Rechtsprechung
   BGH, 10.10.2002 - I ZR 193/00   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Auswertungspflicht bei einem Filmverleihvertrag - Schadensersatzpflicht wegen Vertragsverletzung - Kinoauswertung - Kinovorführungen - Vertrieb von Filmen

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    § 133 BGB

  • nwb

    BGB § 133 C

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 133
    "Filmauswertungspflicht"; Pflichten des Filmverleihers

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Medienrecht - Auswertungspflicht bei einem Filmverleihvertrag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2003, 664
  • GRUR 2003, 173
  • ZUM 2003, 135
  • afp 2003, 53
  • WRP 2003, 83



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 21.01.2010 - I ZR 176/07  

    Neues vom Wixxer

    a) Da es sich bei der Optionsklausel um eine individuelle Vereinbarung der Parteien handelt, kann das Revisionsgericht ihre Auslegung durch das Berufungsgericht nur darauf überprüfen, ob gesetzliche oder anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze oder Erfahrungssätze verletzt sind oder ob die Auslegung auf Verfahrensfehlern beruht, etwa weil wesentliches Auslegungsmaterial unter Verstoß gegen Verfahrensvorschriften außer Acht gelassen worden ist (BGHZ 150, 32, 37 - Unikatrahmen; BGH, Urt. v. 10.10.2002 - I ZR 193/00, GRUR 2003, 173, 175 = WRP 2003, 83 - Filmauswertungspflicht; Urt. v. 14.12.2006 - I ZR 34/04, GRUR 2007, 693 Tz. 26 = WRP 2007, 986 - Archivfotos).

    Gerade in der Filmbranche ist es aus diesem Grunde üblich, Kurzverträge ("Deal Memos") zu vereinbaren, die die wesentlichen Vertragsregelungen vorab festlegen (vgl. BGH GRUR 2003, 173 - Filmauswertungspflicht; J. B. Nordemann in Fromm/Nordemann aaO § 40 UrhG Rdn. 304 f.; Hartlieb/Schwarz/U. Reber, Handbuch des Film-, Fernseh- und Videorechts, 4. Aufl., Kap. 91 Rdn. 9).

  • BGH, 03.03.2005 - I ZR 111/02  

    Fash 2000

    Der Grundsatz, daß Verträge nach beiden Seiten interessengerecht auszulegen sind (BGHZ 149, 337, 353; 150, 32, 39 - Unikatrahmen; BGH, Urt. v. 10.10.2002 - I ZR 193/00, GRUR 2003, 173, 175 = WRP 2003, 83 - Filmauswertungspflicht; Urt. v. 13.10.2004 - I ZR 249/01, NJW-RR 2005, 34, 36), steht einer solchen Auslegung entgegen.
  • BGH, 17.03.2011 - I ZR 93/09  

    KD

    Leidet die tatrichterliche Auslegung an solchen revisionsrechtlich beachtlichen Rechtsfehlern, bindet sie das Revisionsgericht nicht (BGH, Urteil vom 7. Februar 2002 - I ZR 304/99, BGHZ 150, 32, 37 - Unikatrahmen; BGH, Urteil vom 10. Oktober 2002 - I ZR 193/00, GRUR 2003, 173, 175 = WRP 2003, 83 - Filmauswertungspflicht).

    Weiter gilt das Gebot der nach beiden Seiten hin interessengerechten Auslegung (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2001 - I ZR 91/99, GRUR 2002, 280, 281 = WRP 2002, 221 - Rücktrittsfrist; BGH, GRUR 2003, 173, 175 - Filmauswertungspflicht; Ingerl/Rohnke, MarkenG, 3. Aufl., § 30 Rn. 56) und der Berücksichtigung des durch die Parteien beabsichtigten Zwecks des Vertrages (BGH, Urteil vom 23. Februar 1956  II ZR 207/54, BGHZ 20, 109, 110; Palandt/Ellenberger, BGB, 70. Aufl., § 133 Rn. 18).

  • BGH, 26.06.2003 - I ZR 269/00  

    Bindungswirkung eines Urteils hinsichtlich präjudizieller Rechtsverhältnisse

    Seine diesbezügliche Beurteilung unterliegt nur einer eingeschränkten revisionsrechtlichen Überprüfung danach, ob sie gesetzliche Auslegungsgrundsätze wie insbesondere den Grundsatz der beiderseits interessengerechten Auslegung (vgl. dazu BGHZ 149, 337, 353; 150, 32, 39 - Unikatrahmen, m.w.N.), die Denkgesetze oder Erfahrungssätze verletzt oder auf Verfahrensfehlern beruht, etwa weil wesentliches Auslegungsmaterial unter Verstoß gegen Verfahrensvorschriften außer acht gelassen worden ist (BGH, Urt. v. 10.10.2002 - I ZR 193/00, NJW 2003, 664, 665 = GRUR 2003, 173 - Filmauswertungspflicht).
  • BGH, 27.03.2013 - I ZR 9/12  

    SUMO

    Dessen Auslegung unterliegt nur einer eingeschränkten revisionsrechtlichen Überprüfung darauf, ob gesetzliche Auslegungsgrundsätze, Denkgesetze oder Erfahrungssätze verletzt sind oder ob die Auslegung auf Verfahrensfehlern beruht, etwa weil wesentliches Auslegungsmaterial unter Verstoß gegen Verfahrensvorschriften außer Acht gelassen worden ist (BGH, Urteil vom 7. Februar 2002 - I ZR 304/99, BGHZ 150, 32, 37 - Unikatrahmen; Urteil vom 10. Oktober 2002 - I ZR 193/00, GRUR 2003, 173, 175 = WRP 2003, 83 - Filmauswertungspflicht; Urteil vom 21. Januar 2010 - I ZR 176/07, GRUR 2010, 418 Rn. 12 = WRP 2010, 539 - Neues vom Wixxer; Urteil vom 22. April 2010 - I ZR 197/07, GRUR 2010, 1093 Rn. 15 = WRP 2010, 1523 - Concierto de Aranjuez; Urteil vom 17. März 2011 - I ZR 93/09, GRUR 2011, 403 Rn. 17 = WRP 2011, 1302 - KD).
  • BGH, 13.10.2004 - I ZR 249/01  

    Interessengerechte Auslegung von Verträgen

    In Anbetracht der Tatsache, daß das Schreiben vom 15. August 1997 keine Anhaltspunkte dafür enthielt, daß die C. den hier streitigen Betrag i.H. von 198.356,99 DM zum Gegenstand einer vergleichsweisen Regelung machen wollte, widerspricht die Annahme einer solchen Regelung gemäß dem Schreiben des Versicherers der Beklagten vom 20. August 1997 dem Grundsatz, daß Verträge nach beiden Seiten hin interessengerecht auszulegen sind (vgl. dazu BGHZ 149, 337, 353; 150, 32, 39 - Unikatrahmen; BGH, Urt. v. 10.10.2002 - I ZR 193/00, NJW 2003, 664, 665 - Filmauswertungspflicht).
  • OLG München, 27.09.2007 - 29 U 1802/07  

    Auslegung eines Filmlizenzvertrags

    Entscheidend ist der Wortlaut, der Sinn und Zweck und die Interessenlage der Parteien (vgl. LAG Berlin, Urteil vom 03.11.2006 - 13 Sa 1456/06, in juris dokumentiert, dort Rn. 32; vgl. auch BGH, Urteil vom 10.10.2002 - I ZR 193/00 - GRUR 2003, 173 - Filmauswertungspflicht, zu einem Deal Memo als Vorstufe eines Lizenzvertrags).
  • OLG Köln, 02.08.2013 - 6 U 9/13  

    Auslegung eines Vertrages über die Einräumung von Senderechten an einer

    Weiter gilt das Gebot der nach beiden Seiten hin interessengerechten Auslegung und der Berücksichtigung des von den Parteien beabsichtigten Zwecks des Vertrags (BGH, GRUR 2002, 280 [281] = WRP 2002, 221 - Rücktrittsfrist; GRUR 2003, 173 [175] - Filmauswertungspflicht; GRUR 2011, 946 = WRP 2011, 1302 [Rn. 18] - KD).
  • LAG Berlin, 03.11.2006 - 13 Sa 1456/06  

    Vertragsschluss im Filmgeschäft "Deal-Memo"

    Ein gerade im Filmgeschäft übliches Deal-Memo (vgl. etwa BGH 10.10.2002 - I ZR 193/00 - NJW 2003, 664 f.) kann ähnlich einem "offer for employment" oder einem "letter of intent", die regelmäßig als Absichtserklärung ohne Rechtsbindungswillen gewertet werden, zur so genannten Punktation im Sinne von § 154 Abs. 1 S. 2 BGB werden, in besonderen Fällen zu einem verbindlichen Vorvertrag oder gar zum endgültigen Hauptvertrag (vgl. OLG München 22.10.1999 - 21 U 3673/99 - LAGE § 145 BGB Nr. 1).
  • LG Düsseldorf, 23.11.2004 - 4b O 67/04  

    Rechtmäßigkeit einer außerordentlichen Kündigung eines Lizenzvertrags über die

    Diese Regelung entspricht dem anerkannten Grundsatz, dass bei einer ausschließlichen Stücklizenz den Lizenznehmer nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) eine Ausübungspflicht trifft, deren Inhalt, Umfang und Fortbestand unter dem Vorbehalt des Zumutbaren steht (vgl. BGH GRUR 2003, 173, 175 - Filmauswertung; GRUR 2000, 138, 139 - Knopflochnähmaschinen; Busse, PatG, 6. Aufl., § 15 Rdnr. 129; jeweils m.w.N.).
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