Rechtsprechung
   BGH, 17.03.2016 - IX ZR 142/14   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 280 BGB, § 611 BGB, § 675 BGB
    Rechtsanwaltshaftung: Reichweite der Beratungs- und Aufklärungspflichten bei offenen Rechtsfragen; Beweiserleichterung der Vermutung beratungsgemäßen Verhaltens

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Schadenersatzbegehren eines Mandanten gegenüber dem Rechtsanwalt wegen eines unterlassenen Fortsetzungsantrags; Beauftragung des Anwalts mit der Durchsetzung eines Versäumnisurteils; Umfang der Pflichten eines Rechtsanwalts im Rahmen des ihm erteilten Mandates; Fortbestehen des Pfändungspfandrechts am Gesellschaftsanteil des Schuldners trotz Wegfalls des Pfandgegenstandes

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zu den Anwaltspflichten bei Bearbeitung einer ungewöhnlichen Fallgestaltung zur Bestimmung des Streitgegenstands einer Klage auf Schadensersatz wegen anwaltlicher Pflichtverletzung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadenersatzbegehren eines Mandanten gegenüber dem Rechtsanwalt wegen eines unterlassenen Fortsetzungsantrags; Beauftragung des Anwalts mit der Durchsetzung eines Versäumnisurteils; Umfang der Pflichten eines Rechtsanwalts im Rahmen des ihm erteilten Mandates; Fortbestehen des Pfändungspfandrechts am Gesellschaftsanteil des Schuldners trotz Wegfalls des Pfandgegenstandes

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Belehrungspflicht des Rechtsanwalts

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Anwaltshaftung - und die Vermutung beratungsgemäßen Verhaltens

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Anwaltshaftung, Schadensersatzklage - und der nicht eingeklagte Klagegrund

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Pflichten eines Rechtsanwaltes bei nicht höchstrichterlich geklärten Rechtsfragen

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    § 888 Abs. 2 BGB analog - Rettung der Teilungsversteigerung nach Vereinigung aller Anteile (IVR 2016, 96)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • WM 2016, 2091
  • AnwBl 2016, 524



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 07.09.2017 - IX ZR 71/16  

    Rechtsanwaltshaftung: Hinweispflicht gegenüber dem Mandanten auf die

    a) Ein Rechtsanwalt hat seinen Auftrag so zu erledigen, dass Nachteile für den Mandanten möglichst vermieden werden (vgl. etwa BGH, Urteil vom 17. März 2016 - IX ZR 142/14, WM 2016, 2091 Rn. 9).
  • BGH, 07.12.2017 - IX ZR 45/16  

    Haftung eines als Erfüllungsgehilfe für einen Berater tätigen Anwalts

    Der prozessuale Anspruch (Streitgegenstand) wird durch den Klageantrag bestimmt, in dem sich die vom Kläger in Anspruch genommene Rechtsfolge konkretisiert, und den Lebenssachverhalt (Klagegrund), aus dem der Kläger die begehrte Rechtsfolge herleitet (BGH, Urteil vom 29. Juni 2006 - I ZR 235/03, BGHZ 168, 179 Rn. 15; vom 5. Juli 2016 - XI ZR 254/15, WM 2016, 1831 Rn. 24; vom 17. März 2016 - IX ZR 142/14, WM 2016, 2091 Rn. 17).

    Der Streitgegenstand einer Haftpflichtklage wegen fehlerhafter Beratungsleistungen wird wesentlich durch die Pflichtverletzung bestimmt, welche der klagende Mandant dem Berater zur Last legt, und den Schaden, welchen die behauptete Pflichtverletzung nach Darstellung des Klägers verursacht hat und welcher nunmehr ersetzt verlangt wird (BGH, Urteil vom 17. März 2016, aaO Rn. 18).

  • BGH, 30.11.2017 - I ZR 143/16  

    Haftung des Versicherungsmaklers: Pflichtverletzung bei der Abwicklung eines

    d) Die Vermutung beratungsgerechten Verhaltens würde zwar möglicherweise nicht gelten, wenn für die Klägerin nicht nur eine einzige verständige Entschlussmöglichkeit bestanden hätte, sondern nach pflichtgemäßer Beratung verschiedene Handlungsweisen ernsthaft in Betracht gekommen wären, die unterschiedliche Vorteile und Risiken mit sich gebracht hätten (so für den Bereich der Rechtsanwaltshaftung BGH, Urteil vom 10. Mai 2012 - IX ZR 125/10, BGHZ 193, 193 Rn. 36; Urteil vom 17. März 2016 - IX ZR 142/14, WM 2016, 2091 Rn. 14, jeweils mwN; anders allerdings für den Bereich der Kapitalanlageberatung BGH, Urteil vom 8. Mai 2012 - XI ZR 262/10, BGHZ 193, 159 Rn. 33; Urteil vom 15. März 2016 - XI ZR 122/14, NJW-RR 2016, 1187 Rn. 17 mwN).
  • BGH, 21.06.2016 - II ZR 305/14  

    Auslegung des Klagebegehrens

    Denn der prozessuale Anspruch im Sinne des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO wird durch den Klageantrag, in dem sich die vom Kläger in Anspruch genommene Rechtsfolge konkretisiert, und den Lebenssachverhalt (Anspruchsgrund), aus dem der Kläger die begehrte Rechtsfolge herleitet, festgelegt (BGH, Urteil vom 17. März 2016 - IX ZR 142/14, juris Rn. 17; Urteil vom 23. Juni 2015 - II ZR 166/14, ZIP 2015, 1701 Rn. 14).
  • KG, 08.06.2018 - 9 U 41/16  

    Kündigung eines Anwaltsvertrages wegen gänzlicher Ungeeignetheit gefertigter

    (BGH, Urteil vom 17. März 2016 - IX ZR 142/14 -, Rn. 9, juris).
  • LG Düsseldorf, 21.11.2016 - 13 O 408/15  
    Die anderen Senate haben es - bspw. für die Haftung anwaltlicher Berater - entweder ausdrücklich abgelehnt, aus der Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens eine Beweislastumkehr zu folgern (etwa st. Rspr. des IX. Zivilsenates, BGH Beschluss vom 15.05.2014, IX ZR 267/12, Rz. 3; BGH Urteil vom 16.07.2015, IX ZR 197/14, Rz. 23; BGH Urteil vom 17.03.2016, IX ZR 142/14, Rz. 14 jeweils zitiert nach juris).
  • LG Frankfurt/Main, 28.04.2017 - 12 O 374/15  
    Entscheidet sich der Rechtsanwalt bei einer Rechtsfrage, deren Beantwortung nicht unmittelbar aus dem Gesetz folgt und die bisher nicht Gegenstand einer höchstrichterlichen Rechtsprechung war, für einen von mehreren Lösungswegen, so handelt er nicht schuldhaft (BGH WM 2016, 2091 [BGH 17.03.2016 - IX ZR 142/14] ).
  • OLG Hamm, 13.12.2016 - 28 U 202/15  

    Wiedereinstellungsanspruch, Arbeitgeber, Gekündigter

    Dieser Vortrag macht dann den Gegenstand der Klage aus, an den das Regressgericht wegen des Beibringungsgrundsatzes gebunden ist (BGH WM 2016, 2091 - juris-Tz. 19).
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