Weitere Entscheidungen unten: BGH, 02.12.2014 | BAG, 05.05.2015 | FG Münster, 30.06.2015

Rechtsprechung
   EuGH, 10.12.2015 - C-594/14   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Europäischer Gerichtshof

    Kornhaas

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts - Insolvenzverfahren - Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 - Art. 4 Abs. 1 - Bestimmung des anwendbaren Rechts - Regelung eines Mitgliedstaats, die die Verpflichtung des Geschäftsführers einer Gesellschaft vorsieht, dieser die nach Eintritt ihrer Zahlungsunfähigkeit geleisteten Zahlungen zu ersetzen - Anwendung dieser Regelung auf eine in einem anderen Mitgliedstaat gegründete Gesellschaft - Art. 49 AEUV und 54 AEUV - Beschränkung der Niederlassungsfreiheit - Fehlen

  • Deutsches Notarinstitut

    EGV 1346/2000 Art. 4; AEUV Artt. 49, 54; GmbHG § 64 Abs. 2 S. 1
    Anwendbarkeit der nationalen Bestimmung über die Haftung eines GmbH-Geschäftsführers auf den Direktor einer insolventen Gesellschaft walisischen oder englischen Rechts sowie Vereinbarkeit der Haftung mit der Niederlassungsfreiheit

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    U. a. zur Vereinbarkeit einer Regelung eines Mitgliedstaates, die die Verpflichtung des Geschäftsführers einer Gesellschaft vorsieht, dieser die nach Eintritt ihrer Zahlungsunfähigkeit geleisteten Zahlungen zu ersetzen, mit europäischem Recht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Insolvenzrechtliche Rückforderung von Zahlungen der Direktorin einer Gesellschaft englischen oder walisischen Rechts nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit; Vorabentscheidungsersuchen des Bundesgerichtshofs

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Haftung für Zahlungen nach Zahlungsunfähigkeit bei einer englischen Limited

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    EGV 1346/2000 Art 4, Art 49 AEUV, Art 54 AEUV, § 64 Abs 2 S 1 GmbHG
    GmbHG § 64 Satz 1, GmbHG § 64 Satz 3, Haftung nach § 64 Satz 3 GmbHG

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Geschäftsführerhaftung für Zahlungen nach Insolvenzreife gilt auch für ausländische Unternehmen

  • noerr.com (Kurzinformation)

    Anwendung des § 64 GmbHG auf den Direktor einer Limited

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    AEUV Art. 49, 54; GmbHG a. F. § 64 Abs. 2 Satz 1; EuInsVO Art. 3, 4
    Zur Anwendbarkeit des § 64 GmbHG auf EU-Auslandsgesellschaften; hier: den Director einer Ltd. ("Kornhaas")

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Geschäftsführer; Niederlassungsfreiheit; Schadensersatz; Zahlungsunfähigkeit

  • haufe.de (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung für Zahlungen nach Insolvenzreife

Sonstiges (11)

  • Europäischer Gerichtshof (Vorlagefragen)

    Kornhaas

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Limited: Anwendung des § 64 GmbHG auf den Direktor einer Limited englischen oder walisischen Rechts - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von RA Prof. Dr. Volker Römermann, original erschienen in: GmbHR 2016, 24 - 29.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Haftung für masseverkürzende Zahlungen - Reichweite des Insolvenzstatuts - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von Prof. Marc-Philippe Weller und Dr. Leonhard Hübner, original erschienen in: NJW 2016, 223 - 225.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Erstattungsanspruch gegen den Director einer in Deutschland tätigen Limited nach § 64 GmbHG - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von RA Dr. Christoph von Wilcken, original erschienen in: DB 2016, 225 - 226.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Haftung für masseverkürzende Zahlungen - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von RA Dr. Arthur M. Swierczok LL.M., original erschienen in: NZI 2016, 48 - 51.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Das Komhaas-Urteil gibt grünes Licht für die Anwendung des § 64 GmbHG auf eine Limited mit Sitz in Deutschland - Alles klar dank EuGH!" von Prof. Dr. Alexander Schall, original erschienen in: ZIP 2016, 289 - 295.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Ausfallhaftung von Geschäftsführern EU-ausländischer Gesellschaften bei deutschem Insolvenzstatut nach EuInsVO - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von Robert Arts, original erschienen in: RIW 2016, 148 - 152.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Gesellschaftsrecht oder Insolvenzrecht? Keine "Einheit der Rechtsordnung" im IPR" von Dr. Philipp Böcker, original erschienen in: DZWIR 2016, 174 - 179.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Aktuelles Europäisches und Internationales Insolvenzrecht - Dezember 2015 bis Januar 2016" von RAin Dr. Jana Julia Hübler, original erschienen in: NZI 2016, 125 - 127.

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts - Insolvenzverfahren - Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 - Art. 4 Abs. 1 - Bestimmung des anwendbaren Rechts - Regelung eines Mitgliedstaats, die die Verpflichtung des Geschäftsführers einer Gesellschaft vorsieht, dieser die nach Eintritt ihrer Zahlungsunfähigkeit geleisteten Zahlungen zu ersetzen - Anwendung dieser Regelung auf eine in einem anderen Mitgliedstaat gegründete Gesellschaft - Art. 49 AEUV und 54 AEUV - Beschränkung der Niederlassungsfreiheit - Fehlen

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Vorabentscheidungsersuchen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 223
  • ZIP 2015, 68
  • EuZW 2016, 155
  • NZI 2016, 48
  • WM 2016, 272
  • BB 2016, 141
  • DB 2016, 44
  • NZG 2016, 115



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BAG, 21.09.2016 - 10 ABR 33/15

    Wirksamkeit einer Allgemeinverbindlicherklärung

    Weder die Gründung noch die spätere Niederlassung des Unternehmens sind damit durch die AVE berührt (vgl. beispielhaft zu diesem Aspekt zB EuGH 10. Dezember 2015 - C-594/14 - [Kornhaas] Rn. 28, zu § 64 GmbHG) .
  • BAG, 21.09.2016 - 10 ABR 48/15

    Wirksamkeit einer Allgemeinverbindlicherklärung

    Weder die Gründung noch die spätere Niederlassung des Unternehmens sind damit durch die AVE berührt (vgl. beispielhaft zu diesem Aspekt zB EuGH 10. Dezember 2015 - C-594/14 - [Kornhaas] Rn. 28, zu § 64 GmbHG).
  • BGH, 15.03.2016 - II ZR 119/14

    Insolvenzverschleppung bei einer private company limited by shares: Persönliche

    Der Gerichtshof hat dazu festgestellt (ZIP 2015, 2468):.

    Diese Umstände rechtfertigen es, den Geschäftsführer deutschen Rechts und den Direktor englischen oder walisischen Rechts in Bezug auf die Haftung bei derartigen Zahlungen gleichzubehandeln (zustimmend Servatius, DB 2015, 1087 ff.; Schall, ZIP 2016, 289 ff.; Mankowski, NZG 2016, 281 ff.; von Wilcken, DB 2016, 225 f.; Weller/Hübner, NJW 2016, 225; Schulz, EWiR 2016, 67).

  • OLG Düsseldorf, 01.10.2015 - 6 U 169/14

    Pflicht des Geschäftsführers zur Erstattung wiederkehrender Zahlungen für

    Aus diesem Grunde besteht auch kein Anlass, das Verfahren gemäß § 148 ZPO bis zur Entscheidung des EUGH (Az. C-594/14) über den vorgenannten Vorlagebeschluss des Bundesgerichtshofs auszusetzen.
  • OLG München, 25.06.2018 - 17 U 2168/15

    Rechtshängigkeit, Basiszinssatz

    Diese sind den Anfechtungsansprüchen nach § 135 Abs. 1 InsO gleichzustellen (zur weiten Anwendung europäischer Insolvenzvorschriften, hier Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über Insolvenzverfahren auf § 64 Abs. 2 Satz 1 GmbHG in der bis 31.10.2008 geltenden Fassung, siehe EuGH, Urteil vom 10.12.2015, C-594/14, WM 2016, 272, 274, Randziffer 21).
  • Generalanwalt beim EuGH, 04.05.2017 - C-106/16

    POLBUD - WYKONAWSTWO - Niederlassungsfreiheit - Art. 49 und 54 AEUV -

    Vgl. in diesem Zusammenhang auch Urteil vom 10. Dezember 2015, Kornhaas (C-594/14, EU:C:2015:806).
  • EuGH, 09.11.2016 - C-212/15

    ENEFI - Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen

    Um diesen Bestimmungen nicht ihre praktische Wirksamkeit zu nehmen, sind die Folgen einer Missachtung der Regelungen der lex fori concursus über die Anmeldung von Forderungen, insbesondere die Folgen einer Versäumung der Anmeldefrist, ebenfalls anhand der lex fori concursus zu beurteilen (vgl. entsprechend Urteil vom 10. Dezember 2015, Kornhaas, C-594/14, EU:C:2015:806, Rn. 19).
  • OLG Stuttgart, 19.09.2017 - 12 U 8/17

    Insolvenz: Wirksamkeit einer Abtretung von Ansprüchen des Schuldners gegen den

    § 64 Satz 1 GmbHG wird daher als insolvenzrechtliche Vorschrift interpretiert (BGH, Beschluss zu EuGH-Vorlage vom 02.12.2014 - II ZR 119/14 -, bestätigt vom EuGH in Urteil vom 10.12.2015 - C-594/14, jeweils bei juris), die im Zusammenspiel mit den Befugnissen des Insolvenzverwalters zu sehen ist.
  • Generalanwalt beim EuGH, 18.10.2018 - C-535/17

    NK - Vorabentscheidungsersuchen - Raum der Freiheit, der Sicherheit und des

    43 Zum Verhältnis zwischen den Art. 3 und 4 der Insolvenzverordnung vgl. Urteil vom 10. Dezember 2015, Kornhaas (C-594/14, EU:C:2015:806, Rn. 17).
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Rechtsprechung
   BGH, 02.12.2014 - II ZR 119/14   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • lexetius.com
  • IWW

    Art. 49, ... 54 AEUV, Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000, Art. 3 Abs. 1 EuInsVO, Art. 4 Abs. 1 EuInsVO, Art. 267 Abs. 1, 3 AEUV, Art. 4 EuInsVO, § 64 Abs. 2 Satz 1 GmbHG, § 64 Satz 1 GmbHG, § 64 Abs. 2 Satz 2 GmbHG, § 64 Satz 2 GmbHG, § 64 GmbHG, Art. 1 Abs. 2 Buchst. b der Verordnung (EG) Nr. 44/2001, Art. 1 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung (EG) Nr. 44/2011

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 49 AEUV, Art 54 AEUV, Art 4 Abs 1 EGV 1346/2000, Art 267 AEUV, § 64 Abs 2 S 1 GmbHG vom 05.10.1994
    Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH zur Auslegung der EG-Verordnung über das Insolvenzverfahren und zur Niederlassungsfreiheit: Anwendbarkeit deutschen Insolvenzrechts im Hinblick auf die Haftung des Direktors einer nach englischem/walisischem Recht gegründeten Limited wegen Zahlungen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit und Vereinbarkeit einer entsprechenden Klage vor einem deutschen Gericht mit Gemeinschaftsrecht

  • Jurion

    Berührung deutschen Rechts bei der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei einer einer private company limited byshares

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    EuGH-Vorlage zur Anwendbarkeit des § 64 GmbHG auf EU-Auslandsgesellschaften; hier: den Director einer Ltd.

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht

    Vorlage an den EuGH zur Klärung der Frage, ob nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Limited englischen Rechts in Deutschland die Klage des Insolvenzverwalters gegen den Direktor der Limited auf Ersatz von Zahlungen, die er nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens geleistet hat, das deutsche Insolvenzrecht im Sinne des Art. 4 Abs. 1 EuInsVO betrifft

  • rechtsportal.de

    Berührung deutschen Rechts bei der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei einer einer private company limited byshares

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Zahlungen an insolvente Limited: Deutsches Insolvenzrecht auf ausländischen Direktor anwendbar?

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die insolvente Ltd. - und die insolvenzrechtliche Haftung ihres Directors

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    GmbHG § 64
    Geschäftsführerhaftung, Insolvenzrecht, Limited, Zahlungen nach Insolvenzreife

  • das-gesellschaftsrecht-blog.de (Kurzinformation)

    § 64 GmbHG als insolvenzrechtliche Norm?!

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Haftung des Direktors einer Limited für masseverkürzende Zahlungen

Besprechungen u.ä. (2)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Anwendbarkeit deutschen Insolvenzrechts bei englischer Limited

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    AEUV Art. 49, 54; GmbHG a. F. § 64 Abs. 2 Satz 1; EuInsVO Art. 3, 4
    EuGH-Vorlage zur Anwendbarkeit des § 64 GmbHG auf EU-Auslandsgesellschaften, hier: den Director einer Ltd.

Sonstiges (3)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Vorlagebeschluss zum EuGH bezüglich anwendbaren Rechts in internationalen Insolvenzverfahren" von Dr. Sebastian Mock, original erschienen in: NZI 2015, 85 - 88.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Insolvenznahe Geschäftsleiterhaftung bei EU-Auslandsgesellschaften" von Prof. Dr. Wolfgang Servatius, original erschienen in: DB 2015, 1087 - 1094.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Limited: Qualifikation der Insolvenzverschleppungshaftung als insolvenz- oder gesellschaftsrechtliche?" von RA Prof. Dr. Volker Römermann, Hamburg/Hannover/Berlin, original erschienen in: GmbHR 2015, 79 - 84.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2013, 1820
  • ZIP 2015, 68
  • MDR 2015, 302
  • EuZW 2015, 160
  • NZI 2015, 85
  • NJ 2015, 78
  • WM 2015, 79
  • DB 2015, 58
  • NZG 2015, 101



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Wird zitiert von ... (4)  

  • BGH, 23.06.2015 - II ZR 366/13

    Persönliche Haftung des Geschäftsführers einer insolvenzreifen GmbH: Einziehung

    § 64 Abs. 2 GmbHG aF soll in erster Linie im Interesse einer Gleichbehandlung der Gläubiger eine Schmälerung der Masse nach Eintritt der Insolvenzreife ausgleichen (st. Rspr., BGH, Urteil vom 18. November 2014 - II ZR 231/13, ZIP 2015, 71 Rn. 9, z.V.b. in BGHZ mwN; Beschluss vom 2. Dezember 2014 - II ZR 119/14, ZIP 2015, 68 Rn. 8).

    Der Anspruch nach § 64 Abs. 2 GmbHG aF setzt im Gegensatz zur Insolvenzanfechtung nicht eine Insolvenzeröffnung, sondern nur Insolvenzreife voraus (vgl. BGH, Urteil vom 11. September 2000 - II ZR 370/99, ZIP 2000, 1896, 1897 f.; Beschluss vom 23. September 2010 - IX ZB 204/09, ZIP 2010, 2107 Rn. 13 ff.; Beschluss vom 2. Dezember 2014 - II ZR 119/14, ZIP 2015, 68 Rn. 8).

  • BGH, 15.03.2016 - II ZR 119/14

    Insolvenzverschleppung bei einer private company limited by shares: Persönliche

    Der Senat hat dem Gerichtshof der Europäischen Union zur Auslegung der Art. 49, 54 AEUV und des Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über Insolvenzverfahren - EuInsVO - in Bezug auf § 64 Abs. 2 Satz 1 GmbHG in der Fassung vor Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen(MoMiG, inhaltsgleich mit der Neufassung) folgende Fragen vorgelegt (Beschluss vom 2. Dezember 2014 - II ZR 119/14, ZInsO 2015, 92):.
  • OLG Düsseldorf, 01.10.2015 - 6 U 169/14

    Pflicht des Geschäftsführers zur Erstattung wiederkehrender Zahlungen für

    Zu den insolvenzrechtlichen Vorschriften in diesem unionsrechtlichen Sinn gehört auch § 64 Satz 1 GmbHG, weil die danach angeordnete Haftung des Geschäftsführers für von ihm nach der Insolvenzreife veranlasste Masseschmälerungen dem Ziel dient, den Gläubigern unter Beachtung ihrer grundsätzlichen Gleichrangigkeit Befriedigung zu verschaffen (BGH, Vorlagebeschluss vom 02.12.2014 - II ZR 119/14, Rz. 17ff).

    Ferner verstoßen beide Haftungsinstitute nicht gegen die durch Artt. 49, 54 AEUV verbürgte Niederlassungsfreiheit, weil sie nicht die Voraussetzungen, unter denen EU-Auslandsgesellschaften ihren Verwaltungssitz in Deutschland begründen können, bestimmen, sondern nur die Folgen eines Fehlverhaltens der Geschäftsführung nach der Sitzbegründung in Deutschland regeln (so BGH, Vorlagebeschluss vom 02.12.2014, a.a.O., Rz. 21 zu der Haftung gemäß § 64 GmbHG).

  • OLG Karlsruhe, 12.09.2017 - 8 U 97/16

    Darlehensrückzahlungsanspruch eines Gesellschafter-Geschäftsführers gegen eine

    Soweit ein Anspruch aus § 64 Abs. 2 GmbHG a.F., der mit § 64 Satz 1 GmbHG n.F. identisch ist (vgl. BGH, Beschluss vom 2. Dezember 2014 - II ZR 119/14 -, juris, Rn. 7), in Rede steht, ist die erklärte Aufrechnung unzulässig; im Übrigen wäre sie - im Falle ihrer Zulässigkeit - zudem unbegründet.

    Allerdings setzt nach der Rechtsprechung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs die Haftung nach dieser Norm im Regelfall zusätzlich die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens voraus (vgl. BGH, Urteil vom 11. September 2000 - II ZR 370/99 -, juris, Rn. 11; BGH, Beschluss vom 2. Dezember 2014 - II ZR 119/14 -, juris, Rn. 8; BGH, Urteil vom 15. März 2016 - II ZR 119/14 -, juris, Rn. 15); es ist dann Sache des Insolvenzverwalters, den Anspruch zwecks Auffüllung der Masse geltend zu machen (vgl. BGH, Urteile vom 11. September 2000, a.a.O., und vom 15. März 2016, a.a.O.).

    Dies ist nur ausnahmsweise anders, etwa wenn der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgewiesen oder das Insolvenzverfahren nach Bestätigung eines Insolvenzplans aufgehoben wurde (vgl. BGH, Beschluss vom 2. Dezember 2014, a.a.O., Rn. 8).

    Verringert wird nur die Insolvenzmasse in dem nachfolgenden Insolvenzverfahren, was zu einem Schaden allein der Insolvenzgläubiger führt (BGH, Beschluss vom 2. Dezember 2014, a.a.O.).

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Rechtsprechung
   BAG, 05.05.2015 - 1 AZR 763/13   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • lexetius.com

    Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach Betriebsübergang

  • IWW

    § 74 Abs. 1 ArbGG, § ... 74 Abs. 1 Satz 1 ArbGG, § 240 Satz 1 ZPO, § 249 Abs. 2 ZPO, § 189 ZPO, § 189 Alt. 2 ZPO, § 187 ZPO, § 551 Abs. 3 Satz 1 ZPO, § 72 Abs. 5 ArbGG, § 549 Abs. 1 Satz 1, § 551 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 81 ZPO, § 117 Abs. 1 InsO, § 80 Abs. 1 InsO, §§ 115 bis 117 InsO, §§ 86, 87 ZPO, § 240 ZPO, § 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, Satz 3 BetrAVG, § 1b BetrAVG, § 9 Abs. 2 Satz 1 BetrAVG, § 7 Abs. 2 Satz 1 BetrAVG, § 174 Abs. 1, § 45 Satz 1 InsO, § 559 ZPO, § 264 ZPO, § 264 Nr. 3 ZPO, § 613a Abs. 1 BGB, Art. 1 Nr. 5 des Arbeitsrechtlichen EG-Anpassungsgesetzes, § 50 Abs. 1 Satz 1 BetrVG, § 613a Abs. 1 Satz 3 BGB, § 47 Abs. 7 BetrVG, § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB, § 77 Abs. 5 BetrVG, Art. 20 Abs. 3 GG, § 178 Abs. 1 Satz 1, § 179 Abs. 1 InsO, § 259 Abs. 1 Satz 1 InsO, § 259 Abs. 1 Satz 2 InsO, § 254 Abs. 1 Satz 1 InsO

  • openjur.de
  • Bundesarbeitsgericht

    Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach Betriebsübergang

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 613a Abs 1 BGB, § 77 Abs 5 BetrVG, § 9 Abs 2 S 1 BetrAVG, § 7 Abs 2 S 1 Nr 1 BetrAVG, § 189 Alt 2 ZPO
    Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach Betriebsübergang - Insolvenz - Verfahrensunterbrechung - unwirksame Zustellung eines Berufungsurteils - Heilung

  • Jurion

    Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung nach Betriebsübergang hinsichtlich eines Einzelbetriebs; Geltendmachung von Ansprüchen eines Arbeitnehmers aus der betrieblichen Altersversorgung in der Insolvenz des Arbeitgebers

  • zip-online.de

    Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach Betriebsübergang

  • arbeitsrecht-rheinland-pfalz.de

    Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung nach Betriebsübergang

  • arbeitsrecht-hessen.de

    Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung nach Betriebsübergang

  • bag-urteil.com

    Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach Betriebsübergang

  • rechtsportal.de

    Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung nach Betriebsübergang hinsichtlich eines Einzelbetriebs

  • rechtsportal.de

    Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung nach Betriebsübergang hinsichtlich eines Einzelbetriebs

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Gesamtbetriebsvereinbarung - und ihre Fortgeltung nach Betriebsübergang

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Forderungsübergang auf den Pensions-Sicherungs-Verein - und die Anmeldung zur Insolvenztabelle

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verfahrensunterbrechung wegen Insolvenzeröffnung - und die trotzdem erfolgte Zustellung des Urteils

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Arbeitsrecht - Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach Betriebsübergang

  • Jurion (Kurzinformation)

    Fortgeltung der bestehenden Betriebsvereinbarungen bei einem Betriebsübergang

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach Betriebsübergang

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 613a; BetrAVG §§ 7, 9; BetrVG § 50; InsO §§ 174 ff.
    Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach Betriebsübergang

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Normative Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung bei Betriebsübergang" von RA Prof. Dr. Cord Meyer, original erschienen in: NZA 2016, 749 - 751.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BAGE 151, 302
  • ZIP 2015, 1748
  • ZIP 2015, 68
  • NZA 2015, 1331
  • NZI 2015, 867
  • BB 2015, 2164
  • DB 2015, 2096
  • JR 2017, 546



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BAG, 20.09.2016 - 3 AZR 77/15

    Betriebliche Altersversorgung - Wirksamkeit einer Versorgungszusage -

    Mit dem Erwerb des Anspruchs gegen den Träger verliert der Versorgungsberechtigte damit seinen Anspruch gegen den Schuldner in dem Umfang, in dem der Pensions-Sicherungs-Verein nach § 7 BetrAVG einstandspflichtig ist (vgl. BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 39, BAGE 151, 302; 24. Januar 2006 - 3 AZR 484/04 - Rn. 22; 9. November 1999 - 3 AZR 361/98 - zu B IV 1 der Gründe; 12. April 1983 - 3 AZR 607/80 - zu 2 der Gründe, BAGE 42, 188) .
  • BAG, 24.01.2017 - 1 ABR 24/15

    Durchführung einer Gesamtbetriebsvereinbarung nach Betriebsübergang

    Nach der Rechtsprechung des Senats gilt eine in den Betrieben eines abgebenden Unternehmens geltende Gesamtbetriebsvereinbarung bei einem die Betriebsidentität wahrenden Übergang auf einen bisher betriebslosen Betriebserwerber in dem übertragenen Teil des Unternehmens als Betriebsvereinbarung auch dann fort, wenn nur ein Betrieb auf diesen übergeht (ausf. BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 45 ff. mwN, BAGE 151, 302) .

    Dieses Nebeneinander bleibt bestehen, wenn ein Betrieb unter Wahrung seiner Identität auf einen anderen Rechtsträger übertragen wird (vgl. BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 50 mwN, BAGE 151, 302) .

    Auch der Wegfall des Gesamtbetriebsrats führt nicht zur Beendigung der normativen Wirkung von ihm geschlossener Vereinbarungen (BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 51, 53 mwN, BAGE 151, 302) .

  • LAG Düsseldorf, 06.07.2018 - 6 TaBV 4/18

    Fortgeltung einer Konzernbetriebsvereinbarung nach Ausscheiden des Unternehmens

    Diese Ansicht hält im Wesentlichen die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur normativen Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen bei einem die Betriebsidentität wahrenden Betriebsübergang (grundlegend BAG v. 18.09.2002 - 1 ABR 54/01 - juris; ebenso BAG v. 05.05.2015 - 1 AZR 763/13 - und BAG v. 24.01.2017 - 1 ABR 24/15 - Rn. 14, beide juris) für übertragbar.

    (1) Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts wirkt eine Gesamtbetriebsvereinbarung, die in den Betrieben eines abgebenden Unternehmens gilt, bei einem die Betriebsidentität wahrenden Übergang auf einen bisher betriebslosen Betriebserwerber auch dann normativ fort, wenn nur ein Betrieb übergeht (BAG v. 05.05.2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 45, juris; BAG v. 18.09.2002 - 1 ABR 54/01 - juris).

    Auch insoweit gibt es keinen Unterschied zur Rechtslage bei der Gesamtbetriebsvereinbarung, die unabhängig vom Fortbestehen der ursprünglichen Unternehmensidentität gilt (vgl. hierzu BAG v. 05.05.2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 50, juris, und BAG v. 18.09.2002 - 1 ABR 54/01 - juris, dort unter Rn. 54).

  • LAG Düsseldorf, 22.12.2017 - 10 Sa 822/16

    Betriebsübergang

    a) Ein Anspruch auf (Fort-) Zahlung eines Arbeitsentgelts in dieser Höhe lässt sich nicht damit begründen, dass die Beklagte verpflichtet wäre, die GBV ERA-NDL weiter anzuwenden, sei es, weil sie in dem übertragenen Betrieb normativ als Einzelbetriebsvereinbarung weitergölte (vgl. BAG, Urteil vom 05. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 -, juris), sei es, weil die Beklagte an sie als ein infolge Transformation nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB arbeitsvertraglich fortgeltendes Regelwerk gebunden wäre.

    Denn entweder gölte die GBV ERA-NDL in dem auf die Beklagte übergegangen Betrieb unmittelbar und zwingend als Einzelbetriebsvereinbarung weiter (vgl. BAG, Urteil vom 05. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 -, juris).

  • BAG, 10.11.2015 - 3 AZR 576/14

    Betriebliche Altersversorgung - Gleichbehandlung Arbeiter und Angestellte -

    Nach dessen Übertragung galt die GBV damit als Betriebsvereinbarung im verbliebenen Betrieb Düsseldorf weiter; ein Gesamtbetriebsrat konnte für diesen nicht mehr errichtet werden (vgl. zur Weitergeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung als Betriebsvereinbarung, wenn nach einer Übertragung von Betrieben auf einen anderen Rechtsträger beim bisherigen Rechtsträger nur noch ein Betrieb verbleibt BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 53) .
  • LAG Berlin-Brandenburg, 23.01.2018 - 7 Sa 1076/17

    Ablösende Betriebsvereinbarung - arbeitsvertragliche Bezugnahmeklausel Auslegung

    Soweit sich die Beklagte auf die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - beruft, bezieht sich diese nur auf eine normativ fortgeltende Betriebsvereinbarung.
  • LAG Hessen, 08.06.2018 - 14 Sa 1169/17

    Regelungssperre; Sonderzahlung; Nachwirkung; Betriebsübergang; Darlegungslast für

    Es kann insofern dahinstehen, ob die AAB 2005 bei der Beklagten zunächst normativ fort galt, weil es sich um eine identitätswahrende Übertragung des Betriebes bei unveränderter Fortführung durch die Beklagte handelte (vgl. BAG 5. Mai 2015-1 AZR 763/13-Juris) oder ob sich die Weitergeltung der AAB 2005 zwischen den Vertragsparteien -dann allerdings in transformierte Form- wie vom Arbeitsgericht angenommen aus § 613a Abs. 1 S. 2 BGB ergab.
  • LAG Berlin-Brandenburg, 24.05.2018 - 5 Sa 54/18

    Weitergeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung bei Teilbetriebsübergang unter

    In den genannten Fällen kommt es schließlich auch zur normativen Fortgeltung des Inhalts einer Gesamtbetriebsvereinbarung als Einzelbetriebsvereinbarung im übertragenen Betrieb(-steil), wenn die in der Gesamtbetriebsvereinbarung geregelten Rechte und Pflichten beim aufnehmenden Unternehmen nicht normativ ausgestaltet sind (BAG v. 05.05.2015 - 1 AZR 763/13, Rz. 46).
  • LAG Hamm, 27.06.2018 - 4 Sa 1521/17

    Schriftform; Paraphe; betriebsbedingte Kündigung; Betriebsschließung; greifbare

    Nimmt man das an, hätte die anscheinend von der T AG als einer möglichen Rechtsvorgängerin der Beklagten zu 1) vereinbarte Gesamtbetriebsvereinbarung bei der Q GmbH im Wege des Betriebsübergangs als Einzelbetriebsvereinbarung weiter gegolten ( vgl. BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 = NZA 2015, 1331 ff. ).
  • LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 255/17

    Betriebsübergang, kollektivrechtliche Normen, Betriebsvereinbarung, Aufhebung,

    Der Erwerber tritt betriebsverfassungsrechtlich an die Stelle des früheren Inhabers (BAG Urteil v. 05.05.2015 - 1 AZR 763/13; Schaub/Ahrendt, Arbeitsrechtshandbuch, 17. Aufl., § 119, Rn. 22).
  • LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 210/17

    Betriebsübergang, kollektivrechtliche Normen, Betriebsvereinbarung, Aufhebung,

  • LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 294/17

    Betriebsübergang, kollektivrechtliche Normen, Betriebsvereinbarung, Aufhebung,

  • LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 288/17

    Betriebsübergang, kollektivrechtliche Normen, Betriebsvereinbarung, Aufhebung,

  • LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 234/17

    Betriebsübergang, kollektivrechtliche Normen, Betriebsvereinbarung, Aufhebung,

  • LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 221/17

    Betriebsübergang, kollektivrechtliche Normen, Betriebsvereinbarung, Aufhebung,

  • LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 215/17

    Betriebsübergang, kollektivrechtliche Normen, Betriebsvereinbarung, Aufhebung,

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Rechtsprechung
   FG Münster, 30.06.2015 - 13 K 3126/13 E, F   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • Betriebs-Berater

    Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten ist steuerpflichtiger Arbeitslohn

  • rechtsportal.de

    Entschädigung für "entgehende" Einnahmen bei Schadensersatz für den Nichtabschluss eines neuen Vertrags

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)

    Entschädigung - Entschädigung für "entgehende" Einnahmen bei Schadensersatz für den Nichtabschluss eines neuen Vertrags

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Umfang der Einkommensteuer-Steuerpflichtigkeit einer Schadensersatzzahlung; Umfang der Berücksichtigung gewerblicher Verluste bei der Einkommensteuer

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Arbeitsrecht - Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten ist Arbeitslohn!

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten ist steuerpflichtiger Arbeitslohn

  • Jurion (Kurzinformation)

    Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten ist steuerpflichtiger Arbeitslohn

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten ist steuerpflichtiger Arbeitslohn

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten ist steuerpflichtiger Arbeitslohn - FG bejaht Steuerpflicht für Entschädigungszahlung wegen weggefallener Einnahmen aus beabsichtigter Vorstandstätigkeit

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2015, 68
  • BB 2015, 2134
  • DB 2015, 13
  • EFG 2015, 1706



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BFH, 12.07.2016 - IX R 33/15

    Entschädigungen als Ersatz für entgangene Gehalts- und Rentenansprüche bei

    Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Finanzgerichts Münster vom 30. Juni 2015 13 K 3126/13 E,F wird als unbegründet zurückgewiesen.
  • FG Köln, 16.06.2016 - 15 K 2827/12

    Einkommensteuerliche Behandlung einer Zahlung auf der Grundlage eines Vergleichs

    Sie darf nicht die vertraglich vereinbarte Erfüllungsleistung des ursprünglichen Schuldverhältnisses sein, sondern muss aufgrund einer neuen Rechts- oder Billigkeitsgrundlage geleistet werden (vgl. BFH-Urteile vom 19.07.1995 I R 56/94, BStBl II 1996, 28 und vom 25.08.2015 VIII R 2/13, BStBl II 2015, 1015; s. auch Urteil des FG Münster vom 30.06.2015 13 K 3126/13 E, F, EFG 2015, 1706 nrk).

    Hiervon geht auch der Bundesfinanzhof in ständiger Rechtsprechung aus, die der erkennende Senat für zutreffend hält und der er folgt (vgl. nur BFH-Urteil vom 21.01.2004 XI R 40/02, BStBl II 2004, 716 unter II.1. m.w.N.; s. auch Urteil des FG Münster vom 30.06.2015 13 K 3126/13 E, F, EFG 2015, 1706 unter II.1.b.).

  • FG Münster, 22.08.2018 - 13 K 2941/15
    Die Vorschrift bewirkt damit eine Erweiterung des Einkunftsbegriffs, indem auch Surrogate in die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer einbezogen werden (Senatsurteil vom 30.6.2015 13 K 3126/13, EFG 2015, 1706; Horn in Herrmann/Heuer/Raupach, EStG/KStG, § 24 EStG Rz. 10).
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