Rechtsprechung
   BGH, 26.04.1990 - I ZR 127/88   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • Telemedicus

    Pressehaftung

  • Jurion

    Strafrechtliche Abfallbegriff - Verwaltungsrechtliche Anwendungsbeschränkung - Kostenerstattung - Gegenanzeige

  • werbung-schenken.de

    Pressehaftung

    UWG § 1; UWG § 13
    Prüfungspflicht bei Inseraten

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Pressehaftung

    §§ 1, 13 Abs. 6 Nr. 1 S. 2 UWG

  • archive.org

    §§ 1, 13 Abs. 2 Nr. 2 UWG
    Pressehaftung

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Haftung der Presse für die Veröffentlichung wettbewerbswidriger Anzeigen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Voraussetzungen und Umfang der Haftung der Presse für den Inhalt von Anzeigen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1990, 1184
  • MDR 1991, 29
  • GRUR 1990, 1012
  • ZUM 1990, 479
  • afp 1990, 202
  • WRP 1991, 19



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Wird zitiert von ... (33)  

  • BGH, 06.12.2001 - I ZR 284/00  

    BGH verbietet erneut Benetton-Werbung "H.I.V. POSITIVE"

    Eine solche Wettbewerbsabsicht ist im Anzeigengeschäft der Presse ohnehin zu vermuten (BGH, Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1013 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I; Urt. v. 19.3.1992 - I ZR 166/90, GRUR 1993, 53, 54 - Ausländischer Inserent; Urt. v. 30.6.1994 - I ZR 40/92, GRUR 1994, 841, 842 f. = WRP 1994, 739 - Suchwort); Besonderheiten, die dagegen sprechen, liegen hier nicht vor.
  • BGH, 17.05.2001 - I ZR 251/99  

    Ambiente.de

    Um die Arbeit der Betroffenen nicht über Gebühr zu erschweren und die Verantwortlichen nicht zu überfordern, wurde beispielsweise nur eine eingeschränkte Prüfungspflicht angenommen, wenn der Störungszustand für den als Störer Inanspruchgenommenen nicht ohne weiteres oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand erkennbar ist (vgl. BGH, Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 = WRP 1991, 19; Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 = WRP 1992, 640 - Pressehaftung I und II; GRUR 1994, 841, 842 f. - Suchwort; Urt. v. 10.4.1997 - I ZR 3/95, GRUR 1997, 909, 911 = WRP 1997, 1059 - Branchenbuch-Nomenklatur).
  • BGH, 06.07.1995 - I ZR 110/93  

    Kinderarbeit - Gefühlsbetonte Werbung; Erstbegehungsgefahr

    Das Anzeigengeschäft ist eine typische wettbewerbsfördernde Maßnahme, bei welcher aus der Wettbewerbshandlung auf die Vermutung geschlossen werden darf, der Herausgeber des Werbemediums handele in der Absicht, die wettbewerbliche Stellung des werbenden Unternehmens zu fördern (BGH, Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I; Urt. v. 19.3.1992 - I ZR 166/90, GRUR 1993, 53, 54 - Ausländischer Inserent; Urt. v. 30.6.1994 - I ZR 40/92, GRUR 1994, 841, 842 f. - Suchwort).

    b) Ist sonach im Streitfall von einer Wettbewerbsförderungsabsicht der Beklagten als Presseunternehmen bei der Veröffentlichung der Anzeigen der Firma Benetton auszugehen, so darf - wozu das Landgericht keine gesonderten Ausführungen gemacht hat - jedoch nicht vernachlässigt werden, daß der Schutz der Pressefreiheit gemäß Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG auch das Anzeigengeschäft einschließt (BVerfGE 21, 271, 278; BGH, Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 - Pressehaftung I) und eine einschränkende wettbewerbsrechtliche Haftung des Presseunternehmens für wettbewerbswidrige Anzeigen seiner Inserenten gebietet.

  • BGH, 10.10.1996 - I ZR 129/94  

    Architektenwettbewerb - Vorsprung durch Rechtsbruch; BGB - Störerhaftung

    Schließlich stellen auch die für das Anzeigengeschäft des Zeitungs- und Zeitschriftengewerbes entwickelten Grundsätze eine Einschränkung der Störerhaftung dar; um die tägliche Arbeit von Presseunternehmen nicht über Gebühr zu erschweren und die Verantwortlichen nicht zu überfordern, besteht hier ebenfalls keine umfassende Prüfungspflicht; vielmehr haftet das Presseunternehmen für die Veröffentlichung wettbewerbswidriger Anzeigen nur im Falle grober, unschwer zu erkennender Verstöße (BGH, Urt. v. 30.6.1972 - I ZR 1/71, GRUR 1973, 203, 204 = WRP 1973, 19 - Badische Rundschau; Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I; Urt. v. 19.3.1992 - I ZR 166/90, GRUR 1993, 53, 54 = WRP 1992, 762 - Ausländischer Inserent; Urt. v. 10.2.1994 - I ZR 316/91, GRUR 1994, 454, 455 f. = WRP 1994, 529 - Schlankheitswerbung; Urt. v. 10.11.1994 - I ZR 147/92, GRUR 1994, 751, 752 = WRP 1995, 302 - Schlußverkaufswerbung II).
  • BGH, 05.02.2015 - I ZR 136/13  

    TIP der Woche - Wettbewerbsverstoß durch irreführende Werbung:

    Sie beschränkt sich auf grobe und unschwer erkennbare Rechtsverstöße (vgl. BGH, Urteil vom 26. April 1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I; Urteil vom 7. Mai 1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 - Pressehaftung II; Urteil vom 9. November 2000 - I ZR 167/98, GRUR 2001, 529, 531 = WRP 2001, 531 - Herz-Kreislauf-Studie; Urteil vom 14. Juni 2006 - I ZR 249/03, GRUR 2006, 957 Rn. 14 = WRP 2006, 1225 - Stadt Geldern; Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl., § 9 Rn. 2.3; Bergmann/Goldmann in Harte/Henning, UWG, 3. Aufl., § 8 Rn. 102).

    (1) Maßgeblich für die eingeschränkte Prüfungspflicht der Presse ist die durch Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG geschützte Pressefreiheit (BGH, GRUR 1990, 1012, 1014 - Pressehaftung I; GRUR 1992, 618, 619 - Pressehaftung II), die der Presse als Institution zukommt und auch den Anzeigenteil eines Presseorgans umfasst (vgl. BVerfGE 21, 271, 278 - Südkurier; BVerfG, GRUR 2001, 170, 172).

    (1) Der Bundesgerichtshof hat das Erfordernis einer eingeschränkten Pressehaftung allerdings auch damit begründet, dass Presseunternehmen regelmäßig unter Zeitdruck stehen und eine umgehende Überprüfung sämtlicher Anzeigen auf Gesetzesverstöße die Arbeit der Presse unzumutbar erschweren würde (vgl. BGH, GRUR 1990, 1012, 1014 - Pressehaftung I; GRUR 2006, 957 Rn. 14 - Stadt Geldern).

  • BGH, 15.10.1998 - I ZR 120/96  

    Möbelklassiker

    Würden sie genügen, um die Prüfungspflicht der Presse entscheidend zu erhöhen, wären die Beschränkungen ihrer Prüfungspflichten, die auch zum Schutz der Pressefreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) erforderlich sind (vgl. BGH, Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I), weitgehend gegenstandslos (vgl. dazu auch OLG Koblenz WRP 1988, 325 f.; Ahrens aaO § 58 Rdn. 71).
  • BGH, 23.11.2006 - I ZR 276/03  

    Abmahnaktion

    a) Unter der Geltung des am 8. Juli 2004 außer Kraft getretenen früheren Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb, nach dessen Bestimmungen sich auch die Frage der Begründetheit der vorliegenden Klage beurteilt, war es in der Rechtsprechung und im Schrifttum weithin anerkannt, dass dem abmahnenden Wettbewerber wegen des für die Abmahnung Aufgewendeten ein Schadensersatzanspruch zusteht, wenn der Beklagte die unlautere Wettbewerbshandlung vorsätzlich oder fahrlässig begangen hatte (vgl. BGH, Urt. v. 4.3.1982 - I ZR 19/80, GRUR 1982, 489 = WRP 1982, 518 - Korrekturflüssigkeit; Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I; BGHZ 115, 210 ff. - Abmahnkostenverjährung; 149, 371, 374 f. - Missbräuchliche Mehrfachabmahnung; zur instanzgerichtlichen Rechtsprechung und zum Schrifttum vgl. die Nachweise bei Scharen in Pastor/Ahrens, Der Wettbewerbsprozess, 4. Aufl., Kap. 18 Fn. 19 f. sowie in Ahrens, Der Wettbewerbsprozess, 5. Aufl., Kap. 11 Fn. 36).
  • BGH, 19.03.1992 - I ZR 166/90  

    Ausländischer Inserent - Prüfungspflicht bei Inseraten;

    Für die entgegengesetzte Annahme reicht bereits, daß in objektiver Hinsicht ein Verhalten der Beklagten vorliegt, das geeignet ist, den Absatz oder Bezug einer Person zum Nachteil einer anderen zu begünstigen und daß der Handelnde dabei in subjektiver Hinsicht in der Absicht vorgeht, den eigenen oder fremden Wettbewerb zum Nachteil eines anderen zu fördern, sofern diese Absicht nicht völlig hinter andere Beweggründe zurücktritt (BGH, Urt. v. 26.04.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1013 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I; st. Rspr.).

    Das gilt angesichts der typischen Wettbewerbsförderung durch das Anzeigengeschäft des Verlegers, die den Rückgriff auf die Vermutung des Bestehens einer Wettbewerbsabsicht gestattet, auch in subjektiver Hinsicht, zumal auch die Beklagte selbst keinen Anhalt dafür vorgetragen hat, inwiefern sie etwa insbesondere mit der hier in Rede stehenden Anzeige allein ihr Anzeigengeschäft als wirtschaftliche Grundlage für ihre eigentliche Tätigkeit habe fördern wollen und an dem werblichen Erfolg der in ihren Zeitschriften erscheinenden Anzeigen uninteressiert gewesen sei (BGH, Urt. v. 26.04.1990 aaO. - Pressehaftung I).

    Diese Prüfungspflicht erstreckt sich jedoch lediglich auf grobe und eindeutige Wettbewerbsverstöße (BGH, Urt. v. 30.06.1972 - I ZR 1/71, GRUR 1973, 203, 204 = WRP 1973, 19 - Badische Rundschau; Urt. v. 26.04.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I).

  • BGH, 30.06.1994 - I ZR 40/92  

    Suchwort - Irreführung/Geschäftsverhältnisse; Prüfungspflicht bei Inseraten

    Die für das Anzeigengeschäft des Verlegers typische Wettbewerbsförderung erlaubt auch den Rückgriff auf die Vermutung des Bestehens einer Wettbewerbsabsicht (BGH, Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1013 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I).
  • BGH, 07.05.1992 - I ZR 119/90  

    Pressehaftung II - Irreführung/Preisgestaltung; Prüfungspflicht bei Inseraten;

    Hierbei gebietet es aber eine verfassungskonforme Auslegung im Hinblick auf Art. 5 Abs. 1 GG, die Prüfungspflicht nicht auf Gesetzesverstöße schlechthin zu erstrecken, sondern auf grobe, von Verleger oder Redakteur unschwer zu erkennende Verstöße zu beschränken (BGH, Urt. v. 30.6.1972 - I ZR 1/71, GRUR 1973, 203, 204 = WRP 1973, 19 - Badische Rundschau; Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I).
  • OLG Koblenz, 23.04.2009 - 6 U 730/08  

    Zur Haftung des Admin-C

  • OLG Hamm, 07.02.2008 - 4 U 154/07  

    Vorsicht bei Veröffentlichung von ungeschwärzten, nicht anonymisierten Urteilen.

  • OLG Hamburg, 03.02.2005 - 5 U 65/04  

    Bundesligakarten

  • OLG Köln, 16.02.2001 - 6 U 129/00  

    Verlegerhaftung für Werbeanzeigen - Unterlassungsanspruch bei evident

  • LG Köln, 10.06.2009 - 28 O 173/09  

    Haftung eines Videoportals für rechtwidrige Nutzer-Videos

  • LG Berlin, 05.08.2009 - 82 T 453/09  

    Rechtsanwaltsgebühr: Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr im

  • OLG Stuttgart, 29.09.2000 - 2 U 121/00  

    Wettbewerbswidriges Kundenabwerben bei Flirtdienst - Servicenummern-Anbieter als

  • OLG Hamburg, 20.06.2002 - 3 U 368/01  

    Haftung für irreführende Blickfangwerbung

  • LG Köln, 18.02.2010 - 31 O 552/09  

    Werbung für ein Schlankheitspräparat in einem ganzseitigen Zeitungssinserat unter

  • OLG Jena, 02.11.2005 - 2 U 418/05  
  • OLG Hamburg, 13.09.2001 - 3 U 55/01  

    Unterlassungsanspruch bei offenkundigem Verstoß gegen § 6

  • OLG Dresden, 26.05.1998 - 14 U 1930/97  

    Irreführende Alleinstellungsbehauptung eines Hörfunksenders als

  • OLG Hamburg, 21.06.2001 - 3 U 87/98  

    Erforderlichkeit einer Gegen-Anzeige als Maßnahme der Schadensbeseitigung

  • LG Köln, 28.08.2008 - 31 O 352/08  
  • LG Berlin, 23.10.2007 - 15 O 974/06  
  • LG München I, 15.07.2003 - 33 O 8429/03  
  • AG Berlin-Charlottenburg, 16.06.1998 - 8 C 82/98  

    Schmerzensgeldansprüche wegen unerlaubter Veröffentlichung von Fotografien; Mit

  • OLG Köln, 25.06.2009 - 6 W 65/09  

    Zulässigkeit der Behauptung der nicht angemessenen Zertifizierung eines

  • LG Düsseldorf, 25.07.2007 - 12 O 428/06  
  • LG Hamburg, 21.11.2003 - 324 O 681/03  

    Überprüfung des Bestandes einer einstweiligen Verfügung; Das Buch "Hinter den

  • LG München I, 15.07.2003 - 33 O 8056/03  
  • OLG Köln, 05.12.2008 - 6 U 140/08  
  • LG Köln, 19.06.2008 - 31 O 90/08  
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