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   BGH, 22.01.1991 - XI ZR 342/89   

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https://dejure.org/1991,1034
BGH, 22.01.1991 - XI ZR 342/89 (https://dejure.org/1991,1034)
BGH, Entscheidung vom 22.01.1991 - XI ZR 342/89 (https://dejure.org/1991,1034)
BGH, Entscheidung vom 22. Januar 1991 - XI ZR 342/89 (https://dejure.org/1991,1034)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Rechtsmißbrauch - Gesamtschuld - Inanspruchnahme eines Gesamtschuldners

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Rechtsmißbrauch des Darlehensgläubigers durch Inanspruchnahme eines Gesamtschuldners trotz dessen Freistellung durch anderen Gesamtschuldner

  • Universität des Saarlandes

    Rechtsmißbräuchliche Inanspruchnahme des im Innenverhältnis freigestellten Gesamtschuldners einer Darlehensverpflichtung

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 242, 421, 426
    Inanspruchnahme eines Gesamtschuldners bei Freistellungsvereinbarung im Innenverhältnis

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 1289
  • NJW-RR 1991, 760 (Ls.)
  • ZIP 1991, 646
  • MDR 1991, 945
  • WM 1991, 445
  • BB 1991, 1002
  • DB 1991, 800
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 16.12.2009 - XII ZR 146/07

    Abstellen auf den Kenntnisstand des gesamtvertretungsberechtigten Gesellschafters

    Demgegenüber braucht der Gläubiger im Allgemeinen keine Rücksicht darauf zu nehmen, welcher Gesamtschuldner im Innenverhältnis ausgleichspflichtig ist (BGH Urteile vom 22. Januar 1991 - XI ZR 342/89 - NJW 1991, 1289 und vom 10. Dezember 1982 - V ZR 244/81 - NJW 1983, 1423, 1424).

    In der Regel ist einem Gesamtschuldner auch der Einwand versagt, der Gläubiger hätte sich durch rechtzeitigen Zugriff bei dem im Innenverhältnis verpflichteten Gesamtschuldner befriedigen können und müssen (BGH Urteile vom 26. Juli 2007 - VII ZR 5/06 - NJW-RR 2008, 176, 178 und vom 22. Januar 1991 - XI ZR 342/89 - NJW 1991, 1289).

    Allerdings sind der Wahlfreiheit des Gläubigers nach dem Grundsatz von Treu und Glauben Grenzen gesetzt, nämlich dann, wenn sich das Vorgehen des Gläubigers gegen einen bestimmten Gesamtschuldner als rechtsmissbräuchlich darstellt (BGH Urteile vom 26. Juli 2007 - VII ZR 5/06 - NJW-RR 2008, 176, 178; vom 22. Januar 1991 - XI ZR 342/89 - NJW 1991, 1289 und vom 10. Dezember 1982 - V ZR 244/81 - NJW 1983, 1423, 1424).

  • BGH, 26.07.2007 - VII ZR 5/06

    Inanspruchnahme eines Architekten wegen Bauleitungsfehlern bei gleichzeitiger

    Als rechtsmissbräuchliches Verhalten wäre das Verhalten des Gläubigers anzusehen, wenn er sich nur deswegen an einen von mehreren Gesamtschuldnern halten und ihm das Regressrisiko aufbürden würde, weil er aus missbilligenswerten Motiven die Absicht hat, gerade diesen Schuldner zu belasten (BGH, Urteil vom 22. Januar 1991 - XI ZR 342/89, NJW 1991, 1289; vgl. auch Glöckner, BauR 1997, 529, 533).
  • BGH, 15.04.2010 - IX ZR 223/07

    Rechtsanwaltshaftung: Verschuldet unvollständiger Abschluss einer

    Er hat vielmehr seine Rechte nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) auszuüben (BGH, Urt. v. 30. Januar 1967 - III ZR 248/64, WM 1967, 397, 398; v. 22. Januar 1991 - XI ZR 342/89, NJW 1991, 1289; v. 18. Juni 2007 - II ZR 86/06, NJW-RR 2008, 51, 52 Rn. 15; v. 26. Juli 2007 - VII ZR 5/06, NJW-RR 2008, 176, 178 Rn. 24).

    Ein derartiger Rechtsmissbrauch kann jedoch nur in krassen Ausnahmefällen angenommen werden, dann etwa, wenn der Gläubiger sich nur deswegen an einen von mehreren Gesamtschuldnern hält und diesem das Regressrisiko aufbürdet, weil er aus missbilligenswerten Motiven die Absicht verfolgt, gerade diesen Schuldner zu belasten (BGH, Urt. v. 22. Januar 1991, aaO; v. 18. Juni 2007, aaO; OLG Köln NJW-RR 2006, 265, 266).

  • OLG Frankfurt, 13.04.2011 - 23 U 386/09

    Zum Auskunftsanspruch des Bankkunden

    Der Gläubiger braucht dabei im Allgemeinen keine Rücksicht darauf zu nehmen, welcher Gesamtschuldner im Innenverhältnis ausgleichspflichtig ist (BGH NJW 1991, 1289; BGH NJW 1983, 1424).
  • BGH, 18.06.2007 - II ZR 86/06

    Kapitalerhaltung bei Veräußerung eines Geschäftsanteils an einer GmbH unter

    Ein derartiger Rechtsmissbrauch kann jedoch nur in krassen Ausnahmefällen angenommen werden, etwa dann, wenn der Gläubiger sich nur deswegen an einen von mehreren Gesamtschuldnern halten und diesem das Regressrisiko aufbürden würde, weil er aus missbilligenswerten Motiven die Absicht verfolgt, gerade diesen Schuldner zu belasten (st.Rspr., vgl. nur BGH, Urt. v. 22. Januar 1991 - XI ZR 342/89, NJW 1991, 1289 m.w.Nachw.).
  • OLG Köln, 15.09.2005 - 8 U 21/05

    Verstoß der Abtretung von Darlehensrückzahlungsforderungen einer Bank gegen das

    Selbst Nachlässigkeit bei der Rechtsverfolgung gegen einen Gesamtschuldner begründet keine Schadensersatzpflicht gegenüber anderen Gesamtschuldnern (BGH NJW 1991, 1289 f.; BGH NJW 1984, 906; BGH NJW 1983, 1423 f.).

    Die Grenze bilden Arglist und § 242 BGB, wobei ein in diesem Zusammenhang in Betracht kommender Rechtsmissbrauch nur in krass liegenden Ausnahmefällen angenommen wird (BGH NJW 1991, 1289 f.; OLG Hamm NJW-RR 1993, 1071 f.).

    Einer der oben genannten Ausnahmefälle, die eine Anwendung des § 242 BGB rechtfertigen könnte, ist insbesondere nicht schon dann anzunehmen, wenn im Innenverhältnis der andere Gesamtschuldner allein haftet (BGH NJW 1991, 1289 f.).

  • BAG, 27.06.2006 - 3 AZR 85/05

    Nachhaftung des früheren Geschäftsinhabers

    Im Allgemeinen braucht er auch keine Rücksicht darauf zu nehmen, welcher Gesamtschuldner im Innenverhältnis ausgleichspflichtig ist (vgl. ua. BGH 22. Januar 1991 - XI ZR 342/89 - BB 1991, 1002, zu 2 b der Gründe).
  • OLG Köln, 31.10.2006 - 3 U 138/05

    Zuständigkeit des Schifffarhtsgerichts, Aufwendungsersatz für

    Auf die Haftungsverteilung im Innenverhältnis braucht sie grundsätzlich keine Rücksicht zu nehmen, selbst wenn sie von der Alleinverantwortlichkeit eines der Schuldner Kenntnis hat (vgl. BGH, Urt. v. 22.01.1991, NJW 1991, 1289 f.).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kommt eine Ausnahme dann in Betracht, wenn der Gläubiger mit der Inanspruchnahme gerade eines bestimmten Gesamtschuldners missbilligenswerte Absichten verfolgt (vgl. BGH, Urt. v. 22.01.1991, NJW 1991, 1289 f.); dafür ist hier nichts ersichtlich.

  • AG Berlin-Neukölln, 17.01.2005 - 70 II 11/04

    Anspruch eines Hausverwalters gegen den Eigentümer auf Zahlung von Wohngeld trotz

    Der Verwalter muss im Allgemeinen keine Rücksicht darauf nehmen, welcher Gesamtschuldner im Innenverhältnis ausgleichspflichtig ist (s allgemein BGH NJW 1991, 1289 [BGH 22.01.1991 - XI ZR 342/89] ).

    Auf dieses Innenverhältnis muss der Verwalter bei der Durchsetzung seiner eigenen Ansprüche aber keine Rücksicht nehmen (vgl allgemein BGH NJW 1991, 1289 [BGH 22.01.1991 - XI ZR 342/89] ).

    Er muss im Allgemeinen keine Rücksicht darauf nehmen, welcher Gesamtschuldner im Innenverhältnis ausgleichspflichtig ist (BGH NJW 1991, 1289 [BGH 22.01.1991 - XI ZR 342/89] ).

    In extrem gelagerten Ausnahmefällen ist daher die Inanspruchnahme eines Gesamtschuldners nach § 242 BGB unzulässig (vgl BGH NJW 1991, 1289 [BGH 22.01.1991 - XI ZR 342/89] ; 1984, 906; 1983, 1423 [BGH 02.12.1982 - III ZR 90/81] ; OLG Hamm NJW-RR 1993, 1071 [OLG Hamm 18.01.1993 - 31 U 199/92] ; LG Berlin Beschluss vom 28. September 2001, 5 O 187/01 [unveröffentlicht]).

  • BAG, 21.03.2006 - 3 AZR 88/05

    Nachhaftung des früheren Geschäftsinhabers

    Im Allgemeinen braucht er auch keine Rücksicht darauf zu nehmen, welcher Gesamtschuldner im Innenverhältnis ausgleichspflichtig ist (vgl. ua. BGH 22. Januar 1991 - XI ZR 342/89 - BB 1991, 1002, zu 2 b der Gründe).
  • OLG Jena, 07.01.2009 - 6 U 701/07

    Rechtmäßigkeit der Auflösung einer Gesellschaft durch Privatgläubigerkündigung;

  • OLG Köln, 08.03.2006 - 13 U 130/05

    Darlegungs- und Beweislast für eine noch bestehende Stundung einer

  • OLG Saarbrücken, 25.04.2012 - 1 U 26/11

    Zu den Voraussetzungen einer rechtsmissbräuchlichen Inanspruchnahme eines

  • KG, 15.06.2004 - 1 W 75/04

    Gerichtskosten: Unrichtige Sachbehandlung bei Inanspruchnahme des Zweitschuldners

  • LSG Bayern, 10.05.2006 - L 12 KA 10/03

    Aufhebung vertragsärztlicher Honorarbescheide und die Rückforderung von gezahlten

  • BayObLG, 06.02.1992 - BReg. 3 Z 179/91

    Wahlrecht des Notars bei Kostengesamtschuldnern

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