Rechtsprechung
   BGH, 02.05.1996 - I ZR 108/94   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1996,2448
BGH, 02.05.1996 - I ZR 108/94 (https://dejure.org/1996,2448)
BGH, Entscheidung vom 02.05.1996 - I ZR 108/94 (https://dejure.org/1996,2448)
BGH, Entscheidung vom 02. Mai 1996 - I ZR 108/94 (https://dejure.org/1996,2448)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Preisvergleich - Nachprüfbarkeit für den Verbraucher - Marktübersicht

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GRUR 1996, 983
  • WRP 1997, 549
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 05.02.1998 - I ZR 211/95

    Testpreis-Angebot - Vergleichende Werbung; Sonderpreis

    Der Mitbewerber solle sich nicht in einer unnötig herabsetzenden Form ein Urteil über fremde Waren oder Leistungen anmaßen (vgl. BGH, Urt. v. 12.1.1972 - I ZR 60/70, GRUR 1972, 553, 554 = WRP 1972, 195 - Statt Blumen ONKO-Kaffee; Urt. v. 3.2.1988 - I ZR 183/85, GRUR 1988, 764, 767 = WRP 1988, 525 - Krankenkassen-Fragebogen; Urt. v. 1.2.1996 - I ZR 50/94, GRUR 1996, 502, 506 = WRP 1996, 721 - Energiekosten-Preisvergleich I; Urt. v. 2.5.1996 - I ZR 108/94, GRUR 1996, 983, 984 - Preisvergleich II).
  • BGH, 23.04.1998 - I ZR 2/96

    Preisvergleichsliste II - Vergleichende Werbung

    Danach war der Preisvergleich als kritisierende vergleichende Werbung grundsätzlich verboten und nur dann ausnahmsweise zulässig, wenn weder bestimmte Mitbewerber namentlich genannt noch unnötigerweise erkennbar gemacht werden, der Vergleich aus hinreichendem Anlaß erfolgt und seine Angaben sich nach Art und Maß in den Grenzen des Erforderlichen und der wahrheitsgemäßen sachlichen Erörterung halten; der hinreichende Anlaß kann sich aus einem beachtlichen Aufklärungsinteresse der Allgemeinheit ergeben (vgl. u.a. BGH GRUR 1989, 668, 669 - Generikum-Preisvergleich; 1992, 61, 62 - Preisvergleichsliste I; 1996, 502, 506 - Energiekosten-Preisvergleich I; 1997, 304, 305 - Energiekosten-Preisvergleich II; Urt. v. 2.5.1996 - I ZR 108/94, GRUR 1996, 983, 984 - Preisvergleich II).

    Mit diesem Kriterium, das der Senat schon in seiner bisherigen Rechtsprechung berücksichtigt hat (vgl. BGH GRUR 1996, 983, 984 f. - Preisvergleich II), ist die Unterscheidung zwischen Tatsachenbehauptungen und Werturteilen angesprochen (näher dazu Gloy/Bruhn, GRUR 1998, 226, 236; Plassmann, GRUR 1996, 377, 379).

  • BGH, 25.03.1999 - I ZR 77/97

    UWG § 1; Richtlinie 97/55/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6.

    Insoweit gelten die bisherigen Grundsätze (vgl. BGH, Urt. v. 2.5.1996 - I ZR 108/94, GRUR 1996, 983, 984 = WRP 1997, 549 - Preisvergleich II; Köhler/Piper, UWG, § 1 Rdn. 146 ff.).
  • BGH, 14.12.2000 - I ZR 147/98

    Eröffnungswerbung

    Fehlt es an der Erkennbarkeit, gelten für die Fälle pauschaler Herabsetzung die bisherigen Grundsätze (vgl. BGH GRUR 1999, 1100, 1102 - Generika-Werbung; ferner zu diesen Grundsätzen BGH, Urt. v. 2.5.1996 - I ZR 108/94, GRUR 1996, 983, 984 = WRP 1997, 549 - Preistest I; Köhler/Piper, UWG, 2. Aufl., § 1 Rdn. 350 ff.).
  • OLG Dresden, 25.08.1998 - 14 U 3276/97

    Anonymisierte Krankenkassen-Preis-/Leistungsvergleiche

    Dieser Fallgestaltung steht, wie der BGH in zwei Entscheidungen vom 2. Mai 1996 erkannt hat ( I ZR 108/94, WRP 1997, 549, 550 - Dauertiefpreise; I ZR 152/94, WRP 1996, 1097, 1098 - Preistest), im Grundsatz gleich, wenn die Vollständigkeit und Richtigkeit des Preisvergleiches für den Verbraucher nicht nachprüfbar ist und er daher dem Leser eine nur scheinbare Objektivität und Marktübersicht vermittelt.

    Denn bei einem Preisvergleich, der vom Leser auch mit einigen Mühen nicht nachvollzogen werden kann, besteht die offensichtliche Gefahr des Mißbrauches, insbesondere die Gefahr einer ergebnisorientierten Auswahl der in den Vergleich einzubeziehenden Wettbewerber und Waren (BGH, Urt. v. 2.5.1996 - I ZR 108/94 - Dauertiefpreise; I ZR 152/94 - Preistest).

    Eine spätere Aufklärung kann an der wettbewerbsrechtlichen Unzulässigkeit nichts ändern (vgl. BGH, Urt. v. 2.5.1996, aaO., - Preistest; Urt. v. 2.5.1996, aaO., - Dauertiefpreise).

    Dies trifft aber auch auf die vom BGH entschiedene Fallkonstellation zu, bei der dem Verbraucher bekannt war, daß die Preise von sechs nicht namhaft gemachten Mitbewerbern aus Nordwestdeutschland geprüft worden sind (BGH, Urteile vom 2.5.1996, aaO., - Preistest und Dauertiefpreise).

  • BVerfG, 18.12.2002 - 1 BvR 2118/96

    Zur Zulässigkeit einer Werbung mit anonymen Preisvergleichen

    In dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerden der M ... Handelsgesellschaft mbH & Co. OHG, - Bevollmächtigte: Rechtsanwälte Prof. Dr. Karl Egbert Wenzel und Partner, Königstraße 1 A, 70173 Stuttgart - 1. gegen a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 2. Mai 1996 - I ZR 108/94 -, b) das Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 1. März 1994 - 4 U 161/93 -, c) das Urteil des Landgerichts Bielefeld vom 28. Mai 1993 - 17 O 54/93 - und Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - 1 BvR 2118/96 -, 2. gegen a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 2. Mai 1996 - I ZR 152/94 -, b) das Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 8. Juli 1994 - 6 U 248/93 -, c) das Urteil des Landgerichts Köln vom 16. September 1993 - 81 O 97/93 - und Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - 1 BvR 2119/96 - hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch den Präsidenten Papier und die Richter Steiner, Hoffmann-Riem gemäß § 93 b in Verbindung mit § 93 a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 18. Dezember 2002 einstimmig beschlossen:.
  • OLG Stuttgart, 13.12.2007 - 2 U 52/07

    Irreführende Werbung: Werbung für Designer- oder Orientteppiche mit einem

    Damit fehlt eine für die vergleichende Werbung unabdingbare Voraussetzung (vgl. schon zum alten Recht BGH, GRUR 1996, 983, 984 - [Preisvergleich II/Dauertiefpreise], m.w.N.).

    Dahinstehen kann, ob der beanstandete Vergleich unlauter im Sinne der §§ 3, 6 Abs. 2 Nr. 2, 5 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 3 1. Alt. UWG ist (vgl. EuGH, WRP 2006, 1348, Rn. 62 - [Lidl Belgium]; BGHZ 139, 378, 385 - [Vergleichen Sie]; BGH, GRUR 2005, 172, 175 - [Stresstest]; BGH, GRUR 1999, 69, 71 - [Preisvergleichsliste II]; BGH, WRP 1997, 549, 551 - [Dauertiefpreise]; BGH, WRP 1996, 1097, 1098 - [Preistest]: Hefermehl/Köhler/Bornkamm-Köhler, Wettbewerbsrecht, a.a.O., Rn. 55 und Rn. 62 zu § 6 UWG; Hefermehl/Köhler/Bornkamm-Bornkamm, a.a.O., Rn. 7.62 ff. zu § 5 UWG; Piper/Ohly-Piper, UWG, 4. Aufl. [2006], Rn. 460 f. zu § 5 UWG).

  • KG, 15.06.1999 - 5 U 1476/98

    Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit des Vergleichs privater Krankenversicherungen

    Mit diesem Kriterium, das der Bundesgerichtshof schon in seiner bisherigen Rechtsprechung berücksichtigt hat (vgl. GRUR 1996, 983, 984 f. - Preisvergleich II) ist die Unterscheidung zwischen Tatsachenbehauptung und Werturteil angesprochen.
  • KG, 26.11.1999 - 5 U 5481/99

    Zulässigkeit von Preis-/Leistungsvergleichen privater Krankenversicherungen

    Der Vergleich spiegelt aus den oben aufgeführten Gründen eine repräsentative Marktübersicht vor, die er dem Interessenten in Wirklichkeit nicht verschafft (vgl. BGH GRUR 1996, 983, 985 - Preisvergleich II - und WRP 1996, 1097, 1098 Preistest).
  • SG Dresden, 12.07.2006 - S 18 KR 348/06

    Eingriff durch Krankenkasse in verzerrungsfreien Wettbewerb der

    Denn bei einem solchen Vergleich, der vom Leser auch mit einigen Mühen nicht nachvollzogen werden kann, besteht die offensichtliche Gefahr des Missbrauchs, insbesondere die Gefahr einer ergebnisorientierten Auswahl der in den Vergleich einzubeziehenden Wettbewerber und Waren (Bundesgerichtshof, Urteil vom 02.05.1996, Az. I ZR 108/94; Urteil vom 02.05.1996, Az. I ZR 152/94).
  • LG Hamburg, 24.10.2006 - 312 O 527/06

    Unlauterer Wettbewerb: Werbung für ein Produkt mit Testergebnissen; Vorliegen

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