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   BGH, 09.07.2015 - I ZR 224/13   

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https://dejure.org/2015,22196
BGH, 09.07.2015 - I ZR 224/13 (https://dejure.org/2015,22196)
BGH, Entscheidung vom 09.07.2015 - I ZR 224/13 (https://dejure.org/2015,22196)
BGH, Entscheidung vom 09. Juli 2015 - I ZR 224/13 (https://dejure.org/2015,22196)
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Volltextveröffentlichungen (17)

  • lexetius.com

    UWG § 4 Nr. 11; ElektroG § 7 Satz 1; Richtlinie 2012/19/EU Art. 12 Abs. 3 Unterabs. 2 Satz 1, Art. 15 Abs. 2; BGB § 157, § 339

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Kopfhörer-Kennzeichnung - Zur Dauerhaftigkeit der Kennzeichnung nach § 7 ElektroG und zur Auslegung eines Unterlassungsvertrags

  • IWW

    §§ 8, ... 3, 4 Nr. 11 UWG, § 7 Satz 1 ElektroG, § 12 Abs. 1 Satz 2 UWG, § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § 7 ElektroG, § 4 Nr. 11 UWG, § 14 Abs. 5 Satz 7 ElektroG, § 14 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 ElektroG, § 14 Abs. 5 Satz 3 Nr. 2 ElektroG, § 3 Abs. 1 UWG, § 8 Abs. 3 Nr. 1 UWG, § 3 Abs. 11 Nr. 3 Fall 1 ElektroG, § 3 Abs. 12 Satz 2 ElektroG, § 3 Abs. 12 Satz 1 ElektroG, Art. 11 Abs. 2 Satz 1 der Richtlinie 2002/96/EG, Art. 11 Abs. 2 Satz 3 der Richtlinie 2002/96/EG, Richtlinie 2002/96/EG, Richtlinie 2012/19/EU, Art. 25, 26 der Richtlinie 2012/19/EU, Art. 5 Abs. 2 der Richtlinie 2012/19/EU, Art. 12 Abs. 3 Unterabs. 2 Satz 1 der Richtlinie 2012/19/EU, Art. 15 Abs. 2 der Richtlinie 2012/19/EU, Art. 15 Abs. 2 Satz 2 der Richtlinie 2012/19/EU, Art. 267 AEUV, § 7 Satz 3 ElektroG, §§ 133, 157 BGB, § 280 Abs. 1, § 281 Abs. 1, 2 BGB, § 281 Abs. 2 BGB, § 92 Abs. 1, § 97 Abs. 1 ZPO

  • openjur.de

    §§ 157, 339 BGB; § 4 Nr. 11 UWG; § 7 Satz 1 ElektroG
    Kopfhörer-Kennzeichnung

  • bundesgerichtshof.de PDF

    Kopfhörer-Kennzeichnung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Kopfhörer-Kennzeichnung

    § 4 Nr 11 UWG, § 7 S 1 ElektroG, Art 12 Abs 3 UAbs 2 S 1 EURL 19/2012, Art 15 Abs 2 EURL 19/2012, § 157 BGB
    Wettbewerbsverstoß im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Kopfhörern: Zuwiderhandlung gegen eine Markverhaltensregelung bei unzureichender Kennzeichnung der Elektrogeräte; Vereinbarkeit des Erfordernisses einer dauerhaften Herstellerkennzeichnung mit Unionsrecht; Auslegung ...

  • webshoprecht.de

    Zur Hersteller- und Symbolkennzeichnung von Kopfhörern durch Klebefähnchen

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Wettbewerbsverstoß bei nicht genügender Kennzeichnung nach dem ElektroG

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Marktverhaltensregelung zum Schutz der Mitbewerber vor einer Belastung mit höheren Entsorgungskosten infolge nicht gekennzeichneter Elektrogeräte durch andere Marktteilnehmer; Erfordernis der Dauerhaftigkeit der Kennzeichnung eines Elektrogerätes

  • kanzlei.biz

    Klebefähnchen an Kopfhörern stellen keine dauerhafte Kennzeichnung dar

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Marktverhaltensregelung zum Schutz der Mitbewerber vor einer Belastung mit höheren Entsorgungskosten infolge nicht gekennzeichneter Elektrogeräte durch andere Marktteilnehmer; Erfordernis der Dauerhaftigkeit der Kennzeichnung eines Elektrogerätes

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kopfhörer-Kennzeichnung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (19)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Leitsatz)

    Unterlassungsverpflichtungserklärung: Nur eine Vertragsstrafe bei einheitlichem Verstoß

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Elektrogesetz: Zur dauerhaften Kennzeichnung eines Elektro- oder Elektronikgeräts

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Klebefähnchen am Kopfhörer erfüllen nicht das Merkmal der Dauerhaftigkeit nach §7 ElektroG

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    § 7 Satz 1 ElektroG ist eine Marktverhaltensregelung im Sinne von § 4 Nr. 11 UWG - Dauerhafte Kennzeichnung erfordert Mindestmaß an Unzerstörbarkeit

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Zur Dauerhaftigkeit der Kennzeichnung nach § 7 ElektroG

  • anwaltskanzlei-online.de (Kurzinformation)

    Kennzeichnungspflicht nach ElektroG ist Marktverhaltensregel

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    § 7 S. 1 ElektroG: Dauerhafte Kennzeichnung von Elektrogeräten setzt Mindestmaß an Unzerstörbarkeit voraus

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    § 7 S. 1 ElektroG: Dauerhafte Kennzeichnung von Elektrogeräten setzt Mindestmaß an Unzerstörbarkeit voraus

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    ElektroG stellt Marktverhaltensregelung dar

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Unterlassene ausreichende "Kopfhörer-Kennzeichnung" nach dem ElektroG kann wettbewerbswidrig sein

  • ipweblog.de (Kurzinformation)

    Kopfhörer-Kennzeichnung

  • raschlegal.de (Kurzinformation)

    Klebefähnchen an Kabeln sind nicht "dauerhaft"

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Klebefähnchen am Kopfhörer sind keine ausreichende ElektroG-Kennzeichnung = Wettbewerbsverstoß

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Verstoß gegen § 7 ElektroG wettbewerbswidrig !

  • kpw-law.de (Kurzinformation)

    Tücken der Elektrogerätekennzeichnung

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Bezahlung statt Freistellung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    § 7 ElektroG ist wettbewerbsschützend

  • marktueberwachung.eu (Kurzinformation)

    Klebefähnchen sind keine dauerhafte Kennzeichnung

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Klebefähnchen an Kabel von Kopfhörern nicht ausreichend für Herstellerkennzeichnung gemäß Elektrogesetz - Keine Dauerhafte Kennzeichnung aufgrund Leichtigkeit der Entfernung

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Mangelnde Kennzeichnung eines Kopfhörers

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 574 (Ls.)
  • NJW-RR 2016, 155
  • MDR 2015, 1145
  • GRUR 2015, 1021
  • MMR 2015, 721
  • MIR 2015, Dok. 066
  • K&R 2015, 661
  • WRP 2015, 1214
 
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Wird zitiert von ... (27)

  • BGH, 20.01.2016 - VIII ZR 26/15

    Vertrag über die Lieferung von Arzneimitteln: Stellen von Vertragsbedingungen bei

    c) Nach dieser Maßgabe bedarf es keiner Entscheidung, ob die Vertragsstrafenklausel auch deshalb gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam ist, weil eine Klausel, die eine kumulative Geltendmachung der Ansprüche auf Vertragsstrafe und pauschalierten Schadensersatz ermöglicht, gegen das Anrechnungsgebot des § 340 Abs. 2 BGB verstößt und deshalb wegen unangemessener Benachteiligung des Vertragspartners auch im Verhältnis unter Kaufleuten unwirksam ist (BGH, Urteile vom 24. Juni 2009 - VIII ZR 332/07, NJW-RR 2009, 1404 Rn. 12; vom 21. November 1991 - I ZR 87/90, NJW 1992, 1096 unter II 2; vom 29. Februar 1984 - VIII ZR 350/82, NJW 1985, 53 unter II 2 g; vom 27. November 1974 - VIII ZR 9/73, aaO S. 258 ff.; Dammann in Wolf/Lindacher/Pfeiffer, AGB-Recht, 6. Aufl., § 309 Nr. 6 BGB Rn. 64, 104) und die hier verwendete Formularbestimmung zudem ausdrücklich auf jeden Auftrag "unter Ausschluss des Fortsetzungszusammenhangs" abstellt (vgl. BGH, Urteile vom 3. April 1998 - V ZR 6/97, aaO unter II 3 c aa; vom 10. Dezember 1992 - I ZR 186/90, BGHZ 121, 13, 18 f.; vom 28. Januar 1993 - I ZR 294/90, NJW 1993, 1786 unter III 3; vom 17. Juli 2008 - I ZR 168/05, NJW 2009, 1882; vom 9. Juli 2015 - I ZR 224/13, GRUR 2015, 1021 Rn. 29; Palandt/Grüneberg, aaO, § 339 Rn. 18; Dammann in Wolf/Lindacher/Pfeiffer, aaO Rn. 73).
  • BGH, 12.10.2017 - IX ZR 267/16

    Hinterlegung: Anspruch Verzugszinsen bei verzögerter Freigabe eines hinterlegten

    Anders als etwa in dem der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 9. Juli 2015 (I ZR 224/13, NJW-RR 2016, 155 Rn. 34) zugrundeliegenden Sachverhalt hat die Klägerin nicht auf Zahlung angetragen.
  • BGH, 04.05.2017 - I ZR 208/15

    Luftentfeuchter - Wettbewerbsverstoß: Vorbehaltskäufer als Erfüllungsgehilfe des

    Wenn keine solche Handlungseinheit vorliegt, kann die Auslegung des Unterlassungsvertrags ergeben, dass mehrere fahrlässig begangene und zeitlich nicht zu weit auseinanderliegende Zuwiderhandlungen, die in der Weise zusammenhängen, dass sie gleichartig und unter Außerachtlassung derselben Pflichtenlage begangen worden sind, nur als ein Verstoß zu werten sind (vgl. BGHZ 33, 163, 168 - Krankenwagen II; 146, 318, 329 ff. - Trainingsvertrag; BGH, Urteil vom 9. Juli 2015 - I ZR 224/13, GRUR 2015, 2021 Rn. 29 = WRP 2015, 1214 - Kopfhörer-Kennzeichnung).
  • LG Frankfurt/Main, 10.02.2016 - 6 O 344/15

    Für Klagen auf Zahlung einer Vertragsstrafe wegen eines UWG-Verstoßes im Internet

    Wenn keine solche Handlungseinheit vorliegt, kann die Auslegung des Unterlassungsvertrags ergeben, dass mehrere fahrlässig begangene und zeitlich nicht zu weit auseinanderliegende Zuwiderhandlungen, die in der Weise zusammenhängen, dass sie gleichartig und unter Außerachtlassung derselben Pflichtenlage begangen worden sind, nur als ein Verstoß zu werten sind (BGH (U.v. 09.07.2015 - I ZR 224/13) - Kopfhörer-Kennzeichnung, juris, Leitsatz 1 sowie Rn. 29; vgl. auch BGH (U.v. 18.09.2014 - I ZR 76/13) - CT-Paradies, juris, Rn. 57).
  • BGH, 31.10.2018 - I ZR 73/17

    Beschränken der Zulassung der Revision auf einen tatsächlich und rechtlich

    - I ZR 224/13, GRUR 2015, 1021 Rn. 34 = WRP 2015, 1214 - Kopfhörer-Kennzeichnung, jeweils mwN).
  • BGH, 14.02.2019 - I ZR 6/17

    Kündigung der Unterlassungsvereinbarung - Wettbewerbsrechtliches

    Das Berufungsgericht hat bei seinen mit der Revision insoweit angegriffenen Ausführungen allerdings nicht berücksichtigt, dass die Bestimmung des § 7 Satz 1 ElektroG aF insofern eine Marktverhaltensregelung zum Schutz der Mitbewerber im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG aF darstellte, als sie diese vor einer Belastung mit höheren Entsorgungskosten infolge nicht gekennzeichneter Elektrogeräte durch andere Marktteilnehmer schützen sollte (BGH, Urteil vom 9. Juni 2015 - I ZR 224/13, GRUR 2015, 1021 Rn. 16 = WRP 2015, 1214 - Kopfhörer-Kennzeichnung, mwN).
  • BGH, 15.12.2016 - I ZR 213/15

    Energieverbrauchskennzeichnung - Wettbewerbsverstoß: Verpflichtung der Händler

    Ein Unterlassungsantrag, der einen gesetzlich geregelten Gebots- oder Verbotstatbestand wiederholt, ist zwar grundsätzlich nicht hinreichend bestimmt im Sinne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 9. Juli 2015 - I ZR 224/13, GRUR 2015, 1021 Rn. 12 = WRP 2015, 1214 - Kopfhörer-Kennzeichnung, mwN).

    Eine Ausnahme gilt aber dann, wenn der Kläger hinreichend deutlich macht, dass er kein Verbot im Umfang des Gesetzeswortlauts beansprucht, sondern sich mit seinem Unterlassungsbegehren an der konkreten Verletzungshandlung orientiert und ein zwischen den Parteien etwa bestehender Streit, ob das beanstandete Verhalten das fragliche Tatbestandsmerkmal erfüllt, sich auf die rechtliche Qualifizierung der angegriffenen Verhaltensweise beschränkt (vgl. BGH, GRUR 2015, 1021 Rn. 12 - Kopfhörer-Kennzeichnung, mwN).

  • KG, 05.09.2017 - 5 U 150/16

    Spam-Krokodil - Unerwünschte E-Mail-Werbung: Rechtsmissbräuchlichkeit der

    Zum einen ist der Zahlungsfluss an die Rechtsanwälte m... belegt worden (Anlage K 8) und zum anderen ist die Leistung seitens der Beklagten ernsthaft und endgültig verweigert worden, weshalb sich ein bei fehlender Begleichung nur bestehender Freistellungsanspruch mittlerweile gemäß § 280 Abs. 1 und 3, § 281 Abs. 1 und 2 BGB in einen Zahlungsanspruch umgewandelt hat (vgl. BGH GRUR 2015, 1021 Rn. 34 - Kopfhörer-Kennzeichnung).
  • OLG Düsseldorf, 24.09.2015 - 2 U 3/15

    Verantwortlichkeit des Anbieters von Elektrogeräten für Verstöße gegen die

    Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof (Urteil vom 9. Juli 2015 - I ZR 224/13 Tz. 15, 16 - Kopfhörer-Kennzeichnung m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 29.08.2019 - 2 U 44/18

    Unterlassung und Zahlung von Vertragsstrafe

    Maßgebend für die Reichweite einer vertraglichen Unterlassungsverpflichtung ist der wirkliche Wille der Vertragsparteien (§§ 133, 157 BGB), zu dessen Auslegung neben dem Inhalt der Vertragserklärungen auch die beiderseits bekannten Umstände, insbesondere die Art und Weise des Zustandekommens der Vereinbarung, ihr Zweck, die Wettbewerbsbeziehung zwischen den Vertragsparteien und ihre Interessenlage heranzuziehen sind (vgl. BGH, GRUR 2015, 1021 Rn. 29 - Kopfhörer-Kennzeichnung; GRUR 2015, 258 Rn. 57 - CT-Paradies; GRUR 2013, 531 Rn. 32 - Einwilligung in Werbeanrufe II; GRUR 2009, 181 Rn. 32 - Kinderwärmekissen; GRUR 2013, 531 Rn. 32 - Einwilligung in Werbeanrufe II; GRUR 2010, 167 Rn. 19 - Unrichtige Aufsichtsbehörde; GRUR 2006, 878 - Vertragsstrafevereinbarung; GRUR 2001, 758, 759 - Mehrfachverstoß gegen Unterlassungsverpflichtung; GRUR 1997, 931, 192 - Sekundenschnell).

    Das Versprechen, eine Vertragsstrafe "für jeden Fall der Zuwiderhandlung" zu zahlen, kann dahin auszulegen sein, dass mehrere zeitlich nicht zu weit auseinanderliegende Einzelverstöße, die auf fahrlässigem Verhalten beruhen, als eine einzige Zuwiderhandlung angesehen werden (BGH, GRUR 2015, 1021 Rn. 29 - Kopfhörer-Kennzeichnung; Bornkamm in: Köhler/Bornkamm/Feddersen, a.a.O., § 12 Rn. 1220).

    Wenn es zu einer Mehr- oder Vielzahl von Verstößen gekommen ist, ist dabei zunächst zu prüfen, ob diese eine natürliche Handlungseinheit und damit nur eine Handlung darstellen (vgl. BGHZ 146, 318, 326 = GRUR 2001, 758 - Trainingsvertrag; BGH, GRUR 2009, 181 Rn. 38 - Kinderwärmekissen; BGH, GRUR 2015, 1021 Rn. 29 - Kopfhörer-Kennzeichnung m.w.N.; Bornkamm in: Köhler/Bornkamm/Feddersen, a.a.O., § 12 Rn. 1220).

    Wenn keine solche Handlungseinheit vorliegt, kann die Auslegung des Unterlassungsvertrags ergeben, dass mehrere fahrlässig begangene und zeitlich nicht zu weit auseinanderliegende Zuwiderhandlungen, die in der Weise zusammenhängen, dass sie gleichartig und unter Außerachtlassung derselben Pflichtenlage begangen worden sind, nur als ein Verstoß zu werten sind (vgl. BGHZ 146, 318, 329 ff. = GRUR 2001, 758 - Trainingsvertrag; BGH, GRUR 2015, 1021 Rn. 29 - Kopfhörer-Kennzeichnung m.w.N.; Bornkamm in: Köhler/Bornkamm/Feddersen, a.a.O., § 12 Rn. 1220).

  • BGH, 15.12.2016 - I ZR 221/15

    Wettbewerbsverstoß: Unionsrechtliche Verpflichtung des Internethändlers zur

  • BGH, 28.11.2019 - I ZR 23/19

    Pflichten des Batterieherstellers

  • OLG Celle, 08.12.2016 - 13 U 72/16

    Gesamtabwägung zur Prüfung eines Rechtsmissbrauchs gemäß § 8 Abs. 4 UWG

  • OLG Hamm, 25.08.2015 - 4 U 165/14

    Energieverbrauchsetiketten müssen nicht auf Verpackungen von

  • OLG Frankfurt, 25.07.2019 - 6 U 51/19

    Wettbewerbsverstoß durch fehlende Kennzeichnung nach § 9 II ElektroG

  • OLG München, 11.04.2019 - 29 U 3773/17

    Vergütung für eine Benutzungshandlung einer Lizenz

  • OLG Düsseldorf, 25.04.2019 - 2 U 50/17

    Auskunfterteilung und Schadensersatz wegen einer Schutzrechtsverletzung

  • OLG Celle, 08.10.2015 - 13 U 15/13

    Grenzwertüberschreitung des Quecksilbergehalts bei Energiesparlampen

  • OLG Düsseldorf, 22.08.2019 - 2 U 38/18

    Zahlung einer Vertragsstrafe

  • OLG Hamburg, 06.02.2020 - 15 U 91/19

    Wettbewerbsrecht: Endreinigung

  • OLG Hamm, 25.08.2015 - 4 U 163/14

    Wettbewerbswidrigkeit des Anbietens von Elektrogroßgeräten ohne Erfüllung der

  • OLG Brandenburg, 18.02.2020 - 6 U 19/19

    Anspruch aus einer vertragsstrafenbewehrten Unterlassungsverpflichtungserklärung

  • LG Düsseldorf, 08.10.2019 - 34 O 87/89
  • LG Frankenthal, 05.12.2017 - 7 O 385/15

    Rückabwicklung des Pferdekaufvertrage wegen Mangelhaftigkeit, Anspruch auf Ersatz

  • AG Saarlouis, 01.12.2017 - 28 C 891/17

    Unfallregulierung, Sachverständigenkosten, Teilnahme Nachbesichtiogung

  • KG, 07.11.2017 - 5 U 23/17

    Wettbewerbswidrige Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel: Auslegung eines

  • LG Darmstadt, 02.04.2019 - 12 O 19/19
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