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   BGH, 17.10.1985 - IX ZR 168/84   

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https://dejure.org/1985,1310
BGH, 17.10.1985 - IX ZR 168/84 (https://dejure.org/1985,1310)
BGH, Entscheidung vom 17.10.1985 - IX ZR 168/84 (https://dejure.org/1985,1310)
BGH, Entscheidung vom 17. Januar 1985 - IX ZR 168/84 (https://dejure.org/1985,1310)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Klage auf Erfüllung einer Bürgschaftsverpflichtung - Hinreichende Bestimmtheit der Grundforderung - Bürgschaft für "bestehende und künftige Ansprüche bis zu einem Höchstbetrag von 200.000 DM" - Nichtigkeit der Bürgschaftserklärung wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches ...

  • ibr-online
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1986, 210
  • WM 1986, 11
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BGH, 28.02.1989 - IX ZR 130/88

    Wirksamkeit des Abschlusses risikoreicher Geschäfte

    Aufklärungspflichten des Gläubigers gegenüber dem Bürgen bestehen grundsätzlich nicht (vgl. BGH Urt. vom 6. Dezember 1984 - IX ZR 115/83, ZIP 1985, 267, 269; Urt. vom 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12; Urt. vom 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, WM 1987, 1481, 1483; Urt. vom 19. Januar 1989 aaO).
  • BGH, 15.04.1997 - IX ZR 112/96

    Aufklärungspflicht der Gläubigerbank über das Bürgschaftsrisiko; Vollstreckung

    Ist dies nicht der Fall, so ist der Gläubiger grundsätzlich nicht verpflichtet, die eigene Einschätzung des Risikos zu offenbaren oder sich über den Wissensstand des künftigen Bürgen zu unterrichten (BGH, Urt. v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12; v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, NJW 1988, 3205, 3206; v. 24. Februar 1994 - IX ZR 93/93, BGHZ 125, 206, 218; 17. März 1994 - IX ZR 174/93, aaO.).

    Bei der Anbahnung eines Vertrages hat eine Partei dem anderen Teil nur diejenigen entscheidungserheblichen Umstände mitzuteilen, über die dieser eine Aufklärung nach dem Grundsatz von Treu und Glauben im Rechtsverkehr (§ 242 BGB ) redlicherweise erwarten darf (BGH, Urt. v. 12. November 1969 - I ZR 93/67, NJW 1970, 653, 655; v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12; v. 9. April 1992 IX ZR 145/91, WM 1992, 1016, 1017).

  • BGH, 24.02.1994 - IX ZR 93/93

    Wirksamkeit einer von Kindern zu Gunsten der Eltern geleisteten Bürgschaft

    Insbesondere braucht er ihm nicht die eigene Einschätzung des Risikos zu offenbaren oder sich auch nur über den Wissensstand des Bürgen zu unterrichten (BGH, Urt. v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, ZIP 1987, 1519, 1521; v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/64, WM 1986, 11, 12).
  • BGH, 17.03.1994 - IX ZR 174/93

    Geschäftsgrundlage einer Bürgschaftsverpflichtung; Pflichten des Gläubigers bei

    Jedoch ist der Gläubiger wegen der Rechtsnatur der anzubahnenden Verpflichtung nur ausnahmsweise für eine vorvertragliche Aufklärung des Bürgen verantwortlich (vgl. BGH, Urt. v. 16. März 1983 - VIII ZR 347/81, ZIP 1983, 665, 666); insbesondere ist in aller Regel davon auszugehen, daß der Bürge die Tragweite des von ihm zu übernehmenden Risikos selbst kennt (BGHZ 106, 269, 272 [BGH 19.01.1989 - IX ZR 124/88]; BGH, Urt. v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12; v. 9. Oktober 1990 - XI ZR 200/89, NJW-RR 1991, 170; v. 16. Januar 1992 - IX ZR 113/91, ZIP 1992, 233, 235; vgl. schon RGZ 91, 80, 81; RG HRR 1938 Nr. 1459).
  • BGH, 19.01.1989 - IX ZR 124/88

    Bürgschaftsverpflichtung eines nahen Angehörigen des Kreditnehmers; Prüfung der

    Es ist grundsätzlich nicht Sache des Gläubigers, einen Bürgen auf sein Risiko hinzuweisen, wenn er nicht selbst eine Erhöhung des Bürgenrisikos veranlaßt hat (Senatsurt. vom 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12).
  • BGH, 07.05.1987 - IX ZR 198/85

    Verwendung der Mehrwertsteuer bei Veräußerung eines zur Konkursmasse gehörenden

    Der Grundsatz, daß der Gläubiger den Bürgen über dessen Haftungsrisiko nur dann aufklären muß, wenn er durch sein Verhalten erkennbar einen Irrtum des Bürgen über den Umfang des Risikos veranlaßt hat, gilt auch für den Fall, daß die Bürgschaft aufgehoben und durch eine Grundschuldhaftung des bisherigen Bürgen für die Verbindlichkeiten des Hauptschuldners ersetzt werden soll (im Anschluß an BGH, WM 1986, 11).

    Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Senats, daß dem Gläubiger gegenüber dem Bürgen eine solche Aufklärungspflicht ausnahmsweise nur dann obliegt, wenn er durch sein Verhalten erkennbar einen Irrtum des Bürgen über dessen erhöhtes Risiko veranlaßt hat (Senatsurt. v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11).

  • BGH, 16.05.1991 - IX ZR 245/90

    Sittenwidrigkeit eines Bürgschaftsversprechens bei Mittellosigkeit des Bürgen

    Im übrigen war die Klägerin als Bürgschaftsgläubigerin zu einer besonderen Aufklärung des Beklagten über das von ihm übernommene Risiko nicht verpflichtet (Senatsurt. v. 19.1.1989 aaO., 246; v. 28.2.1989 aaO., 484; v. 16.3.1989 aaO., 669, v. 22.10.1987 - IX ZR 267/88, WM 1987, 1481, 1483 und v. 17.10.1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12).
  • BGH, 22.10.1987 - IX ZR 267/86

    Erwartung der Nichtinanspruchnahme des Bürgen als Geschäftsgrundlage

    Ist dies nicht der Fall, ist der Gläubiger nicht verpflichtet, die eigene Einschätzung des Risikos zu offenbaren oder sich auch nur über den Wissensstand des künftigen Bürgen zu unterrichten (BGH Urt. v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11).
  • BGH, 27.10.1988 - IX ZR 38/88

    Begriff des Haustürgeschäfts

    Der Wortlaut des § 56 Abs. 1 Nr. 6 GewO erfaßt Bürgschaften, die reine Kreditsicherungsmittel sind, nicht (Senatsurt. vom 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11).
  • OLG Saarbrücken, 07.10.2008 - 4 U 199/08

    Freistellung von der Bürgschaft auf erstes Anfordern wegen Unkenntnis des Bürgen

    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz hat die Rechtsprechung seit jeher nur für den Fall zugelassen, dass der Bürgschaftsgläubiger durch sein Verhalten und auch für ihn erkennbar einen Irrtum des Bürgen über dessen erhöhtes Risiko veranlasst hat (BGH WM 1966, 944; 1986, 11; NJW 1988, 3205; 1989, 830; 1995, 1886; 1997, 3230; Habersack in: Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 4. Auflage, § 765, Rd. 88; Reinicke/Tiedke, a.a.O., Rd. 251).
  • KG, 08.01.2014 - 8 U 132/12

    Geschäftsraummiete: Anspruch des Vermieters auf die Differenzmiete bei

  • OLG München, 05.03.1998 - 24 U 8/97

    AGBG § 9 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 2; BGB §§ 242, 765

  • OLG Düsseldorf, 09.03.2009 - 24 U 112/08

    Fortbestehen einer Bürgschaft für die Erfüllung der Verpflichtungen aus einem

  • OLG Schleswig, 24.04.2003 - 5 U 188/01

    Keine unzulässige Erweiterung des Bürgschaftsrisikos durch Ausweitung des

  • OLG Köln, 21.12.1999 - 19 W 58/99

    Keine Hinweispflicht der Bank auf Gefährdung der Rückgriffsansprüche gegen den

  • BGH, 25.02.1988 - III ZR 132/87

    Darlehn - Vermögensverhältnisse - Bürgschaft

  • OLG Köln, 21.04.2011 - 13 U 65/10

    Anfechtung eines Bürgschaftsvertrages wegen arglistiger Täuschung durch den

  • OLG Brandenburg, 10.11.2004 - 4 U 152/03

    Wirksamkeitskontrolle eines Bürgschaftsvertrages; Androhung der Kündigung der

  • OLG Saarbrücken, 07.04.1987 - 7 U 76/85
  • OLG Köln, 24.04.1998 - 19 U 204/97

    Pflicht Gläubiger Bürge Bürgschaft

  • LG Duisburg, 11.12.1991 - 6 O 283/91

    Wirksamkeit einer Bürgschaft im Falle einer Überschuldung des Bürgen

  • LG Wuppertal, 22.01.2001 - 19 O 50/01

    Anforderungen an das Bestehen von Darlehensrückzahlungsansprüchen nach

  • OLG Köln, 24.04.1998 - 19 U 2/04

    Keine Pflicht des Gläubigers den Bürgen vor dem Risiko der Bürgschaft zu warnen

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