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   BGH, 26.03.2007 - II ZR 310/05   

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https://dejure.org/2007,416
BGH, 26.03.2007 - II ZR 310/05 (https://dejure.org/2007,416)
BGH, Entscheidung vom 26.03.2007 - II ZR 310/05 (https://dejure.org/2007,416)
BGH, Entscheidung vom 26. März 2007 - II ZR 310/05 (https://dejure.org/2007,416)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Deutsches Notarinstitut

    HGB § 130 a Abs. 2, Abs. 3 Satz 1; GmbHG §§ 30, 31, 32 a, 64 Abs. 2
    Haftung des Geschäftsführers einer insolvenzreifen GmbH & Co. KG für Zahlungen bei Insolvenzverschleppung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Erstattung von Zahlungen bei verbotswidrig geleisteten Zahlungen; Haftung für verbotene Zahlungen von dem Bankkonto der insolvenzreifen Schuldnerin

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Haftung des Gesellschafter-Geschäftsführers einer Komplementär-GmbH für Zahlungen nach Insolvenzreife in voller Höhe

  • Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht (Volltext/Leitsatz/Auszüge)

    Masseerhaltungspflicht des Geschäftsführers einer insolvenzreifen GmbH

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zu den Ansprüchen gegen den Geschäftsführer einer insolvenzreifen GmbH, der verbotswidrig Zahlungen leistet und Zahlungen von Gesellschaftsschuldnern auf ein debitorisches Bankkonto zulässt; eigenkapitalersetzende Gesellschafterbürgschaft für einen Kontokorrentkredit der ...

  • judicialis

    GmbHG § 30; ; GmbHG § 31; ; GmbHG § 32 a; ; GmbHG § 64 Abs. 2; ; HGB § 130 a Abs. 2; ; HGB § 130 Abs. 3 Satz 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwendung der Eigenkapitalersatzregel auf eine Gesellschafterbürgschaft; Rechtsfolgen der Zahlungen auf ein depitorisch geführtes Bankkonto einer insolvenzreifen Gesellschaft

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Gesellschaftsrecht- Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft und Ersatzanspruch

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Geschäftsführerpflichten bei Zahlungen an insolvenzreife GmbH

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    GmbHG §§ 30, 31, 32a, 64 Abs. 2; HGB § 130a Abs. 2, 3 Satz 1
    Haftung des Gesellschafter-Geschäftsführers einer Komplementär-GmbH für Zahlungen nach Insolvenzreife in voller Höhe

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)
  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Geschäftsführerpflichten bei Zahlungen an insolvenzreife GmbH

  • duslaw.de (Kurzinformation)

    Geschäftsführerhaftung in der Insolvenzkrise

Besprechungen u.ä.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 984
  • ZIP 2007, 1006
  • MDR 2007, 963
  • NZI 2007, 418
  • NZI 2008, 42
  • WM 2007, 973
  • BB 2007, 1241
  • DB 2007, 1186
  • NZG 2007, 462
 
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Wird zitiert von ... (57)

  • BGH, 16.03.2009 - II ZR 32/08

    Haftung des Geschäftsführers wegen Veranlassung einer die Masse schmälernden

    Zwar ist der Zahlungsbegriff in § 130 a Abs. 2 und 3 HGB a.F. ebenso wie bei § 64 Abs. 2 GmbHG a.F. (§ 64 GmbHG n.F.) weit auszulegen (BGHZ 126, 181, 194; 143, 184, 186 ff.), so dass die Abbuchung von einem Konto der Gesellschaft in der Regel darunter fällt, es sei denn, dass mit der Abbuchung nur ein Gläubigerwechsel verbunden ist (BGHZ 143, 184, 187 f.; Sen.Urt. v. 26. März 2007 - II ZR 310/05, ZIP 2007, 1006 Tz. 8), was hier nicht festgestellt ist.
  • BGH, 23.06.2015 - II ZR 366/13

    Persönliche Haftung des Geschäftsführers einer insolvenzreifen GmbH: Einziehung

    Zutreffend ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, dass der Einzug von Forderungen einer insolvenzreifen GmbH auf ein debitorisches Konto grundsätzlich eine masseschmälernde Zahlung im Sinn von § 64 Abs. 2 GmbHG aF (§ 64 Satz 1 GmbHG nF) ist, weil dadurch das Aktivvermögen der Gesellschaft zu Gunsten der Bank geschmälert wird (BGH, Urteil vom 3. Juni 2014 - II ZR 100/13, ZIP 2014, 1523 Rn. 16; Urteil vom 26. März 2007 - II ZR 310/05, ZIP 2007, 1006 Rn. 12; Urteil vom 29. November 1999 - II ZR 273/98, BGHZ 143, 184, 187 f.).

    Besteht keine Globalzession zugunsten der Bank, muss der Geschäftsführer einer GmbH nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs allerdings dafür Sorge tragen, dass Schuldner nicht auf ein debitorisches Bankkonto einzahlen, und obliegt es ihm, eine Zahlung im Sinn von § 64 Abs. 2 GmbHG aF an die Bank etwa durch Eröffnung eines kreditorisch geführten Bankkontos oder Vereinbarung von Barzahlung zu vermeiden (vgl. BGH, Urteil vom 26. März 2007 - II ZR 310/05, ZIP 2007, 1006 Rn. 12; Urteil vom 29. November 1999 - II ZR 273/98, BGHZ 143, 184, 188).

    Die verteilungsfähige Vermögensmasse wird davon grundsätzlich nicht berührt (vgl. BGH, Urteil vom 29. November 1999 - II ZR 273/98, BGHZ 143, 184, 187 f.; Urteil vom 26. März 2007 - II ZR 310/05, ZIP 2007, 1006 Rn. 8).

  • BGH, 18.11.2014 - II ZR 231/13

    Haftung des Geschäftsführers der Komplementär-GmbH einer insolventen GmbH &

    § 130a Abs. 1 HGB soll im Interesse einer Gleichbehandlung der Gläubiger eine Schmälerung der Masse nach Eintritt der Insolvenzreife ausgleichen (st. Rspr., BGH, Urteil vom 3. Juni 2014 - II ZR 100/13, ZIP 2014, 1523 Rn. 14; Urteil vom 26. März 2007 - II ZR 310/05, ZIP 2007, 1006 Rn. 7; Beschluss vom 5. Februar 2007 - II ZR 51/06, ZIP 2007, 1501 Rn. 4; vgl. zur Parallelvorschrift § 64 Satz 1 GmbHG bzw. § 64 Abs. 2 GmbHG a.F. BGH, Urteil vom 8. Januar 2001 - II ZR 88/99, BGHZ 146, 264, 275; Urteil vom 29. November 1999 - II ZR 273/98, BGHZ 143, 184, 186; Urteil vom 18. Dezember 1995 - II ZR 277/94, BGHZ 131, 325, 328).

    Da der "Schaden" bereits in dem Abfluss von Mitteln aus der im Stadium der Insolvenzreife der Gesellschaft zugunsten der Gesamtheit ihrer Gläubiger zu erhaltenden Vermögensmasse liegt (BGH, Urteil vom 26. März 2007 - II ZR 310/05, ZIP 2007, 1006 Rn. 7), ist nicht jeder beliebige weitere Massezufluss als Ausgleich der Masseschmälerung zu berücksichtigen.

    Auf eine Zuordnung nach wirtschaftlicher Betrachtung zur einzelnen masseschmälernden Zahlung kann nicht verzichtet werden, da der Ersatzanspruch nicht auf Erstattung eines Quotenschadens gerichtet ist (vgl. BGH, Urteil vom 26. März 2007 - II ZR 310/05, ZIP 2007, 1006 Rn. 7; Beschluss vom 5. Februar 2007 - II ZR 51/06, ZIP 2007, 1501 Rn. 4).

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