Rechtsprechung
   BGH, 11.02.1992 - XI ZR 151/91   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Auslegung von Vertragsklauseln - Auslegung von Verträgen - Vertragsauselgung - Inhaltskontrolle - AGB - Klausel - Tilgungsverrechnung im Individualprozeß

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit einer Tilgungverrechnungsklausel auch gegenüber einem Großkreditnehmer

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Tilgungsverrechnungsklauseln bei Großkreditnehmern (IBR 1992, 253)

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 1097
  • ZIP 1992, 469
  • MDR 1992, 471
  • WM 1992, 395
  • BB 1992, 520
  • DB 1992, 678



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (34)  

  • BGH, 29.04.2008 - KZR 2/07  

    Erdgassondervertrag

    BGB, 5. Aufl., § 305c Rdn. 20, 35; Palandt/Heinrichs, BGB, 67. Aufl., § 305c Rdn. 20; jeweils m.w.N.; beachtliche Argumente hierfür sieht bereits BGH, Urt. v. 11.2.1992 - XI ZR 151/91, NJW 1992, 1097, 1099; Urt. v. 10.5.1994 - XI ZR 65/93, NJW 1994, 1798, 1799; auf die kundenfeindlichste Auslegung stellt ohne weiteres im Individualprozess ab BGH, Urt. v. 20.12.2007 - III ZR 144/07, NJW 2008, 987 Tz. 9; für eine "kundenfeindliche" Anwendung der Unklarheitenregel wohl auch BGH, Urt. v. 20.10.2004 - VIII ZR 378/03, NJW 2005, 425, 426).
  • BGH, 23.06.1993 - IV ZR 135/92  

    Kein formularmäßiger Leistungsausschluß für wissenschaftlich nicht allgemein

    Ob bei dieser Auffassung die Gefahr einer unterschiedlichen Auslegung derselben Klausel besteht, je nachdem ob sie im Individual- oder im Verbandsprozeß vorgenommen wird, braucht der Senat nicht weiter zu erörtern (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1992 - XI ZR 151/91 - NJW 1992, 1097 unter II 4).
  • BGH, 06.05.1992 - VIII ZR 129/91  

    Unzulässige Kleinreparaturklausel in Formulatmietvertrag

    Sollte es dennoch unter besonderen Umständen nach Fälligkeit der geschuldeten einzelnen Maßnahmen zu einem erheblichen Mangel der Mietsache kommen, bevor die Schönheitsreparaturen ausgeführt worden sind, würde es sich dabei um einen untypischen Sonderfall handeln; daß dem Mieter in einem solchen Fall die Gewährleistungsrechte abgeschnitten sein sollten, wäre eine völlig fernliegende Auslegungsmöglichkeit, von der eine Gefährdung des Rechtsverkehrs nicht ernsthaft zu befürchten ist und die deshalb auch im Verfahren nach § 13 AGBG kein Klauselverbot rechtfertigt (BGH, Urteil vom 11. Februar 1992 - XI ZR 151/91, NJW 1992, 1097 unter II 4 a.E. m.w.Nachw.).
  • BAG, 18.03.2008 - 9 AZR 186/07  

    Rückzahlung von Ausbildungskosten - AGB-Kontrolle

    es ist zu prüfen, ob die Klausel bei scheinbar kundenunfreundlichster Auslegung wegen Verstoßes gegen ein Klauselverbot unwirksam ist (vgl. Palandt/Heinrichs BGB 67. Aufl. § 305c Rn. 20; Däubler/Dorndorf/Bonin/Deinert/Däubler AGB-Kontrolle im Arbeitsrecht § 305c BGB Rn. 35 mwN; LAG Köln 26. Oktober 2005 - 7 Sa 298/05 -, zu II 3 c der Gründe; zu dieser Auffassung neigend auch BGH 10. Mai 1994 - XI ZR 65/93 -NJW 1994, 1798, zu II 2 b bb der Gründe; 11. Februar 1992 - XI ZR 151/91 -NJW 1992, 1097, zu II 4 der Gründe).
  • BGH, 23.02.2005 - IV ZR 273/03  

    Formularmäßige Vereinbarung von Fristen für Leistungen aus der privaten

    Eine Regelung muß nicht nur aus sich heraus klar und verständlich sein; sie hält einer Inhaltskontrolle auch dann nicht stand, wenn sie an verschiedenen Stellen in den Bedingungen niedergelegt ist, die nur schwer miteinander in Zusammenhang zu bringen sind, oder wenn der Regelungsgehalt auf andere Weise durch die Verteilung auf mehrere Stellen verdunkelt wird (BGH, Urteile vom 10. März 1993 - VIII ZR 85/92 - NJW 1993, 2052 unter III; vom 11. Februar 1992 - XI ZR 151/91 - NJW 1992, 1097 unter II 1).
  • BGH, 30.11.1993 - XI ZR 80/93  

    Richterliche Inhaltskontrolle von Gebührenklauseln in AGB der Banken und

    Es ist deshalb - jedenfalls unter Berücksichtigung des im Kontrollverfahren nach § 13 AGBG geltenden Grundsatzes der "kundenfeindlichsten" Auslegung (ständ. Rspr.; BGHZ 104, 82, 88; 108, 52, 56 [BGH 15.06.1989 - VII ZR 205/88]; 114, 238, 241 [BGH 23.04.1991 - XI ZR 128/90]; Senatsurteil vom 11. Februar 1992 - XI ZR 151/91, WM 1992, 395, 397) - davon auszugehen, daß die Gebührenklauseln Baraus- und Bareinzahlungen bei debitorisch und bei kreditorisch geführten Girokonten betreffen.
  • BGH, 22.01.2004 - III ZR 68/03  

    Anspruch des Heimträgers auf Vergütung nicht in Anspruch genommener Verpflegung

    Der Senat, der zu einer eigenen Auslegung des § 10 Nr. 7 des Heimvertrags befugt ist, weil Bestimmungen dieses Inhalts nach seiner Kenntnis über den Bezirk eines Oberlandesgerichts hinaus verbreitet sind, braucht nicht abschließend zu entscheiden, ob der Auslegung des Berufungsgerichts - etwa im Hinblick auf den Grundsatz der kundenfeindlichsten Auslegung (vgl. hierzu im Rahmen eines Individualprozesses BGH, Urteile vom 11. Februar 1992 - XI ZR 151/91 - NJW 1992, 1097, 1099; vom 10. Mai 1994 - XI ZR 65/93 - NJW 1994, 1798, 1799) - zu folgen ist.
  • BGH, 17.04.1996 - VIII ZR 5/95  

    Ausgleichsanspruch des Vertragshändlers; Pflicht zur Rückübermittlung

    Da die Auslegung des Abschnitts insofern keine Zweifel aufwirft, ist für den von der Revisionserwiderung herangezogenen Gesichtspunkt der "kundenfeindlichsten Auslegung", dessen Anwendbarkeit im Individualprozeß der Bundesgerichtshof (Urteil vom 11. Februar 1992 - XI ZR 151/91 = WM 1992, 395 unter II 4) bisher offengelassen hat, kein Raum.
  • BGH, 10.02.1993 - XII ZR 74/91  

    Langfristige Bindung an Breitbandkabelanschluß

    Dem Berufungsgericht ist zwar darin zuzustimmen, daß bei der Prüfung der Unwirksamkeit einer Klausel im Verfahren nach § 13 AGBG diese nicht isoliert, sondern vor dem Hintergrund des gesamten Formularvertrages zu interpretieren ist und insbesondere nicht aus einem ihre Beurteilung nach §§ 9 ff AGBG mit beeinflussenden Zusammenhang gerissen werden darf (BGHZ 106, 259, 263; BGH, Urteile vom 5. November 1991 - XI ZR 246/90 = WM 1991, 2055, 2056 [BGH 05.11.1991 - XI ZR 246/90]; vom 11. Februar 1992 - XI ZR 151/91 = BGHR AGBG § 13 Abs. 1 Auslegungsmaßstab 1, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 15.02.1995 - VIII ZR 93/94  

    Geltendmachung der Unterlassung einer inhaltlich nicht teilbaren Klausel;

    Entgegen der Auffassung der Revision erschließt sich dem Durchschnittskunden auch nicht aus der Systematik des Abschnitts VIII der AGB, daß Nr. 1 d allein die Fälle der Konkursreife regelt, während der Zahlungsverzug als vorübergehendes Leistungshindernis von Nr. 1 c abschließend erfaßt wird (vgl. zur Durchschaubarkeit von AGB-Klauseln BGHZ 112, 115, 120 f; BGH, Urteil vom 11. Februar 1992 - XI ZR 151/91 = ZIP 1992, 469 unter II 1 m.w.Nachw.).
  • LG München I, 30.09.2009 - 15 S 6274/09  

    Wohnraummiete: Inhaltskontrolle für eine Schönheitsreparaturklausel

  • BGH, 10.05.1994 - XI ZR 65/93  

    Wirksamkeit einer formularmäßigen Globalabtretung

  • BGH, 07.07.1992 - XI ZR 274/91  

    Unwirksame Abtretungsklausel in Kreditvertrag

  • BGH, 07.11.1995 - XI ZR 235/94  

    Formularmäßiger Ausdehnung einer Gesellschafterbürgschaft auf alle späteren

  • LG Hamburg, 20.11.2009 - 324 O 1116/07  

    Kapitallebens- und Rentenversicherung: Inhaltskontrolle der

  • LG Hamburg, 20.11.2009 - 324 O 1153/07  

    Allgemeinen Versicherungsbedingungen: Inhaltskontrolle der Klauseln zur

  • BGH, 23.05.1995 - XI ZR 129/94  

    Anforderungen an Zinsberechnungsklauseln bei Annuitätendarlehen

  • LG Frankfurt/Main, 10.03.2008 - 4 O 388/06  

    Zinsswapgeschäft: Inhaltskontrolle der Klauseln für die Berechnung der

  • OLG Karlsruhe, 15.02.2000 - 3 REMiet 1/99  

    Unwirksamkeit einer Mietvertragsklausel über die pauschale Abgeltung der Kosten

  • LAG Düsseldorf, 04.03.2005 - 9 Sa 1782/04  

    Allgemeine Geschäftsbedingungen, Transparenzgebot, Firmenangehörigenrabatt

  • BGH, 04.02.1997 - XI ZR 149/96  

    Verletzung des Transparenzgebots bei formularmäßigen kundenbelastenden

  • LG Hamburg, 20.11.2009 - 324 O 1136/07  

    Kapitallebens- und Rentenversicherung: Inhaltskontrolle von

  • LG Hamburg, 26.06.2008 - 307 S 34/08  

    Wohnraummiete: Wirksamkeit der Betriebskostenabrechnung nach dem

  • BayObLG, 12.05.1997 - REMiet 1/96  

    Teilunwirksamkeit einer Mietvertragsklausel zur Durchführung von

  • OLG Hamm, 03.11.1999 - 20 U 102/99  

    Anspruch des Versicherers auf Anpassung des Krankentagegeldes; maßgeblicher

  • LG Hamburg, 22.01.2010 - 324 O 1152/07  

    Wirksamkeit einzelner Allgemeiner Versicherungsbedingungen bzgl. des

  • OLG Düsseldorf, 22.08.1996 - 6 U 150/95  

    Vereinbarung eines nachträglichen Wettbewerbsverbots mit GmbH-Geschäftsführer

  • OLG Köln, 12.05.2009 - 20 U 31/09  

    Anforderungen an die Transparenz einer Fristenregelung in Allgemeinen

  • OLG Stuttgart, 27.09.2007 - 7 U 64/07  

    Lebensversicherung: Heilung eines Transparenzmangels von AVB über den

  • LAG Düsseldorf, 06.04.2009 - 14 Sa 1415/08  

    Anrechnung einer Unfallrente auf das Ruhegeld nach der Leistungsordnung des

  • OLG Dresden, 03.08.2006 - 13 U 40/06  

    Übertragung von Planungsleistungen an Subplaner

  • OLG Köln, 02.03.1995 - 18 U 145/94  

    AGB - feste Darlehnsbedingungen

  • AG Winsen, 30.07.2012 - 16 C 384/12  

    Grundsätze zur Abtretbarkeit und Pfändbarkeit von Nebenkostenforderungen im

  • OLG Koblenz, 31.10.2001 - 1 U 1077/00  

    Zur rechtlichen Zulässigkeit und der Ausgestaltung von Zeichnungsvorverträgen

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht