Rechtsprechung
   BFH, 29.11.1995 - X B 56/95   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 64, § 115 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3

  • Jurion

    Revision - Zulassung - Paraphe - Namenszeichen - Schriftlichkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 64, § 115 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • nwb (Leitsatz)

    FGO § 64, § 115 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3
    Grundsätzliche Bedeutung der Frage, ob Unterzeichnung eines bestimmenden Schriftsatzes mit einer Abkürzung (Paraphe, Namenszeichen) dem Schriftformerfordernis genügt

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Computerfax und die Tradition der eigenhändigen Unterschrift - Zwei Welten stoßen aufeinander" von RiBFH Adelheid Jäger, original erschienen in: DStZ 2004, 408 - 411.

Papierfundstellen

  • BFHE 179, 233
  • NJW 1996, 1432
  • NVwZ 1996, 728 (Ls.)
  • BB 1996, 520
  • DB 1996, 557
  • BStBl II 1996, 140



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Wird zitiert von ... (24)  

  • BGH, 10.07.1997 - IX ZR 24/97  

    Unterzeichnung einer Berufungsschrift

    Mit Rücksicht darauf, daß das Unterschriftserfordernis bei Benutzung der modernen Kommunikationsmittel zunehmend gelockert wird, ist allerdings gefordert worden, das Problem allgemein neu zu überdenken (vgl. BFH BB 1996, 520 f m. Anm. Woerner; Zöller/Greger, ZPO 20. Aufl. 1996 § 130 Rdnr. 11).
  • BFH, 16.03.1999 - X R 41/96  

    Unterzeichnung mit Paraphe

    Hierauf wird ebenso Bezug genommen wie auf den Beschluß des erkennenden Senats vom 29. November 1995 X B 56/95 (BFHE 179, 233, BStBl II 1996, 140), durch den die Revision gegen das FG-Urteil wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zugelassen wurde.

    An dieser Abgrenzung hat die höchstrichterliche Rechtsprechung trotz der verschiedenen Ausnahmen, die inzwischen für moderne technische Kommunikationsmittel anerkannt sind (s. dazu die Nachweise im Vorlagebeschluß des BGH vom 29. September 1998 XI ZR 367/97, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht 1998, 2301 - Az. beim Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes: GmS-OGB 1/98), und der darin liegenden Ungleichbehandlung herkömmlicher Übermittlungsarten (s. den Zulassungsbeschluß des Senats in dieser Sache in BFHE 179, 233, BStBl II 1996, 140; zur Kritik im übrigen - grundlegend: Vollkommer, Formstrenge und prozessuale Billigkeit, 1993, S. 126 ff. und 260 ff., sowie in Festschrift für Hager, 1999, S. 49 ff., im übrigen: Gräber, a.a.O., § 64, Rz. 7; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 64 FGO Rz. 9; Zöller, Kommentar zur Zivilprozeßordnung, 21. Aufl., 1999, § 130 Rz. 11; W. Späth, Deutsche Steuer-Zeitung --DStZ-- 1996, 323; E. Schneider, NJW 1998, 1844, jeweils m.w.N.) im Prinzip festgehalten (s. vor allem BFH in BFH/NV 1995, 222, und in BFH/NV 1997, 764; BAG in DB 1996, 1988; BGH in NJW 1999, 60, 61, jeweils m.w.N.).

    b) Es bedarf im vorliegenden Fall keiner Entscheidung, ob der Kritik an der ständigen Rechtsprechung aller obersten Gerichtshöfe des Bundes zu folgen ist, der Senat verweist in diesem Zusammenhang auf seinen Beschluß in BFHE 179, 233, BStBl II 1996, 140.

  • BSG, 30.01.2002 - B 5 RJ 10/01 R  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Wiedereinsetzung - Versäumung der Berufungsfrist

    Dementsprechend sind Ausnahmen von der eigenhändigen Unterschrift zugelassen worden, wenn auf andere Weise gewährleistet ist, dass dem Schriftstück der Inhalt der Erklärung, die abgegeben werden soll, und die Person, von der sie ausgeht, hinreichend zuverlässig entnommen werden kann und feststeht, dass es sich bei dem Schriftstück nicht nur um einen Entwurf handelt, sondern dass es mit Wissen und Willen des Berechtigten dem Gericht zugeleitet worden ist (vgl BSG Urteile vom 20. Dezember 1979 - 4 RJ 120/77 - SozR 1500 § 151 Nr. 8, vom 26. November 1987 - 2 RU 42/87 - SozR 1500 § 151 Nr. 11, vom 6. Mai 1998 - B 13 RJ 85/97 R - SozR 3-1500 § 151 Nr. 3, vom 16. November 2000 - B 13 RJ 3/99 R - SozR 3-1500 § 151 Nr. 4 und vom 21. Juni 2001 - B 13 RJ 5/01 R - zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen; Beschluss vom 15. Oktober 1996 - 14 BEg 9/96 - SozR 3 -1500 § 151 Nr. 2; vgl auch BVerwG Urteil vom 6. Dezember 1988 - 9 C 40/87 - BVerwGE 81, 32, 35 und BFH Beschluss vom 29. November 1995 - X B 56/95 - BFHE 179, 233 = NJW 1996, 1432 jeweils mwN sowie GmSOGB Beschluss vom 5. April 2000 - 1/98 - BGHZ 144, 160 = SozR 3-1750 § 130 Nr. 1).
  • BFH, 17.12.1998 - III R 87/96  

    Investitionszulagenantrag per Telefax

    Angesichts der leichten und für den Empfänger nicht erkennbaren technischen Gestaltungs- und Manipulationsmöglichkeiten kann einer Telekopie demnach für sich allein kein Beweiswert beigemessen werden (vgl. insoweit auch den Beschluß des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 29. November 1995 X B 56/95, BFHE 179, 233, BStBl II 1996, 140, zur Paraphe unter einem bestimmenden Schriftsatz).

    Eine Abkürzung (sog. Paraphe oder Namenszeichen) genügt als Unterschrift nicht (BFH-Entscheidungen in BFHE 179, 233, BStBl II 1996, 140; vom 19. April 1994 VIII R 22/93, BFH/NV 1995, 222; vom 12. September 1991 X R 38/91, BFH/NV 1992, 50; Gräber/von Groll, a.a.O., § 64 Anm. 19, m.w.N.).

  • BAG, 27.03.1996 - 5 AZR 576/94  

    Eigenhändige Unterschrift unter Revisionsbegründung

    Leitsätze: »Eine Paraphe reicht als Unterschrift unter bestimmende Schriftsätze nicht aus; dies gilt auch, soweit ein Schriftsatz per Telefax übermittelt wird (entgegen den Bedenken des BFH, Beschluß vom 29. November 1995 - X B 56/95 - DB 1996, 557).«.

    b) Der Bundesfinanzhof hat in seinem Beschluß über eine Nichtzulassungsbeschwerde vom 29. November 1995 (- X B 56/95 - DB 1996, 557) Kritik an dieser bisher einhellig vertretenen Auffassung geübt.

  • FG Baden-Württemberg, 10.11.1999 - 12 K 9/99  

    Mit Fax übermittelte, nicht unterschriebene Klageschrift; Wiedereinsetzung bei

    Dieser trägt vor, nach dem Beschluß des BFH vom 29. November 1995 X B 56/95 (BStBl II 1996, 140 ) bestünden grundsätzliche Zweifel daran, daß im Streitfall dem Schriftlichkeitserfordernis nach § 64 FGO nicht doch ausreichend Genüge geleistet worden sei.

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH und der anderen obersten Bundesgerichte gehört zum Erfordernis der Schriftlichkeit grundsätzlich die eigenhändige (handschriftliche) Unterzeichnung (BFH-Beschluß vom 29. November 1995 X B 56/95, BFHE 179, 233 , BStBl II 1996, 140 ; BFH-Urteil vom 17. Dezember 1998 III R 87/96, BStBl II 1999, 313 , Vorlagebeschluß des BGH vom 29. September 1998 XI ZR 367/97, NJW 1998, 3649 m. w. N.).

    Fernschreiben und Telekopien anerkannt (vgl. BFH-Beschluß vom 29. November 1995 X B 56/95. BFH-Urteile vom 17. Dezember 1998 III R 87/96 und vom 16. März 1999 X R 41/96, a. a. O.).

    Die Kl können sich zur Stützung ihres Klagebegehrens auch nicht auf den BFH-Beschluß vom 29. November 1995 X B 56/95 (BStBl II 1996, 140 ) berufen; der X. Senat des BFH hält in diesem nur die Rechtsfrage, ob daran festgehalten werden kann, daß ein bestimmender Schriftsatz, der lediglich mit einer Abkürzung (Paraphe) unterschrieben ist, dem Erfordernis der Schriftlichkeit genügt, für ungeklärt und mißt nur dieser Frage grundsätzliche Bedeutung bei, zieht darin aber die Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung zur Unterzeichnung von bestimmenden Schriftsätzen sonst nicht in Zweifel (vgl. BFH-Beschluß vom 11. November 1997 VII B 108/97. BFH/NV 1998, 604 ).

  • BSG, 15.10.1996 - 14 BEg 9/96  

    Berufungseinlegung mit Telefax-Empfangsgerät

    So wird die Einreichung bestimmender Schriftsätze durch Telegramm und Fernschreiben (Telex) seit langem zugelassen (vgl. BVerwGE 81, 32, 35; BFH NJW 1996, 1432 jeweils mwN), obgleich bei diesen Übertragungsformen eine eigenhändige Unterschrift technisch unmöglich ist und auch eine Kontrolle der Identität des Urhebers, etwa nach Zulassung der telefonischen Telegrammaufgabe, kaum möglich ist.
  • BFH, 14.03.1996 - IV R 44/95  

    Kein Nachweis der schriftlichen Vollmacht durch Telefax, Wiedereinsetzung in den

    Dort hieß es in Satz 1: "Die Vollmacht ist schriftlich zu erteilen." Diese Formulierung entsprach somit dem auch für die Klageerhebung (§ 64 Abs. 1 Satz 1 FGO; vgl. insoweit zum Erfordernis der Schriftlichkeit BFH-Beschluß vom 29. November 1995 X B 56/95, BStBl II 1996, 140) und die Einlegung der Revision gewählten (§ 120 Abs. 1 Satz 1 FGO) Wortlaut.
  • BFH, 17.12.1998 - III R 101/96  

    InvZul-Antrag; Übermittlung per Telefax

    Angesichts der leichten und für den Empfänger nicht erkennbaren technischen Gestaltungs- und Manipulationsmöglichkeiten kann einer Telekopie demnach für sich allein kein Beweiswert beigemessen werden (vgl. insoweit auch den Beschluß des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 29. November 1995 X B 56/95, BFHE 179, 233, BStBl II 1996, 140, zur Paraphe unter einem bestimmenden Schriftsatz).

    Eine Abkürzung (sog. Paraphe oder Namenszeichen) genügt als Unterschrift nicht (BFH-Entscheidungen in BFHE 179, 233, BStBl II 1996, 140; vom 19. April 1994 VIII R 22/93, BFH/NV 1995, 222; vom 12. September 1991 X R 38/91, BFH/NV 1992, 50; Gräber/von Groll, a.a.O., § 64 Anm. 19, m.w.N.).

  • LAG Sachsen-Anhalt, 09.02.2000 - 5 (7) Sa 556/99  
    Berufung und Berufungsbegründung bedürfen als bestimmende Schriftsätze der eigenhändigen Unterschrift des (der) Prozessbevollmächtigten des Klägers (BAG 13.02.1969 AP Nr. 1 zu § 130 ZPO; BAG 27.03.1996 AP Nr. 67 zu § 518 ZPO gegen BFH 29.11.1995 DB 1996, 557; ebenso BGH 22.10.1993 AP Nr. 13 zu § 130 Nr. 6 ZPO).

    Der BFH hat in seinem Beschluss über eine Nichtzulassungsbeschwerde vom 29.11.1995 (X B 56/95 DB 1996, 557) Kritik an dieser bisher einhellig vertretenen Auffassung geübt.

    Zum Vergleich sei auf zwei Schriftzüge hingewiesen, die das BAG mit Urteil vom 27.03.1996 (a.a.O.) als bloße Paraphe angesehen hat:.

  • LSG Berlin-Brandenburg, 09.11.2007 - L 28 AS 1059/07  

    Arbeitslosengeld II - Angemessenheit der Unterkunftskosten bei reinen

  • BFH, 26.06.2014 - X B 215/13  

    Anforderungen an die Unterzeichnung eines bestimmenden Schriftsatzes -

  • BFH, 03.05.2005 - X B 190/03  

    Klageschrift - eigenhändige Unterzeichnung

  • BFH, 19.05.2000 - VIII B 13/00  

    Nicht unterzeichnete Klage; Übermittlung per Telefax

  • BFH, 11.11.1997 - VII B 108/97  

    Rücknahme der Nichtzulassungsbeschwerde per Telefax

  • LSG Berlin-Brandenburg, 29.02.2012 - L 14 AS 206/12  

    Regelsätze seit dem 01.01.2011 - Prozesskostenhilfe - hinreichende

  • LAG Mecklenburg-Vorpommern, 21.08.1997 - 1 Ta 18/97  

    Einspruch gegen Versäumnisurteil per Telefax

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.10.1996 - 20 A 3106/96  

    Fristauslösende Anhörungsmitteilung; Namensabkürzung; Unterschriftserfordernis;

  • BFH, 25.03.1997 - VII B 149/96  

    Abrechnungsbescheid als vollziehbarer Verwaltungsakt hinsichtlich der

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 24.03.1999 - L 10 SB 99/98  

    Feststellung eines höheren Grades der Behinderung (GdB); Feststellung der

  • BFH, 17.10.1996 - V R 33/96  
  • BFH, 14.06.1996 - X B 197/95  

    Hinreichende Unterzeichnung einer Klageschrift mit einer Abkürzung für die

  • FG Sachsen-Anhalt, 05.12.2002 - 2 K 983/01  

    Einhaltung der Antragsfrist des § 6 Abs. 1 InZulG setzt eigenhändige Unterschrift

  • FG Sachsen, 05.12.2002 - 2 K 983/01  

    Streit zwischen einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und der

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