Rechtsprechung
   BGH, 06.03.2008 - III ZR 298/05   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,43
BGH, 06.03.2008 - III ZR 298/05 (https://dejure.org/2008,43)
BGH, Entscheidung vom 06.03.2008 - III ZR 298/05 (https://dejure.org/2008,43)
BGH, Entscheidung vom 06. März 2008 - III ZR 298/05 (https://dejure.org/2008,43)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Aufklärung eines Anlegers über die Risiken einer ihm bislang nicht bekannten Anlageform im Rahmen einer Anlageberatung; Voraussetzungen der Garantenstellung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung zur Prospekthaftung; Aufklärung über den Vertragszweck vereitelnde Umstände im Rahmen der Prospekthaftung; Ansehung einer unklaren Aussage über das Ausmaß der mit der Beteiligung einzugehenden Risiken als Prospektmangel; Prospektverantwortlichkeit bei Wahrnehmung wichtiger Schlüsselfunktionen in eigener Verantwortlichkeit bei der Gestaltung des konkreten Projekts

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Aufklärungspflicht bei einer "chancenorientierten" Anlagestrategie

  • Kanzlei Küstner, v. Manteuffel & Wurdack

    "chancenorientierte" Anlagestrategie; Anlageberatung; Beratung über die Risiken einer nicht bekannten Anlageform

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Aufklärungspflicht eines Anlageberaters gegenüber einem Anleger mit grundlegenden Kenntnissen, der eine "chancenorientierte" Anlagestrategie verfolgt, über Risiken einer ihm bislang nicht bekannten Anlageform (Filmfonds)

  • undrecht.info
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 675 Abs. 2
    Umfang der Beratungspflichten eines Anlageberaters

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • IWW (Kurzinformation)

    Anlagevermittlung - Auch erfahrener Anleger ist zu beraten

  • IWW (Kurzinformation)

    Anlagevermittlung - Auch erfahrener Anleger ist zu beraten

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 675 Abs. 2
    Zur Aufklärungspflicht bei einer "chancenorientierten" Anlagestrategie

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    In der Anlageberatung müssen Risiken neuer Produkte genau erklärt werden

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Zur Aufklärungspflicht gegenüber Anlegern

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 3 (Kurzinformation)

    Aufklärungspflicht gegenüber einem Anleger, der eine "chancenorientierte" Anlagestrategie verfolgen möchte

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    In der Anlageberatung müssen Risiken neuer Produkte genau erklärt werden -

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Auch chancenorientierter Anleger muss über Risiken ausführlich aufgeklärt werden

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Auch erfahrene Anleger mit chancenorientierter Anlagestrategie sind über Risiken aufzuklären

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Die Richtigkeit eines Prospekt ergibt sich nicht aus den einzelnen Angaben, sondern aus dem Gesamteindruck

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Erfahrene Anleger mit chancenorientierter Anlagestrategie sind über Risiken aufzuklären

Besprechungen u.ä. (2)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2008, 1365
  • ZIP 2008, 838
  • MDR 2008, 624
  • VersR 2008, 920
  • WM 2008, 725
  • BB 2008, 789
  • NZG 2008, 828



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Wird zitiert von ... (155)  

  • BGH, 17.11.2011 - III ZR 103/10

    Prospekthaftung im engeren Sinne: Gesamtbetrachtung mehrerer Schriftstücke als

    Darüber hinaus haften als so genannte Hintermänner alle Personen, die hinter der Gesellschaft stehen und auf ihr Geschäftsgebaren oder die Gestaltung des konkreten Anlagemodells besonderen Einfluss ausüben und deshalb Mitverantwortung tragen (z.B. Senatsurteile vom 6. März 2008 - III ZR 298/05, NJW-RR 2008, 1365 Rn. 15 und vom 14. Juni 2007 - III ZR 185/05, NJW-RR 2007, 1479 Rn. 11; BGH, Urteil vom 6. Oktober 1980 - II ZR 60/80, BGHZ 79, 337, 340, jew. mwN).

    b) Der Prospekthaftung im engeren Sinne unterliegen darüber hinaus auch diejenigen, die mit Rücksicht auf ihre allgemein anerkannte und hervorgehobene berufliche und wirtschaftliche Stellung oder ihre Eigenschaft als berufsmäßige Sachkenner eine Garantenstellung einnehmen, sofern sie durch ihr nach außen in Erscheinung tretendes Mitwirken am Emissionsprospekt einen besonderen, zusätzlichen Vertrauenstatbestand schaffen und Erklärungen abgeben (z.B. Senatsurteile vom 6. März 2008 - III ZR 298/05, NJW-RR 2008, 1365 Rn. 18 und vom 12. Februar 2004 - III ZR 359/02, BGHZ 158, 110, 115; BGH, Urteile vom 31. Mai 1990 - VII ZR 340/88, BGHZ 111, 314, 319; vom 6. Oktober 1980 - II ZR 60/80, BGHZ 79, 337, 348 und vom 22. Mai 1980 - II ZR 209/79, BGHZ 77, 172, 176 f).

    Eine Haftung ist auf die den Garanten selbst zuzurechnenden Prospektaussagen beschränkt (z.B. Senatsurteile vom 6. März 2008 aaO, Rn. 18 f mwN und vom 14. Juni 2007 - III ZR 185/05, NJW-RR 2007, 1479 Rn. 15).

  • BGH, 07.12.2009 - II ZR 15/08

    Verjährung von Prospekthaftungsansprüchen

    Im Wege des Vorteilsausgleichs sind die aufgrund der Anlage erzielten dauerhaften Steuervorteile anzurechnen, sofern nicht die Ersatzleistung oder eine Zug um Zug gegen die Schadensersatzleistung vorgesehene Übertragung der Beteiligung ihrerseits etwa als Betriebseinnahme nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG besteuert wird (Senat, BGHZ 159, 280, 294; BGHZ 74, 103, 114 ff.; Sen. Urt. v. 3. Dezember 2007 - II ZR 21/06, ZIP 2008, 412 Tz. 27; v. 29. November 2004 - II ZR 6/03, ZIP 2005, 254, 257; v. 14. Januar 2002 - II ZR 40/00, DStR 2002, 778, 779; BGH, Urt. v. 6. März 2008 - III ZR 298/05, ZIP 2008, 838 Tz. 28; v. 17. November 2005 - III ZR 350/04, ZIP 2006, 573 Tz. 8).

    Trotz Versteuerung der Ersatzleistung sind die erzielten Steuervorteile anzurechnen, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Anleger außergewöhnliche Steuervorteile erzielt hat (Sen. Urt. v. 9. Oktober 1989 - II ZR 257/88, WM 1990, 145, 148; BGH, Urt. v. 17. November 2005 aaO; v. 6. März 2008 aaO).

  • BGH, 31.05.2010 - II ZR 30/09

    Verschulden bei Vertragsschluss: Haftung für Fehler des Emissionsprospekts;

    Danach muss sich der Anleger im Wege des Vorteilsausgleichs die im Zusammenhang mit der Anlage erzielten, dauerhaften Steuervorteile auf seinen Schaden anrechnen lassen, sofern nicht die Ersatzleistung ihrerseits, etwa als Betriebseinnahme nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG, besteuert wird (Senat, BGHZ 159, 280, 294; 74, 103, 114 ff.; 53, 132, 138; BGH, Sen.Urt. v.7. Dezember 2009 - II ZR 15/08, ZIP 2010, 176 Tz. 31; v. 3. Dezember 2007 - II ZR 21/06, ZIP 2008, 412 Tz. 27; v. 29. November 2004 - II ZR 6/03, ZIP 2005, 254, 257; v. 14. Januar 2002 - II ZR 40/00, DStR 2002, 778, 779; BGH, Urt. v. 17. November 2005 - III ZR 350/04, ZIP 2006, 573 Tz. 8; Urt. v. 6. März 2008 - III ZR 298/05, ZIP 2008, 838 Tz. 28; Beschl. v. 9. April 2009 - III ZR 89/08, BeckRS 2009, 11192 Tz. 10).

    Trotz Versteuerung der Ersatzleistung sind die erzielten Steuervorteile demgegenüber aber anzurechnen, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Anleger derart außergewöhnliche Steuervorteile erzielt hat, dass es unbillig wäre, ihm diese zu belassen (z.B. BGH, Sen.Urt. v. 9. Oktober 1989 - II ZR 257/88, WM 1990, 145, 148; v. 14. Juli 2003 - II ZR 202/02, ZIP 2003, 1651, 1654; Urt. v. 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84, ZIP 1986, 562, 565; v. 17. November 2005 - III ZR 350/04, ZIP 2006, 573 Tz. 8; v. 6. März 2008 - III ZR 298/05, ZIP 2008, 838 Tz. 28; Beschl. v. 9. April 2009 - III ZR 89/08, BeckRS 2009, 11192 Tz. 10; Urt. v. 19. Juni 2008 - VII ZR 215/06, WM 2008, 1757 Tz. 13).

    Die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass Anhaltspunkte für derartige außergewöhnliche Steuervorteile bestehen, trägt der Schädiger (z.B. BGH, Sen.Urt. v. 14. Juli 2003 - II ZR 202/02 aaO; Urt. v. 6. März 2008 - III ZR 298/05 aaO; Beschl. v. 9. April 2009 - III ZR 89/08 aaO; v. 12. Februar 1986 - IVa ZR 76/84 aaO).

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