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   BGH, 22.10.2003 - IV ZR 33/03   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2003,70
BGH, 22.10.2003 - IV ZR 33/03 (https://dejure.org/2003,70)
BGH, Entscheidung vom 22.10.2003 - IV ZR 33/03 (https://dejure.org/2003,70)
BGH, Entscheidung vom 22. Januar 2003 - IV ZR 33/03 (https://dejure.org/2003,70)
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Volltextveröffentlichungen (17)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    RBerG Art. 1 § 1; ZPO § 794 Abs. 1 Nr. 5; BGB § 242; BGB § 134
    Berufung auf Unwirksamkeit der Zwangsvollstreckungsunterwerfung nach Rechtsberatungsgesetz bei wirksamer schuldrechtlicher Verpflichtung zur Unterwerfung

  • Prof. Dr. Lorenz

    Nichtigkeit einer prozessualen Vollmacht zur Abgabe einer Unterwerfungserklärung (§ 794 Nr. 5 ZPO) bei Verstoß des Grundverhältnisses gegen das Rechtsberatungsgesetz (§ 134 BGB); keine Rechtsscheinvollmacht im Bereich der Prozeßvollmacht; unwirksame Unterwerfungserklärung ...

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Erwerb einer Eigentumswohnung im Rahmen eines Anlagemodells; Beauftragung eines Treuhänders mit der eigenverantwortlichen Abwicklung; Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz; Nichtigkeit einer Vollmacht zur Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung; ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Berufung auf Unwirksamkeit einer durch Treuhänderin abgegebenen Zwangsvollstreckungsunterwerfungserklärung bei Verpflichtung zur Unterwerfung im Darlehensvertrag

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Unwirksame Unterwerfungserklärung durch Treuhänderin

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob der Darlehensnehmer sich gegenüber der kreditgebenden Bank auf die Unwirksamkeit einer Unterwerfungserklärung berufen darf, wenn er sich im Darlehensvertrag wirksam zur Abgabe einer derartigen Erklärung verpflichtet hat

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 242 134; RBerG Art. 1 § 1
    Pflicht des Darlehensnehmers zur Abgabe einer Unterwerfungserklärung; Rechtsfolgen der Formnichtigkeit

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Formnichtiger Treuhandvertrag u. Vollstreckungsunterwerfung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 242, 134; RBerG Art. 1 § 1
    Keine Berufung auf Unwirksamkeit einer durch Treuhänderin abgegebenen Zwangsvollstreckungsunterwerfungserklärung bei Verpflichtung zur Unterwerfung im Darlehensvertrag

Besprechungen u.ä. (4)

  • nomos.de PDF, S. 35 (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 134, 172, 242, 780 BGB; Art. 1 § 1 RBerG
    Vollstreckungsunterwerfungserklärung im Darlehensvertrag durch Treuhänder ohne Vertretungsmacht (Prof. Dr. Ingo Fritsche; Neue Justiz 3/2004, S. 123-124)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 242, 134; RBerG Art. 1 § 1
    Keine Berufung auf Unwirksamkeit einer durch Treuhänderin abgegebenen unwirksamen Zwangsvollstreckungsunterwerfungserklärung bei Verpflichtung zur Unterwerfung im Darlehensvertrag

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Wirksamkeit prozessualer Unterwerfungserklärungen bei Anlagemodellen; Treuwidrigkeit bei Berufung auf deren Unwirksamkeit

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    §§ 134, 172, 242, 780 BGB; §§ 89, 767, 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO; Art. 1 § 1 Abs. 1 S. 1 RBerG -
    Zur Treuwidrigkeit der Berufung auf die Nichtigkeit einer prozessualen Unterwerfungserklärung

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Neues zur Unwirksamkeit der Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz" von RiLG Dr. jur. Dietrich Joswig, original erschienen in: ZfIR 2004, 45 - 53.

Papierfundstellen

  • NJW 2004, 62
  • ZIP 2003, 2351
  • MDR 2004, 222
  • DNotZ 2004, 308
  • NZBau 2004, 36
  • NJ 2004, 123
  • VersR 2004, 921
  • WM 2003, 2375
  • WM 2003, 2376
  • DB 2004, 378 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (85)

  • BGH, 27.06.2008 - V ZR 83/07

    Erfüllung der Kaufpreisschuld des Käufers durch finanzierende Bank

    Diese Vorschriften sind, wovon das Berufungsgericht zutreffend ausgeht, auch bei einer Nichtigkeit der Vollmacht aufgrund eines Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz anwendbar (Urt. v. 22. Oktober 2003, IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2379; Urt. v. 20. April 2004, XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228; Senat, Urt. v. 8. Oktober 2004, V ZR 18/04, NJW 2005, 820, 823; Senat, Urt. v. 17. Juni 2005, V ZR 78/04, NJW 2005, 2983, 2984).
  • BGH, 15.03.2005 - XI ZR 135/04

    Wirksamkeit eines Geschäftsbesorgungsvertrages im Rahmen eines Steuersparmodells

    Wie auch die Revision nicht in Zweifel zieht, ist die unwirksame Prozeßvollmacht nicht etwa aus Rechtsscheingesichtspunkten in analoger Anwendung der §§ 172 ff. BGB als gültig zu behandeln, da diese Bestimmungen für die dem Geschäftsbesorger erteilte prozessuale Vollmacht keine Geltung haben (BGHZ 154, 283, 287; BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2377 sowie IV ZR 398/02, WM 2003, 2372, 2374; Senatsurteile vom 18. November 2003 - XI ZR 332/02, WM 2004, 27, 30, vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375 und vom 2. März 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 238).

    Das wäre nur dann der Fall, wenn der Kläger gegenüber der Beklagten verpflichtet wäre, sich hinsichtlich der Darlehensverbindlichkeit der sofortigen Zwangsvollstreckung zu unterwerfen (vgl. BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 398/02, WM 2003, 2372, 2374 und IV ZR 33/03, WM 2003, 2376, 2378 sowie vom 10. März 2004 - IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 923; Senatsurteile vom 18. November 2003 - XI ZR 332/02, WM 2004, 27, 30, vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375, vom 2. März 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 239 und vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, Umdruck S. 11).

    Es entspricht jahrzehntelanger Praxis, daß sich der mit dem persönlichen Kreditschuldner identische Grundschuldbesteller bei Bankdarlehen regelmäßig der Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen unterwerfen muß; eine unangemessene Benachteiligung des Schuldners liegt darin nach ständiger, vom Berufungsgericht unberücksichtigt gelassener Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht (BGHZ 99, 274, 282 f.; Senatsurteile BGHZ 114, 9, 12 f., vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 65 f., vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411 und vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, Umdruck S. 14; BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 398/02, WM 2003, 2372, 2374 und IV ZR 33/03, WM 2003, 2376, 2378).

    a) Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, sind die §§ 171 und 172 BGB nach mittlerweile gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auf die einem Geschäftsbesorger erteilte Abschlußvollmacht auch dann anwendbar, wenn dessen umfassende Bevollmächtigung - wie hier - unmittelbar gegen Art. 1 § 1 RBerG verstößt und nach § 134 BGB nichtig ist (siehe etwa BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2379, vom 10. März 2004 - IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 924, vom 23. März 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223 f., vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 sowie vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).

    Sowohl die vor Erlaß des Berufungsurteils ergangenen Urteile des Bundesgerichtshofs vom 18. September 2001 (XI ZR 321/00, WM 2001, 2113, 2115), vom 18. März 2003 (XI ZR 188/02, WM 2003, 919, 920), vom 2. Dezember 2003 (XI ZR 53/02, WM 2004, 417, 421 f.) und vom 22. Oktober 2003 (IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2379) als auch die nach Erlaß des Berufungsurteils veröffentlichten Urteile vom 10. März 2004 (IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 924), vom 8. Oktober 2004 (V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352 f.), vom 26. Oktober 2004 (XI ZR 255/03, WM 2005, 127, 132), vom 9. November 2004 (XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75) und vom 11. Januar 2005 (XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 329) betreffen umfassende Vollmachten für Steuerberatungsgesellschaften.

  • LG Magdeburg, 15.05.2009 - 5 O 738/08
    Bei dieser Klage handelt es sich um eine prozessuale Gestaltungsklage mit entsprechender Anwendung des § 767 ZPO (vgl. BGHZ 124, 165, 170 f.; BGHZ ZIP 2001, 2288 [BGH 27.09.2001 - VII ZR 388/00] ; BGH NJW 2004, 59, 60 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 398/02] ; BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ), die der Kläger hier der Sache nach auch erhoben hat.

    Ein ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Geschäftsbesorgungsvertrag ist in der Regel nichtig (vgl. BGHZ 145, 265, 269 ff.; BGH NJW 2001 3774, 3775 [BGH 18.09.2001 - XI ZR 321/00] ; BGH NJW 2002, 66, 67; BGH ZIP 2002, 1191, 1193 [BGH 14.05.2002 - XI ZR 155/01] ; BGH ZIP 2003, 984, 985 [BGH 18.03.2003 - XI ZR 188/02] ; BGH WM 2003, 988, 989; BGH WM 2003 1710, 1711 [BGH 03.06.2003 - XI ZR 289/02] ; BGH NJW 2004, 59, 60 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 398/02] ; BGH NJW 2004 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Nach der übereinstimmenden Rechtsprechung des III. und XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes führt eine Zuwiderhandlung gegen das Verbotsgesetz des Art. 1 § 1 Abs. 1 RechtsberG i.V.m. § 134 BGB mit Rücksicht auf den Schutzzweck des Rechtsberatungsgesetzes vielmehr unmittelbar ohne weiteres auch zur Nichtigkeit der Vollmacht (vgl. BGH WM 2001, 2091, 2093; BGH ZIP 2003, 165, 167 [BGH 16.12.2002 - II ZR 109/01] ; BGH ZIP 2003 984, 985 [BGH 18.03.2003 - XI ZR 188/02] ; BGH ZIP 2003, 988, 989 [BGH 25.03.2003 - XI ZR 227/02] ; BGH NJW 2004, 59, 60 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 398/02] ; BGH NJW 2004, 62,, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ; OLG Naumburg Urt. vom 9. Januar 2003, 2 U 42/02 ).

    Der gesetzliche Schutzzweck ist vielmehr nur dann zu erreichen, wenn auch die eine Vertretung ermöglichende Vollmacht für unwirksam erachtet wird ( BGH ZIP 2001, 2091, 2093 [BGH 11.10.2001 - III ZR 182/00] ; BGH NJW 2004, 59, 60 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 398/02] ; BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Denn die an die Vorlage der Vollmachtsurkunde anknüpfende Rechtscheinshaftung aus § 171 ff. BGB kann für die der Treuhänderin erteilte prozessuale Vollmacht zur Abgabe der Unterwerfungserklärung keine Geltung beanspruchen (vgl. BGH NJW 2003, 1594 [BGH 26.03.2003 - IV ZR 222/02] ; BGH NJW 2004, 59, 60 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 398/02] ; BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Die materiell-rechtlichen Vorschriften des BGB erlangen demgegenüber nur dann Geltung, wenn die ZPO auf sie verweist oder in ihnen allgemeine Rechtsgedanken der Stellvertretung zum Ausdruck kommen (vgl. BGH NJW 2003, 963 [BGH 18.12.2002 - VIII ZR 72/02] ; BGB NJW 2003 1594, 1595 [BGH 26.03.2003 - IV ZR 222/02] ; BGH NJW 2004, 59, 60 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 398/02] ; BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Insofern verstieße es gegen Treu und Glauben, die Unwirksamkeit der von der C. GmbH bereits erklärten Vollstreckungsunterwerfung geltend zu machen (vgl. BGH NJW 2004, 59, 61 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 398/02] ; BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Auf diese Weise sollte der Kläger die Basis des für ihn gewährten Kredites verstärken, denn das Schuldanerkenntnis nahm neben der Grundschuld ebenfalls eine selbständige Sicherungsfunktion ein (Vgl. BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Ein Verstoß des Rechtsbesorgers gegen Art. 1 § 1 Abs. 1 Satz 1 RechtsberG führt regelmäßig nicht zur Nichtigkeit der von ihm vermittelten Verträge zwischen dem Auftraggeber und dem Dritten (vgl. BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Der Darlehensvertrag ist nämlich nicht auf die Verwirklichung eines gesetzwidrigen Tatbestandes, namentlich auf eine nicht genehmigte geschäftsmäßige Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten gerichtet (vgl. BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Der Darlehensvertrag dient ersichtlich nicht der unzulässigen Rechtsbesorgung durch die Treuhänderin, sondern dem zulässigen Zweck des Erwerbs der Eigentumswohnung (vgl. BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss die schriftlich erteilte Vollmacht nicht die Mindestangaben über die Kreditbedingungen gemäß § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 VerbrKredG a.F. aufweisen ( BGH WM 2001, 1024, 1025 [BGH 24.04.2001 - XI ZR 40/00] ; BGH NJW 2001 3774, 3775 [BGH 18.09.2001 - XI ZR 321/00] , BGH WM 2003, 1710 [BGH 03.06.2003 - XI ZR 289/02] ; BGH NJW 2004, 62, 63 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Der Bundesgerichtshof hat die §§ 172, 173 BGB sowie die Grundsätze über die Duldungs- und Anscheinsvollmacht bei einem Verstoß der Bevollmächtigten des Geschäftsbesorgers nach Art. 1 § 1 RechtsberG für grundsätzlich anwendbar erachtet (vgl. BGH ZIP 2003, 988, 990 [BGH 25.03.2003 - XI ZR 227/02] , BGH NJW 2004, 62, 64 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

    Über ihren Wortlaut hinaus beanspruchen die §§ 172, 173 BGB auch dann Geltung, wenn eine Vollmacht von Anfang an nicht wirksam erteilt worden ist, und zwar ohne Rücksicht darauf, aus welchen Gründen sich die Bevollmächtigung als nichtig erweist (vgl. BGHZ 144, 223, 230, BGH ZIP 2003, 988, 990 [BGH 25.03.2003 - XI ZR 227/02] ; BGH NJW 2004, 62, 64 [BGH 22.10.2003 - IV ZR 33/03] ).

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