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   BGH, 16.05.1991 - I ZR 207/89   

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https://dejure.org/1991,994
BGH, 16.05.1991 - I ZR 207/89 (https://dejure.org/1991,994)
BGH, Entscheidung vom 16.05.1991 - I ZR 207/89 (https://dejure.org/1991,994)
BGH, Entscheidung vom 16. Mai 1991 - I ZR 207/89 (https://dejure.org/1991,994)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Heilmittelwerbung - Werbeverbot - Empfehlung - Fachliche Empfehlung

  • werbung-schenken.de

    Fachliche Empfehlung I

    HWG § 11; UWG § 1
    HWG - Werbung mit fachlicher Autorität; Schutz der Gesundheit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HeilmittelwerbeG § 11 Nr. 2; UWG § 1
    "Fachliche Empfehlung I"; Umfang des Verbots der Werbung außerhalb der Fachkreise

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 747
  • MDR 1992, 40
  • GRUR 1991, 701
  • WRP 1993, 465
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 19.01.1995 - I ZR 209/92

    Knoblauchkapseln

    Knoblauchpräparate in Kapselform werden von zahlreichen Mitbewerbern der Parteien als Arzneimittel angeboten (vgl. die Präparate gemäß Anlage B 9) und umfangreich beworben (zur gesundheitsbezogenen Werbung für Knoblauch-Präparate s. BGH, Urt. v. 16.5.1991 - I ZR 207/89, GRUR 1991, 701 - Fachliche Empfehlung I; Urt. v. 16.5.1991 - I ZR 218/89, GRUR 1991, 929 - Fachliche Empfehlung II; OLG München PharmaRecht 1990, 231; OLG Hamburg PharmaRecht 1990, 149; OLG Hamburg WRP 1990, 768; OLG Frankfurt LRE 27, 211; OLG Köln GRUR 1993, 586 [OLG Köln 26.02.1993 - 6 U 159/92] - Fachliche Prüfung).
  • BGH, 07.12.2000 - I ZR 158/98

    Franzbranntwein-Gel

    Das schließt es aber nicht aus, daß die heilende Wirkung eines einzelnen Stoffes nach der Verbrauchererwartung bei der Würdigung des Gesamtprodukts so im Vordergrund steht, daß für dieses ebenfalls von einer überwiegend krankheitsheilenden bzw. beschwerdelindernden Zweckbestimmung auszugehen ist (vgl. BGH, Urt. v. 16.5.1991 - I ZR 207/89, GRUR 1991, 701 = WRP 1993, 465 - Fachliche Empfehlung I; BVerwGE 106, 90, 96 f.).
  • BGH, 01.04.1993 - I ZR 136/91

    Bedingte Unterwerfung - Schutz der Gesundheit; HWG - Werbung mit fachlicher

    Das Berufungsgericht ist rechtsfehlerfrei davon ausgegangen, daß zwar ein allgemeiner Hinweis auf die selbstverständliche Mitwirkung von Wissenschaftlern bei der Herstellung eines Produkts nicht nach § 11 Nr. 2 HWG zu beanstanden ist, daß jedoch darüber hinausgehende Aussagen, Prüfungen und Wirkungen von Heilmitteln dem Werbeverbot unterfallen (vgl. BGH, Urt. v. 16.5. 1991 - I ZR 207/89, GRUR 1991, 701, 702 - Fachliche Empfehlung I).
  • BGH, 27.04.1995 - I ZR 116/93

    Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie - HWG - Irreführung/Hersteller; HWG - Werbung mit

    Im Rahmen dieser Zielsetzung kommt der Nr. 2 der Vorschrift die Aufgabe zu, zum einen den Suggestivwirkungen, die für den Laien nach der allgemeinen Lebenserfahrung von fachlicher Autorität ausgehen und sodann auch der besonderen Irreführungsgefahr zu begegnen, die in derartigen Fällen besonders leicht gegeben sein können, unabhängig davon, ob sie im Einzelfall wirklich eintreten (BGH, Urt. v. 16.5.1991 - I ZR 207/89, GRUR 1991, 701, 702 - Fachliche Empfehlung I).
  • BGH, 16.05.1991 - I ZR 218/89

    Fachliche Empfehlung II - HWG - Werbung mit fachlicher Autorität; Schutz der

    Daß wortlautgemäß und auch nach Sinn und Zweck des § 11 Nr. 2 HWG solche Werbeangaben vom Verbot der Vorschrift erfaßt werden, weil auch bei Bezugnahme auf solche dem Betrieb des Werbenden verbundene Fachleute die Suggestivwirkung der (fachlichen) Autorität für das Publikum nicht verlorengeht und außerdem eine erhebliche Irreführungsgefahr begründet wird, hat der Senat in einem anderen Urteil, das am selben Tage wie das vorliegende verkündet worden ist - I ZR 207/89, "Fachliche Empfehlung I", zur Veröffentlichung vorgesehen - näher ausgeführt.
  • BGH, 26.06.1997 - I ZR 53/95

    Fachliche Empfehlung III - Mitgliederzahl; HWG - Irreführung/Wirksamkeit; HWG -

    Im Rahmen dieser allgemeinen Zielsetzung kommt der Nr. 2 der Vorschrift die Aufgabe zu, zum einen den Suggestivwirkungen, die für den Laien nach der allgemeinen Lebenserfahrung von fachlicher Autorität ausgehen und sodann auch der besonderen Irreführungsgefahr zu begegnen, die in derartigen Fällen besonders leicht gegeben sein können, unabhängig davon, ob sie im Einzelfall wirklich eintreten (BGH, Urt. v. 16.05.1991 - I ZR 207/89, GRUR 1991, 701, 702 = WRP 1993, 465 - Fachliche Empfehlung I; Urt. v. 27.04.1995 - I ZR 116/93, GRUR 1995, 612, 615 = WRP 1995, 701 - Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie).
  • BGH, 02.07.1992 - I ZR 215/90

    Hyanit - HWG - Äußerungen Dritter; Schutz der Gesundheit

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es, ohne daß es des Hinzutretens weiterer Umstände bedarf, regelmäßig wettbewerbswidrig, wenn in der Werbung oder sonst im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs Vorschriften verletzt werden, mit denen - wie dies durch die Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes geschieht - der Gesetzgeber im Interesse der Volksgesundheit den Wettbewerb ordnet (vgl. dazu BGH, Urt. v. 26.6. 1970 - I ZR 14/69, GRUR 1970, 558, 559 - Sanatorium; Urt. v. 13.5. 1987 - I ZR 85/85, GRUR 1988, 71 - Lesbarkeit III; Urt. v. 7.6. 1990 - I ZR 206/88, GRUR 1991, 859, 860 - Leserichtung bei Pflichtangaben; Urt. v. 16.5. 1991 - I ZR 207/89, GRUR 1991, 701, 702 - Fachliche Empfehlung I).

    Sinn und Zweck des § 11 HWG ist die Unterbindung bestimmter unsachlicher, nicht allein auf die Unterrichtung des Laienpublikums beschränkter Werbeaussagen, von denen die Gefahr einer unsachlichen Beeinflussung oder Irreführung des Verkehrs ausgehen kann (BGH, Urt. v. 28.3. 1985 - I ZR 42/83, GRUR 1985, 936 = WRP 1985, 483 - Sanatorium II; Urt. v. 16.5. 1991 - I ZR 207/89 aaO. - Fachliche Empfehlung I).

  • OLG Nürnberg, 28.04.1994 - 8 U 3123/93

    Wirksamkeit der Honoravereinbarung mit einem Zahnarzt; Abschluss einer

    Zu diesen tragenden Grundgedanken gehört die Unterscheidung in § 5 Abs. 2 GOZ zwischen durchschnittlichen Leistungen und solchen, die aufgrund besonderer Umstände eine höhere Vergütung rechtfertigen (vgl. BGH NJW 92, 747; Wezel-Liebold, Handkommentar zu GOÄ , Anm. zu § 5 GOÄ ).

    Jede formularmäßige Abweichung von diesen Leitlinien bedarf deshalb der Rechtfertigung durch besondere Interessen des Zahnarztes (vgl. BGH NJW 92, 747).

    Dieser ist der pauschalen Regelung durch AGB entzogen (vgl. BGH NJW 92, 747).

  • BGH, 10.07.1997 - I ZR 51/95

    Unzulässige Werbung mit einem Arzneimittel durch Hinweis auf das Ergebnis eines

    - in Betracht, denen der Verkehr eine besondere Fachkenntnis und entsprechende Autorität beimißt (BGH, Urt. v. 16.05.1991 - I ZR 207/89, GRUR 1991, 701, 702 = WRP 1993, 465 - Fachliche Empfehlung I; Urt. v. 27.04.1995 - I ZR 116/93, GRUR 1995, 612, 615 = WRP 1995, 701 - Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie; vgl. auch Doepner, Heilmittelwerbegesetz § 11 Nr. 2 Rdn. 12; Bülow-Ring, Heilmittelwerbegesetz § 11 Nr. 2 Rdn. 13).
  • OLG Oldenburg, 01.09.2005 - 1 U 51/05

    Wettbewerbsverstoß: Werbung für Immunglobulin-G-Antikörpertest ohne

    Bei § 11 HWG geht es darum, gewisse Arten und Formen der Werbung für Medizinprodukte und medizinische Verfahren, die erfahrungsgemäß zu einer unsachlichen Beeinflussung oder einer Irreführung medizinischer Laien führen können, im Interesse des Gesundheitsschutzes der Verbraucher zu unterbinden (vgl. BGH GRUR 1991, 701, 702; BGH NJW 1998, 815; Doepner, § 11 HWG, Rdnr. 6).
  • BGH, 02.10.1997 - I ZR 130/95

    Lebertran II - HWG - Werbung mit fachlicher Autorität

  • BGH, 17.07.1997 - I ZR 77/95

    Naturheilmittel - HWG - Werbung mit fachlicher Autorität

  • OLG Zweibrücken, 13.12.2001 - 4 U 68/01

    Wettbewerbsverstoß: Werbung eines Arztes im Internet für seine Privatklinik

  • BGH, 04.07.1991 - I ZR 16/90

    Chelat-Infusionstherapie - HWG - Werbung mit Fremdwörtern; Schutz der Gesundheit

  • BGH, 29.10.1992 - I ZR 89/91

    Bronchocedin - HWG - Werbung mit fachlicher Autorität

  • OLG Dresden, 02.02.1999 - 14 U 1700/98

    Rechtsmissbräuchliches Vorgehen eines Verbandes zur Förderung gewerblicher

  • LG Berlin, 13.10.1994 - 16 O 364/94

    Unterlassungsanspruch gegen eine unrechtmäßige Werbeaussage; Verbot des Hinweises

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