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   BGH, 28.06.1974 - I ZR 62/72   

Volltextveröffentlichungen (3)

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  • Jurion

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer ernsthaften Forderung eines Kaufpreises - Darlegungslast und Beweislast für die Richtigkeit der Werbebehauptung - Zulässigkeit der Gegenüberstellung von altem, höherem Preis und neuem, gesenktem Preis - Irreführung des Verkehrs durch einen Preisvergleich

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1974, 1822
  • MDR 1975, 34
  • GRUR 1975, 78
  • DB 1974, 1762
  • WRP 1974, 552



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Wird zitiert von ... (35)  

  • BGH, 20.11.2008 - I ZR 122/06  

    20 % auf alles

    Sie richtet sich nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalls wie der Art der Ware oder Dienstleistung und der Marktsituation (vgl. zum alten Recht BGH, Urt. v. 28.6.1974 - I ZR 62/72, GRUR 1975, 78, 79 = WRP 1974, 552 - Preisgegenüberstellung I; Urt. v. 29.10.1998 - I ZR 163/96, GRUR 1999, 507, 508 = WRP 1999, 657 - Teppichpreiswerbung).

    Danach ist die Werbung mit Preisherabsetzungen unter anderem dann irreführend, wenn der frühere höhere Altpreis nicht ernsthaft, insbesondere nicht über einen längeren Zeitraum, verlangt wurde (BGH GRUR 1975, 78, 79 - Preisgegenüberstellung I; GRUR 1999, 507, 508 - Teppichpreiswerbung; BGH, Urt. v. 15.12.1999 - I ZR 159/97, GRUR 2000, 337, 338 = WRP 2000, 386 - Preisknaller).

  • BGH, 17.03.1987 - VI ZR 282/85  

    Verjährung des Schadensersatzanspruchs einer Kommanditgesellschaft gegen den

    Sie kann aber dann in Betracht kommen, wenn der Beklagte alle wesentlichen Tatsachen kennt und es ihm zumutbar ist, nähere Angaben zu machen (BGHZ 12, 49, 50; 86, 23, 30 [BGH 01.12.1982 - VIII ZR 279/81]; BGH Urteil vom 20. Januar 1961 - I ZR 79/59 - aaO; vom 28. Juni 1974 - I ZR 62/72 = NJW 1974, 1822 f. und vom 12. November 1979 - II ZR 174/75 - NJW 1980, 591 [BGH 12.11.1979 - II ZR 174/77] - insoweit in BGHZ 75, 321 [BGH 12.11.1979 - II ZR 174/77] nicht abgedruckt; vgl. auch Senatsurteil vom 12. Juli 1983 - VI ZR 280/81 - VersR 1983, 1035, 1037).
  • BGH, 27.11.2003 - I ZR 94/01  

    Mondpreise?

    Zu Unrecht beruft sich die Revision demgegenüber auf die Darlegungs- und Beweiserleichterungen, die einem Anspruchsteller zugute kommen, der eine Werbung mit einer Gegenüberstellung eigener Preise des Werbenden - des nunmehr geforderten mit einem angeblich früher geforderten Preis - als irreführend beanstandet (vgl. BGH, Urt. v. 28.6.1974 - I ZR 62/72, GRUR 1975, 78, 79 = WRP 1974, 552 - Preisgegenüberstellung).
  • BGH, 03.12.1992 - I ZR 276/90  

    Tariflohnunterschreitung - Vorsprung durch Rechtsbruch

    Des weiteren hat das Berufungsgericht auch außer acht gelassen, daß die von ihm befürchteten Schwierigkeiten der Feststellung nicht in dem angenommenen Ausmaß bestehen, weil in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Grundsätze entwickelt worden sind, die unter bestimmten Voraussetzungen dem darlegungs- und beweispflichtigen Kläger Erleichterungen bei der Beweisführung verschaffen (vgl. BGH, Urt. v. 13.7.1962 - I ZR 43/61, GRUR 1963, 270, 272 = WRP 1962, 404 - Bärenfang; Urt. v. 28.6.1974 - I ZR 62/72, GRUR 1975, 78, 79 = WRP 1974, 552 - Preisgegenüberstellung I; Urt. v. 20.12.1977 - I ZR l/76, GRUR 1978, 249, 250 = WRP 1978, 210 - Kreditvermittlung; Urt. v. 17.10.1984 - I ZR 187/82, GRUR 1985, 140, 142 = WRP 1985, 72 - Größtes Teppichhaus der Welt; vgl. auch Teplitzky, Wettbewerbsrechtliche Ansprüche, 6. Aufl. 1992, Kap. 47 Rdn. 30-32 m.w.N.).
  • LG Karlsruhe, 23.12.2015 - 15 O 12/15  

    Wettbewerbsverstoß im Internet: Hinreichende Bestimmtheit eines

    Demjenigen, der mit einem Vergleich seiner eigenen Preise wirbt, obliegt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum UWG a.F. die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass er die nicht herabgesetzten Preise früher ernsthaft gefordert hat (BGH, GRUR 1975, 78 - Preisgegenüberstellung I).
  • BGH, 13.07.1988 - IVa ZR 67/87  

    Zahlung der Maklerprovision an einen Dritten - Treuwidriges Verschweigen bei

    Wie weit indes eine Partei ihren Sachvortrag substantiieren muß, hängt von ihrem Kenntnisstand ab (vgl. dazu BGHZ 12, 49, 50; 86, 23, 30 [BGH 01.12.1982 - VIII ZR 279/81]; BGH Urteile vom 20. Januar 1961 - I ZR 79/59 - NJW 1961, 826, 828; vom 28. Juni 1974 - I ZR 62/72 - NJW 1974, 1822; vom 12. November 1979 - II ZR 174/75 - NJW 1980, 589, 591; vom 17. März 1987 - VI ZR 282/85 - BGHR ZPO § 138 Abs. 3 "Bestreiten, substantiiertes 2").
  • OLG Karlsruhe, 08.11.2006 - 6 U 227/05  

    Wettbewerbsrecht: Darlegungslast für Normalpreis bei Werbung mit Preisnachlass;

    Schon in der Vergangenheit wurde hiervon jedoch eine Ausnahme für den Fall gemacht, dass es um einen eigenen Preis des Unternehmens ging (vgl. BGH GRUR 1975, 78, 79 - Preisgegenüberstellung).
  • BGH, 29.02.1996 - I ZR 6/94  

    Setpreis - Irreführung/Preisgestaltung

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist eine Werbung mit Preissenkungen, wie die Beklagte sie in der beanstandeten Anzeige dadurch vornimmt, daß sie ein Gerät, das sie früher allein zu einem höheren Preis angeboten hatte, zum Gegenstand eines Gesamtangebots machte, dann irreführend im Sinne des § 3 UWG, wenn der frühere Preis nicht, nicht ernsthaft oder nicht längere Zeit, oder nicht in letzter Zeit verlangt worden ist, oder wenn überhöhte Preise angesetzt sind, um eine Preissenkung vortäuschen zu können, oder wenn sonst über das Ausmaß der Preissenkung irregeführt wird (BGH, Urt. v. 28.6.1974 - I ZR 62/72, GRUR 1975, 78, 79 = WRP 1974, 552 - Preisgegenüberstellung I; Urt. v. 27.10.1983 - I ZR 151/81, GRUR 1984, 212, 213 - unechter Einzelpreis; Urt. v. 17.11.1994 - I ZR 193/92, GRUR 1995, 165, 166 = WRP 1995, 192 - Kosmetikset).
  • BGH, 17.10.1984 - I ZR 187/82  

    Zulässigkeit der Alleinstellungsbehauptung "Größtes Teppichhaus der Welt"

    In der letztgenannten Entscheidung hat der Bundesgerichtshof jedoch in Weiterentwicklung der bereits in früheren Urteilen (u.a. Bärenfang a.a.O.; ferner Urt. v. 28.6.1974 - I ZR 62/72 = GRUR 1975, 78, 79 = WRP 1974, 552 - Preisgegenüberstellung m.w.N.) aufgestellten Grundsätze über Darlegungs- und Beweiserleichterungen zugunsten des Klägers gerade auch für die hier in Frage stehenden Fälle der Allein- oder Spitzenstellungswerbung eine wesentliche Einschränkung ausgesprochen: Wer die geschäftlichen Verhältnisse seiner Mitbewerber in der Weise in seine Werbung einbezieht, daß er behauptet, er sei das größte Unternehmen seiner Branche in einem bestimmten Gebiet, muß nach Treu und Glauben auch darlegen und erforderlichenfalls beweisen, wie es sich mit der Größe und Bedeutung seiner Mitbewerber in dem betreffenden Gebiet verhält, wenn der die Alleinstellungsbehauptung beanstandende Kläger hierzu entweder überhaupt nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten in der Lage ist.
  • BGH, 29.10.1998 - I ZR 163/96  

    Teppichpreiswerbung - Irreführung/Preisgestaltung

    Insoweit gilt nichts anderes als für die Frage, wie lange der Werbende einen durchgestrichenen Altpreis gefordert haben muß, um diesen als ernsthaft verlangt ansehen zu können (vgl. u.a. BGH, Urt. v. 28.6.1974 - I ZR 62/72, GRUR 1975, 78, 79 = WRP 1974, 552 - Preisgegenüberstellung I).
  • BGH, 25.01.1980 - I ZR 10/78  

    Unzulässige Werbung durch Preisgegenüberstellung

  • OLG Hamburg, 19.12.2002 - 5 W 101/02  

    Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit von Werbung mit Preisherabsetzungen

  • OLG Stuttgart, 28.04.1997 - 2 U 215/96  

    Vollziehung einer Urteilsverfügung; Irreführung durch Werbung mit der

  • OLG Düsseldorf, 28.05.2014 - 15 U 50/14  

    Irreführung der Werbeangabe "Einer der etabliertesten Anbieter seriöser

  • OLG Köln, 02.03.2001 - 6 U 208/99  

    Werbende Bezugnahme auf unverbindliche Preisempfehlung - Mondpreise - Darlegungs-

  • BAG, 07.12.1989 - 6 AZR 129/88  

    Überstundenvergütung: Verhältnis zum Anspruch auf Freizeitausgleich bei einem

  • OLG Karlsruhe, 22.12.2004 - 4 W 49/04  

    Wettbewerbswidrige Mondpreiswerbung: Beweislast des Werbenden für realistische

  • LG Hamburg, 10.02.2011 - 315 O 356/10  

    Verbot von irreführenden Angaben im Wettbewerb zu Werbezwecken; Anforderungen an

  • BGH, 24.01.1985 - I ZR 16/83  

    Gegenüberstellung eines "Einführungspreises" und eines "späteren Preises"

  • BGH, 20.12.1977 - I ZR 1/76  

    Verein zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs im Kreditvermittlungsgewerbe -

  • ArbG Duisburg, 02.02.2009 - 3 Ca 1986/08  

    Betriebsübergang, Kündigung, freier Arbeitsplatz

  • OLG Köln, 10.09.1999 - 6 U 64/99  

    Exklusive Ledergarnituren

  • BGH, 14.11.1975 - I ZR 48/75  

    Betreiben von Warenhäusern - Werbung mit Preisgegenüberstellungen in den

  • OLG Zweibrücken, 23.05.2000 - 5 UF 106/99  

    Unterbrechung, Teilurteil, Darlegungslast, Einkommen, fiktives

  • OLG Köln, 19.01.2001 - 6 U 208/99  

    Wettbewerbswidrige Werbung mit "Mondpreisen"; Irreführung über die

  • BGH, 05.05.1983 - I ZR 46/81  

    Nichtbelieferung eines Kunden mit einer in Zeitungsanzeigen des Einzelhändlers

  • OLG Düsseldorf, 18.01.2001 - 2 U 74/00  

    Berühmung im Netz

  • BGH, 27.10.1983 - I ZR 151/81  

    Anforderungen an Irreführung über die Preiswürdigkeit - Anforderungen an

  • BGH, 22.04.1982 - I ZR 66/80  

    Gemeinsamer Einkauf einer größeren Einzelhandelsgruppe über eine

  • BGH, 20.04.1988 - IVa ZR 114/86  

    Fälligkeit eines Wechsels - Berücksichtigung einer Tatsache, die von keiner

  • BGH, 04.03.1977 - I ZR 117/75  

    Werbung eines Anbieters mit dem Vergleich seiner alten, höheren Preise und seiner

  • OLG Jena, 24.11.2004 - 2 U 751/04  
  • BGH, 29.02.1996 - I ZR 5/94  
  • LG Potsdam, 31.08.2006 - 51 O 89/06  

    Unlauterer Wettbewerb: Irreführende Werbung mit einer Preisherabsetzung

  • LG Heidelberg, 01.07.2005 - 12 O 5/05  

    MwSt-Aktion von MediaMarkt nicht wettbewerbswidrig

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