Weitere Entscheidung unten: BGH, 30.10.2003

Rechtsprechung
   BGH, 23.10.2003 - VII ZR 448/01   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2003,2055
BGH, 23.10.2003 - VII ZR 448/01 (https://dejure.org/2003,2055)
BGH, Entscheidung vom 23.10.2003 - VII ZR 448/01 (https://dejure.org/2003,2055)
BGH, Entscheidung vom 23. Januar 2003 - VII ZR 448/01 (https://dejure.org/2003,2055)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Unabhängigkeit eines Schadensersatzanspruchs gegen einen Architekten wegen eines im Bauwerk verkörperten Mangels der Planung oder der Bauaufsicht nach Grund und Höhe von einer Haftung des Bauunternehmers; Ersatz von Mängelbeseitigungskosten im Rahmen einer Widerklage

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Schadensersatzhaftung des Architekten unabhängig von Begrenzungen nach der VOB für Werkunternehmer; Mängelhaftung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 635 (a.F.)
    Verhältnis der Haftung des Architekten und des Bauunternehmers

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Architekt haftet unabhängig vom Bauunternehmer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • IWW (Kurzinformation)

    Haftung - Bauleitendes Büro haftet im Zweifel immer

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Planer und Bauleiter haften für eigene Fehler unabhängig vom Bauunternehmer! (IBR 2004, 25)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2004, 165
  • MDR 2004, 207
  • NZBau 2004, 50
  • VersR 2004, 1562
  • BauR 2004, 111
  • ZfBR 2004, 160
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 11.10.2007 - VII ZR 65/06

    Inhalt und Umfang des Schadensersatzanspruchs gegen einen Architekten wegen

    Denn der bauaufsichtsführende Architekt und der Unternehmer haften dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch (BGH, Urteil vom 26. Juli 2007 - VII ZR 5/06; Urteil vom 23. Oktober 2003 - VII ZR 448/01, BauR 2004, 111 = NZBau 2004, 50 = ZfBR 2004, 160; Urteil vom 21. Dezember 2000 - VII ZR 192/98, BauR 2001, 630, 632 = NZBau 2001, 195 = ZfBR 2001, 175).
  • OLG Düsseldorf, 22.02.2011 - 23 U 218/09

    Leistung unbrauchbar: Minderung der Vergütung auf Null!

    Beide Gesichtspunkte beseitigen nicht den Planungsfehler des Beklagten zu 2. und den Umstand, dass eine notwendige horizontale Abdichtung der Bodenplatte gegen Dampfdiffusion zur sicheren Gewährleistung einer hochwertigen Nutzbarkeit als Zahnarztpraxis wegen pflichtwidrig fehlender Vorgaben in der Planung der Beklagten unterblieben ist (vgl. BGH, Urteil vom 23.10.2003, VII ZR 448/01, BauR 2004, 111; Kniffka/Koeble, a.a.O., 12. Teil, Rn 432 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 06.11.2012 - 23 U 156/11

    Wie intensiv ist die Bauausführung zu überwachen?

    Die Beklagte zu 1. als Architektin kann sich - und zwar weder bei Planungs- noch bei Überwachungsfehlern - im (Außen-)Verhältnis zur Klägerin als Bauherrin auf ein mitwirkendes Verschulden des Erdbauunternehmers bzw. der Materiallieferanten berufen (vgl. BGH, Urteil vom 23.10.2003, VII ZR 448/01, BauR 2004, 111; Kniffka/Koeble, a.a.O., 12. Teil, Rn 432 mwN; Werner/Pastor, a.a.O., Rn 2492 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 21.12.2012 - 23 U 18/12

    Auch einfache Arbeiten sind zu überwachen!

    Der Beklagte zu 1. als Architekt kann sich - und zwar weder bei Planungs- noch bei Überwachungsfehlern - im (Außen-)Verhältnis zum Kläger als Bauherr auf ein etwaiges mitwirkendes Verschulden der Beklagten zu 2. als Rohbauunternehmerin berufen (vgl. BGH, Urteil vom 23.10.2003, VII ZR 448/01, BauR 2004, 111; Kniffka/Koeble, a.a.O., 12. Teil, Rn 432 mwN; Werner/Pastor, a.a.O., Rn 2492 mwN).
  • OLG Jena, 21.07.2011 - 1 U 1223/05

    Haftung des Bauunternehmers wegen mangelhafter Werkleistung und Haftung des

    Zum Schutz der Interessen des Gläubigers ist daher trotz dogmatischer Bedenken im Ergebnis zu Recht allgemein anerkannt, dass Architekt und Bauunternehmer hinsichtlich sämtlicher Gewährleistungsansprüche als Gesamtschuldner haften (vgl. grundlegend: BGH, Beschluss vom 01.02.1965 - GSZ 1/64 , BGHZ 43, 227, 230 [Schadenersatz und Nachbesserung]; BGHZ 51, 275 [Schadenersatz und Wandlung]; BGH BauR 2007, 2083; BGH BauR 2004, 111 ; BGH BauR 2001, 630; OLG Celle MDR 2006, 1402 ; OLG Zweibrücken, BauR 1993, 625 ; OLG Hamm BauR 2000, 1363 ).
  • OLG Oldenburg, 17.01.2017 - 2 U 68/16

    Ingenieursvertrag: Haftung des Ingenieurs für Fehler des von ihm beauftragten

    Der Architekt oder Ingenieur kann sich weder bei Planungs- noch bei Überwachungsfehlern auf ein mitwirkendes Verschulden des Bauunternehmers im Verhältnis zum Bauherrn berufen (BGH NJW-RR 2004, 165; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 4. Auflage, 12. Teil Rn. 745).
  • OLG Koblenz, 16.01.2008 - 1 U 1753/05

    Gesamtschuldnerausgleich zwischen Architekt und Bauhandwerker bei teilweiser

    Zum Schutz der Interessen des Gläubigers ist daher trotz dogmatischer Bedenken im Ergebnis zu Recht allgemein anerkannt, dass Architekt und Bauunternehmer hinsichtlich sämtlicher Gewährleistungsansprüche als Gesamtschuldner haften (grundlegend: BGH, Beschluss vom 01.02.1965 - GSZ 1/64, BGHZ 43, 227, 230 [Schadenersatz und Nachbesserung]; Urteil vom 19.12.1968 - VII ZR 23/66, BGHZ 51, 275 [Schadenersatz und Wandlung]; Urteil vom 11.10.2007 - VII ZR 65/06, BauR 2007, 2083 ; Urteil vom 26.07.2007 - VII ZR 5/06; Urteil vom 23.10.2003 - VII ZR 448/01, BauR 2004, 111 ; Urteil vom 21.12.2000 - VII ZR 192/98, BauR 2001, 630, 632; OLG Celle, Urteil vom 28.03.2006 - 14 U 148/05, MDR 2006, 1402 ; OLG Zweibrücken, Urteil vom 30.03.1993 - 4 U 22/93, BauR 1993, 625 ; OLG Hamm, Urteil vom 19.11.1999 - 12 U 92/99, BauR 2000, 1363 ; OLG Braunschweig, Urteil vom 25.05.1990 - 2 U 52/90, BauR 1991, 355; OLG Düsseldorf, Urteil vom 23.11.1993 - 21 U 78/93, NJW-RR 1994, 1240; Soergel, "Gesamtschuldnerische Haftung der Baubeteiligten", BauR 2005, 239, 241; Glöckner, "Ausgewählte Probleme der gesamtschuldnerischen Haftung Baubeteiligter wegen Leistungsstörungen bei der Erstellung des Bauwerks", BauR 2005, 251, 262).
  • OLG Hamm, 01.09.2014 - 17 U 30/12

    Ansprüche des Auftraggebers wegen Mängeln von Architektenleistungen bei der

    Die Streithelferin ist im Verhältnis der Parteien zueinander keine Erfüllungsgehilfin der Klägerin, weil sich Letztere nicht der Streithelferin zur Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten gegenüber dem Beklagten bedient hat (vgl. BGH NZBau 2004, 50; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 3. Aufl. 2008, 6. Teil Rn. 59 und 12. Teil Rn. 432; Werner/Pastor, Der Bauprozess, 14. Aufl., Rn. 2487 und 2944 m. w. Nw.); vielmehr war die Streithelferin lediglich bauausführendes Unternehmen.
  • LG Magdeburg, 13.01.2009 - 31 O 149/08

    Keine Haftung für unzureichende Planung?

    Soweit nach den Ausführungen des Sachverständigen die Mängel auch ihre Ursache in mangelhaften Leistungen der Schuldnerin als das den Bau ausführende Unternehmen haben, vermag dieses die Beklagte zu 2. nicht zu entlasten; denn wenn der Architekt für einen Planungsfehler einzustehen hat, kann er sich dem Bauherrn gegenüber nicht darauf berufen, dass ein Unternehmer die fehlerhaft geplante Bauleistung obendrein nicht fachgerecht ausgeführt hat (vgl. BGH, VersR 1970, 744; BGH, NJW-RR 2004, 165).
  • LG Bielefeld, 18.11.2011 - 7 O 188/05

    Vergütungsanspruch eines Architekten nach der Kündigung des Architektenvertrags

    Der Architekt kann sich auch nicht darauf berufen, dass der Auftraggeber zunächst die Voraussetzungen für eine Haftung des Unternehmers zu schaffen oder diesen zur Nacherfüllung aufzufordern hat ( BGH BauR 2004, 111).
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Rechtsprechung
   BGH, 30.10.2003 - III ZR 380/02   

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https://dejure.org/2003,1775
BGH, 30.10.2003 - III ZR 380/02 (https://dejure.org/2003,1775)
BGH, Entscheidung vom 30.10.2003 - III ZR 380/02 (https://dejure.org/2003,1775)
BGH, Entscheidung vom 30. Januar 2003 - III ZR 380/02 (https://dejure.org/2003,1775)
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Volltextveröffentlichungen (12)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2004, 100
  • BauR 2004, 133 (Ls.)
  • ZfBR 2004, 160
 
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Wird zitiert von ... (24)

  • BGH, 23.03.2006 - III ZR 141/05

    Entschädigung für die Inanspruchnahme von Verkehrswegen für

    aa) Zwar gelten nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Regel auch dann, wenn außerhalb eines Enteignungsverfahrens durch den Abschluss eines Kaufvertrags oder eines Vertrags über die Einräumung von Nutzungsrechten mit dem Grundstückseigentümer nur die sonst zu erwartende Enteignung abgewendet werden soll, zwischen den Vertragsparteien ausschließlich die Regeln des bürgerlichen Rechts (z.B.: Senatsurteil vom 30. Oktober 2003 - III ZR 380/02 - NJW-RR 2004, 100, 101 m.umfangr.w.N.).
  • BGH, 08.12.2016 - III ZR 407/15

    Umsetzung eines Hochwasserschutzkonzepts: Erstattungsfähigkeit der

    Soll außerhalb eines Enteignungs- oder Besitzeinweisungsverfahrens durch den Abschluss eines Kaufvertrags oder eines Vertrags über die Einräumung von Nutzungsrechten mit dem Grundstückseigentümer eine sonst zu erwartende Enteignung oder Besitzeinweisung abgewendet werden, gelten zwischen den Vertragsparteien grundsätzlich ausschließlich die Regeln des bürgerlichen Rechts (Bestätigung von Senat, Urteile vom 1. Juli 1968, III ZR 214/65, BGHZ 50, 284, 286 f; vom 23. Mai 1985, III ZR 10/84, BGHZ 95, 1, 4 und vom 30. Oktober 2003, III ZR 380/02, NJW-RR 2004, 100, 101 sowie BGH, Urteil vom 14. Februar 2014, V ZR 102/13, NVwZ 2014, 967 Rn. 8).

    Die außerhalb des Enteignungs- oder Besitzeinweisungsverfahrens getroffenen Vereinbarungen sind rein privatrechtlicher Natur; ein Rückgriff auf Normen des öffentlichen Rechts ist damit grundsätzlich ausgeschlossen (Senat, Urteile vom 1. Juli 1968 - III ZR 214/65, BGHZ 50, 284, 286 f; vom 29. April 1982 - III ZR 154/80, BGHZ 84, 1, 3; vom 23. Mai 1985 - III ZR 10/84, BGHZ 95, 1, 4; vom 9. April 1987 - III ZR 181/85, NJW 1987, 3200, 3201 und vom 30. Oktober 2003 - III ZR 380/02, NJW-RR 2004, 100, 101; siehe auch BGH, Urteile vom 5. Dezember 1980 - V ZR 160/78, NJW 1981, 976 und vom 14. Februar 2014 - V ZR 102/13, NVwZ 2014, 967 Rn. 8).

  • BGH, 31.05.2007 - III ZR 258/06

    Schadensersatzansprüche des Inhabers von Fischereirechten wegen des Baus und des

    Entsprechend hat der Senat auch das ähnliche Jagdausübungsrecht als "sonstiges Recht" im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB behandelt (Urteil vom 30. Oktober 2003 - III ZR 380/02, NJW-RR 2004, 100, 101 f.).

    Aus dem Bestehen dieser zahlreichen konkurrierenden Nutzungsrechte folgt, wie der Senat bereits für das Jagdausübungsrecht entschieden hat (Urteil vom 30. Oktober 2003 aaO S. 102), dass das Fischereirecht außerhalb seines Kernbereichs (Fang und Aneignung der Fische) nur gegen spürbare Eingriffe geschützt sein kann.

  • BGH, 31.05.2007 - III ZR 260/06

    Schadensersatzansprüche des Inhabers von Fischereirechten wegen des Baus und des

    Entsprechend hat der Senat auch das ähnliche Jagdausübungsrecht als "sonstiges Recht" im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB behandelt (Urteil vom 30. Oktober 2003 - III ZR 380/02, NJW-RR 2004, 100, 101 f.).

    Aus dem Bestehen dieser zahlreichen konkurrierenden Nutzungsrechte folgt, wie der Senat bereits für das Jagdausübungsrecht entschieden hat (Urteil vom 30. Oktober 2003 aaO S. 102), dass das Fischereirecht außerhalb seines Kernbereichs (Fang und Aneignung der Fische) nur gegen spürbare Eingriffe geschützt sein kann.

  • BGH, 31.05.2007 - III ZR 259/06

    Schadensersatzansprüche des Inhabers von Fischereirechten wegen des Baus und des

    Entsprechend hat der Senat auch das ähnliche Jagdausübungsrecht als "sonstiges Recht" im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB behandelt (Urteil vom 30. Oktober 2003 - III ZR 380/02, NJW-RR 2004, 100, 101 f.).

    Aus dem Bestehen dieser zahlreichen konkurrierenden Nutzungsrechte folgt, wie der Senat bereits für das Jagdausübungsrecht entschieden hat (Urteil vom 30. Oktober 2003 aaO S. 102), dass das Fischereirecht außerhalb seines Kernbereichs (Fang und Aneignung der Fische) nur gegen spürbare Eingriffe geschützt sein kann.

  • LG Trier, 21.06.2005 - 1 S 183/04

    Ein Landwirt muss für von einem Kreiselmäher getötete Rehkitze Schadensersatz an

    Zudem bestreitet er erstmals mit Schriftsatz vom 30.05.2005 die Aktivlegitimation des Klägers mit der Begründung, das Jagdausübungsrecht stehe nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW-RR 2004, 100 bis 102) der Jagdgenossenschaft zu und nicht dem Kläger.
  • OLG Frankfurt, 18.03.2013 - 18 U 40/10

    Nachzahlungen auf Grundstückskaufverträge über Bauerwartungsland durch eine

    Soweit der Bundesgerichtshof ausnahmsweise in Fällen freihändigen Verkaufs eine entsprechende Anwendung enteignungsrechtlicher Vorschriften für geboten hielt, betraf dies, soweit ersichtlich, die Rechtsposition von am Verkauf nicht beteiligten Dritten (BGH, NJW-RR 2004, 100; BGH, BauR 2006, 1452).
  • OLG Frankfurt, 18.03.2013 - 18 U 1/11

    Nachzahlungen auf Grundstückskaufverträge über Bauerwartungsland durch eine

    Soweit der Bundesgerichtshof ausnahmsweise in Fällen freihändigen Verkaufs eine entsprechende Anwendung enteignungsrechtlicher Vorschriften für geboten hielt, betraf dies, soweit ersichtlich, die Rechtsposition von am Verkauf nicht beteiligten Dritten (BGH, NJW-RR 2004, 100; BGH, BauR 2006, 1452).
  • VG Osnabrück, 04.04.2014 - 2 B 9/13

    Nachbarstreit: Jagdbezirk neben Motocrossanlage

    Insbesondere muss er das Betreten des Waldes durch Spaziergänger ebenso dulden wie Störungen, die von der bestimmungsgemäßen sonstigen Nutzung der im Jagdbezirk gelegenen Grundstücke ausgehen (vgl. VG Stuttgart, a.a.O. mit Verweis auf BGH, Urteil vom 30.10.2003 - III ZR 380/02 - juris).

    Eine Verletzung des Jagdausübungsrechtes kann erst dann bejaht werden, wenn nach Ausmaß und Dauer wesentliche Beeinträchtigungen vorliegen, wenn etwa Wild in erheblichem Umfang und auf längere Frist vergrämt wird (vgl. BGH, Urteil vom 30.10.2003, a.a.O.).

  • OLG Frankfurt, 18.03.2013 - 18 U 10/11

    Nachzahlungen auf Grundstückskaufverträge über Bauerwartungsland durch eine

    Soweit der Bundesgerichtshof ausnahmsweise in Fällen freihändigen Verkaufs eine entsprechende Anwendung enteignungsrechtlicher Vorschriften für geboten hielt, betraf dies, soweit ersichtlich, die Rechtsposition von am Verkauf nicht beteiligten Dritten (BGH, NJW-RR 2004, 100; BGH, BauR 2006, 1452).
  • VG Münster, 07.03.2008 - 10 K 2095/06
  • OLG Bamberg, 21.06.2007 - 1 U 169/06
  • OLG Düsseldorf, 14.12.2006 - 10 U 103/06

    Gegenstand eines Jagdpachtvertrages - Anspruch auf Zahlung rückständiger Pacht;

  • OLG Jena, 21.02.2007 - Bl U 594/06

    Eingriff in das Jagdausübungsrecht einer Jagdgenossenschaft durch eine

  • OLG Frankfurt, 18.03.2013 - 18 U 37/10

    Nachzahlungen auf Grundstückskaufverträge über Bauerwartungsland durch eine

  • KG, 06.12.2004 - 12 U 10589/99

    Zivilprozess: Bindung des Zivilgerichts an die Tatsachenfeststellungen im

  • VG Stuttgart, 03.12.2004 - 6 K 3130/04

    Störung des Jagdausübungsrechts einer Jagdgenossenschaft durch

  • OLG Frankfurt, 18.03.2013 - 18 U 41/10

    Nachzahlungen auf Grundstückskaufverträge über Bauerwartungsland durch eine

  • OLG Frankfurt, 18.03.2013 - 18 U 38/10

    Nachzahlungen auf Grundstückskaufverträge über Bauerwartungsland durch eine

  • OLG Hamm, 30.10.2009 - 30 U 182/08

    Nichtigkeit eines Jagdpachtvertrages wegen Nichteinhaltung der Schriftform

  • VG Arnsberg, 05.03.2009 - 4 K 2621/07

    Anspruch auf Erteilung einer Baugenehmigung für die Errichtung einer

  • VG Arnsberg, 05.03.2009 - 4 K 2698/07

    Beeinträchtigung eines Jagdausübungsrechts als Verstoß gegen das

  • VG Münster, 14.03.2008 - 10 K 382/07
  • VG Augsburg, 18.04.2013 - Au 5 K 12.263

    Klage einer Jagdgenossenschaft gegen eine Baugenehmigung für die Erweiterung

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