Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 06.05.2008 - 17 U 170/07   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • openjur.de

    Missbrauch einer EC-Karte: Anscheinsbeweis und dessen Entkräftung

  • Justiz Baden-Württemberg

    Missbrauch einer EC-Karte: Anscheinsbeweis und dessen Entkräftung

  • Judicialis

    Zur Beweislast beim Missbrauch einer EC-Karte

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    EC-Karten-Missbrauch - Beweislast bei Missbrauch

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Beweislast beim Missbrauch einer ec-Karte

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anscheinsbeweis beim Missbrauch einer EC-Karte wenn PIN gemeinsam mit der EC-Karte verwahrt wird

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anschein der eigenen Veranlassung oder eines pflichtwidrigen Verhaltens des Berechtigten bei Abhebungen mit einer EC-Karte unter Verwendung der PIN und Unklarheit über den durchgehenden Besitz der Karte; Erschütterung des Anscheinsbeweises durch die Berufung auf die abstrakte Gefahr der unberechtigten Ausspähung von Daten und Herstellung von Kartendubletten und gleichzeitiger Berufung auf die bisherige Nutzung nur bei der eigenen Bank ohne Vorkommen von Missbrauch

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Dubiose Barabhebungen während Fernreise

Besprechungen u.ä. (2)

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Beweis des ersten Anscheins, wenn unklar ist, ob sich die ec-Karte durchgehend im Besitz des rechtmäßigen Karteninhabers befunden hat und die Möglichkeit einer Kartendublette außerhalb jeder Lebenserfahrung liegt

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Ansprüche bei behauptetem Missbrauch der ec-Karte

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Karlsruhe vom 06.05.2008, Az.: 17 U 170/07 (Anwendbarkeit des Anscheinsbeweises bei nicht bzw. nur zeitweise abhanden gekommener EC-Karte)" von RAin Dr. Claudia Willershausen, original erschienen in: AnwBl Beilage 2008, 196 - 199.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2008, 1112
  • WM 2008, 1549
  • AnwBl 2008, 196



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Wird zitiert von ... (3)  

  • OLG Frankfurt, 17.06.2009 - 23 U 22/06

    Missbrauch von Kreditkarten bei Bargeldabhebung an Geldautomaten: Anscheinsbeweis

    Das OLG Karlsruhe hat mit Urteil vom 6.5.2008 (Az. 17 U 170/07 - bei juris) auf der Grundsatzentscheidung des BGH aufbauend entschieden, dass der erste Anschein auch dann dafür spricht, dass der Berechtigte die Abhebungen selbst veranlasst hat oder er die ec-Karte gemeinsam mit der Geheimnummer pflichtwidrig so verwahrt hat, dass ein unberechtigter Dritter diese zwischenzeitlich verwenden konnte, wenn Abhebungen mit einer ec-Karte unter Verwendung der PIN an einem Geldautomaten vorgenommen werden und sich nicht mehr klären lässt, ob der Berechtigte durchgehend im Besitz der Karte war.
  • AG Hamburg, 28.09.2010 - 4 C 178/10

    PIN-Nummer, richtige Eingabe durch unbekannten Dritten - Aufbewahrung PIN bei

    Als ernsthafte Möglichkeit einer Schadensursache, die den Beweis des ersten Anscheins für eine grob fahrlässige gemeinsame Aufbewahrung der PIN mit der ec-Karte bei Eingabe der PIN durch einen unbefugten Dritten entfallen lässt, kommt ein Ausspähen der PIN aber nur in Betracht, wenn die ec-Karte in einem näheren zeitlichen Zusammenhang mit der letztmaligen PIN Eingabe durch den Karteninhaber entwendet worden ist (BGH, WM 2004, 2309; OLG Frankfurt, WM 2009, 1602 ff, OLG Karlsruhe, WM 2008, 1549, 1550, BGH NJW 1991, 230, 231).
  • LG Ulm, 20.10.2010 - 1 S 81/10

    Anforderungen an den Beweis des ersten Anscheins im Falle einer nicht zu

    Der Inhaber der Kreditkarte kann den Anscheinsbeweis nicht erschüttern, wenn er sich auf die abstrakte Gefahr der unberechtigten Ausspähung von Daten und Herstellung von Kartendubletten beruft und gleichzeitig vorträgt, die Kreditkarte zuvor ausschließlich in den Schalterräumen seiner Bank eingesetzt zu haben, in der Missbrauchsfälle bisher nie bekannt geworden sind (vgl.OLG Karlsruhe OLGR 2008, 492).
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