Rechtsprechung
   BGH, 14.05.2008 - XII ZB 34/07   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • verkehrslexikon.de

    Zum Organisationsverschulden in der Anwaltskanzlei bei der Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze nach Übermittlung per Telefax

  • Judicialis
  • Kanzlei Prof. Schweizer

    ZPO §§ 85 Abs. 2, 233 Fd
    Ausgangskontrolle bei einer Übermittlung per Telefax

  • Jurion

    Anforderungen an die Büroorganisation zur wirksamen Ausgangskontrolle bei Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax; Anweisung zur Überprüfung der Vollständigkeit der Übermittlung und der richtigen Adressierung fristwahrender Schriftsätze als Voraussetzung wirksamer Fristenkontrolle; Wirksame Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze durch allgemeine Kanzleianweisung oder Einzelanweisung

  • nwb

    ZPO § 85 Abs. 2, § 233 Fd

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Anwaltsverschulden; wirksame Ausgangskontrolle für Schriftsätze; Überprüfung des Sendeprotokolls für Fax

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 85 Abs. 2 § 233
    Anforderungen an die Büroorganisation eines Rechtsanwalts hinsichtlich der Ausgangskontrolle per Telefax übermittelter Schriftsätze

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Anordnung zur Überprüfung des Sendeprotokolls nötig!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Kurzinformation)

    Ausgangskontrolle bei einer Übermittlung per Telefax

  • BRAK-Mitteilungen (Leitsatz)

    Fristenkontrolle: Anweisung zur Überprüfung der Anzahl der gefaxten Seiten

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2008, Seite 161

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 25 (Leitsatz und Kurzanmerkung)

    Fristenkontrolle - Anweisung zur Überprüfung der Anzahl der gefaxten Seiten

Besprechungen u.ä.

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 25 (Leitsatz und Kurzanmerkung)

    Fristenkontrolle - Anweisung zur Überprüfung der Anzahl der gefaxten Seiten

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 2508
  • MDR 2008, 936
  • FamRZ 2008, 1515



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Wird zitiert von ... (34)  

  • BGH, 12.05.2016 - V ZB 135/15  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Fristversäumung durch Postversand eines

    aa) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs genügt der Rechtsanwalt seiner Pflicht zur wirksamen Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze nur dann, wenn er seine Angestellten anweist, nach einer Übermittlung per Telefax anhand des Sendeprotokolls zu überprüfen, ob der Schriftsatz vollständig und an das richtige Gericht übermittelt worden ist (Senat, Beschluss vom 18. Februar 2016 - V ZB 86/15, NJW-RR 2016, 636 Rn. 7; BGH, Beschluss vom 31. Oktober 2012 - III ZB 51/12, juris Rn. 6; Beschluss vom 29. Juni 2010 - VI ZA 3/09, NJW 2010, 3101 Rn. 8; Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 11; Beschluss vom 13. Juni 1996 - VII ZB 13/96, NJW 1996, 2513).

    Diese zwingend notwendige Ausgangskontrolle muss sich entweder - für alle Fälle - aus einer allgemeinen Kanzleianweisung oder - in einem Einzelfall - aus einer konkreten Einzelanweisung ergeben (BGH, Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 12).

  • BGH, 15.06.2011 - XII ZB 572/10  

    Wiedereinsetzungantrag in eine versäumte Berufungsbegründungsfrist: Inhaltliche

    Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (Senatsbeschlüsse vom 22. September 2010 - XII ZB 117/10 - FamRZ 2010, 2063 Rn. 11 und vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07 - FamRZ 2008, 1515 Rn. 11 jeweils mwN).

    Die Kanzleiangestellte ist dann zusätzlich anzuweisen, die Frist erst nach einer Kontrolle der vollständigen Übermittlung anhand des Sendeprotokolls zu streichen (Senatsbeschlüsse vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07 - FamRZ 2008, 1515 Rn. 12 und vom 18. Juli 2007 - XII ZB 32/07 - FamRZ 2007, 1722 Rn. 6).

  • BGH, 07.07.2010 - XII ZB 59/10  

    Wiedereinsetzung nach Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Notwendiger

    Bei der Übermittlung per Telefax kommt der Rechtsanwalt dieser Verpflichtung nur dann nach, wenn er seiner Büroangestellten die Weisung erteilt, sich einen Sendebericht ausdrucken zu lassen, auf dieser Grundlage die Vollständigkeit der Übermittlung zu prüfen und die Notfrist erst nach Kontrolle des Sendeberichts zu löschen (BGH Beschlüsse vom 8. Mai 2007 - VIII ZB 128/06 - juris Tz. 7; vom 16. Juni 1998 - IX ZB 13/98, IX ZB 14/98 - VersR 1999, 996; siehe auch Senatsbeschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07 - FamRZ 2008, 1515 Tz. 11).

    bb) Dass die Prozessbevollmächtigten des Klägers ihr Büro entsprechend organisiert haben bzw. ihre Kanzleiangestellte zusätzlich angewiesen haben, die Frist erst nach einer Kontrolle der vollständigen Übermittlung anhand des Sendeprotokolls zu streichen (siehe dazu Senatsbeschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07 - FamRZ 2008, 1515 Tz. 12), hat der Kläger nach den Feststellungen des Berufungsgerichts nicht dargetan.

  • BGH, 25.09.2012 - VIII ZB 22/12  

    Berufungsschrift: Unterzeichnung mit dem Vermerk i.A. durch ein

    a) Nach ständiger Rechtsprechung muss die Berufungsschrift als bestimmender Schriftsatz die Unterschrift des für sie verantwortlich Zeichnenden tragen (BGH, Beschlüsse vom 4. Oktober 1984 - VII ZR 342/83, BGHZ 92, 251, 254 ff.; vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 9; vom 9. Dezember 2010 - IX ZB 60/10, juris Rn. 4 mwN).
  • BGH, 17.07.2013 - I ZR 64/13  

    Wiedereinsetzungsantrag nach Versäumung der Frist für eine

    aa) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs genügt der Rechtsanwalt seiner Pflicht zur wirksamen Ausgangskontrolle bei der Übermittlung eines fristgebundenen Schriftsatzes per Telefax nur dann, wenn er bei Schriftsätzen, die auf diese Weise übermittelt wurden, anhand des Sendeprotokolls überprüft (oder durch eine zuverlässige Kanzleikraft überprüfen lässt), ob die Übermittlung vollständig und an den richtigen Empfänger erfolgt ist, weil mögliche Fehlerquellen nur so mit einem hohen Maß an Zuverlässigkeit ausgeschlossen werden können (vgl. BGH, Beschluss vom 21. Juli 2004 - XII ZB 27/03, NJW 2004, 3490, 3491; Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 11; Beschluss vom 29. Juni 2010 - VI ZA 3/09, NJW 2010, 3101 Rn. 8).
  • BGH, 18.02.2016 - V ZB 86/15  

    Wiedereinsetzung in versäumte Berufungsfrist: Anwaltliche Anweisungen zur

    Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (BGH, Beschluss vom 13. Juni 1996 - VII ZB 13/96, NJW 1996, 2513; Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 11; Beschluss vom 29. Juni 2010 - VI ZA 3/09, NJW 2010, 3101 Rn. 8; Beschluss vom 31. Oktober 2012 - III ZB 51/12, juris Rn. 6).

    Diese zwingend notwendige Ausgangskontrolle muss sich entweder - für alle Fälle - aus einer allgemeinen Kanzleianweisung oder - in einem Einzelfall - aus einer konkreten Einzelanweisung ergeben (BGH, Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 12).

    Dass ein solcher Seitenabgleich von dem Rechtsanwalt zusätzlich neben der Anweisung der Vollständigkeitsprüfung anzuordnen sein soll, ergibt sich auch nicht aus den von dem III. Zivilsenat in Bezug genommenen Beschlüssen des XII. Zivilsenats vom 14. Mai 2008 (XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 14) und des VII. Zivilsenats vom 13. Juni 1996 (VII ZB 13/96, NJW 1996, 2513).

  • BGH, 28.02.2013 - I ZB 75/12  

    Wiedereinsetzung in die versäumte Berufungsfrist: Notwendige Ausgangskontrolle

    Soweit die Rechtsbeschwerde gegenteiliger Ansicht ist, vernachlässigt sie, dass auch eine Einzelanweisung - wie im Streitfall die, die Berufungsschrift per Telefax an das zuständige Gericht zu übermitteln - die gebotene Ausgangskontrolle nicht entbehrlich macht (vgl. BGH, NJW 2006, 1519 Rn. 10; BGH, Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 12; BGH, NJW-RR 2010, 1648 Rn. 15 f.; BGH, Beschluss vom 15. Juni 2011 - XII ZB 572/10, NJW 2011, 2367 Rn. 13).

    Die angewiesene Person ist daher auch in einem solchen Fall grundsätzlich anzuweisen, dass die Frist erst nach einer Kontrolle der vollständigen Übermittlung anhand des Sendeprotokolls gestrichen wird (BGH, Beschluss vom 18. Juli 2007 - XII ZB 32/07, NJW 2007, 2778 Rn. 6; BGH, NJW 2008, 2508 Rn. 12).

  • BGH, 31.03.2010 - XII ZB 166/09  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Ausgangskontrolle bei Übermittlung

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein Rechtsanwalt, der unter Einschaltung seines Büropersonals fristgebundene Schriftsätze per Telefax einreicht, verpflichtet, durch organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass die Telefaxnummer des angeschriebenen Gerichts verwendet wird (Senatsbeschlüsse vom 10. Mai 2006 - XII ZB 267/04 - NJW 2006, 2412, 2413; vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07 - NJW 2008, 2508, 2509 und vom 11. November 2009 - XII ZB 117/09 - juris, Tz. 6; BGH Beschlüsse vom 26. September 2006 - VIII ZB 101/05 - NJW 2007, 996, 997; vom 13. Februar 2007 - VI ZB 70/06 - NJW 2007, 1690, 1691; vom 20. November 2007 - XI ZB 30/06 - juris, Tz. 5 und vom 11. März 2004 - IX ZR 20/03 - BGH-Report 2004, 978).

    Erst nach der Überprüfung, ob die Übermittlung vollständig und an den richtigen Adressaten erfolgt ist, darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (Senatsbeschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07 - NJW 2008, 2508, Tz. 11 m.w.N.).

  • BGH, 29.06.2017 - V ZB 124/16  

    Zuzurechnendes Organisationsverschulden des Prozessbevollmächtigten; Hinreichende

    Diese zwingend notwendige Ausgangskontrolle muss sich entweder - für alle Fälle - aus einer allgemeinen Kanzleianweisung oder - in einem Einzelfall - aus einer konkreten Einzelanweisung ergeben (Senat, Beschluss vom 12. Mai 2016 - V ZB 135/15, NJW 2016, 3789 Rn. 28; BGH, Beschluss vom 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 12).
  • BGH, 09.12.2010 - IX ZB 60/10  

    Berufungsschrift: Erforderlichkeit einer Unterschrift

    a) Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung muss die Berufungsschrift als bestimmender Schriftsatz die Unterschrift des für sie verantwortlich Zeichnenden tragen (BGHZ 37, 156, 157; 92, 251, 255 f; BGH, Urt. v. 10. Mai 2005 - XI ZR 128/04, NJW 2005, 2086, 2087; Beschl. v. 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, NJW 2008, 2508 Rn. 9).

    a) Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung genügt der Rechtsanwalt seiner Pflicht zur wirksamen Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze nur dann, wenn er seine Angestellten anweist, nach einer Übermittlung per Telefax anhand des Sendeprotokolls zu überprüfen, ob die Übermittlung vollständig und an den richtigen Empfänger erfolgt ist (BGH, Beschl. v. 18. Juli 2007 - XII ZB 32/07, NJW 2007, 2778; v. 10. Mai 2006 - XII ZB 267/04, NJW 2006, 2412; v. 14. Mai 2008 - XII ZB 34/07, aaO Rn. 11).

  • BGH, 10.08.2016 - VII ZB 17/16  

    Wiedereinsetzungantrag nach Versäumung der Berufungsfrist: Anforderungen an die

  • BGH, 16.12.2013 - II ZB 23/12  

    Fristenkontrolle und Postausgangskontrolle

  • BGH, 17.04.2012 - VI ZB 55/11  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliche Organisationspflichten

  • LAG Rheinland-Pfalz, 28.10.2015 - 4 Sa 12/14  

    Geschlechtsbezogene Diskriminierung - Entgelt

  • BGH, 22.09.2010 - XII ZB 117/10  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Ausgangskontrolle fristwahrender

  • BGH, 16.12.2009 - IV ZB 30/09  

    Wiedereinsetzung in den voringen Stand wegen Versäumung der Frist zur

  • BGH, 21.07.2011 - IX ZB 218/10  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Fristversäumnis wegen technischer Störung

  • BGH, 03.12.2015 - V ZB 72/15  

    Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsfrist: Ungenügende

  • BGH, 16.02.2012 - IX ZB 110/11  

    Anforderungen an die Ausgangskontrolle eines Rechtsanwalts im Falle der

  • OLG Düsseldorf, 12.06.2015 - 16 U 26/15  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der

  • BGH, 31.10.2012 - III ZB 51/12  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltliche Sorgfaltspflichten bei

  • BGH, 24.11.2009 - VI ZB 36/09  

    Wirksamkeitserfordernis der Unterschrift des Prozessbevollmächtigten im

  • BGH, 15.10.2009 - IX ZB 164/08  

    Pflichten des Rechtsanwalts bei Übermittlung fristgebundener Schriftsätze per

  • BGH, 09.03.2017 - IX ZB 1/16  

    Fristversäumung für die Berufungsbegründung; Zuzurechnender anwaltlicher

  • BPatG, 29.03.2012 - 28 W (pat) 511/12  

    Markenbeschwerdeverfahren - "Happy Pet/Lucky-Pet" - keine Wiedereinsetzung in den

  • LAG Hamm, 28.01.2009 - 2 Sa 1465/08  

    Wiedereinsetzung bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist; Anforderungen an

  • VK Bund, 03.02.2014 - VK 2-01/14  

    Nachprüfungsverfahren: Vergabe eines

  • OLG Brandenburg, 14.01.2014 - 6 U 155/12  

    GmbH-Geschäftsführerhaftung wegen Zahlungen nach Insolvenzreife: Prüfung der

  • OLG Düsseldorf, 17.11.2014 - 14 U 14/14  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist

  • OLG Stuttgart, 12.06.2012 - 3 U 5/12  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Versäumung der Frist zur

  • OLG München, 04.05.2012 - Verg 5/12  

    Vergabenachprüfungsverfahren: Verwerfung der unzulässigen sofortigen Beschwerde

  • OLG Frankfurt, 06.05.2010 - 22 U 225/09  

    Wiedereinsetzung: Notwendige Anweisungen an das Büropersonal bei Übersendung

  • BSG, 24.10.2011 - B 14 AS 133/11 B  
  • BSG, 15.01.2014 - B 13 R 361/13 B  
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