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   BGH, 27.09.1990 - I ZR 213/89   

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https://dejure.org/1990,744
BGH, 27.09.1990 - I ZR 213/89 (https://dejure.org/1990,744)
BGH, Entscheidung vom 27.09.1990 - I ZR 213/89 (https://dejure.org/1990,744)
BGH, Entscheidung vom 27. September 1990 - I ZR 213/89 (https://dejure.org/1990,744)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • webshoprecht.de

    Zur wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit der Laienwerbung für Kreditkarten

  • Wolters Kluwer

    Werbung - Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit - Aussetzung von Geld- und Sachprämien - Kreditkartenkundengewinnung

  • werbung-schenken.de

    Laienwerbung für Kreditkarten

    UWG § 1
    Laienwerbung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unzulässige Werbung um Laienwerbung mit einer Sachprämie im Wert von 112,50 DM bei Gewinnung eines neuen Kreditkartenkunden mit einem Jahresbeitrag von 150,- DM ("Laienwerbung für Kreditkarten")

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 1
    "Laienwerbung für Kreditkarten"; Gewinnung neuer Kreditkartenkunden durch Aussetzung von Geld- und Sachprämien

  • rechtsportal.de

    UWG § 1
    "Laienwerbung für Kreditkarten"; Gewinnung neuer Kreditkartenkunden durch Aussetzung von Geld- und Sachprämien

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1991, 426
  • ZIP 1990, 1620
  • MDR 1991, 320
  • GRUR 1991, 150
  • NJ 1991, 126
  • WM 1990, 2093
  • BB 1990, 2430
  • afp 1991, 461
  • WRP 1991, 154
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 06.07.2006 - I ZR 145/03

    Kunden werben Kunden

    Rechtlich zutreffend ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, dass das Einschalten von Laien in die Werbung von Unternehmen nicht generell nach § 1 UWG a.F., § 4 Nr. 1 UWG als wettbewerbswidrig anzusehen ist, sondern es für die wettbewerbsrechtliche Beurteilung solcher Werbemaßnahmen auf die besonderen Umstände des Einzelfalles ankommt (vgl. BGH, Urt. v. 27.2.1981 - I ZR 75/79, GRUR 1981, 655, 656 - Laienwerbung für Makleraufträge; Urt. v. 27.9.1990 - I ZR 213/89, GRUR 1991, 150 = WRP 1991, 154 - Laienwerbung für Kreditkarten; Urt. v. 20.12.2001 - I ZR 227/99, GRUR 2002, 637, 639 = WRP 2002, 676 - Werbefinanzierte Telefongespräche).

    Zudem könnten sich die Wettbewerber wegen der Werbewirksamkeit des Einsatzes von Laienwerbern veranlasst sehen, diese Werbemethode nachzuahmen, was zu einer unzumutbaren Belästigung der Allgemeinheit führen könne (vgl. BGH GRUR 1991, 150 f. - Laienwerbung für Kreditkarten).

    In einem solchen Fall ist wegen der als übermäßig anzusehenden Anreizwirkung, die von den ausgesetzten Prämien ausgehe, zum einen die Gefahr gesehen worden, dass der Laienwerber bei der Werbung neuer Kunden auch wettbewerbsrechtlich unlautere Mittel einsetzt, um die Prämie zu erhalten (BGH GRUR 1991, 150, 151 - Laienwerbung für Kreditkarten).

    Nach der Lebenserfahrung kann nicht davon ausgegangen werden, dass Laienwerber, die sich - worauf die Werbung der Beklagten sogar ausdrücklich abzielt - vor allem an Verwandte, Freunde und Bekannte wenden werden (vgl. BGH GRUR 1991, 150 - Laienwerbung für Kreditkarten), allein wegen dieses Wertes ihre persönlichen Beziehungen zu den genannten Personen durch den Einsatz unlauterer Mittel missbrauchen werden, um in den Besitz der ausgesetzten Prämien zu gelangen.

  • BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99

    Werbefinanzierte Telefongespräche

    Der Laienwerber geht, durch ihm in Aussicht gestellte Werbeprämien veranlaßt, typischerweise so vor, daß er Verwandte, Freunde, Bekannte, Berufskollegen, Vereinskameraden usw. anspricht, um sie für den Gewerbetreibenden als Kunden zu gewinnen (Köhler/Piper aaO § 1 Rdn. 272 f.; vgl. BGH, Urt. v. 27.9.1990 - I ZR 213/89, GRUR 1991, 150 = WRP 1991, 154 - Laienwerbung für Kreditkarten).
  • BGH, 29.09.1994 - I ZR 138/92

    Laienwerbung für Augenoptiker - Laienwerbung; Barzahlungsnachlaß

    Wegen der vielfältigen Bedenken gegen diese Art der Kundenwerbung sind dabei jedoch strenge Maßstäbe anzulegen (vgl. BGH, Urt. v. 27.9.1990 - I ZR 213/89, GRUR 1991, 150 f. [BGH 27.09.1990 - I ZR 213/89] = WRP 1991, 154, 155 f. - Laienwerbung für Kreditkarten; Urt. v. 14.5.1992 - I ZR 204/90, GRUR 1992, 622, 624 = WRP 1992, 646, 648 - Verdeckte Laienwerbung, jeweils m.w.N.); diesen ist das Berufungsgericht nicht gerecht geworden.
  • OLG Jena, 12.05.1999 - 2 U 1328/98
    Die Sittenwidrigkeit des Einsatzes von Laienwerbern kann deshalb nur aus den besonderen Umständen des Einzelfalls resultieren (so seit BGH, GRUR 1959, 285 (286 f.) - Bienenhonig; sowie im Anschluß BGH, GRUR 1981, 655 (656) - Laienwerbung für Makleraufträge; BGH, GRUR 1991, 150 (151) - Laienwerbung für Kreditkarten; BGH, GRUR 1992, 622 (623 f.) - Verdeckte Laienwerbung; BGH, GRUR 1995, 122 (123) - Laienwerbung für Augenoptiker; zusammenfassend Ulrich, Festschrift für Piper, 1996, S. 495 ff.; ebenso aus der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte OLG Hamburg, NJW-RR 1988, 361 f.; OLG Hamm, WRP 1982, 346 (347); WRP 1982, 479 (4809; WM 1986, 947 (948); KG, WM 1988, 311 (312); WRP 1988, 672 (673); OLG Stuttgart, GRUR 1990, 205 (206); OLG Dresden, OLG-NL 1998, 164 (164); OLG München, WRP 1989, 126 (127); WRP 1996, 42 (44); OLG Frankfurt a.M., WRP 1993, 642 (LS); WRP 1996, 643 (643); SaarlOLG, WRP 1994, 840 (842); OLG Karlsruhe, WRP 1995, 960 (961)).

    Die allgemeinen Bedenken, die gegen die grundsätzlich zulässige Form der Kundenwerbung durch Laienwerber bestehen können, machen es notwendig, bei der Beurteilung konkreter Werbemaßnahmen einen strengen Maßstab anzulegen (vgl. BGH, GRUR 1991, 150 f. - Laienwerbung für Kreditkarten).

    Ein wettbewerbsrechtliches Unwerturteil kommt vor allem in Betracht, wenn die dem Laienwerber in Aussicht gestellte Prämie mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand erlangt werden kann ( BGH, GRUR 1959, 285 (286 f.) - Bienenhonig; sowie BGH, GRUR 1981, 655 (656) - Laienwerbung für Makleranträge; BGH, GRUR 1992, 622 (624) - Verdeckte Laienwerbung; BGH, GRUR 1991, 150 (151) - Laienwerbung für Kreditkarten; BGH, GRUR 1994, 122 (123) - Laienwerbung für Augenoptiker).

    Dementsprechend hat die Rechtsprechung bei einem geringen Aufwand zur Erlangung der Prämie eine wettbewerbswidrige Anreizwirkung bei folgenden Beträgen bejaht: 15, 00-20,00 DM ( BGH, GRUR 1995, 122 124; 20, 00 DM ( OLG Dresden, OLG-NL 1998, 164 (164)); 25, 00 DM ( OLG Hamburg, NJW-RR 1988, 361 (362); OLG Hamm, WM 1986, 947 (948)); 39, 90 DM ( OLG Hamm, WRP 1982, 479 (481)); 50, 00 DM ( BGH, GRUR 1991, 150 (151); OLG Hamm, WM 1986, 947 (948)); 67, 00 DM ( OLG Hamm, WRP 1982, 479 (481)); 100, 00 DM ( BGH, GRUR 1992, 622 (624); OLG Hamm, WM 1986, 947 (948)); 118, 00 DM ( OLG Hamm, WRP 1982, 479 (481)); 120, 00 DM ( OLG Stuttgart, GRUR 1990, 205 (206)); 270, 00-2700,00 DM ( OLG München, WRP 1989, 126 (127)).

  • BGH, 14.05.1992 - I ZR 204/90

    Verdeckte Laienwerbung - Laienwerbung

    Zwar unterscheidet der vorliegende Fall sich von den bisher beurteilten Fallgestaltungen (vgl. BGH, Urt. v. 23.1.1959 - I ZR 130/58, GRUR 1959, 285 = WRP 1959, 81, 82 - Bienenhonig; BGH, Urt. v. 27.2.1981 - I ZR 75/79, GRUR 1981, 655 = WRP 1981, 456 - Laienwerbung für Makleraufträge; BGH, Urt. v. 27.9.1990 - I ZR 213/89, GRUR 1991, 150 [BGH 27.09.1990 - I ZR 213/89] = WRP 1991, 154 - Laienwerbung für Kreditkarten) dadurch, daß die Beklagte die Adressaten ihres Werbeschreibens nicht direkt zur Vermittlung neuer Kunden, sondern lediglich zur Mitteilung von Adressen potentieller Kunden auffordert.

    Den strengen Maßstäben, die hierbei wegen der vielfältigen Bedenken anzulegen sind (BGH GRUR 1991, 150, 151 [BGH 27.09.1990 - I ZR 213/89] = WRP 1991, 154, 156 - Laienwerbung für Kreditkarten), ist das Berufungsgericht aber nicht gerecht geworden.

  • OLG Hamburg, 02.11.2005 - 5 U 44/05

    Laienwerbung für Zeitschriften

    Bei Übernahme von Dauerverpflichtungen wie bei Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements sollte die kritische Grenze jedenfalls dann überschritten sein, wenn der Wert der Prämie den Betrag einer Jahresbelastung überschreitet (vgl. OLG Hamm WRP 1995, 270 - Zur Höhe von Werbeprämien für Zeitschriften; OLG Düsseldorf GRUR-RR 2001, 171 - Laienwerbung; vgl. auch BGH GRUR 1991, 150, 151 - Laienwerbung für Kreditkarten).

    Üblicherweise ist für die Feststellung des Prämienwertes der Endverbraucherpreis für die Prämie zugrunde zu legen (BGH GRUR 1991, 150; 151 - Laienwerbung für Kreditkarten; Baumbach/Hefermehl/Köhler a.a.O. § 4 Rn. 1.182).

  • OLG Hamburg, 01.02.2001 - 3 U 316/00

    Wettbewerbswidrigkeit der Gewährung von Gutschriften bei einem

    Wettbewerbswidrig wird der Einsatz von Laienwerbung insbesondere beim Versprechen überhöhter Prämien, weil dies den Laienwerber zu unsachlichem Vorgehen veranlassen kann (BGH GRUR 1981, 655 -Laienwerbung für Makleraufträge, GRUR 1991, 150 - Laienwerbung für Kreditkarten, GRUR 1992, 622 - Verdeckte Laienwerbung, GRUR 1995, 122 - Laienwerbung für Augenoptiker).
  • OLG München, 06.07.1995 - 29 U 2847/94
    Allerdings ist wegen der vielfältigen Bedenken gegen diese Art von Kundenwerbung ein strenger Maßstab anzulegen (vgl. BGH GRUR 1991, 150 - Laienwerbung für Kreditkarten; GRUR 1992, 622, 624 - Verdeckte Laienwerbung; GRUR 1995, 122, 123 - Laienwerbung für Augenoptiker).
  • OLG Dresden, 03.03.1998 - 14 U 1380/97

    Barprämie für Neukundenwerbung als Wettbewerbsverstoß

    Da diese Werbeform aber keine Ausprägung des Leistungswettbewerbs ist und vielfältige Gefahren damit verbunden sind, sind bei der wettbewerbsrechtlichen Beurteilung solcher Maßnahmen die besonderen Umstände jedes Einzelfalls zu prüfen und dabei strenge Maßstäbe anzulegen (vgl. BGH, Urt. v. 27.09.1990 - I ZR 213/89, GRUR 1991, 150, 151 = WRP 1991, 154 - Laienwerbung für Kreditkarten; BGH, Urt. v. 14.05.1992 - I ZR 204/90, GRUR 1992, 622, 624 = WRP 1992, 646 - Verdeckte Laienwerbung; BGH, Urt. v. 29.09.1994 - I ZR 138/92, GRUR 1995, 122, 123 = WRP 1995, 104 - Laienwerbung für Augenoptiker; Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 19. Auf 1., § 1 UWG Rdn. 201; Köhler/Piper, UWG , § 1 Rdn. 24, 78).
  • BGH, 09.02.1995 - I ZR 247/94

    Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung - Nicht zu

    Allein der Umstand, daß die Vollstrekkung aus Ausspruch I. 2. des Berufungsurteils das Prozeßergebnis vorwegnehmen würde, ist kein unersetzlicher Nachteil im Sinne des § 719 Abs. 2 ZPO(BGH, Beschl. v. 06.07.1979 - I ZR 55/79, GRUR 1979, 807 - Schlumpfserie; Beschl. v. 07.09.1990 - I ZR 220/90, GRUR 1991, 150 [BGH 27.09.1990 - I ZR 213/89] - Zwangsvollstreckungseinstellung).
  • OLG München, 05.12.1991 - 29 U 2881/91
  • LG München I, 28.11.2002 - 4 HKO 9685/02

    Wettbewerbswidrigkeit der Übersendung eines E-Mail-Formulars

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