Rechtsprechung
   BGH, 11.01.2005 - X ZR 118/03   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2005,147
BGH, 11.01.2005 - X ZR 118/03 (https://dejure.org/2005,147)
BGH, Entscheidung vom 11.01.2005 - X ZR 118/03 (https://dejure.org/2005,147)
BGH, Entscheidung vom 11. Januar 2005 - X ZR 118/03 (https://dejure.org/2005,147)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Entschädigungsanspruch wegen Vereitelung der Reise

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • nomos.de PDF, S. 25 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Überbuchung, Ersatzreiseangebot, Entschädigungsanspruch, Höhe der Entschädigung

  • Jurion

    Entschädigungsanspruch wegen Vereitelung einer Reise aufgrund fehlender Unterbringungsmöglichkeiten des Kunden durch den Reiseveranstalter am gebuchten Urlaubsort; Rechtsfolgen der Ablehnung eines nicht gleichwertigen Ersatzangebots des Reiseveranstalters; Darlegungslast bezüglich der Voraussetzungen einer unzulässigen Rechtsausübung; Berechnung der Höhe einer Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit; Ausschluss eines Entschädigungsanspruchs bei Weiterarbeit und Ersatzurlaub; Einkommen des Reisenden als Maßstab für die Höhe einer Entschädigung

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Überbuchung durch Reiseveranstalter - Schadensersatzansprüche

  • reise-recht-wiki.de

    Entschädigung und Schadensersatz bei Überbuchung und Verhinderung/Vereitelung der Reise

  • Prof. Dr. Lorenz

    Verhältnis des reisevertraglichen Gewährleistungsrechts zum allgemeinen Leistungsstörungsrecht: Anwendbarkeit des reisevertraglichen Gewährleistungsrechts auch bei vollständiger Nichterbringung der Reiseleistungen; Entschädigungsanspruch beim Reisevertrag nach § 651 f BGB für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit bei Überbuchung; Maßstab für die Höhe der Entschädigung; Voraussetzungen des Einwands unzulässiger Rechtsausübung (§ 242 BGB)

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 651f Abs. 2
    Entschädigungsanspruch des Reisenden gegen den Reiseveranstalter bei Vereitelung der Reise durch Überbuchung

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Entschädigungsanspruch des Reisenden gegen den Reiseveranstalter bei Verteitelung der Reise durch Überbuchung

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Entschädigungsanspruch des Reisenden gegen den Reiseveranstalter bei Vereitelung der Reise durch Überbuchung

  • IWW (Kurzinformation)

    Reiserecht - BGH präzisiert Rechtsprechung zum Anspruch auf Entschädigung für nutzlose Urlaubszeit

  • nomos.de PDF, S. 5 (Kurzinformation)

    Entschädigungsanspruch des Reisenden gegen den Reiseveranstalter bei Vereitelung der Reise durch Überbuchung

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Reiserecht - Entschädigungsanspruch des Reisenden gegen den Reiseveranstalter bei Vereitelung der Reise durch Überbuchung

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Malediven-Hotel überbucht - Urlauber können vom Reiseveranstalter Entschädigung verlangen

  • busradar.de (Kurzinformation)

    Hotel überbucht - Reiseveranstalter muss Schadenersatz zahlen

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Reiseveranstalter muss bei Überbuchung Entschädigung zahlen

  • 123recht.net (Pressemeldung, 11.1.2005)

    Bei überbuchtem Hotel kassieren Urlauber Schadenersatz // Veranstalter kann aber auch gleichwertigen Ersatz bieten

Besprechungen u.ä. (2)

  • nomos.de PDF, S. 25 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Überbuchung, Ersatzreiseangebot, Entschädigungsanspruch, Höhe der Entschädigung

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Ersatz für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit (Grundsatzentscheidung und Änderung der Rechtsprechung)

Sonstiges (4)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Schadensersatz gemäß § 651 f Abs. 2 BGB bei Überbuchung der Reise - Anmerkung zu BGH, Urteil vom 11.1.2005, AZ: X ZR 118/03" von Priv. Doz. Dr. Nikolaj Fischer, original erschienen in: RRa 2005, 98 - 104.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 11.1.2005, X ZR 118/03 (Überbuchung; Ersatzreiseangebot; Entschädigungsanspruch)" von Sandra Echtermeyer, original erschienen in: VuR 2005, 182 - 187.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 11.1.2005, X ZR 118/03 (Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit)" von Prof. Dr. Klaus Tonner, original erschienen in: JZ 2005, 734 - 736.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Schadenersatz gem. § 651f Abs. 2 BGB - Entschädigung für ein Affektionsinteresse oder für eine Opportunitätseinbuße?" von Stephan Gregor, WissMit., original erschienen in: MDR 2006, 1084 - 1087.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 161, 389
  • NJW 2005, 1047
  • MDR 2005, 1038
  • DB 2005, 1517



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Wird zitiert von ... (52)  

  • BGH, 28.06.2011 - KZR 75/10

    ORWI - Kartellteilnehmer haften auch mittelbar Geschädigten auf Schadensersatz

    dd) Auch der Grundsatz, dass eine Vorteilsausgleichung nicht in Betracht kommt, wenn ein eigenes Verhalten des Geschädigten in Rede steht, zu dem er nicht nach § 254 Abs. 2 BGB verpflichtet ist (BGH, Urteil vom 11. Januar 2005  X ZR 118/03, NJW 2005, 1047, 1049), schließt den Weiterwälzungseinwand im Kartelldeliktsrecht nicht aus.
  • BGH, 16.01.2018 - X ZR 44/17

    Zur Erstattung des Reisepreises nach Änderung der Reiseleistung durch

    Damit würde das Kriterium der Erheblichkeit der Änderung weitgehend seines Inhalts beraubt und entstünde ein Wertungswiderspruch zu den Voraussetzungen des Kündigungsrechts nach § 651e BGB, das nicht nur einen Mangel, sondern eine mangelbedingte erhebliche Beeinträchtigung der Reise voraussetzt (BGH, Urteil vom 14. Mai 2013 - X ZR 15/11, RRa 2013, 218 Rn. 33; Urteil vom 17. April 2012 - X ZR 76/11, NJW 2012, 2107 Rn. 32; Urteil vom 7. Oktober 2008 - X ZR 37/08, NJW 2009, 287 Rn. 15) und auch bereits vor Reiseantritt ausgeübt werden kann, wenn feststeht, dass der Reiseveranstalter die Reise nicht mangelfrei erbringen wird (vgl. BGH, Urteil vom 18. Dezember 2012 - X ZR 2/12, RRa 2013, 108 Rn. 19; Urteil vom 11. Januar 2005 - X ZR 118/03, BGHZ 161, 389, 391; Palandt/Sprau, BGB, 77. Aufl., § 651e Rn. 3).
  • BGH, 21.11.2017 - X ZR 111/16

    Zur Minderung des Reisepreises bei Hotelüberbuchung und zur angemessenen

    Es kommt hierfür in der Regel darauf an, ob die Entscheidung zum Vertragsschluss nur aufgrund objektiver Anforderungen gefallen ist, die auf andere Weise ebenso gut erreicht werden können, oder ob der Gläubiger diese Entscheidung (erkennbar) auch im Hinblick auf weitere, nicht austauschbare Gegebenheiten der Vertragsanbahnung oder des weiteren Vertragsinhalts getroffen hat (vgl. zum Kaufvertrag: BGH, Urteil vom 7. Juni 2006 - VIII ZR 209/05, BGHZ 168, 64 unter II 2 a bb; zum Reisevertrag: BGH, Urteil vom 11. Januar 2005 - X ZR 118/03, BGHZ 161, 389 unter II 2 b).

    Für die Höhe der Entschädigung können der Umfang der die erhebliche Beeinträchtigung begründenden Reisemängel, die zu einer nutzlosen Aufwendung der Urlaubszeit bei den Reisenden geführt haben, sowie der Reisepreis maßgeblich herangezogen werden (vgl. BGH, Urteil vom 11. Januar 2005 - X ZR 118/03, BGHZ 161, 389 unter II 3 b (1) bb).

  • BGH, 29.05.2018 - X ZR 94/17

    Zur angemessenen Entschädigung wegen Vereitelung einer gebuchten Kreuzfahrt

    Kann oder will der Reiseveranstalter den Reisevertrag nicht ordnungsgemäß erfüllen, z.B. infolge einer Überbuchung, und führt dies dazu, dass der Kunde die Reise nicht antritt, so wird die Reise vereitelt (BGH, Urteil vom 11. Januar 2005 - X ZR 118/03, BGHZ 161, 389, 392 ["Malediven-Urteil"]).

    Seine Würdigung kann vom Revisionsgericht nur in engen Grenzen nachgeprüft werden, insbesondere darauf, ob er die für die Bemessung maßgeblichen Kriterien nicht verkannt, alle maßgeblichen Umstände berücksichtigt und sich um eine angemessene Beziehung der Entschädigung zum Umfang der Beeinträchtigung bemüht hat (BGHZ 161, 389, 396).

    bb) Nicht anders als bei einer mangelhaften Erbringung der vereinbarten Reiseleistung, bei der für die Höhe der Entschädigung der Umfang der die erhebliche Beeinträchtigung begründenden Reisemängel, die zu einer nutzlosen Aufwendung der Urlaubszeit bei den Reisenden geführt haben, sowie der Reisepreis maßgeblich heranzuziehen sind (BGH, Urteil vom 17. April 2012 - X ZR 76/11, NJW 2012, 2107 Rn. 32; Urteil vom 21. November 2017 - X ZR 111/16, NJW 2018, 789 = RRa 2018, 63 Rn. 22), sind auch bei Vereitelung der Reise das Ausmaß der Beeinträchtigung und der Reisepreis für die Bemessung der Höhe der Entschädigung von maßgeblicher Bedeutung (BGHZ 161, 389, 398).

    Insbesondere liege es im Ermessen des Tatrichters, in Bagatellfällen von der Zuerkennung einer Entschädigung abzusehen (BGHZ 161, 389, 394 f.).

    Bei Vereitelung der Reise sei hingegen die tatrichterliche Bemessung der Entschädigung mit der Hälfte des Reisepreises revisionsrechtlich nicht zu beanstanden (BGHZ 161, 389, 392, 399).

    Bei dieser Sichtweise bliebe jedoch außer Betracht, dass die angemessene Entschädigung - anders als die vollständige oder teilweise Rückzahlung des Reisepreises - gerade nicht dem Ausgleich im vertraglichen Synallagma dient, sondern den Reisenden dafür entschädigen soll, dass er seine Urlaubszeit nicht so verbringen konnte wie mit dem Veranstalter vereinbart (BGHZ 161, 389, 395).

    Vielmehr ist dies gerade die Konsequenz der Beschränkung der Betrachtung auf den dem Reisenden entgangenen konkreten Nutzen seiner Urlaubszeit in Gestalt der vom Reiseveranstalter versprochenen, aber nicht oder mangelhaft erbrachten Reiseleistungen (BGHZ 161, 389, 395).

    Zwar hat das Landgericht nicht beachtetet, dass bei der Bestimmung der Höhe der Entschädigung nicht berücksichtigt werden darf, wie der Reisende die Zeit seiner gebuchten, aber durch den Reiseveranstalter vereitelten Reise genutzt hat, da er gegenüber dem Reiseveranstalter auch aufgrund seiner Schadensabwendungs- und -minderungspflicht nach § 254 Abs. 2 BGB nicht verpflichtet ist, Anstrengungen zu entfalten, die den Reiseveranstalter entlasten könnten (BGHZ 161, 389, 396), indem es zwischen (zwölf) Tagen, an denen die Klägerin und ihr Ehemann eine Ersatzreise durchgeführt haben, und (drei) Tagen, an denen die Klägerin und ihr Ehemann ungewollt zuhause geblieben sind, unterschieden hat und für jene Tage zwei Drittel, für diese aber den vollen Tagesreisepreis angesetzt hat.

  • BGH, 26.05.2010 - Xa ZR 124/09

    Zur Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen wegen nutzlos aufgewendeter

    Dies lässt keinen Rechtsfehler erkennen (BGHZ 161, 389, 399) und wird auch von der Revision nicht beanstandet.

    Dass mit der Entschädigung in Geld der immaterielle Schaden, insbesondere die entgangene Urlaubsfreude, ausgeglichen werden soll (BGHZ 161, 389, 397) zwingt jedoch nicht dazu, den Anspruch als höchstpersönlich anzusehen, zumal der Bundesgerichtshof ausdrücklich die Anknüpfung der Anspruchshöhe an den Reisepreis als taugliches Bemessungskriterium gebilligt hat (BGHZ 161, 389, 398 f.).

  • LG Frankfurt/Main, 27.07.2006 - 24 S 359/03
    BGB einschließlich des § 651 f BGB erfasst (vgl. zum Ganzen BGH, RRa 2005, 57 = NJW 2005, 1047, 1048).

    Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Reiseveranstalter nicht berechtigt ist, den Reisenden ohne seine Zustimmung an einem anderen Urlaubsort unterzubringen (vgl. zum Ganzen BGH, RRa 2005, 57,58 = NJW 2005, 1047,1048).

    Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine Vereitelung der Reise anzunehmen ist, wenn der gegen seinen Willen an einem anderen Urlaubsort untergebrachte Reisende die Reise alsbald abbricht (zum Ganzen BGH, RRa 2005, 57,58 = NJW 2005, 1047, 1048).

    Diese Voraussetzung gilt nur für eine Kündigung, nicht aber für einen Entschädigungsanspruch wegen Vereitelung der Reise (vgl. zum Ganzen BGH, RRa 2005, 57= NJW 2005, 1047, 1048; so zutr. auch OLG Düsseldorf, NJW-RR 1989, 1078; NJW-RR 1994, 950; OLG Frankfurt a.M., RRa 1995, 224).

    Diese Umstände müssen letztlich den Schluss rechtfertigen, dass nicht die Unterschiede zwischen den beiden Reiseleistungen der hauptsächliche Beweggrund des Reisenden für seine Ablehnung waren, sondern dass ihn andere, im Verhältnis zum Reiseveranstalter nicht schutzwürdige Motive antrieben, etwa schlichte Vertragsreue (vgl. zum Ganzen BGH, RRa 2005, 57= NJW 2005, 1047, 1048 ).

    Schon allein daraus ergibt sich, dass die entsprechende Ablehnung dieses Angebots nicht rechtsmissbräuchlich ist (vgl. BGH, RRa 2005, 57, 59 = NJW 2005, 1047, 1048).

    Ein Verstoß gegen Treu und Glauben liegt nämlich nicht schon dann vor, wenn die Annahme des Ersatzangebots zu keiner größeren Beeinträchtigung des Reisenden geführt hätte (vgl. zum Ganzen BGH, RRa 2005, 57, 59 = NJW 2005, 1047,1048/1049).

    Im Hinblick auf die nunmehrige Rechtsprechung des BGH (RRa 2005, 57= NJW 2005, 1047) hält die Kammer an ihrer ursprünglichen Berechnungsweise der Entschädigung nach § 651 f Abs. 2 BGB in Form von pauschalen Tagessätzen nicht mehr fest (vgl. Urteil der 24. Zivilkammer des LG Frankfurt a.M. vom 7.2.2006 - 2-24 S118/05).

    Nach Auffassung des Berufungsgerichts ist im Falle der vorliegenden Vereitelung der Reise in der ersten Urlaubswoche eine Entschädigung in Höhe des hälftigen Wochenreisepreises angemessen (vgl. auch BGH, RRa 2005, 57= NJW 2005, 1047, 1050).

    Dann darf aber auch kein Abzug von der Entschädigung erfolgen, wenn dieser Freizeitwert dem Kunden erhalten bleibt, wie es bei einem zu Hause verbrachten Urlaub der Fall ist (vgl. zum Ganzen BGH, RRa. 2005, 57,61 = NJW 2005, 1047, 1050).

  • OLG Köln, 19.07.2017 - 16 U 31/17

    Reiserecht - Schadensersatz wegen einer vereitelten Kreuzfahrt

    Die Bemessung der Entschädigung ist Aufgabe des Tatrichters, der hierbei alle maßgeblichen Umstände zu berücksichtigen und sich um eine angemessene Beziehung der Entschädigung zum Umfang der Beeinträchtigung zu bemühen hat (BGH, Urt. v. 11.1.2005 - X ZR 118/03, NJW 2005, 1047 "Malediven-Entscheidung").

    Maßstab für die Entschädigung ist der Reispreis (BGH, Urt. v. 11.1.2005 - X ZR 118/03, NJW 2005, 1047 Rn. 27-30 "Malediven-Entscheidung").

    Dieser Ansicht hat der Bundesgerichtshof allerdings ausdrücklich eine Absage erteilt (BGH, Urt. v. 11.1.2005 - X ZR 118/03, NJW 2005, 1047 Rn. 31 "Malediven-Entscheidung").

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht daraus, dass es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs den Anspruch nicht mindert, dass der Reisende einen selbst organisierten Ersatzurlaub antritt oder in der Lage ist, seinen Urlaub zu verschieben (BGH, Urt. v. 11.1.2005 - X ZR 118/03, NJW 2005, 1047 Rn. 25 "Malediven-Entscheidung").

  • BGH, 17.03.2011 - IX ZR 162/08

    Steuerberaterhaftung: Schadenminderungspflicht des geschädigten Mandanten

    Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung darf nämlich ein eigenes Verhalten des Geschädigten, zu dem er nicht aufgrund seiner Schadensabwendungs- und -minderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB) verpflichtet ist, wegen des Grundsatzes, dass überpflichtmäßige Anstrengungen des Geschädigten den Schädiger nicht entlasten sollen, weder in die Schadensberechnungsbilanz eingestellt werden, noch braucht der Geschädigte es sich im Wege der Vorteilsausgleichung anrechnen zu lassen (BGH, Urteil vom 16. Februar 1971 - VI ZR 147/69, BGHZ 55, 329, 332 ff; vom 11. Januar 2005 - X ZR 118/03, BGHZ 161, 389, 396; Palandt/Grüneberg, aaO Vorbem v § 249 Rn. 70).
  • AG Köln, 31.05.2016 - 133 C 265/15

    Auswirkungen einer Flugzeitänderung wegen Insolvenz i.R.e. Pauschalreise nach

    Die Klägerin zu 1) kann somit eine Entschädigung verlangen (vgl. auch BGH, Urt. v. 11.01.2005, Az.: X ZR 118/03, NJW 2005, 1047).

    Im Übrigen kann dahinstehen, ob sich ein Ersatzurlaub mindernd auf den Entschädigungsanspruch auswirkt oder nicht (vgl. zu dieser Streitfrage auch etwa BGH, Urt. v. 11.01.2005, Az.: X ZR 118/03, NJW 2005, 1047; AG Köln, Urt. v. 22.10.2012, Az.: 142 C 210/12, NJW-RR 2013, 957), da eine Ersatzreise jedenfalls unstreitig nicht angetreten worden war.

    Soweit die Beklagte in diesem Zusammenhang fehlenden Sachvortrag zu etwaigen Bemühungen der Kläger um Ersatz moniert, ist auf die Rechtsprechung des BGH zu verweisen, wonach das Verhalten eines Geschädigten, zu welchem er aus einer Schadensminderungspflicht nicht verpflichtet ist, nicht zur Entlastung des Schädigers führen darf (vgl. BGH, Urt. v. 11.01.2005, Az.: X ZR 118/03, NJW 2005, 1047).

  • OLG Düsseldorf, 31.01.2007 - 18 U 110/06

    Schadensersatz gegen Luftfahrtgesellschaft wegen Bordverweis aufgrund starkem

    Bei diesem Schaden handelt es sich nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung um einen immateriellen Schaden (vgl. EuGH NJW 2002, 1255 sowie BGH NJW 2005, 1047), der nur unter den Voraussetzungen des § 651 f Abs. 2 BGB einen Geldanspruch gewährt.
  • LG Frankfurt/Main, 19.11.2012 - 24 S 199/11

    Reiserecht - Unterbringung in einem Ersatzhotel - Kündigung?

  • LG Köln, 26.10.2009 - 23 O 435/08

    Unwirksame Abtretungsverbote, Reisemangel, Informationspflichtverletzung,

  • AG Wiesbaden, 07.08.2014 - 91 C 295/14

    Reiserecht - Wenn der Veranstalter die Kreuzfahrt ein halbes Jahr vor Abreise

  • LG Frankfurt/Main, 29.10.2009 - 24 S 47/09

    Reiserecht: Die Anmeldung des Schadenersatzanspruches wegen nutzlos aufgewendeter

  • OLG Frankfurt, 14.04.2014 - 16 U 12/14

    Schadenersatz für Vereitelung einer Urlaubsreise bei Streit über Höhe des

  • LG Frankfurt/Main, 26.09.2013 - 24 S 181/12

    Reiserecht - Informationspflichten des Reiseveranstalters über Pass- und

  • OLG Düsseldorf, 13.12.2007 - 12 U 39/07

    Reisevertragkündigung wegen erheblicher Mängel und Entschädigung wegen nutzlos

  • OLG Hamm, 22.11.2012 - 6 U 90/12

    Ansprüche der Eigentümerin einer Bundesautobahn wegen unfallbedingter Schäden

  • LG Frankfurt/Main, 17.12.2009 - 24 S 109/09

    Reiserecht - Rail&Fly-Ticket und Zugverspätungen - wer haftet wenn der Flieger

  • LG Köln, 23.05.2017 - 11 S 117/16

    Reiserecht - Nutzlos aufgewendete Urlaubszeit trotz Ersatzreise?

  • AG Hannover, 11.10.2007 - 504 C 4712/07
  • LG Frankfurt/Main, 31.01.2008 - 24 S 232/07

    Pauschalreisevertrag: Rückabwicklung nach verspätetem Flughafen-Transfer durch

  • LG Frankfurt/Main, 20.12.2013 - 24 O 197/13
  • AG Köln, 22.10.2012 - 142 C 210/12

    Möglichkeit des Rücktritts vom Reisevertrag bei Unmöglichkeit der Einhaltung des

  • AG Hannover, 08.05.2008 - 514 C 17158/07

    Pauschalreisevertrag: Gewährleistungsansprüche wegen vertaner Urlaubszeit bei

  • LG Frankfurt/Main, 27.06.2011 - 24 O 176/10

    Reiserecht - Mitverschulden des Reisenden bei latentem Wissen über Gefahrenquelle

  • AG Hannover, 04.04.2014 - 427 C 12693/13

    Einseitige und unberechtigte Leistungsänderung durch Reiseveranstalter (Dresden

  • AG Köln, 10.06.2013 - 142 C 57/12

    Anspruch auf Schadenersatz und Entschädigung wegen entgangener Urlaubsfreude nach

  • LG Frankfurt/Main, 25.10.2005 - 19 O 24/05
  • LG Frankfurt/Main, 08.06.2016 - 24 O 298/15

    Kreuzfahrtvertrag: Reisepreisminderung bei Ausfall von Anlandungen bzw.

  • AG Neuruppin, 04.09.2007 - 43 C 6/07

    Reiserecht: Örtliche Zuständigkeit für Streitigkeiten aus einem

  • LG Frankfurt/Main, 10.08.2007 - 24 S 263/06

    Reisepreisminderungsanspruch: Wirkungen einer nicht unmittelbaren Mängelrüge und

  • LG Bonn, 24.03.2010 - 5 S 175/09

    Silvesterreise, Reisepreisminderung, Silvestermenu

  • LG Duisburg, 18.12.2008 - 12 S 35/08

    Reisepreisminderung beim Vorhandensein von Quallen im Meerwasser, Sandflöhen am

  • LG Duisburg, 23.05.2007 - 4 O 526/05

    Minderung des Reisepreises sowie Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter

  • AG Köln, 22.03.2016 - 138 C 569/15

    Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit bei Vereitelung der Reise

  • LG Frankfurt/Main, 08.11.2013 - 24 O 33/13
  • AG Viersen, 09.04.2013 - 2 C 446/11

    Schadensersatz wegen Hotelverweises nach lautstarker Auseinandersetzung zwischen

  • LG Saarbrücken, 08.02.2013 - 10 S 134/12

    Reiserecht - Abgrenzung zwischen Reisevermittlung und Reiseveranstaltung

  • LG Frankfurt/Main, 16.08.2018 - 24 S 262/17
  • AG Köln, 05.11.2012 - 142 C 217/11

    Schadensersatzpflicht des Reiseveranstalters aufgrund unterlassener Information

  • LG Düsseldorf, 16.05.2007 - 22 S 393/06

    Zahlungsanspruch bei Mängeln der Unterbringung in einem gebuchten Urlaubshotel;

  • AG Bad Homburg, 13.02.2007 - 2 C 5253/06

    Reisevertrag: Rücktritt des Reisenden wegen Nichtverfügbarkeit der

  • LG Duisburg, 13.10.2005 - 12 S 89/05

    Beeinträchtigung des Entschädigungsanspruchs nach § 651f Abs. 2 BGB durch

  • OLG Bamberg, 12.01.2009 - 4 U 36/08

    Visum vergessen?

  • AG Bad Homburg, 18.09.2007 - 2 C 1195/07

    Reisemangel: Selbstabhilfe bei Unterbrechung einer anderhalbtägigen Rückreise und

  • LG Frankfurt/Main, 19.07.2005 - 19 O 244/04
  • LG Frankfurt/Main, 16.08.2018 - 24 S 288/17
  • LG Duisburg, 05.10.2018 - 7 S 165/17

    Schadensersatzanspruch wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit nach Kündigung des

  • AG Bad Homburg, 28.06.2012 - 2 C 950/12

    Reiserecht - Flugverspätung bei Kurzreise

  • AG Köln, 17.11.2009 - 134 C 165/09

    Mangelfreiheit der Reise bei Unterkunft in einem anderen als dem gebuchten Hotel

  • LG Berlin, 08.11.2013 - 56 S 45/13

    Reisepreisminderung wegen unrichtiger Information über Einreisedokumente und

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