Rechtsprechung
   BGH, 14.10.2009 - XII ZR 146/08   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Bemessungkriterien für die Festlegung des angemessenen Lebensbedarfs eines geschiedenen Ehegatten; Umfang einer revisionsrechtlichen Überprüfungsmöglichkeit der tatrichterlichen Abwägung aller für eine Billigkeitsentscheidung i.S.d. § 1578b BGB in Betracht kommenden Gesichtspunkte

  • nwb

    BGB § 1573 Abs. 2, § 1578b Abs. 1, § 1578b Abs. 2

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Unterhalt (nachehelicher) - Herabsetzung

  • Deutsches Notarinstitut

    Angemessener Lebensbedarf i. S. v. § 1578 b BGB

  • ra-arnst.de

    Urteilsgrundlage für die Herabsetzung des nachehelichen Unterhalts

  • fr-blog.com

    Begrenzung des Unterhaltes, ehebedingte Nachteile, Kind 14 Jahre

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bemessungkriterien für die Festlegung des angemessenen Lebensbedarfs eines geschiedenen Ehegatten; Umfang einer revisionsrechtlichen Überprüfungsmöglichkeit der tatrichterlichen Abwägung aller für eine Billigkeitsentscheidung i.S.d. § 1578b BGB in Betracht kommenden Gesichtspunkte

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Familienrecht - Maßstab des angemessenen Lebensbedarfs nach § 1578 b BGB

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Begrenzung und Befristung des Nachscheidungsunterhalts nach der Unterhaltsrechtsreform

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Herabsetzung des nachehelichen Unterhalts

  • arbeit-familie.de (Kurzmitteilung)

    Unterhalt nach 13 Jahren Ehe

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Darlegungslast zu ehebedingten Nachteilen bei Unterhaltsbefristung

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Was Sie zur Unterhaltszahlung nach Scheidung wissen sollten!

Verfahrensgang

  • AG Berlin-Schöneberg, 27.03.2007 - 20 F 119/05
  • KG, 11.04.2008 - 3 UF 67/07
  • BGH, 14.10.2009 - XII ZR 146/08

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2009, 3783
  • MDR 2009, 1392
  • NJ 2010, 75
  • FamRZ 2009, 1990



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Wird zitiert von ... (56)  

  • BGH, 23.09.2014 - VI ZR 358/13  

    Kein Anspruch eines Arztes auf Löschung seiner Daten aus einem

    Voraussetzung hierfür ist aber, dass die neuen Tatsachen erst während des Revisionsverfahrens (so etwa BGH, Urteile vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08, NJW 2009, 3783 Rn. 27; vom 9. Juli 1998 - IX ZR 272/96, BGHZ 139, 214, 221; jeweils mwN) bzw. nach Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz (so etwa BGH, Urteile vom 12. März 2008 - VIII ZR 71/07 aaO; vom 17. Dezember 1969 - IV ZR 750/68, BGHZ 53, 128, 131 f. mwN) eingetreten sind.
  • BGH, 17.02.2010 - XII ZR 140/08  

    Herabsetzung oder zeitliche Begrenzung des nachehelichen Unterhalts: Kompensation

    Aus dem Begriff der Angemessenheit folgt aber zugleich, dass der nach § 1578b BGB herabgesetzte Unterhaltsbedarf jedenfalls das Existenzminimum des Unterhaltsberechtigten erreichen muss (im Anschluss an das Senatsurteil vom 14. Oktober 2009, XII ZR 146/08, FamRZ 2009, 1990, 1991) .

    Ist der Unterhaltsberechtigte erwerbsfähig, ist auf das Einkommen abzustellen, das er ohne die Unterbrechung der Erwerbstätigkeit durch die Ehe oder die Kindererziehung erzielen könnte (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990, 1991 Tz. 14).

    Aus dem Begriff der Angemessenheit folgt aber zugleich, dass der nach § 1578 b BGB herabgesetzte Unterhaltsbedarf jedenfalls das Existenzminimum des Unterhaltsberechtigten erreichen muss (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990, 1991 Tz. 14).

    Erzielt der Unterhaltsberechtigte eigene Einkünfte, die diesen angemessenen Unterhaltsbedarf erreichen, oder könnte er solche Einkünfte erzielen, kann dies im Rahmen der Billigkeitsabwägung nach einer Übergangszeit, in der er sich nach gescheiterter Ehe von den ehelichen Lebensverhältnissen auf den Lebensbedarf nach den eigenen Einkünften umstellen kann, zum vollständigen Wegfall des nachehelichen Unterhalts in Form einer Befristung führen (Senatsurteile vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990, 1991 Tz. 15 m.w.N. und vom 12. April 2006 - XII ZR 240/03 - FamRZ 2006, 1006, 1007 f.).

    Auch dann kann der Unterhaltsanspruch nach einer Übergangszeit aber bis auf die Differenz zwischen dem angemessenen Unterhaltsbedarf und dem erzielten oder erzielbaren eigenen Einkommen herabgesetzt werden (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 16).

    Zwar ist die Abwägung aller für die Billigkeitsentscheidung nach § 1578 b BGB in Betracht kommenden Gesichtspunkte Aufgabe des Tatrichters (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 19).

  • BGH, 13.01.2011 - III ZR 146/10  

    Speicherung dynamischer IP-Adressen

    Da sich die Beklagte damit auf einen Erlaubnistatbestand beruft (vgl. Begründung der Bundesregierung zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes, BT-Drs. 16/11967 S. 17), der eine Ausnahme von ihrer grundsätzlichen Löschungspflicht (Büttgen in Scheurle/Mayen, TKG, 2. Aufl., § 96 Rn. 10; Klesczewski in Berliner Kommentar zum TKG, 2. Aufl., § 96 Rn. 13) darstellt, trifft sie für die ihm zugrunde liegenden Tatsachen die Darlegungs- und Beweislast (vgl. z.B. BGH, Urteile vom 21. April 2010 - XII ZR 134/08, FamRZ 2010, 1050 Rn. 52; vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08, FamRZ 2009, 1990 Rn. 18 jew. m.w.N.; vom 3. Juli 2009 - V ZR 182/08, ZOV 2009, 237 Rn. 32; Beschluss vom 5. Februar 2007 - II ZR 51/06, WM 2007, 1465 Rn. 4).
  • BGH, 24.03.2010 - XII ZR 175/08  

    Nachehelicher Unterhalt: Verteilung der Darlegungs- und Beweislast für

    Hinsichtlich der Tatsache, dass ehebedingte Nachteile nicht entstanden sind, trifft den Unterhaltsberechtigten aber nach den Regeln zum Beweis negativer Tatsachen eine sog. sekundäre Darlegungslast (Klarstellung der Senatsurteile vom 14. November 2007, XII ZR 16/07, FamRZ 2008, 134; vom 16. April 2008, XII ZR 107/06, FamRZ 2008, 1325; vom 14. Oktober 2009, XII ZR 146/08, FamRZ 2009, 1990 und vom 28. März 1990, XII ZR 64/89, FamRZ 1990, 857) .

    Soweit der Senat in der Vergangenheit für den Fall, dass der Unterhaltsberechtigte eine ehebedingt unterbrochene Erwerbstätigkeit nach der Scheidung wieder aufnehmen konnte, erwähnt hat, dass den Unterhaltsberechtigten dafür, dass ihm dennoch ehebedingte Nachteile entstanden seien, neben der Darlegungslast auch die Beweislast treffe (Senatsurteile vom 14. November 2007 - XII ZR 16/07 - FamRZ 2008, 134 Tz. 22; vom 16. April 2008 - XII ZR 107/06 - FamRZ 2008, 1325 Tz. 41 und vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 18), hält er daran nicht fest.

    Nach der Rechtsprechung des Senats hat der Unterhaltsberechtigte, der zur Aufnahme einer vollzeitigen Erwerbstätigkeit in dem von ihm erlernten oder vor der Ehe ausgeübten Beruf in der Lage ist, Umstände dafür darzulegen, dass ihm dennoch ein Nachteil verblieben ist (vgl. Senatsurteile vom 14. November 2007 - XII ZR 16/07 - FamRZ 2008, 134 Tz. 22; vom 16. April 2008 - XII ZR 107/06 - FamRZ 2008, 1325 Tz. 41; vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 18 und vom 28. März 1990 - XII ZR 64/89 - FamRZ 1990, 857, 859 f.).

    Wenn noch eine Unterhaltsbedürftigkeit der Klägerin auch unter Berücksichtigung ihrer Erwerbsminderung bestehen sollte und ehebedingte Nachteile zu verneinen sind, ist die im Rahmen von § 1578 b Abs. 1, 2 BGB für eine Befristung sowie die Bemessung der sogenannten Schonfrist anzustellende Billigkeitsabwägung Aufgabe des Tatrichters (Senatsurteile vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 19 und vom 14. November 2007 - XII ZR 16/07 - FamRZ 2008, 134 Tz. 23).

  • BGH, 02.03.2011 - XII ZR 44/09  

    Nachehelicher Unterhalt: Ehebedingter Nachteil im Rahmen des Krankheitsunterhalts

    Der revisionsrechtlichen Überprüfung unterliegt insbesondere, ob der Tatrichter sich mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, seine Würdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (Senatsurteile vom 17. Februar 2010 - XII ZR 140/08 - FamRZ 2010, 629 Rn. 37 und vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Rn. 19).

    Ist der Unterhaltsberechtigte erwerbsfähig, ist auf das Einkommen abzustellen, das er ohne die Unterbrechung der Erwerbstätigkeit durch die Ehe oder die Kindererziehung erzielen könnte (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Rn. 14).

    Aus dem Begriff der Angemessenheit folgt aber zugleich, dass der nach § 1578 b Abs. 1 BGB herabgesetzte Unterhaltsbedarf jedenfalls das Existenzminimum des Unterhaltsberechtigten erreichen muss (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Rn. 14).

    Erzielt der Unterhaltsberechtigte eigene Einkünfte, die diesen angemessenen Unterhaltsbedarf erreichen, oder könnte er solche Einkünfte erzielen, kann dies im Rahmen der Billigkeitsabwägung nach einer Übergangszeit, in der er sich nach gescheiterter Ehe von den ehelichen Lebensverhältnissen auf den Lebensbedarf nach den eigenen Einkünften umstellen kann, zum vollständigen Wegfall des nachehelichen Unterhalts in Form einer Befristung führen (Senatsurteile vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Rn. 15 mwN und vom 12. April 2006 - XII ZR 240/03 - FamRZ 2006, 1006, 1007 f.).

    Auch dann kann der Unterhaltsanspruch nach einer Übergangszeit aber bis auf die Differenz zwischen dem angemessenen Unterhaltsbedarf und dem erzielten oder erzielbaren eigenen Einkommen herabgesetzt werden (Senatsurteile vom 20. Oktober 2010 - XII ZR 53/09 - FamRZ 2010, 2059 Rn. 23 ff.; vom 17. Februar 2010 - XII ZR 140/08 - FamRZ 2010, 629 Rn. 30 und vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Rn. 16).

  • BGH, 21.04.2010 - XII ZR 134/08  

    Nachehelicher Unterhaltsanspruch: Anspruch auf Betreuungsunterhalt aus

    Der Gedanke der Konzentration der Revisionsinstanz auf die rechtliche Bewertung eines festgestellten Sachverhalts verliert nämlich an Gewicht, wenn die Berücksichtigung von neuen tatsächlichen Umständen keine nennenswerte Mehrarbeit verursacht und die Belange des Prozessgegners gewahrt bleiben (vgl. Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 26 f. m.w.N.).

    Am Ende darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass die neue Einkommenssituation auch im Rahmen der Billigkeitsprüfung gemäß § 1578 b BGB von Bedeutung sein kann (vgl. Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 29).

    aa) Die Darlegungs- und Beweislast für Umstände, die zu einer Befristung oder Beschränkung des nachehelichen Unterhalts führen können, trägt grundsätzlich der Unterhaltsverpflichtete, weil § 1578 b BGB als Ausnahmetatbestand konzipiert ist (Senatsurteile vom 24. März 2010 - XII ZR 175/08 - zur Veröffentlichung bestimmt und vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 18).

    In die Darlegungs- und Beweislast des Unterhaltspflichtigen fällt grundsätzlich auch der Umstand, dass der Klägerin keine ehebedingten Nachteile im Sinne von § 1578 b BGB entstanden sind (Senatsurteil vom 24. März 2010 - XII ZR 175/08 - zur Veröffentlichung bestimmt, Klarstellung zu den Senatsurteilen vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 18; vom 16. April 2008 - XII ZR 107/06 - FamRZ 2008, 1325; vom 14. November 2007 - XII ZR 16/07 - FamRZ 2008, 134 und vom 28. März 1990 - XII ZR 64/89 - FamRZ 1990, 857).

  • BGH, 20.10.2010 - XII ZR 53/09  

    Nachehelicher Unterhalt: Berücksichtigung ehebedingter Nachteile bei der

    Erzielt der Unterhaltsberechtigte eigene Einkünfte, die diesen angemessenen Unterhaltsbedarf erreichen, oder könnte er solche Einkünfte erzielen, kann dies im Rahmen der Billigkeitsabwägung nach einer Übergangszeit, in der er sich nach gescheiterter Ehe von den ehelichen Lebensverhältnissen auf den Lebensbedarf nach den eigenen Einkünften umstellen kann, zum vollständigen Wegfall des nachehelichen Unterhalts in Form einer Befristung führen (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Rn. 14 f.).

    Auch dann kann der Unterhalt nach einer Übergangszeit aber bis auf den ehebedingten Nachteil herabgesetzt werden, der sich aus der Differenz des angemessenen Unterhaltsbedarfs mit dem erzielten oder erzielbaren eigenen Einkommen ergibt (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Rn. 16), was freilich voraussetzt, dass der eheangemessene Bedarf den angemessenen Lebensbedarf übersteigt.

  • BGH, 06.02.2013 - VIII ZR 374/11  

    Nachbesserungsverlangen beim Kauf eines Neuwagens

    § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO, wonach der Beurteilung des Revisionsgerichts nur dasjenige Parteivorbringen unterliegt, das aus dem Berufungsurteil und dem Sitzungsprotokoll ersichtlich ist, ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zwar einschränkend dahin auszulegen, dass in bestimmtem Umfang auch Tatsachen, die sich erst während der Revisionsinstanz ereignen, in die Urteilsfindung einfließen können, soweit sie unstreitig sind oder ihr Vorliegen in der Revisionsinstanz ohnehin von Amts wegen zu beachten ist und schützenswerte Belange der Gegenseite nicht entgegenstehen (BGH, Urteile vom 12. März 2008 - VIII ZR 71/07, WuM 2008, 290 Rn. 25; vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08, NJW 2009, 3783 Rn. 27; jeweils mwN).
  • BGH, 11.08.2010 - XII ZR 102/09  

    Nachehelicher Unterhalt: Anforderungen an den Inhalt eines Berufungsurteils;

    Nicht erforderlich ist hingegen die ausdrückliche Auseinandersetzung mit allen denkbaren und fern liegenden Gesichtspunkten, wenn sich nur ergibt, dass eine sachgerechte Beurteilung stattgefunden hat (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 19).

    Ob die für die Begrenzung ausschlaggebenden Umstände allerdings bereits im Ausgangsverfahren zuverlässig vorhersehbar sind, lässt sich nur unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles beantworten (Senatsurteile vom 16. April 2008 - XII ZR 107/06 - FamRZ 2008, 1325 Tz. 37 und vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 Tz. 17).

  • BGH, 27.01.2010 - XII ZR 100/08  

    Nachehelicher Unterhalt: Maßgeblichkeit der Feststellungen im Vorprozess zur

    Derartige Nachteile können sich nach § 1578 b Abs. 1 Satz 3 BGB vor allem aus der Dauer der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes, aus der Gestaltung von Haushaltsführung und Erwerbstätigkeit während der Ehe sowie aus der Dauer der Ehe ergeben (Senatsurteile vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 - Tz. 13 und vom 27. Mai 2009 - XII ZR 111/08 - FamRZ 2009, 1207 - Tz. 35).

    Erzielt der Unterhaltsberechtigte nach einer ehebedingten Einschränkung seiner Erwerbstätigkeit - wie hier - lediglich Einkünfte, die den eigenen angemessenen Unterhaltsbedarf nach § 1578 b BGB nicht erreichen, scheidet eine Befristung des Unterhaltsanspruchs daher regelmäßig aus (Senatsurteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 - Tz. 16).

    Sie kann vom Revisionsgericht nur daraufhin überprüft werden, ob dieser die im Rahmen der Billigkeitsprüfung maßgebenden Rechtsbegriffe verkannt oder für die Einordnung unter diese Begriffe wesentliche Umstände unberücksichtigt gelassen hat (Senatsurteile vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08 - FamRZ 2009, 1990 - Tz. 19 und vom 14. November 2007 - XII ZR 16/07 - FamRZ 2008, 134 - Tz. 23).

  • BGH, 02.06.2010 - XII ZR 138/08  

    Nachehelicher Unterhalt: Berücksichtigung einer nach der Scheidung erhaltenen

  • BGH, 14.04.2010 - XII ZR 89/08  

    Nachehelicher Unterhalt: Unterhaltsbemessung bei vollständiger bzw. teilweiser

  • BGH, 29.06.2011 - XII ZR 157/09  

    Altersunterhalt - nachträgliche Begrenzung und Befristung bestehender

  • BGH, 12.01.2011 - XII ZR 83/08  

    Kindes- und nachehelicher Ehegattenunterhalt: Anrechnung des Einkommens aus

  • BGH, 26.06.2013 - XII ZR 133/11  

    Scheidungsverbundverfahren mit Auslandsbezug: Beschwer für Rechtsmittel gegen den

  • OLG Hamm, 08.08.2011 - 4 UF 82/11  

    Berücksichtigung einer privaten Berufsunfähigkeitsrente bei der Ermittlung des

  • BGH, 30.06.2010 - XII ZR 9/09  

    Nachehelicher Unterhalt: Befristung des Krankheitsunterhalts; ehebedingter

  • BGH, 18.03.2010 - I ZR 181/08  

    Haftung des ausführenden Frachtführers nach den Grundsätzen der

  • OLG Saarbrücken, 17.12.2009 - 6 UF 38/09  

    Berücksichtigung des Tilgungsanteils für die Finanzierung vermieteten

  • BGH, 26.10.2011 - XII ZR 162/09  

    Nachehelicher Unterhalt: Sekundäre Darlegungslast des Unterhaltsberechtigten

  • OLG Brandenburg, 21.02.2012 - 10 UF 253/11  

    Nachehelicher Unterhalt: Bedeutung ehebedingter Nachteile und nachehelicher

  • BGH, 23.02.2012 - IX ZR 29/11  

    Mieterinsolvenz: Wirkung der Enthaftungserklärung des Insolvenzverwalters

  • OLG Karlsruhe, 16.04.2010 - 20 UF 10/09  

    Berechnung des monatlichen Bedarfs des Unterhaltsberechtigten bei

  • OLG Düsseldorf, 17.03.2010 - 8 UF 173/09  

    Begriff des ehebedingten Nachteils; Verlust von Unterhaltsansprüchen aus einer

  • BGH, 07.07.2010 - XII ZR 157/08  

    Nachehelicher Ehegattenunterhalt: Krankheit eines unterhaltsbedürftigen Ehegatten

  • BGH, 28.04.2010 - XII ZR 141/08  

    Nachehelicher Unterhaltsanspruch: Befristung des rückständigen und laufenden

  • OLG Saarbrücken, 10.12.2009 - 6 UF 110/08  

    Berücksichtigung kindbezogener Gründe im Rahmen des nachehelichen

  • BGH, 21.09.2011 - XII ZR 173/09  

    Abänderung eines Prozessvergleichs über nachehelichen Unterhalt: Vorliegen einer

  • OLG Saarbrücken, 12.05.2010 - 6 UF 132/09  

    Voraussetzungen, Dauer und Berechnung des Anspruchs auf Betreuungsunterhalt;

  • BGH, 05.12.2012 - XII ZB 670/10  

    Nachehelicher Unterhalt: Aktuell genügende Erwerbsobliegenheit des

  • OLG Hamm, 11.05.2010 - 2 UF 64/08  

    Berechnung des nachehelichen Unterhalts; Berücksichtigung der erneuten

  • BGH, 31.10.2012 - XII ZR 30/10  

    Trennungsunterhaltsanspruch: Berücksichtigungsfähigkeit von Einkommen des

  • BAG, 22.05.2012 - 1 AZR 94/11  

    Anrechnung von Tariflohnerhöhungen

  • BGH, 15.06.2016 - XII ZB 89/16  

    Versorgungsausgleich: Aussetzung der Kürzung einer laufenden Versorgung wegen

  • BGH, 07.03.2012 - XII ZR 179/09  

    Nachehelicher Unterhalt: Herabsetzung eines von der Unterhaltsrechtsreform in

  • BGH, 02.12.2010 - IX ZB 121/10  

    Abweisung der Insolvenzverfahrenseröffnung mangels Masse: Berücksichtigung der

  • OLG Saarbrücken, 04.03.2010 - 6 UF 86/09  

    Zulässigkeit einer Abänderungsklage

  • BGH, 23.07.2015 - III ZR 333/13  

    Darlegung einer Verletzung der gerichtlichen Hinweispflicht i.R. der

  • BGH, 30.11.2011 - XII ZR 34/09  

    Nachehelicher Elementar- und Altersvorsorgeunterhalt: Darlegungslast des

  • OLG Karlsruhe, 22.10.2010 - 5 UF 42/09  

    Nachehelichenunterhalt: Begrenzung bei ehebedingten Nachteilen

  • OLG Karlsruhe, 21.02.2011 - 2 UF 21/10  

    Nachehelicher Unterhalt: Beweislast für das Fortbestehen einer verfestigten

  • OLG Düsseldorf, 27.01.2011 - 7 UF 125/10  

    Voraussetzungen der Befristung des nachehelichen Unterhalts

  • BGH, 07.10.2013 - V ZB 24/13  

    Abschiebungshaftverfahren: Verstoß gegen das Beschleunigungsgebot bei Untätigkeit

  • OLG Stuttgart, 15.10.2010 - 18 UF 223/09  

    Nachehelicher Ehegattenunterhalt: Vorliegen eines ehebedingten Nachteils;

  • OLG Saarbrücken, 15.07.2010 - 6 UF 4/10  

    Berechnung des nachehelichen Unterhalts in Altfällen

  • OLG Hamm, 31.08.2012 - 3 UF 265/11  

    Nachscheidungsunterhalt in Kombination von Betreuungs- und Aufstockungsunterhalt;

  • OLG Hamm, 18.12.2009 - 5 UF 118/09  

    Höhe des nachehelichen Aufstockungsunterhalts; Herabsetzung auf den angemessenen

  • OLG Frankfurt, 04.11.2009 - 2 UF 43/09  

    Nachehelicher Ehegattenunterhalt

  • OLG Saarbrücken, 19.08.2010 - 6 UF 23/10  

    Berücksichtigung des Wohnwerts bei der Berechnung des nachehelichen Unterhalts;

  • OLG Hamm, 28.06.2011 - 2 UF 255/10  
  • OLG Hamm, 21.04.2011 - 13 UF 216/10  

    Höhe des nachehelichen Unterhalts; Obliegenheit zur zinsgünstigen Anlage des

  • OLG Saarbrücken, 11.11.2010 - 6 UF 12/10  

    Anforderungen an die Darlegungspflicht des Unterhaltsgläubigers bzgl. einer

  • OLG Hamm, 02.03.2011 - 8 UF 131/10  

    Verwirkung des Unterhaltsanspruchs wegen fehlender Mitwirkung an der

  • OLG Frankfurt, 15.06.2012 - 4 UF 134/11  

    Nachträgliche Herabsetzung eines durch Vergleich titulierten

  • OLG Saarbrücken, 02.03.2011 - 9 UF 89/10  

    Umfang der Erwerbsobliegenheit des unterhaltsberechtigten Ehegatten; Herabsetzung

  • OLG Schleswig, 25.11.2009 - 10 UF 37/09  

    Befristung des nachehelichen Unterhalts

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