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   OVG Rheinland-Pfalz, 19.02.1997 - 2 B 10139/97   

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https://dejure.org/1997,5879
OVG Rheinland-Pfalz, 19.02.1997 - 2 B 10139/97 (https://dejure.org/1997,5879)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 19.02.1997 - 2 B 10139/97 (https://dejure.org/1997,5879)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 19. Februar 1997 - 2 B 10139/97 (https://dejure.org/1997,5879)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Beförderungssystem; Beförderung; Beförderungspunkte; Mindestbewährungszeit; Beförderungssperre; Leistungsgrundsatz

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1998, 246
  • DÖV 1997, 880
  • ZBR 1998, 60
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 05.12.2002 - III ZR 148/02

    Amtspflichten einer Behörde bei der Festlegung von Mindestwartezeiten für eine

    Um hierfür eine hinreichend sichere Beurteilungsgrundlage zu haben, ist eine gewisse Mindestbewährungszeit in dem niedrigeren Amt unabdingbar (vgl. OVG Rheinland-Pfalz ZBR 1981, 378; NVwZ-RR 1998, 246; DVBl. 1999, 1446; Fürst in Gesamtkommentar Öffentliches Dienstrecht Rn. 20 f vor § 15 BBG; Schütz/Maiwald aaO; Plog/Wiedow/Lemhöfer, BBG § 23 Rn. 2).

    Die vom beklagten Land ab dem Beförderungsjahr 1992 festgelegte Wartezeit von zehn Jahren, von sogar zwölf Jahren im Beförderungsjahr 1995, dürfte den Leistungsgrundsatz zum Nachteil junger, leistungsstarker Beamter unverhältnismäßig eingeschränkt haben (vgl. OVG Rheinland-Pfalz NVwZ-RR 1998, 246, 247).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.09.2001 - 6 B 1776/00

    Übertragung einer Beförderungsstelle auf einen Beamten i.S.d. Prinzips der

    vgl. OVG RP, Beschlüsse vom 25. Februar 1997 - 2 B 10392/97.OVG -, ZBR 1998, 59, 19. Februar 1997 - 2 B 10139/97.OVG -, ZBR 1998, 60, und vom 14. Februar 1997 - 2 B 10068/97 -, NVwZ-RR 1998, 446; Hess VGH, Beschlüsse vom 25. Februar 1997 - 1 TG 4061/96 -, NVwZ-RR 1998, 446, 6. Oktober 1994 - 1 TG 1319/94 -, IÖD 1995, 64, 20. April 1993 - 1 TG 709/93 -, NVwZ-RR 1994, 350, und vom 18. Februar 1985 - 1 TG 252/85 -, NJW 1985, 1103 (m.w.N.); VGH Baden-Württemberg, Beschlüsse vom 8. Februar 1996 - 4 S 47/96 -, IÖD 1996, 195, und vom 20. März 1995 - 4 S 4/95 -, ESVGH 45, 251; OVG Magdeburg, Beschluss vom 19. Dezember 1996 - B 3 S 193/96 -, ZBR 1997, 296; OVG Saarlouis, Beschluss vom 1. Juli 1994 - 1 W 38/94 - OVG Lüneburg, Beschluss vom 21. Januar 1994 - 2 M 4622/93 -, OVGE 44, 414; OVG Bremen, Beschluss vom 9. Januar 1984 - 2 B 123/83 -, DÖD 1985, 42; vgl. auch OVG NRW, Beschlüsse vom 4. September 2001 - 1 B 205/01 -, 24. März 1995 - 12 B 632/95 -, 28. September 1989 - 6 B 1929/89 - (m.w.N.) und vom 30. August 1985 - 1 B 319/85 -, ZBR 1986, 54, sowie Schnellenbach, ZBR 1997, 169 (170).
  • VGH Baden-Württemberg, 13.12.1999 - 4 S 2518/97

    Verwaltungspraxis aufgrund mündlicher Absprachen; Beförderung - Mindestwartezeit

    Dabei ist die am Planstellenangebot orientierte zeitliche Bemessung der Beförderungschancen durch die Festlegung entsprechender kürzerer oder auch längerer Wartezeiten im Hinblick auf die gebotene Chancengleichheit der Bewerber (Art. 33 Abs. 2 GG) unbedenklich (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 15.07.1981, ZBR 1981, 378; Beschl. v. 19.02.1997, DÖV 1997, 880 = ZBR 1998, 60 = NVwZ-RR 1998, 246; Schröder/Lemhöfer/Krafft, Das Laufbahnrecht der Bundesbeamten, Stand November 1998, § 12 RdNr. 15).

    Auch hat die Beklagte den Gesichtspunkt der beruflichen Bewährung im bisher wahrgenommenen Amt nicht unverhältnismäßig im Vergleich zu den sonstigen Leistungskriterien überbewertet (vgl. dazu OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 19.02.1997, a.a.O.).

    Denn der Dienstherr kann ohne Verstoß gegen den Leistungsgrundsatz dem Gesichtspunkt der beruflichen Erfahrung eine erhebliche Bedeutung bei Beförderungsentscheidungen einräumen (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.08.1988, a.a.O.; insoweit einschränkend OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 19.02.1997, a.a.O.).

  • OVG Schleswig-Holstein, 13.06.2003 - 3 LB 136/01
    Beschränkt der Dienstherr den Kreis der am Auswahlverfahren beteiligten Bewerber, so muss er sich bei der dabei zugrundeliegenden Entscheidung grundsätzlich ebenfalls am Maßstab des Artikel 33 Abs. 2 GG orientieren (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, ZBR 1998, 60).

    Vor diesem Hintergrund ist auch in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung anerkannt, dass den strukturellen Besonderheiten des Polizeivollzugsdienstes durch Laufbahnregelungen Rechnung getragen werden darf, welche dem Lebens- bzw. Dienstalter eine verstärkte Bedeutung beimessen (OVG Rheinland-Pfalz, ZBR 1998, 60; ZBR 2000, 98).

    Das Kriterium der Mindestwartezeit selbst weist schließlich ebenfalls einen rechtlichen Konnex zum Leistungsgrundsatz auf, da Mindestwartezeiten zugleich Mindestbewährungsfristen bedeuten und für eine längere Berufs- und Verwaltungserfahrung stehen (OVG Rheinland-Pfalz, DVBl. 1999, 1446; VGH Baden-Württemberg, NVwZ-RR 2000, 464; OVG Rheinland-Pfalz, ZBR 1998, 60).

  • VG Regensburg, 16.11.2017 - RO 1 E 17.1195

    Rechtmäßigkeit der Ablehnung einer Beförderung wegen Nichterfüllung der

    Mindestwartezeiten bedeuten zugleich auch Mindestbewährungszeiten (OVG RhPf, U.v. 15.7.1981 - 2 A 140/80 - ZBR 1981, 378; B.v. 19.2.1997 - 2 B 10139/97 - NVwZ-RR 1998, 246).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.07.1999 - 2 B 11180/99
    Derartige Anforderungen weisen einen sachlichen Konnex zum Leistungsgrundsatz insofern auf, als Beförderungsämter nur von solchen Beamten voll wirksam wahrgenommen werden können, die bereits über eine längere Berufs- und Verwaltungserfahrung verfügen und sich in mehrjähriger Tätigkeit in Ämtern unterschiedlicher Wertigkeit und wachsenden Anforderungen in ihrer Laufbahn bewährt haben (siehe Beschluss des Senats vom 19. Februar 1997, ZBR 1998, 60).
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