Weitere Entscheidung unten: OVG Berlin, 02.12.1988

Rechtsprechung
   BVerwG, 28.11.1988 - 4 B 212.88   

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BVerwG, 28.11.1988 - 4 B 212.88 (https://dejure.org/1988,535)
BVerwG, Entscheidung vom 28.11.1988 - 4 B 212.88 (https://dejure.org/1988,535)
BVerwG, Entscheidung vom 28. November 1988 - 4 B 212.88 (https://dejure.org/1988,535)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Bebauungsplan - Verstoß gegen bindendes Recht - Nicht genehmigungsfähig - Widerspruch zur Landschaftsschutzverordnung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1989, 662
  • ZfBR 1989, 77
 
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Wird zitiert von ... (46)

  • BVerwG, 16.12.1988 - 4 C 48.86

    Beschränkung der kommunalen Planungshoheit durch Fachplanungen

    Abgesehen von dem - nach dem festgestellten Sachverhalt indes hier nicht in Betracht zu ziehenden - Fall, daß die bestehende Fachplanung einer Fläche als Bahnanlage funktionslos geworden sein kann (vgl. hierzu für Festsetzungen eines Bebauungsplans BVerwGE 54, 5), hat die Bauleitplanung, nur weil die beplante Fläche tatsächlich nicht mehr zu Bahnzwecken benutzt werden soll und vom bisherigen Planungsträger auch nicht mehr in Anspruch genommen wird, nicht etwa schon aus sich heraus die rechtliche Wirkung, den durch Planfeststellung oder in anderer Weise begründeten speziellen Rechtscharakter einer Fläche als Bahnanlage aufzuheben (vgl. § 11 Abs. 2 in Verbindung mit § 6 Abs. 2 BauGB; vgl. dazu Beschlüsse vom 18. Dezember 1987 - BVerwG 4 NB 1.87 - Buchholz 406.401 § 15 BNatSchG Nr. 2 = DVBl. 1988, 499 und vom 28. November 1988 - BVerwG 4 B 212.88 -).
  • BVerwG, 07.06.2001 - 4 CN 1.01

    Klagebefugnis einer Gemeinde gegen naturschutzrechtliche Verordnung; Zulässigkeit

    Die Gemeinde kann - solange eine derartige Verordnung besteht - keine Darstellung in einem Flächennutzungsplan oder eine Festsetzung in einem Bebauungsplan rechtswirksam erlassen, die im Widerspruch zum Inhalt der Naturschutzverordnung steht (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. Oktober 1999 - BVerwG 4 C 1.99 - BVerwGE 109, 371-379 = DVBl 2000, 794 ; Beschluss vom 28. November 1988 - BVerwG 4 B 212.88 - Buchholz 406.11 § 6 BauGB Nr. 5 = NVwZ 1989, 662 ; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 24. Oktober 1990 - BVerwG 4 NB 29.90 - Buchholz 406.11 § 10 BauGB Nr. 23 = NVwZ 1991, 1074).
  • BVerwG, 26.06.1992 - 4 B 1.92

    Bundesfernstraße - Teilabschnitte - SachverständigengutachtenPlanfeststellung

    Die vom beschließenden Senat für die Bauleitplanung klargestellte rechtliche Bindung an geltendes Landschaftsschutzrecht (vgl. BVerwG, Urteil vom 28. November 1988 - BVerwG 4 B 212.88 - Buchholz 406.11 § 6 BauGB Nr. 5 = UPR 1989, 112) ist nicht davon abhängig, daß die städtebauliche Bauleitplanung keine dem § 75 Abs. 1 Satz 1 VwVfG vergleichbare Konzentrationswirkung besitzt (vgl. auch H. Dürr, Das Verhältnis des Naturschutzes zum Baurecht und Fachplanungsrecht in der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte, in: UPR 1991, 81 [88]).
  • BVerwG, 25.08.1997 - 4 NB 12.97

    Bauplanungsrecht - Genehmigungsfähigkeit eines Eingriffe in Natur und Landschaft

    Der Antragsteller sieht hierin eine Abweichung von dem Beschluß des erkennenden Senats vom 28. November 1988 - BVerwG 4 B 212.88 - (Buchholz 406.11 § 6 BBauG/BauGB Nr. 5 = NUR 1989, 225) mit dem Leitsatz, ein Bebauungsplan, dessen Festsetzungen den Regelungen einer Landschaftsschutzverordnung widersprechen, verstoße gegen bindendes Recht und sei deswegen nicht genehmigungsfähig (vgl. NuR 1989, 225).
  • BGH, 21.12.2000 - V ZR 254/99

    Rechtsstellung der Vertragsparteien nach Abschluß eines Vorvertrages

    Zwar hebt das Berufungsgericht zu Recht hervor, daß die Beklagte nicht verpflichtet war, durch Überplanung der Fläche deren Einbeziehung in den Landschaftsschutz zu verhindern, § 2 Abs. 3 BauGB (zur gegenseitigen Sperrwirkung von Bebauungsplan und Landschaftsschutzverordnung vgl. BVerwG NuR 1989, 225; OVG Münster NuR 1999, 704, rkr.).
  • BVerwG, 09.12.2015 - 9 C 28.14

    Erschließungsbeitrag; Erschließung; Artzuschlag; grundstücksbezogener

    Sonstige Rechtsvorschriften in diesem Sinne können nicht nur immissions-, landschafts- und naturschutzrechtliche Verordnungen (vgl. BVerwG, Urteile vom 21. Oktober 1999 - 4 C 1.99 - BVerwGE 109, 371 und vom 7. Juni 2001 - 4 CN 1.01 - BVerwGE 114, 301 ; Beschluss vom 28. November 1988 - 4 B 212.88 - Buchholz 406.11 § 6 BBauG/BauGB Nr. 5 S. 1), sondern auch andere Regelungen sein, deren rechtliche Verbindlichkeit sich gegenüber einem Bebauungsplan durchsetzt.

    Sofern es sich um landesrechtliche Vorschriften handelt, entscheidet sich nach Landesrecht, ob und unter welchen Voraussetzungen sie gegenüber einem Bebauungsplan Sperrwirkung entfalten (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 28. November 1988 - 4 B 212.88 - Buchholz 406.11 § 6 BBauG/BauGB Nr. 5 S. 1 und vom 24. Oktober 1990 - 4 NB 29.90 - Buchholz 406.11 § 10 BauGB Nr. 23 S. 25).

  • BVerwG, 24.10.1990 - 4 NB 29.90

    Normenkollision zwischen landesrechtlichen Vorschriften - Bebauungsplan und

    Das Landesrecht entscheidet insoweit selbst, unter welchen Voraussetzungen sich Regelungen einer Landschaftsschutzverordnung gegenüber einem Bebauungsplan durchsetzen (vgl. BVerwG, Beschluß vom 28. November 1988 - BVerwG 4 B 212.88 - Buchholz 406.11 § 6 BBauG/BauGB Nr. 5 = NVwZ 1989, 662 = UPR 1989, 112 = ZfBR 1989, 77).

    Es widerspricht daher nicht Bundesrecht, einen Bebauungsplan als rechtswidrig anzusehen, dessen Verwirklichung im Zeitpunkt seines Inkrafttretens dauernde Hindernisse auch rechtlicher Art entgegenstehen (vgl. BVerwG, Beschluß vom 28. November 1988 - BVerwG 4 B 212.88 - Buchholz 406.11 § 6 BBauG/BauGB Nr. 5 = UPR 1989, 112 = ZfBR 1989, 77; vgl. auch BVerwG, Beschluß vom 18. Dezember 1987 - BVerwG 4 NB 1.87 - Buchholz 406.401 § 15 BNatSchG Nr. 2 = NVwZ 1988, 728).

    Die Beschwerde wirft schließlich die Frage auf, "ob eine Landschaftsschutzverordnung, die kein absolutes Bauverbot enthält und daher eine partielle Planverwirklichung durchaus zuläßt und die nach dem bekundeten Willen des Verordnungsgebers vor Beginn des Planvollzuges aufgehoben werden soll, ein im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG 4 B 212.88) dauerndes Hindernis rechtlicher Art ist, das der Verwirklichung des Bebauungsplans entgegensteht und ihn hindert, seine Aufgabe, die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke in der Gemeinde vorzubereiten und planerisch zu leiten, zu erfüllen".

  • VGH Hessen, 31.05.2001 - 3 N 4010/97

    Normenkontrolle - raumbedeutsames Vorhaben

    Nach der Rechtsprechung der Bausenate des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, die sich bis jetzt zu dieser Frage geäußert haben, sowie der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und anderer Oberverwaltungsgerichte ist eine Landschaftsschutzverordnung insoweit vor dem Beschluss des Bebauungsplans als Satzung aufzuheben (Hess. VGH, U. v. 20.02.2001 - 3 N 3141/00 - U. v. 27.07.1988 - 3 UE 1870/84 - Agrarrecht 1989, 255 = ESVGH Bd. 38, 310 = NuR 1989, 87; U. v. 22.02.2001 - 4 N 2899/94 - BVerwG, B. v. 18.12.1987 - 4 NB 1/87 - = BRS 48 Nr. 32 = NuR 1989, 32; B. v. 28.11.1988 - 4 B 212/88 - BRS 48 Nr. 17 = NuR 1989, 225 = NVwZ 1989, 662 = UPR 1989, 112; OVG Koblenz, U. v. 06.03.1979 - 10 C 10/78 -, NuR 1979, 113; OVG Berlin, U. v. 14.12.1982 - 2 A 10/81 - BRS 39 Nr. 19; Louis, UPR 1990, S. 208).

    Die aufgezeigten Verstöße des Bebauungsplans gegen die Ziele der Raumordnung und Landesplanung, die Landschaftsschutzverordnung Taunus und die lückenhafte Zusammenstellung des Abwägungsmaterials, die auch durch eine umfassende Bewertung anhand von Biotoptypen nicht aufgefangen wird, hatten vor dem In-Kraft-Treten des § 215 a BauGB durch das BauROG vom 18.08.1997 (BGBl. I S. 2081) seine Nichtigkeit zur Folge (BVerwG, Beschluss vom 28.11.1988, - 4 B 212.88 -, BRS § 48 Nr. 17).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.01.1999 - 7 A 2377/96

    Bauleitplanung: Berücksichtigung von Zielen der Raumordnung und Landesplanung,

    Vgl.: BVerwG, Beschluß vom 28.11.1988 - 4 B 212.88 -, BRS 48 Nr. 17; VGH BW, Urteil vom 5.4.1990 - 8 S 2303/89 -, BRS 50 Nr. 8 und Urteil vom 9.5.1997 - 8 S 2357/96 -, NVwZ-RR 1998, 422.

    Dementsprechend ist anerkannt, daß ein Bebauungsplan mit seinen Festsetzungen nicht in Widerspruch zu einer bereits bestehenden, gültigen   Landschaftsschutzverordnung treten darf; ohne Aufhebung des seinen Festsetzungen inhaltlich widersprechenden Landschaftsschutzes kann er nicht wirksam werden, vgl.: BVerwG, Beschluß vom 28.11.1988, a.a.O., sowie VGH BW, Urteile vom 5.4.1990 und 9.5.1997, a.a.O..

  • VG Berlin, 18.09.2019 - 19 K 417.17
    Im Übrigen hat zwischenzeitlich in einer Entscheidung aus dem Jahr 1988 auch das Bundesverwaltungsgericht die Ansicht geäußert, dass sich nach Landesrecht entscheidet, unter welchen Voraussetzungen sich die Regelungen einer Landschaftsschutzverordnung auch gegenüber einem Bebauungsplan durchsetzen (BVerwG, Beschluss vom 28. November 1988 - BVerwG 4 B 212/88 -, NVwZ 1989, 662; vgl. auch OVG Berlin, Urteil vom 5. März 1993, a.a.O., Rn. 23).
  • VGH Hessen, 13.10.2016 - 4 C 962/15

    Baurechts - Bebauungsplan Nr. 1/14 "Nördlich der Albert-Schweitzer-Straße Teil A

  • BVerwG, 14.08.1995 - 4 NB 43.94

    Naturschutzverein - Anerkannter Naturschutzverband - Nachteil -

  • VGH Baden-Württemberg, 05.04.1990 - 8 S 2303/89

    Nichtigkeit eines Bebauungsplans bei Widerspruch gegen

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.02.2003 - 7a D 77/99

    Wirksamkeit und Nichtigkeit eines Bebauungsplans; Änderung eines

  • VGH Hessen, 02.12.2002 - 9 N 3208/98

    Abwägungsfehlerhafte Ausgleichsmaßnahmen wegen fehlender Realisierungsmöglichkeit

  • VGH Hessen, 05.07.1989 - 4 N 1064/88

    Straßenplanung aufgrund straßenrechtlicher Planfeststellung oder Straßenplans

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 14.10.2008 - 4 K 25/06

    Erforderlichkeit eines Erörterungstermins oder einer Ergebnismitteilung nach NatG

  • VGH Hessen, 28.05.2001 - 9 N 1626/96

    Grundstücksveräußerung während Normenkontrollverfahren; Zusatz und

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.12.1991 - 7 A 1113/90

    Wann darf ein Denkmal abgebrochen werden?

  • BVerwG, 26.03.1993 - 4 NB 45.92

    Postulationsfähigkeit vor dem Bundesverwaltungsgericht - Vertretung einer Behörde

  • VGH Hessen, 03.09.2002 - 3 N 4698/98

    Naturschutz im Bebauungsplan - Eingriff; Heilung von Abwägungsfehlern im

  • VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 8 S 2357/96

    Beanstandung eines angezeigten Bebauungsplans wegen Unvereinbarkeit mit einer

  • OVG Saarland, 27.08.2002 - 2 N 1/01

    Anforderungen an einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan; Antragsbefugnis im

  • BVerwG, 22.09.1989 - 4 NB 24.89

    Bauleitplanung - Vorschriften - Landesrecht - Abstandsflächen - Vereinfachtes

  • VGH Baden-Württemberg, 13.06.1997 - 8 S 2799/96

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans: Berücksichtigung des Naturschutzes -

  • VGH Baden-Württemberg, 17.02.1995 - 8 S 2183/94

    Überleitung eines alten Ortsbauplans als nicht qualifizierter Bebauungsplan;

  • VGH Hessen, 22.07.1994 - 3 N 882/94

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans: zum Abwägungsfehler der Beschränkung des

  • OVG Niedersachsen, 13.11.2002 - 1 K 2883/99

    Bauleitplanung; Straßenplanung; Änderung; Verkehrslärm; Setzungsschäden

  • VGH Hessen, 25.08.1994 - 4 N 796/92

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans: Widerspruch des Bebauungsplans zu einer

  • VGH Hessen, 13.03.1989 - 4 TH 2205/87

    Bauaufsichtliche Untersagung von landschaftsschutzrechtlich nicht genehmigten

  • VGH Hessen, 23.03.1995 - 4 N 2638/91

    Normenkontrolle einer Landschaftsschutzverordnung: zur ordnungsgemäßen

  • OVG Niedersachsen, 29.10.1992 - 6 K 3012/91

    Bebauungsplan für Umgehungsstraße; Lärmschutz und Landschaftschutz; Bundesstraße;

  • VGH Baden-Württemberg, 04.07.1991 - 5 S 84/89

    Planfeststellungsverfahren für Bundesfernstraße - Auslegung von Unterlagen -

  • VGH Baden-Württemberg, 04.07.1991 - 5 S 3868/88

    Umfang der Auslegung von Planunterlagen im Straßenrechtlichen

  • VGH Hessen, 23.03.1995 - 4 N 372/92

    ANTRAGSBEFUGNIS; ERSATZVERKÜNDUNG; FORSTWIRTSCHAFTSPRIVILEG; INKRAFTTRETEN;

  • OVG Saarland, 06.10.1989 - 2 N 1/86

    Bebauungsplan; Wirksamkeit; Normenkontrollantrag; Normenkontrolle; Änderung;

  • VGH Hessen, 25.07.1990 - 3 UE 100/86

    Zur Versagung der Genehmigung eines Bebauungsplans

  • VGH Hessen, 02.04.2003 - 3 N 528/01

    Justizvollzugsanstalt

  • VGH Baden-Württemberg, 05.12.1989 - 8 S 309/89

    Ein Bebauungsplan, der gegen die - im Rang vorgehende -

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.08.1998 - 7a D 118/95

    Verkehrliche Erschließung eines Plangebietes i.R.v. Festsetzungen in einem

  • VGH Baden-Württemberg, 28.06.1996 - 8 S 2179/95

    Straßenplanung nach dem Landesstraßenplanungsrecht und

  • OVG Schleswig-Holstein, 17.06.1999 - 1 K 7/98
  • VGH Baden-Württemberg, 09.04.1990 - 8 S 543/90

    Anordnung des Sofortvollzugs durch das Gericht

  • LG Darmstadt, 22.10.1997 - 9 O (B) 7/97

    Anlegung eines Wendehammers; Begründung eines Bebauungsplans; Eigentumsgarantie

  • BVerwG, 22.07.1992 - 4 B 152.92

    Zeitpunkt der Priviligierung eines baulichen Vorhabens im Sinne des § 35 Abs. 1

  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 29.11.1989 - 6 A 139/88

    Flächenbegrenzung für Lauben im Kleingartengebiet; Bebauungsplan;

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Rechtsprechung
   OVG Berlin, 02.12.1988 - 2 A 3.87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1988,1083
OVG Berlin, 02.12.1988 - 2 A 3.87 (https://dejure.org/1988,1083)
OVG Berlin, Entscheidung vom 02.12.1988 - 2 A 3.87 (https://dejure.org/1988,1083)
OVG Berlin, Entscheidung vom 02. Dezember 1988 - 2 A 3.87 (https://dejure.org/1988,1083)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    Bauleitplanung: Nichtigkeit einer Veränderungssperre bzw. deren Verlängerung mangels Konkretisierung der Planungsabsichten

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wann ist eine Veränderungssperre nichtig? (IBR 1990, 196)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1990, 124
  • DVBl 1989, 1065
  • DÖV 1989, 1047
  • ZfBR 1989, 173
  • ZfBR 1989, 77
  • ZfBR 1989, 77 A
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • VGH Baden-Württemberg, 05.12.2019 - 8 S 909/18

    Aufstellungsbeschluss; Bekanntmachung; ergänzendes Verfahren; Fehlerbehebung;

    Eine erst nachträgliche (ausreichende) Konkretisierung der Planungsziele wird allerdings grundsätzlich als nicht zulässig angesehen (vgl. OVG SH, Urteil vom 18.08.2011 - 1 KN 3/11 -, juris; OVG Berlin Urteil vom 02.12.1988 - 2 A 3.87 -, OVGE BE 18, 140; Stock, in: Ernst Zinkahn/Bielenberg, BauGB , § 14 Rn. 49; Rieger, in: Schrödter, BauGB, 9. Aufl. 2019, § 14 Rn. 15), da eine Veränderungssperre erst erlassen werden darf, wenn die Planung die sie sichern soll, bereits ein Mindestmaß dessen erkennen lässt, was Inhalt des zu erwartenden Bebauungsplans sein soll (vgl. BVerwG, Beschluss vom 01.10.2009 - 4 BN 34.09 -, NVwZ 2010, 42; Beschluss vom 10.10.2007 - 4 BN 36.07 -, BauR 2008, 328).
  • OVG Niedersachsen, 15.10.1999 - 1 M 3614/99

    Überprüfung des Bebauungsplans aus Anlaß der Prüfung der Veränderungssperre;

    Ebenso wie eine nachträgliche Konkretisierung der Planung eine Veränderungssperre nicht zu heilen vermag, die wegen fehlender Konkretisierung der Planung nichtig ist (vgl. OVG Berlin, Urt. v. 2.12.1988 - 2 A 3.87 - ZfBR 1989, 173; Lemmel in Berliner Kommentar, 2. Aufl. 1995, § 14 Rdn. 8), kann auch eine Veränderungssperre, die wegen nicht behebbarer Mängel der zugrunde liegenden Planung unwirksam ist, nicht durch ein neues zulässiges Planungsziel "geheilt" werden.

    Eine Verlängerung einer unwirksamen Veränderungssperre kann nicht in den Erlass einer neuen Veränderungssperre umgedeutet werden (vgl. OVG Berlin, Urt. v. 2.12.1988 - 2 A 3.87 - ZfBR 1989, 173).

  • VGH Baden-Württemberg, 19.09.2007 - 8 S 1584/06

    Normenkontrolle; Bauleitplan; Außer-Kraft-Treten einer Veränderungssperre;

    Das bedeutet aber, dass die Gültigkeit einer Veränderungssperre nicht davon berührt wird, dass sich die Planungsabsichten der Gemeinde im Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans ändern (ebenso der 5. Senat des erkennenden Gerichtshofs, Beschluss vom 26.9.1988 - 5 S 2131/88 -, ZfBR 1989, 172; OVG Berlin, Urteil vom 2.12.1988, NVwZ-RR 1990, 124; a. A. wohl OVG Lüneburg, Beschluss vom 15.10.1999, NVwZ 2000, 1061).
  • OVG Niedersachsen, 14.08.2009 - 1 KN 219/07

    Umdeutung bei einer Veränderungssperre; Aushangfrist bei ortsüblicher

    Die Umdeutung einer Verlängerung nach § 17 Abs. 1 Satz 3 BauGB in eine Erneuerung nach § 17 Abs. 3 BauGB hat der Senat im Beschluss vom 15. Oktober 1999 (- 1 M 3614/99 -, BauR 2000, 73) allerdings nicht für zulässig gehalten und sich zur Begründung insoweit auf das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin vom 2. Dezember 1988 (- 2 A 3.87 -, BRS 49 Nr. 111) bezogen.
  • VGH Bayern, 09.10.2012 - 15 N 11.1857

    Veränderungssperre; Verhinderungsplanung (Asylbewerberunterkunft); Gesamtkonzept

    Erfasst der rechtliche Mangel der Veränderungssperre nur einen räumlich oder sachlich klar abgrenzbaren Teil der Planung, ist die Unwirksamkeit der Veränderungssperre auch nur bezogen hierauf festzustellen (vgl. OVG Berlin vom 2.12.1998 - 2 A 3/87 NVwZ-RR 1990, 124).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 15.02.2007 - 2 A 14.05

    Auswirkungen eines Verstoßes gegen kommunale Bekanntmachungsvorschrift; Umdeutung

    Einer Umdeutung der rechtswidrigen Verlängerung einer Veränderungssperre in einen Neuerlass der Veränderungssperre steht jedoch - unabhängig von den dargelegten grundsätzlichen Bedenken gegen die Möglichkeit einer Umdeutung von Normen - entgegen, dass die Gemeinde sich bei einem Neuerlass der Veränderungssperre nach § 17 Abs. 3 BauGB mehr noch als bei der Verlängerung einer Veränderungssperre nach § 17 Abs. 1 Satz 3 oder Abs. 2 BauGB Klarheit darüber verschaffen muss, ob die mit der Veränderungssperre verbundene Beschränkung der Befugnisse der Grundstückseigentümer weiterhin im Rahmen des Zumutbaren und damit innerhalb der Sozialbindung des Eigentums liegen (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 2. Dezember 1988, BRS 49 Nr. 111).
  • OVG Saarland, 19.12.2013 - 2 C 338/12

    Normenkontrolle gegen Veränderungssperre: Rechtsschein der Normgültigkeit;

    Ob - aus Sicht des Senats allerdings sehr fern liegend - allgemein eine "Umdeutung" derart fehlgeschlagener Verlängerungen von Veränderungssperren in einen Neuerlass nach dem § 17 Abs. 3 BauGB in Betracht zu ziehen gewesen wäre,(vgl. zu den Möglichkeiten einer Umdeutung insbesondere seit dem Wegfall von Zustimmungs- und Genehmigungserfordernissen durch das EAG Bau Rieger in Schrödter, BauGB, 7. Auflage 2006, § 17 Rn 7, m.w.N. aus der Literatur; OVG Lüneburg, Urteil vom 27.4.2011 - 1 KN 206/08 -, BRS 78 Nr. 131, zur Möglichkeit einer Umdeutung einer - aus Sicht der Gemeinde - "neuen" in eine "erneute" Veränderungssperre im Sinne von § 17 Abs. 3 BauGB, Urteil vom 14.8.2009 - 1 KN 219/07 -, BRS 74 Nr. 122, zur Umdeutung einer Änderung des Aufstellungsbeschlusses in eine wirksame Veränderungssperre, gegen eine Umdeutung einer "Verlängerung" (§ 17 Abs. 2 BauGB) in eine Erneuerung (§ 17 Abs. 3 BauGB) OVG Berlin, Urteil vom 2.12.1988 - 2 A 3.87 -, BRS 49 Nr. 111, OVG Lüneburg, Urteil vom 15.10.1999 - 1 M 3614/99 -, BauR 2000, 73, m.w.N.) braucht aus Anlass der vorliegenden Entscheidung nicht vertieft zu werden.
  • BVerwG, 22.09.1989 - 4 NB 24.89

    Bauleitplanung - Vorschriften - Landesrecht - Abstandsflächen - Vereinfachtes

    Hierzu verweist die Beschwerde auch auf eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg (ZfBR 1989, 173).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 15.02.2007 - 2 A 15.05

    Auswirkungen eines Verstoßes gegen kommunale Bekanntmachungsvorschrift; Umdeutung

    Einer Umdeutung der rechtswidrigen Verlängerung einer Veränderungssperre in einen Neuerlass der Veränderungssperre steht jedoch - unabhängig von den dargelegten grundsätzlichen Bedenken gegen die Möglichkeit einer Umdeutung von Normen - entgegen, dass die Gemeinde sich bei einem Neuerlass der Veränderungssperre nach § 17 Abs. 3 BauGB mehr noch als bei der Verlängerung einer Veränderungssperre nach § 17 Abs. 1 Satz 3 oder Abs. 2 BauGB Klarheit darüber verschaffen muss, ob die mit der Veränderungssperre verbundene Beschränkung der Befugnisse der Grundstückseigentümer weiterhin im Rahmen des Zumutbaren und damit innerhalb der Sozialbindung des Eigentums liegen (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 2. Dezember 1988, BRS 49 Nr. 111).
  • VG Köln, 21.06.2013 - 11 K 3726/10

    Einordnung eines Vorhabens mit einer Verkaufsfläche bis 800 qm als

    Eine derart vage erklärte Heilungsabsicht kann nicht zum Gegenstand einer Veränderungssperre gemacht und die nähere Konkretisierung des erforderlichen Heilungsprogramms dem Verwaltungsgericht übertragen werden, zumal eine nähere Konkretisierung einer einmal fehlerhaften Veränderungssperre nicht erlaubt ist, - vgl. OVG Berlin, Urteil vom 2. Dezember 1988 - 2 A 3/87 - NVwZ-RR 1990, 124; Kuhla, Die Veränderungssperre in der Normenkontrolle, NVwZ 1988, 1086 -.
  • OVG Schleswig-Holstein, 17.02.2011 - 1 KN 12/10

    Veränderungssperre für den Bebauungsplan Nr. 57 - Mergenthalerstraße /

  • OVG Rheinland-Pfalz, 02.08.2001 - 1 C 10184/01

    Veränderungssperre

  • OVG Schleswig-Holstein, 18.08.2011 - 1 KN 3/11

    Änderung einer unwirksam erlassenen Veränderungssperre

  • OVG Berlin, 31.01.1997 - 2 A 5.96

    Bauleitplanung: Maßgeblicher Zeitpunkt für Planaufstellung und Bürgerbeteiligung,

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.02.1999 - 10a B 2353/98

    Sicherung der Bauleitplanung; Veränderungssperre; Voraussetzungen; Anforderungen

  • VG Gießen, 19.07.2010 - 1 K 318/10

    Klage von Aldi auf Erteilung einer Baugenehmigung abgewiesen

  • OVG Schleswig-Holstein, 27.06.1995 - 1 K 18/94

    Veränderungssperre; Gemeindevertreter; Planung

  • OVG Schleswig-Holstein, 31.10.1995 - 1 K 9/95

    Veränderungssperre

  • VG Göttingen, 14.09.2006 - 2 A 473/05

    Bebauungsplan: Aufstellungsbeschluss; Einzelhandelskonzept; Planung:

  • VG Köln, 13.03.2019 - 23 K 961/17
  • OVG Schleswig-Holstein, 26.02.1998 - 1 K 7/97
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