koblenz WM 2003, 1228 und Palandt, 64. Aufl., RN 64 zu § 280 BGB ).

  • OLG Koblenz, 05.09.2002 - 5 U 1886/01

    Haftung der finanzierenden Bank und Verlust einer Kapitalanlage

    Nach alledem ist der vorliegende Sachverhalt nicht vergleichbar mit dem Fall, der der - nicht rechtskräftigen - Senatsentscheidung 5 U 662/00 (= ZIP 2002, 702 ) zugrunde liegt.
  • OLG Stuttgart, 04.09.2002 - 9 U 75/02

    Vermittlung eines fremdfinanzierten Wohnungskaufs als Kapitalanlage: Haftung des

    Einwendungen, mit denen die Unwirksamkeit des Titels geltend gemacht wird, gehören nicht in das Verfahren nach § 767 ZPO (herrschende Meinung; BGHZ 118, 229/235 und 236; BGH WM 2001, 2352; OLG Koblenz, ZIP 2002, 702) und können nicht Gegenstand der Vollstreckungsgegenklage sein.

    Liegt eine Aufklärungspflichtverletzung vor, welche sich die Beklagte zurechnen lassen muss (die Angestellten ..., ... und ... sind Erfüllungsgehilfen der Beklagten), so rechtfertigt diese Pflichtverletzung einen Schadensersatzanspruch, den die Klägerin gem. §§ 249 Satz 2, 242 BGB ihrer persönlichen Inanspruchnahme entgegensetzen kann (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 07.02.2002, 5 U 662/00).

  • OLG Karlsruhe, 16.05.2002 - 11 U 10/01

    Haustürgeschäft: Auswirkung des Widerrufs des notariell beurkundeten Beitritts zu

    Dass die Beklagte den Anlagevermittler, der jedenfalls bei der Anbahnung des Darlehensvertrages als ihr Erfüllungsgehilfe tätig wurde (zur Zurechnung von Fehlverhalten beim sogenannten Strukturvertrieb vgl. OLG Koblenz ZfIR 2002, 284, 289 f.) und dessen ladungsfähige Anschrift bereits in der Klageschrift mitgeteilt worden war, zur Haustürsituation befragt habe, trägt sie selbst nicht vor.
  • OLG Frankfurt, 25.08.2003 - 1 U 122/01

    Bankenhaftung im Rahmen eines drittvermittelten finanzierten

    Unabhängig davon, ob sie den konkret tätigen Berater kannte, hat sie damit ihr Einverständnis mit der Vermittlertätigkeit deutlich genug zum Ausdruck gebracht; sie kann sich ihrer Beratungs- und Verhandlungsverantwortung nicht einfach durch die Einschaltung von Vermittlern entziehen (vgl. BGH WM 2000, 2539 f. [unter II 2 der Entscheidungsgründe]; WM 1996, 2105 ff. [unter II 1 der Entscheidungsgründe]; OLG Koblenz ZIP 2002, 702 ff. [unter IV 2 a) der Entscheidungsgründe]).
  • OLG Rostock, 19.05.2004 - 1 U 75/02

    Zwangsvollstreckung aus Grundschuldbestellungsurkunde - Einwand der arglistigen

    Die Unterwerfungsklausel mit Nachweisverzicht im Verhältnis zwischen dem Kreditinstitut und dem Kreditnehmer begegnet im Hinblick auf § 9 AGBG deshalb keinen Bedenken (so auch OLG Koblenz, Urt. v. 07.02.2002 - 5 U 662/00, GA 255, 267 f.).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht