Rechtsprechung
   AG Berlin-Spandau, 20.11.2002 - 4 C 217/02   

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https://dejure.org/2002,25730
AG Berlin-Spandau, 20.11.2002 - 4 C 217/02 (https://dejure.org/2002,25730)
AG Berlin-Spandau, Entscheidung vom 20.11.2002 - 4 C 217/02 (https://dejure.org/2002,25730)
AG Berlin-Spandau, Entscheidung vom 20. November 2002 - 4 C 217/02 (https://dejure.org/2002,25730)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Berechtigtes Interesse des Klägers an der Feststellung der Kostentragungspflicht des Beklagten; Erledigung des Rechtsstreits vor Anhängigkeit; Erledigung der Hauptsache zwischen Anhängigkeit und Rechtshängigkeit; Voraussetzungen für einen Ersatzanspruch bezüglich gerichtlicher und außergerichtlicher Kosten; Änderung des Gebührenstreitwerts bei Erledigung der Klage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • ZMR 2003, 584



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Wird zitiert von ...  

  • AG Bad Segeberg, 12.03.2014 - 17a C 209/13

    Das nicht als bloße Bitte formulierte Zahlungsziel in einer Rechnung stellt eine

    Ist Erledigung bereits vor Anhängigkeit eingetreten und der klagenden Partei ohne ihr Verschulden unbekannt geblieben, besteht im laufenden Verfahren die Möglichkeit, den ursprünglichen Leistungsantrag auf einen (Kosten-)Feststellungsantrag umzustellen (Anschluss an AG Berlin-Spandau, Urt. v. 20.11.2002 - 4 C 417/02, ZMR 2003, 584, juris Rn. 15 f.).

    Allerdings wird weit verbreitetet die Auffassung vertreten, § 269 Abs. 3 Satz 3 ZPO sei auch dann anwendbar, wenn der Anlass zur Einreichung der Klage vor Anhängigkeit weggefallen und dem Kläger dies bei Einreichung der Klage ohne Verschulden unbekannt gewesen ist (OLG Hamm, Beschl. v. 23.01.2008 - 7 W 4/08, juris Rn. 12; OLG Jena, Beschl. v. 03.06.2011 - 4 W 248/11, juris Rn. 5; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 23.01.2012 - 6 W 92/11, NJW 2012, 1273, 1374 [richtig: NJW 2012, 1373, 1374 - d. Red.] ; OLG Karlsruhe, Urt. v. 23.08.2005 - 15 U 37/03, OLGR 2006, 229 ff.; OLG Köln, Beschl. v. 10.09.2003 - 2 W 85/03, OLGR 2004, 79, 81; OLG München, Beschl. v. 12.03.2004 - 29 W 2840/03, OLGR 2004, 218 f.; LG Berlin, Urt. v. 25.03.2003 - 64 S 422/02; LG Berlin, Beschl. v. 12.09.2003 - 64 T 81/03, GE 2003, 1493; LG Berlin, Beschl. v. 31.07.2009 - 29 O 320/09, GE 2009, 1193; LG Berlin, Beschl. v. 24.01.2013 - 63 T 8/13, GE 2013, 357, juris Rn. 6; LG Bonn, Beschl. v. 21.01.2005 - 6 T 1/05, NJOZ 2005, 1567, 1568; LG Düsseldorf, Beschl. v. 19.11.2002 - 24 T 101/02, NJW-RR 2003, 213 f.; LG Karlsruhe, Beschl. v. 03.03.2009 - 11 T 327/08, ZMR 2010, 715 f.; AG Brandenburg, Beschl. v. 22.01.2009 - 31 C 257/08, RdE 2009, 193, juris Rn. 9 f.; AG Bremen, Beschl. v. 05.09.2003 - 7 C 145/03, juris Rn. 9; AG Lichtenberg, Beschl. v. 28.02.2013 - 6 C 16/13, GE 2013, 625; AG Schöneberg, Beschl. v. 06.03.2006 - 6 C 28/06, GE 2006, 583; AG Schöneberg, Beschl. v. 26.06.2007 - 3 C 112/07; AG Spandau, Urt. v. 20.11.2002 - 4 C 217/02, MDR 2003, 584, 585; AG Wedding, Beschl. v. 16.10.2006 - 20 C 172/06; Wieczorek/Schütze/Assmann, ZPO, 2010, § 269 Rn. 98; MünchKommZPO-Becker-Eberhard, 4. Aufl. 2013, § 269 Rn. 61; Deckenbrock/Dötsch, MDR 2004, 1214, 1216 f.; Elzer, NJW 2002, 2006, 2008; Erbacher, Klagerücknahme vor Rechtshängigkeit?, Diss.

    Das für die Zulässigkeit notwendige Feststellungsinteresse ergibt sich daraus, dass der Feststellungsantrag der Vermeidung eines weiteren Rechtsstreits dient (zutr. AG Spandau, Urt. v. 20.11.2002 - 4 C 417/02, ZMR 2003, 584, juris Rn. 15 f.).

    Dies betrifft aber nicht die Zulässigkeit, sondern die Begründetheit des Feststellungsantrages, weil es darum geht, ob bzw. in wie weit ein (Verzugs-)Schadensersatzanspruch der klagenden Partei wegen eines Mitverschuldens gemäß § 254 Abs. 1 BGB ausgeschlossen ist (vgl. hierzu AG Spandau, Urt. v. 20.11.2002 - 4 C 417/02, ZMR 2003, 584, juris Rn. 20 ff.; Sannwald, NJW 1985, 898, 899).

    Deren Höhe lässt sich indes erst im Rahmen des sich an das Erkenntnisverfahren anschließenden Kostenfestsetzungsverfahrens ermitteln (KG, Urt. v. 11.06.1990 - 25 U 2297/89, NJW 1991, 499, 500 f.; AG Spandau, Urt. v. 20.11.2002 - 4 C 417/02, ZMR 2003, 584, juris Rn. 17; Zöller/Greger, ZPO, 30. Aufl. 2014, § 269 Rn. 18e; Sannwald, NJW 1985, 898, 899 f.).

    Soweit bislang - soweit ersichtlich - keine obergerichtliche Entscheidung zu der Frage vorliegt, ob eine sog. Kostenfeststellungsklage bei einer Erledigung vor Anhängigkeit zulässig ist, rechtfertigt dies keine Zulassung der Berufung, weil es insoweit ausschließlich um die Anwendung des § 256 Abs. 1 ZPO sowie der hierzu entwickelten Rechtsprechung geht, ohne dass dabei im Wege der Rechtsfortbildung darüber hinausgehende Rechtsgrundsätze aufgestellt werden (a.A. AG Spandau, Urt. v. 20.11.2002 - 4 C 417/02, ZMR 2003, 584, juris Rn. 36).

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