Rechtsprechung
   BGH, 20.11.1990 - XI ZR 107/89   

Blanko-"Oberschrift"

"Oberschrift" ist keine Unterschrift iSv §§ 416, 440 Abs. 2 ZPO;

keine Rechtsscheinshaftung (nach § 172 Abs. 2 BGB analog) für abredewidrig ausgefülltes Blankett im Falle einer "Oberschrift"

Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Mitverschulden - Blankoüberweisung - Unterschrift - Oberschrift - Blankett

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Echtheitsvermutung für eine Urkunde bei am oberen Rand eines Überweisungsträgers stehendem Namenszug ("Oberschrift")

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 113, 48
  • NJW 1991, 487
  • NJW-RR 1991, 365 (Ls.)
  • ZIP 1991, 92
  • MDR 1991, 335
  • VersR 1991, 312
  • WM 1991, 57
  • BB 1991, 156
  • DB 1991, 331
  • AnwBl 1991, 338
  • JR 1991, 285



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Wird zitiert von ... (67)  

  • BGH, 29.02.1996 - IX ZR 153/95  

    Wirksamkeit eines durch Blankounterschrift erteilten Bürgschaftsversprechens;

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muß in entsprechender Anwendung des § 172 Abs. 2 BGB derjenige, der ein Blankett mit seiner Unterschrift aus der Hand gibt, den durch dessen Ausfüllung geschaffenen Inhalt einem gutgläubigen Dritten gegenüber als seine Erklärung gegen sich gelten lassen, unabhängig davon, ob der vervollständigte Text seinem Willen entspricht oder nicht (BGHZ 40, 65; 113, 48, 53).
  • BGH, 06.05.2008 - XI ZR 56/07  

    Giroverhältnis der beteiligten Banken entfaltet keine Schutzwirkung zugunsten

    Eine solche Pflicht ist im Überweisungsverkehr anzunehmen, wenn der Überweisungsbank der ersichtlich unmittelbar bevorstehende wirtschaftliche Zusammenbruch des Überweisungsempfängers oder der Empfängerbank bekannt ist (BGH, Urteile vom 20. Oktober 1960 - II ZR 141/59, WM 1960, 1321, 1322, vom 9. März 1961 - II ZR 105/60, WM 1961, 510, 511, vom 20. Juni 1963 - II ZR 185/61, WM 1963, 829, 830, vom 29. Mai 1978 - II ZR 89/76, WM 1978, 588, 589 und vom 29. September 1986 - II ZR 283/85, WM 1986, 1409 f.), wenn unklar ist, ob die erteilte Weisung fortbesteht (Senat, Urteil vom 20. November 1990 - XI ZR 107/89, WM 1991, 57, 59) oder wenn sich der Verdacht des Missbrauchs der Vertretungsmacht aufdrängen muss (BGH, Urteil vom 17. November 1975 - II ZR 70/74, WM 1976, 474).
  • BGH, 22.08.1996 - 4 StR 217/96  

    Fahrlässige Tötung (sorgfaltswidrige Handlung; keine Anwendung der Grundsätze zur

    Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. November 1990 (XI ZR 107/89 = NJW 1991, 487), auf das sich der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Verfahrensrüge weiter beruft, stützt seine Auffassung nicht.
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