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   BGH, 10.10.2017 - XI ZR 455/16   

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https://dejure.org/2017,43329
BGH, 10.10.2017 - XI ZR 455/16 (https://dejure.org/2017,43329)
BGH, Entscheidung vom 10.10.2017 - XI ZR 455/16 (https://dejure.org/2017,43329)
BGH, Entscheidung vom 10. Januar 2017 - XI ZR 455/16 (https://dejure.org/2017,43329)
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Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Fehlerhafte Widerrufsbelehrung

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (29)

  • OLG Köln, 26.03.2019 - 4 U 102/18

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Abschluss eines

    Denn die für die Feststellung des Zeitmoments maßgebliche Frist begann mit dem Zustandekommen der Darlehensverträge am 19.08.2004 ( vgl. BGH, Urteile vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15 - juris Rn. 40, und - XI ZR 564/15 - juris Rn. 37; Urteile vom 10.10.2017 - XI ZR 393/16 - juris Rn. 10, und - XI ZR 455/16 - juris Rn. 21; Beschluss vom 23. Januar 2018 - XI ZR 298/17 - juris Rn. 13 ).

    Da das Widerrufsrecht als Gestaltungsrecht anders als die aus dem Rückgewährschuldverhältnis resultierenden Ansprüche nicht verjährt und im Übrigen auch § 218 BGB auf das Widerrufsrecht keine Anwendung findet ( BGH, Urteil vom 10.10.2017 - XI ZR 555/16 - juris Rn. 18 ), kann weder aus den gesetzlichen Verjährungsfristen ( dazu BGH, Urteil vom 10.10.2017 - XI ZR 455/16 - juris Rn. 21 ) noch gar aus den gesetzlichen Verjährungshöchstfristen ( dazu BGH, Urteil vom 10.10.2017 - XI ZR 393/16 - juris Rn. 9 ) auf ein "Mindestzeitmoment" geschlossen werden ( BGH, Beschluss vom 23.01.2018 - XI ZR 298/17 - juris Rn. 13 ).

    Dies gilt in besonderem Maße, wenn die Beendigung des Darlehensvertrages auf den Wunsch des Verbrauchers zurückgeht ( BGH, Urteil vom 11.10.2016 - XI ZR 482/15 - juris Rn. 30 f.; Urteil vom 14.03.2017 - XI ZR 442/16 - juris Rn. 27; Urteile vom 10.10.2017 - XI ZR 455/16 - juris Rn. 21 und - XI ZR 555/16 - juris Rn. 19; Urteil vom 27.02.2018 - XI ZR 474/16 - juris Rn. 18 ) bzw. wenn die Parteien den Darlehensvertrag einverständlich beendet haben ( BGH, Beschluss vom 12.09.2017 - XI ZR 365/16 - juris Rn. 8; Urteil vom 10.10.2017 - XI ZR 393/16 - juris Rn. 8; Beschluss vom 23.01.2018 - XI ZR 298/17 - juris Rn. 16 ).

  • BGH, 02.04.2019 - XI ZR 687/17

    Wirksamkeit des Widerrufs des Verbraucherdarlehensvertrages; Unrichtige Belehrung

    So wenig, wie die Verwirkung ein "Mindestzeitmoment" voraussetzt (Senatsurteile vom 10. Oktober 2017 - XI ZR 393/16, WM 2017, 2247 Rn. 9 und - XI ZR 455/16, juris Rn. 21 sowie vom 15. Mai 2018 - XI ZR 508/16, juris Rn. 12), existieren für die Erfüllung des Umstandsmoments Mindestfristen.
  • BGH, 12.03.2019 - XI ZR 30/17

    Rechtsstreit um die Wirksamkeit des Widerrufs zweier auf den Abschluss von

    Ebenfalls zutreffend ist die Auffassung des Berufungsgerichts, die Widerrufsfrist sei bei Erklärung des Widerrufs am 28. Januar 2015 noch nicht abgelaufen gewesen, weil die Beklagte den Kläger unzureichend deutlich über das ihm zukommende Widerrufsrecht belehrt habe (vgl. zu einer inhaltsgleichen Belehrung Senatsurteile vom 10. Oktober 2017 - XI ZR 449/16, WM 2017, 2251 Rn. 17, - XI ZR 455/16, juris Rn. 18 f., - XI ZR 456/16, WM 2017, 2254 Rn. 18, - XI ZR 457/16, WM 2017, 2256 Rn. 31, - XI ZR 549/16, juris Rn. 15 sowie - XI ZR 555/16, WM 2017, 2259 Rn. 16).
  • OLG Köln, 30.01.2018 - 4 U 34/17

    Verwirkung des Rechts auf Widerruf der zum Abschluss eines

    (1.1.2) Die Beendigung der Darlehensverträge durch deren vorzeitige Ablösung am 18.09.2015 steht dem erst im Anschluss daran erklärten Widerruf nicht entgegen ( BGH, Urteil vom 10.10.2017 - XI ZR 455/16 - juris Rn. 20; Urteil vom 25.04.2017 - XI ZR 212/16 - juris Rn. 13; Urteil vom 11.10.2016 - XI ZR 482/15 - juris Rn. 28 ).

    Denn die für die Feststellung des Zeitmoments maßgebliche Frist begann mit dem Zustandekommen der Verbraucherverträge am 19.09.2006 und 06.08.2007 ( vgl. BGH, Urteile vom 10.10.2017 - XI ZR 393/16 - juris Rn. 10, - XI ZR 455/16 - juris Rn. 21; Urteile vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15 - juris Rn. 40, und - XI ZR 564/15 - juris Rn. 37 ).

    Dies gilt namentlich bei laufenden Vertragsbeziehungen im Hinblick darauf, dass es der Bank während der Schwebezeit jederzeit möglich und zumutbar ist, durch eine Nachbelehrung des Verbrauchers die Widerrufsfrist in Gang zu setzen ( BGH, Urteile vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15 - und - XI ZR 501/15 - jeweils juris Rn. 41; Urteile vom 10.10.2017 - XI ZR 449/16 - juris Rn. 19, - XI ZR 555/16 - juris Rn. 19, - XI ZR 443/16 - juris Rn. 26, - XI ZR 450/16 - juris Rn. 18, - XI ZR 455/16 - juris Rn. 21, - XI ZR 549/16 - juris Rn. 16 ).

    Dies gilt in besonderem Maße, wenn die Beendigung des Darlehensvertrages auf den Wunsch des Verbrauchers zurückgeht und einverständlich erfolgt ist ( BGH, Urteil vom 10.10.2017 - XI ZR 455/16 - juris Rn. 21; Urteil vom 11.10.2016 - XI ZR 482/15 - juris Rn. 30 f.; Urteil vom 14.03.2017 - XI ZR 442/16 - juris Rn. 27; Urteil vom 10.10.2017 - XI ZR 393/16 -, a. a. O., Rn. 8 ).

    (1.2.2.2.2.3) Dieser höchstrichterlichen Entscheidung - wie im Übrigen auch den Entscheidungen, in denen die Berücksichtigungsfähigkeit für die Beurteilung des Umstandsmoments betont wird, wenn (wie auch hier) das Darlehensvertragsverhältnis auf den Wunsch des Verbrauchers vorzeitig beendet wird ( vgl. die zu Ziffer 1.2.2.2.1 angegebenen Fundstellen: BGH, Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15 - juris Rn. 41; Urteil vom 11.10.2016 - XI ZR 482/15 - juris Rn. 30 f.; Urteil vom 14.03.2017 - XI ZR 442/16 - juris Rn. 27; Urteil vom 11.10.2016 - XI ZR 482/15 - juris Rn. 30 f.; Urteil vom 14.03.2017 - XI ZR 442/16 - juris Rn. 27; Urteile vom 10.10.2017 - XI ZR 393/16 - juris Rn. 8, - XI ZR 455/16 - juris Rn. 21 ), - ist aber zugleich gegenteilig zu entnehmen, dass der oben beschriebenen Wechselwirkung zwischen dem Zeitmoment und dem Umstandsmoment (siehe oben Ziffer 1.2.1) grundsätzlich weiterhin Bedeutung zukommt und bei der vorzeitigen Rückführung des Darlehens durch den Verbraucher nicht zwingend von der Verwirkung des Widerrufsrechts auszugehen ist ( vgl. insbesondere BGH, Urteil vom 25.04.2017 - XI ZR 212/16 - juris Rn. 17 f.; Urteile vom 10.10.2017 - XI ZR 393/16 - juris Rn. 9, - XI ZR 455/16 - juris Rn. 21 ).

  • OLG Brandenburg, 26.04.2019 - 4 U 63/18

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Abschluss eines

    (1) Ein die Annahme der Verwirkung rechtfertigendes Zeitmoment ist im Streitfall allerdings unproblematisch zu bejahen, denn maßgeblich für die Bestimmung des Zeitmoments ist die Zeitdauer von dem Abschluss des Darlehensvertrags bis zur Erklärung des Widerrufs durch den Verbraucher (BGH, Urteile vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, juris Rn. 37 = BGHZ 211, 123 ff., vom 11.10.2016 - XI ZR 482/15, juris Rn. 31, vom 10.10.2017 - XI ZR 393/16, juris Rn. 10, vom 10.10.2017 - XI ZR 455/16, juris Rn. 21 sowie Beschlüsse vom 12.12.2017 - XI ZR 769/16, juris und vom 23.01.2018 - XI ZR 298/17, juris Rn. 13; ebenso bereits Senat, Urteil vom 20.09.2017 - 4 U 187/16, juris Rn. 29 mwN).
  • BGH, 03.07.2018 - XI ZR 702/16

    Anwendbarkeit des § 312d Abs. 3 Nr. 1 BGB a.F. auf im Wege des Fernabsatzes

    Entsprechend wäre das Widerrufsrecht nicht nach § 312d Abs. 3 Nr. 1 BGB in der zwischen dem 8. Dezember 2004 und dem 3. August 2009 geltenden Fassung (künftig: aF) unter den dort genannten Voraussetzungen erloschen (vgl. Senatsurteile vom 10. Oktober 2017 - XI ZR 455/16, juris Rn. 18 und vom 9. Januar 2018 - XI ZR 402/16, juris Rn. 11).
  • OLG Stuttgart, 12.12.2017 - 6 U 174/14

    Voraussetzungen der Verwirkung des Widerrufsrechts des Verbrauchers hinsichtlich

    Dass der Darlehensgeber davon ausging oder ausgehen musste, der Darlehensnehmer habe von seinem Widerrufsrecht keine Kenntnis, schließt eine Verwirkung nicht aus (BGH, Urteil vom 10. Oktober 2017 - XI ZR 455/16 -, Rn. 21).
  • BGH, 09.01.2018 - XI ZR 402/16

    Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung eines Verbraucherdarlehensvertrags nach

  • OLG Frankfurt, 20.05.2019 - 17 U 107/19

    1. Ein Verbraucher muss als Adressat der Widerrufsbelehrung den Klammerzusatz zur

  • OLG Stuttgart, 12.12.2017 - 6 U 208/16

    ... hinsichtlich der zum Abschluss eines Verbraucherdarlehensvertrages führenden

  • BGH, 12.03.2019 - XI ZR 98/17

    Wirksamkeit des Widerrufs mehrerer auf den Abschluss eines

  • LG Bonn, 09.02.2018 - 17 O 24/17

    Zulässigkeit von zugunsten des Verbrauchers abweichenden nationalen Regelungen

  • OLG Brandenburg, 28.03.2018 - 4 U 75/17

    Widerruf eines Verbraucherdarlehensvertrages: Zulässigkeit einer negativen

  • OLG Stuttgart, 12.12.2017 - 6 U 316/16

    Voraussetzungen der Verwirkung des Widerrufsrechts des Verbrauchers hinsichtlich

  • OLG Brandenburg, 22.02.2019 - 4 U 8/17
  • OLG Köln, 31.01.2019 - 12 U 193/17

    Rechtsfolgen des wirksamen Widerrufs eines Verbraucherdarlehensvertrages

  • BGH, 05.06.2018 - XI ZR 577/16

    Zurückweisung der Revision mit Anm. zur Verwirkung i.R.d. Abwicklung eines

  • OLG Hamm, 09.01.2018 - 19 U 151/17

    Verwirkung des Rechts zum Widerruf der zum Abschluss eines

  • OLG Stuttgart, 02.04.2019 - 6 U 96/16

    Verwirkung des Rechts auf Widerruf der auf Abschluss eines

  • BGH, 13.12.2018 - I ZR 51/17

    Voraussetzungen für die Annahme eines auf die vollständige Vertragserfüllung

  • OLG Köln, 03.07.2018 - 4 U 125/17

    Verwirkung des Widerrufsrechts hinsichtlich zum Abschluss eines

  • BGH, 15.05.2018 - XI ZR 508/16

    Rückzahlung von "Vorfälligkeitsentschädigungen" und von einem Bearbeitungsentgelt

  • OLG Brandenburg, 14.02.2018 - 4 U 37/17

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung bei Abschluss eines

  • BGH, 15.05.2018 - XI ZR 584/16

    Rückzahlungsanspruch eines Teils geleisteter "Vorfälligkeitsentschädigungen" und

  • OLG Düsseldorf, 29.10.2018 - 14 U 80/18

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Abschluss eines

  • LG Dortmund, 23.03.2018 - 3 O 170/17

    Widerruf von Verbraucherdarlehensverträgen

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