Rechtsprechung
   BGH, 25.01.2005 - XI ZR 78/04   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anspruch auf Rückzahlung von geleisteten Einlagen für Warentermingeschäfte und Optionsgeschäfte - Zulässigkeit einer Rechtswahlklausel in einem Formularvertrag - Wirksamkeit einer in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltenen Rechtswahlklausel - Erörterung eines Bereicherungsanspruchs trotz mangelnder Börsentermingeschäftsfähigkeit unverbindlicher Geschäfte - Schutz des Anlegers vor der besonderen Gefährlichkeit von Börsentermingeschäften - Haftung eines Vermittlers von Termingeschäften - Vertragliche Aufklärungspflichten bei Termingeschäften und Optionsgeschäften - Anwendbarkeit der Grundsätze über die Prospekthaftung hinsichtlich etwaiger Schadensersatzansprüche aus einem Warentermingeschäft - Anwendbarkeit der Grundsätze über Aufklärungs-, Hinweis- und Warnpflichten gegenüber Kapitalanlegern - Günstigkeitsvergleich zwischen deutschem und schweizerischem Recht

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Termin- und Differenzeinwand nach §§ 52 ff. BörsG a.F. seit 1989 kein Teil des deutschen ordre public

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Richterrechtliche Regeln als zwingende Bestimmung i. S. des Art. 29 Abs. 1 EGBGB

  • unalex.eu

    Art. 5, 7, 16 EVÜ
    Verbraucherverträge - Sachlicher Anwendungsbereich - Einbezogene Vertragsarten - Ausgeschlossene Vertragsarten - Allgemeines (Normzweck, Herkunft) - Beschränkung der Rechtswahl - Zwingende Schutzbestimmungen - Allgemeines (Normzweck, Herkunft) - Einzelfälle

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Richterrechtliche Regeln als zwingende Bestimmungen i.S.v. Art. 29 Abs. 1 EGBGB; zur Frage, bis wann der Termin- und Differenzeinwand gemäß § 52 ff. BörsG a.F. und 764 BGB a.F. zum deutschen ordre public gehörte

  • Prof. Dr. Lorenz

    IPR: Vertragsstatut, Zustandekommen einer Rechtswahl durch AGB (Art. 27 IV, Art. 31 EGBGB), (einfach) zwingende Normen i.S.v. Art. 29 EGBGB, Voraussetzungen von Art. 29 EGBGB

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulässigkeit einer Rechtswahl im Rahmen der Vermittlung von Termingeschäften

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB a. F. § 764; EGBGB Art. 6, 29; BörsG §§ 52 ff a. F.
    Termin- und Differenzeinwand nach §§ 52 ff BörsG a. F. seit 1989 kein Teil des deutschen Ordre public

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB a. F. § 764; EGBGB Art. 6, 29; BörsG a. F. §§ 52 ff.
    Termin- und Differenzeinwand nach § 52 ff. BörsG a. F. seit 1989 kein Teil des deutschen ordre public

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Auch richterrechtliche Regeln können "zwingende Bestimmungen" im Sinne des Art. 29 EGBGB sein.

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Kollisionsrechtliche Grundsatzfragen von der Anwendung fremden Rechts bis zum ordre public am Beispiel eines alltäglichen Anlegerschutzfalles" von Dr. Juliana Mörsdorf-Schulte, LLM., original erschienen in: JR 2006, 309 - 313.

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2005, 1071
  • ZIP 2005, 478
  • MDR 2005, 641
  • WM 2005, 423
  • BB 2005, 463



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Wird zitiert von ... (30)  

  • BAG, 12.09.2013 - 6 AZR 121/12  

    Betriebsratsanhörung in der Wartezeit

    Insbesondere hat es alle in Betracht kommenden Anspruchsgrundlagen zu prüfen (vgl. BGH 25. Januar 2005 - XI ZR 78/04 - zu II 2 der Gründe) .
  • OLG Hamm, 19.05.2015 - 7 U 26/15  

    Anforderungen an die Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen im

    (1) Für die Beurteilung des Zustandekommens und der Wirksamkeit der in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltenen Rechtswahlvereinbarung ist nach Art. 3 Abs. 5, Art. 10 Abs. 1 Rom I-VO das Recht heranzuziehen, das nach der Klausel angewandt werden soll (Palandt/Thorn, 74. Aufl., Rom I, Art. 3, Rdn. 9, Art. 10, Rdn. 2, 3; BGH, Urteil vom 26.10.1993, XI ZR 42/93, NJW 1994, S. 262 und Urteil vom 25.01.2005, XI ZR 78/04, NJW-RR 2005, S. 1071, 1072), mithin deutsches Recht, wobei die Parteien dabei nach Art. 6 CISG auch den Ausschluss des UN-Kaufrechts durch Allgemeine Geschäftsbedingungen vereinbaren konnten (Saenger in: Ferrari/Kieninger/Mankowski/Otte/Saenger/Schulze/Staudinger, Internationales Vertragsrecht, Art. 6 CISG, Rdn. 3; H. Schmidt in: Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 11. Aufl., Anh. § 305 BGB, Rdn. 9).
  • BGH, 15.07.2008 - VI ZR 105/07  

    Verbindlichkeit der Regelungen des internationalen Privatrechts;

    Die Revision rügt mit Recht, dass das Berufungsgericht seine Pflicht nach § 293 ZPO verletzt hat, zur Vorbereitung seiner Entscheidung das einschlägige niederländische Recht von Amts wegen zu ermitteln (vgl. BGH, BGHZ 118, 151, 162 ff.; Urteil vom 25. Januar 2005 - XI ZR 78/04 - NJW-RR 2005, 1071, 1072; Zöller/Geimer, ZPO, 26. Aufl., § 293 Rn. 14 ff.).

    Das Berufungsgericht wird zur Vorbereitung seiner Entscheidung darüber in dem von § 293 ZPO vorgeschriebenen Verfahren (vgl. etwa BGH, BGHZ 118, 151, 162 ff.; Urteil vom 25. Januar 2005 - XI ZR 78/04 - NJW-RR 2005, 1071, 1072; Zöller/Geimer aaO, § 293 Rn. 14 ff.) das einschlägige niederländische Recht von Amts wegen zu ermitteln haben.

  • LG Ulm, 22.05.2017 - 4 O 66/13  

    Schadenersatzanspruch eines deutschen Kapitalanlegers gegen eine Schweizer

    Als zwingende Bestimmungen des deutschen Rechts (als Recht am Sitz des Klägers) gelten insoweit z.B. die §§ 305 ff. BGB (AGB-Recht), die §§ 491 ff. BGB (Verbraucherdarlehensrecht; Thorn in Palandt, a.a.O, Art. 6 ROM I Rn. 9) und die deutschen Rechtsprechungsgrundsätze zu Kapitalanlageberatungspflichten (BGH, Urteil vom 25.01.2005, XI ZR 78/04, juris Rn. 19).
  • BGH, 08.06.2010 - XI ZR 349/08  

    Formerfordernis bei Schiedsklauseln in Verträgen ausländischer Broker mit

    Die Beklagte hatte nach dem maßgeblichen Vertragsinhalt (vgl. Senatsurteil vom 25. Januar 2005 - XI ZR 78/04, WM 2005, 423, 425) Geldleistungen - etwaige Gewinne bzw., wie im Fall der Kläger zu 2 und zu 3 geschehen, bei Vertragsende auf dem Transaktionskonto vorhandene Anlagegelder - in den gewöhnlichen Aufenthaltsstaat der Anleger zu übermitteln, so dass es sich bei dem Kontoführungsvertrag nicht um einen ganz in einem anderen Staat als dem gewöhnlichen Aufenthaltsstaat der Kläger abzuwickelnden Dienstleistungsvertrag im Sinne von Art. 29 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EGBGB aF handelt (vgl. Huber, IPRax 2009, 134, 139 in Fn. 58; E. Lorenz in FS Kegel [1987] S. 303, 320 f.; Soergel/von Hoffmann, EGBGB, 12. Aufl., Art. 29 Rn. 27; Spindler, IPRax 2001, 400, 408 mit Hinweis auf parallele Behandlung von Art. 29 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EGBGB und §§ 31 f. WpHG; ferner jeweils zu § 31 Abs. 3 WpHG aF: Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses zum Entwurf eines Gesetzes über den Wertpapierhandel und zur Änderung börsenrechtlicher und wertpapierrechtlicher Vorschriften [Zweites Finanzmarktförderungsgesetz] in BT-Drucks. 12/7918, S. 104 zu § 30a Abs. 3 WpHG mit Hinweis auf die "entsprechende Regelung" des Art. 29 Abs. 4 EGBGB; Assmann/Schneider/Koller, WpHG, 5. Aufl., § 31 Rn. 67; Fuchs/Fuchs, WpHG, 1. Aufl., § 31 Rn. 325; von Hein, Das Günstigkeitsprinzip im internationalen Privatrecht, S. 361; KK-WpHG/Möllers, WpHG, 1. Aufl., § 31 Rn. 310 f.; Reithmann/Martiny/Mankowski, Internationales Vertragsrecht, 7. Aufl., Rn. 2505 aE; aA Giesberts, Anlegerschutz und anwendbares Recht bei ausländischen Börsentermingeschäften, S. 271 f.; Schlosser in FS Steindorff, S. 1379, 1384).
  • BGH, 11.02.2010 - I ZR 85/08  

    Ausschreibung in Bulgarien

    Im Streitfall war von der Klägerin aber kein Vortrag zum Inhalt des bulgarischen Rechts zu erwarten, weil sie deutsches Recht für anwendbar hielt (vgl. BGH, Urt. v. 25.1.2005 - XI ZR 78/04, NJW-RR 2005, 1071, 1072 m.w.N.).
  • BGH, 10.12.2009 - I ZR 189/07  

    Golly Telly

    Das Berufungsgericht hatte diese Anwendung in den durch die Berufungsanträge gemäß § 528 ZPO gezogenen Grenzen nach § 529 Abs. 2 Satz 2 ZPO ohne Bindung an das Vorbringen des Berufungsklägers zu überprüfen (vgl. BGH, Urt. v. 25.1. 2005 - XI ZR 78/04, NJW-RR 2005, 1071, 1072 f.; Reichold in Thomas/Putzo, ZPO, 30. Aufl., § 529 Rdn. 10).
  • OLG Celle, 24.07.2009 - 13 W 48/09  

    Vereinbarkeit von online verfügbaren AGB mit der EuGVVO

    Da zur Beurteilung der Wirksamkeit einer in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltenen Rechtswahlklausel nach Art. 31 Abs. 1 EGBGB das Recht maßgebend ist, das nach der Klausel angewendet werden soll (BGHZ 123, 380, 383. BGH, Urteil vom 25. Januar 2005 - XI ZR 78/04, NJW-RR 2005, 1071, 1072), richten sich die Voraussetzungen hier nach deutschem Recht.
  • BGH, 21.12.2011 - I ZR 144/09  

    Anwendung ausländischer Rechtsnormen: Umfang der Pflicht zur amtswegigen

    a) Die Rechtsprechung hat aus § 293 ZPO die Pflicht des Tatrichters abgeleitet, das für die Entscheidung eines Rechtsstreits maßgebliche ausländische Recht von Amts wegen zu ermitteln (BGH, Urteil vom 30. April 1992 - IX ZR 233/90, BGHZ 118, 151, 162; Urteil vom 25. Januar 2005 - XI ZR 78/04, NJW-RR 2005, 1071, 1072).

    Von der Klägerin war kein weiterer Vortrag zum Inhalt des taiwanesischen Rechts zu erwarten, weil sie deutsches Recht für anwendbar hielt und zudem nicht ersichtlich war, dass sie über Erkenntnisquellen hinsichtlich der Haftung des Frachtführers für Verlust von Transportgut nach taiwanesischem Recht verfügte (vgl. BGH, NJW-RR 2005, 1071, 1072).

  • KG, 05.06.2014 - 22 U 90/13  

    Haustürgeschäfts-AGB: Wirksamkeit eines vereinbarten ausländischen

    Damit war auch ein Bezug auf Deutschland möglich bzw. gegeben, weshalb Art. 29 Abs. 4 Nr. 2 EGBGB vorliegend schon deshalb nicht entgegensteht ( vgl. BGH mit Urteil vom 25.1. 2005 - XI ZR 78/04 - NJW-RR 2005, 1071, 1073 [III.1.b)]; vgl. auch OLG Bamberg mit Hinweis gemäß § 522 Abs. 2 ZPO vom 20. März 2012 - 5 U 259/11 - S. 3 ca)a) [Anl. II B4]; LG Coburg mit Urteil vom 30. November 2012 - 22 O 451/12 - S. 12, 2. Abs. [Anl. II B7] ).
  • BGH, 11.05.2010 - I ZR 189/07  

    Korrektur eines Beschlusses

  • OLG Frankfurt, 23.02.2017 - 12 U 96/16  

    Verkennung der bindenden rechtlichen Beurteilung des Berufungsurteils als

  • BGH, 06.08.2010 - I ZR 85/08  

    Beurteilungen von marktbezogenen Wettbewerbshandlungen nach dem Recht des

  • LG Hamburg, 02.09.2014 - 327 O 187/14  

    Anwendbarkeit des deutschen AGB-Rechts bei vereinbarter Rechtswahlklausel mit

  • BGH, 17.05.2018 - IX ZB 26/17  

    Vollstreckbarerklärung eines polnischen Zahlungsbefehls bei fehlender Zustellung

  • BGH, 26.01.2017 - V ZR 164/16  

    Pflicht des Tatrichters zur Ermittlung des für die Entscheidung eines

  • OLG Düsseldorf, 27.02.2014 - 15 U 1/14  

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für einen mit einem Brenner

  • OLG Düsseldorf, 12.07.2013 - U (Kart) 1/13  

    Inhaltskontrolle von vorformulierten Bedingungen in einem Franchise-Vertrag

  • OLG Zweibrücken, 07.02.2013 - 4 U 78/12  

    Wo muss der ausländische Auftragnehmer seinen Vertrag erfüllen?

  • OLG Frankfurt, 23.11.2006 - 16 U 2/06  

    Internationale Zuständigkeit: Klage auf Schadensersatz wegen Verlusten im

  • LG Dortmund, 15.01.2016 - 3 O 610/15  

    Limitierung des Kontos eines Online-Händlers durch ein Kreditinstitut als

  • KG, 21.10.2011 - 5 U 56/10  

    Feststellungsklage auf Nichtbestehen eines Anspruchs auf Übertragung eines

  • LG Düsseldorf, 16.12.2008 - 7 O 158/08  

    Bei der gestaffelten Einschaltung mehrerer Wertpapierdienstleistungsunternehmen

  • LG Düsseldorf, 13.11.2007 - 6 O 233/06  

    Ersatz von bei Börsentermingeschäften an der US-amerikanischen Börse erlittenen

  • OLG München, 17.01.2011 - 19 U 4467/10  

    Prätendentenstreit um die Freigabe hinterlegter Beträge: Darlegungs- und

  • LG Nürnberg-Fürth, 22.04.2016 - 16 O 8856/12  

    Kein Schadensersatzanspruch wegen behaupteter Nebenpflichtverletzung eines

  • LG München I, 22.10.2008 - 21 O 23172/07  

    Anspruch auf Auskunft, Rechnungslegung und Schadensersatz wegen Verletzung eines

  • KG, 10.09.2007 - 12 U 190/06  

    Berufungsverfahren: Übergehung von Beweisanträgen und verspätete Abfassung des

  • LG Düsseldorf, 03.11.2006 - 13 O 42/06  

    Wirksamkeitsvoraussetzungen der Einbeziehung einer Schiedsklausel i.S.d. New

  • LG Berlin, 01.06.2010 - 16 O 525/08  
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