Rechtsprechung
   BGH, 14.05.1998 - IX ZR 56/95   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1998,293
BGH, 14.05.1998 - IX ZR 56/95 (https://dejure.org/1998,293)
BGH, Entscheidung vom 14.05.1998 - IX ZR 56/95 (https://dejure.org/1998,293)
BGH, Entscheidung vom 14. Mai 1998 - IX ZR 56/95 (https://dejure.org/1998,293)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Haustürgeschäft bei in der Wohnung abgeschlossenem Bürgschaftsvertrag zur Sicherung einer nicht als Haustürgeschäft eingegangenen Verbindlichkeit ("Dietzinger")

  • Prof. Dr. Lorenz

    Anwendbarkeit des Haustürwiderrufsgesetzes auf Bürgschaften

  • archive.org

    § 1 I HWiG; Art. 1 I Richtlinie 577-85-EWG; Art. 177 EWGV; § 139 BGB; Art. 100 I GG

  • archive.org

    § 1 I HWiG; Art. 1 I Richtlinie 577-85-EWG; Art. 177 EWGV; § 139 BGB; Art. 100 I GG
    Bürgschaftsübernahme als Haustürgeschäft

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Bürgschaftsvertrag und Haustürgeschäftewiderrufsgesetz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HWiG § 1 Abs. 1; EWG -RL 577/85 Art. 1 Abs. 1
    Anwendbarkeit des HWiG auf Bürgschaftsverträge zur Absicherung von Verbindlichkeiten im Rahmen der Erwerbstätigkeit des Hauptschuldners

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Bürgschaft; Anwendbarkeit des Haustürwiderrufsgesetzes

Besprechungen u.ä. (2)

Sonstiges

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Gesetz über den Widerruf von Haustürgeschäften, § 1
    Angleichung der Rechtsvorschriften, Verbraucherschutz

Papierfundstellen

  • BGHZ 139, 21
  • NJW 1998, 2356
  • ZIP 1998, 1144
  • MDR 1998, 1019
  • EuZW 1998, 511
  • WM 1998, 1388
  • BB 1998, 1441
  • BB 1998, 1761 (Ls.)
  • DB 1998, 1553
  • DB 1998, 2001
  • ZfBR 1998, 250
 
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Wird zitiert von ... (35)

  • BGH, 27.02.2007 - XI ZR 195/05

    Bankgeheimnis und Bundesdatenschutzgesetz hindern nicht die wirksame Abtretung

    a) Allerdings scheitert ein Widerrufsrecht des Beklagten zu 3) nicht schon daran, dass - wie das Berufungsgericht unter Berufung auf BGHZ 139, 21 gemeint hat - der durch die Bürgschaft gesicherte Vertrag nicht nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 HWiG a.F. widerrufen werden konnte.
  • BGH, 12.11.2015 - I ZR 168/14

    Schuldbeitritt: Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen eines

    ff) Der vorstehenden Beurteilung steht nicht entgegen, dass nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union und des Bundesgerichtshofs die Vorschriften über den Haustürwiderruf auf von Verbrauchern bestellte - akzessorische wie nicht akzessorische - Sicherheiten, und damit auch auf einen Schuldbeitritt, anwendbar sind (vgl. EuGH, Urteil vom 17. März 1998 - C-45/96, Slg. 1998, I-1199 = NJW 1998, 1295 Rn. 22 f.; BGH, Urteil vom 26. September 1995 - XI ZR 199/94, BGHZ 131, 1, 4 f.; Urteil vom 14. Mai 1998 - IX ZR 59/95, BGHZ 139, 21, 24 f.; Urteil vom 10. Januar 2006 - XI ZR 169/05, BGHZ 165, 363, 367; Urteil vom 2. Mai 2007 - XII ZR 109/04, NJW 2007, 2110 Rn. 27).
  • BGH, 10.01.2006 - XI ZR 169/05

    Widerruf der Verpfändung von Wertpapieren zur Besicherung einer

    a) Das Widerrufsrecht eines Verpfänders gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 BGB hängt nicht von der Verbrauchereigenschaft des persönlichen Schuldners oder einer auf diesen bezogenen Haustürsituation ab (Abweichung von BGH, Urteil vom 14. Mai 1998 - IX ZR 56/95, BGHZ 139, 21).

    Die Bestellung eines Pfandrechts falle ebenso wie eine Bürgschaftserklärung (EuGH WM 1998, 649, 651; BGHZ 139, 21, 25 f.) nur dann in den Anwendungsbereich des Haustürwiderrufsgesetzes bzw. des § 312 BGB, wenn das Pfandrecht eine Verbindlichkeit sichere, die ein Verbraucher im Rahmen eines Haustürgeschäfts gegenüber einem Gewerbetreibenden als Gegenleistung für Waren oder Dienstleistungen eingegangen sei.

    Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat zwar im Anschluss an das Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) vom 17. März 1998 (WM 1998, 649 ff.) entschieden, dass ein Bürgschaftsvertrag, der zur Absicherung eines gewerblichen Kredits geschlossen wird, kein Geschäft im Sinne des § 1 Abs. 1 HWiG sei (BGHZ 139, 21, 24 ff.).

    Sie besteht unabhängig davon, ob die Hauptschuld ein Verbraucherdarlehen oder ein gewerblicher Kredit ist und ob der Hauptschuldner ebenfalls durch eine Haustürsituation zum Vertragsschluss bestimmt worden ist (Reinicke/Tiedtke DB 1998, 2001, 2003; Drexl JZ 1998, 1046, 1056).

    Davon ist hier unter Berücksichtigung der Entstehungsgeschichte des Haustürwiderrufsgesetzes (vgl. Reinicke/Tiedtke DB 1998, 2001, 2002) sowie zur Vermeidung unerträglicher Wertungswidersprüche auszugehen.

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