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   LG München II, 11.11.1999 - 5 Qs 12/99   

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LG München II, 11.11.1999 - 5 Qs 12/99 (https://dejure.org/1999,1788)
LG München II, Entscheidung vom 11.11.1999 - 5 Qs 12/99 (https://dejure.org/1999,1788)
LG München II, Entscheidung vom 11. November 1999 - 5 Qs 12/99 (https://dejure.org/1999,1788)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • wkk.de (Kurzinformation)

    Hinterziehung von Vermögensteuer abgeschafft?

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Strafrecht; Verurteilung wegen Vermögensteuerhinterziehung

Papierfundstellen

  • NJW 2000, 372
  • NStZ 2000, 538 (Ls.)
  • NStZ 2000, 93
  • BB 2000, 290
  • wistra 2000, 74
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BGH, 07.11.2001 - 5 StR 395/01

    Hinterziehung von Vermögensteuer; Beginn der Verfolgungsverjährung einer

    Dies steht in Einklang mit der überwiegenden Rechtsprechung (vgl. OLG Frankfurt wistra 2000, 154; OLG Hamburg wistra 2001, 112; LG Itzehoe wistra 2001, 31; im Hinblick auf die Festsetzung von Hinterziehungszinsen: BFH BStBl 11 2000, 378; FG Baden-Württemberg EFG 2000, 297; FG Bremen wistra 1999, 199; FG Nürnberg EFG 2000, 602; zu § 169 Abs. 2 Satz 2 AO: FG Düsseldorf EFG 2000, 906; FG Münster NJW 2000, 1136; a. A. LG München II wistra 2000, 74; Niedersächsisches FG DStRE 2000, 940 und EFG 2000, 1227).

    dd) Die Vorschrift des § 79 Abs. 1 BVerfGG, nach der gegen ein rechtskräftiges Urteil, das auf einer mit dem Grundgesetz für unvereinbar erklärten Norm beruht, die Wiederaufnahme des Verfahrens zulässig ist, steht dieser Beurteilung nicht entgegen (a.A. LG München II wistra 2000, 74).

  • BFH, 24.05.2000 - II R 25/99

    Hinterziehungszinsen zur Vermögensteuer

    c) § 79 Abs. 1 BVerfGG, wonach gegen ein rechtskräftiges Strafurteil, das auf einer mit dem Grundgesetz für unvereinbar erklärten Norm beruht, die Wiederaufnahme des Verfahrens zulässig ist, steht dieser Beurteilung nicht entgegen (a.A. Urteil des Landgerichts München II vom 11. November 1999 5 Qs 12/99, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 1999, 2115).
  • BFH, 27.10.2000 - VIII B 77/00

    Hinterziehungszinsen bei Kapitaleinkünften

    Dabei könne offen bleiben, ob der Ansicht des Landgerichts (LG) München II in dessen Beschluss vom 11. November 1999 5 Qs 12/99 (Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2000, 372, betreffend Vermögensteuer) zu folgen sei, dass § 2 Abs. 3 StGB in Fällen der vorliegenden Art einer Bestrafung entgegenstehe.
  • BFH, 19.10.2000 - VIII B 77/00

    Rechtmäßigkeit von Hinterziehungszinsbescheiden zur VSt und ESt

    Im Unterschied zu der Auffassung des II. Senats des BFH im Urteil vom 24. Mai 2000 II R 25/99 (BFHE 191, 240, BStBl II 2000, 378, unter II. 3. der Gründe) vertreten das Landgericht (LG) München II in seinem Beschluss vom 11. November 1999 5 Qs 12/99 (Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2000, 372) sowie ein zahlenmäßig gewichtiger Teil des Schrifttums (vgl. z.B. Ulsamer/Müller, Zeitschrift für Wirtschaft, Steuer, Strafrecht --wistra-- 1998, 1, 4 ff.; Urban, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 1998, 1995, 1997 ff.; derselbe, Die Information über Steuer und Wirtschaft --Inf-- 1999, 617, 618; Resing, DStR 1999, 922, 923; Plewka/Heerspink, Betriebs-Berater --BB-- 1999, 2429 ff.; Spatschek/Seebode, BB 1999, 2480, 2481 f.; Daragan, DStR 1999, 2116, 2117; Bornheim, Die Steuerberatung --Stbg-- 1999, 310, 315; anderer Auffassung Meine, DStR 1999, 2101 f.; Rolletschke, Deutsche Steuer-Zeitung --DStZ-- 2000, 211, 214; Schmidt, wistra 1999, 121, 122 ff.) die Ansicht, dass das Rückwirkungsgebot des § 2 Abs. 3 des Strafgesetzbuchs (StGB) einer Bestrafung wegen Vermögensteuerhinterziehung für Veranlagungszeiträume vor 1997 entgegenstehe.
  • FG Rheinland-Pfalz, 26.06.2001 - 2 K 2141/00

    Festsetzung von Vermögensteuer verstößt nicht gegen Halbteilungsgrundsatz

    Im Übrigen verweisen die Kläger auf die Entscheidungen des FG Niedersachsen vom 8. Juni 2000 1V 16/00 und des LG München II vom 11. November 1999 5 Qs 12/99.

    Entgegen der Ansicht der Kläger ergibt sich aus den Entscheidungen des FG Niedersachsen vom 8. Juni 2000 1V 16/00 (Juris- Dokument STRE200071209) und des LG München II vom 11. November 1999 5 Qs 12/99 (DStR 1999, 2115 ) kein anderes Ergebnis.

  • FG Düsseldorf, 18.05.2000 - 10 K 1003/96

    Vermögensteuer; Steuerhinterziehung; Festsetzungsverjährung;

    In der Literatur wird zum Teil die Meinung vertreten, dass die Weitergeltung des VStG für zurückliegende Jahre bis einschließlich 1996, die das BVerfG mit den Erfordernissen verlässlicher Finanz- und Haushaltsplanung und eines gleichmäßigen Verwaltungsvollzugs begründet hat, jedenfalls nicht zum Steuerstrafrecht passe und deshalb das verfassungswidrige VStG für Strafzwecke nicht mehr angewandt werden dürfe (Tipke, GmbH Rundschau 1996, 8,15; Ulsamer/Müller, Zeitschrift für Wirtschafts- und Steuerstrafrecht - wistra - 1998, 1, 4; Urban, Deutsches Steuerrecht 1998, 1995, 1997. Ob dies zutreffend ist und sich deshalb gem. § 2 Abs. 3 des Strafgesetzbuches ( StGB ) eine Bestrafung wegen Steuerhinterziehung für Handlungen des Steuerpflichtigen vor dem 1. Januar 1997 verbietet (so Landgericht - LG - München II, Beschluss vom 11. November 1999 5 Qs 12/99, Betriebsberater - BB - 2000, 290 ; Plewka/Heerspink, BB 1999, 2429; dies., BB 2000, 292; Ulsamer/Müller, wistra 1998, 1; a.A. Beschluss des Oberlandesgerichts - OLG - Frankfurt/Main vom 15. Juni 1999 1 Ws 69/99, wistra 2000, 154), ist zweifelhaft.

    Kraft ausdrücklicher Anordnung durch das BVerfG hatte § 10 VStG in diesen Jahren (bis einschließlich 1996) weiterhin Geltung (vgl. OLG Frankfurt/Main in wistra 2000, 154; Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 28. Januar 1987 3 StR 373/86, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1987, 1273, 1276, BGHSt 34, 272 zu Parteispenden; a.A. LG München II in BB 2000, 290 ; Plewka/Heerspink, BB 1999, 2429; dies., BB 2000, 292).

  • FG Düsseldorf, 18.05.2000 - 10 K 999/96

    Vermögensteuer; Steuerhinterziehung; Festsetzungsverjährung;

    Ob dies zutreffend ist und sich deshalb gem. § 2 Abs. 3 des Strafgesetzbuches ( StGB ) eine Bestrafung wegen Steuerhinterziehung für Handlungen des Steuerpflichtigen vor dem 1. Januar 1997 verbietet (so Landgericht - LG - München II, Beschluss vom 11. November 1999 5 Qs 12/99, Betriebsberater - BB - 2000, 290 ; Plewka/Heerspink, BB 1999, 2429; dies., BB 2000, 292; Ulsamer/Müller, wistra 1998, 1; a.A. Beschluss des Oberlandesgerichts - OLG - Frankfurt/Main vom 15. Juni 1999 1 Ws 69/99, wistra 2000, 154), ist zweifelhaft.

    Kraft ausdrücklicher Anordnung durch das BVerfG hatte § 10 VStG in diesen Jahren (bis einschließlich 1996) weiterhin Geltung (vgl. OLG Frankfurt/Main in wistra 2000, 154; Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 28. Januar 1987 3 StR 373/86, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1987, 1273, 1276, BGHSt 34, 272 zu Parteispenden; a.A. LG München II in BB 2000, 290 ; Plewka/Heerspink BB 1999, 2429; dies., BB 2000, 292).

  • FG Hamburg, 20.06.2000 - V 71/00

    Hinterziehungszinsen zur Vermögensteuer

    Die Antragsteller bezogen sich insbesondere auf den Wiederaufnahmebeschluss des Landgerichts München II vom 11.11.1999 (5 QS 12/99, NJW 2000 S. 372 ) sowie auf steuerstrafrechtliche Literatur.

    Dabei kann letztlich offen bleiben, ob der Ansicht des LG München in seinem Beschluss vom 11.11.1999 ( 5 Qs 12/99, NJW 2000, 372 ) zu folgen ist, dass § 2 Abs. 3 StGB in Fällen der vorliegend streitigen Art. einer Bestrafung entgegenstehe.

  • FG Düsseldorf, 23.05.2000 - 10 V 938/00

    Vermögensteuer; Zinseinkünfte vor 1993; Steuerhinterziehung;

    Ob dies zutreffend ist und sich deshalb gem. § 2 Abs. 3 des Strafgesetzbuches ( StGB ) eine Bestrafung wegen Steuerhinterziehung für Handlungen des Steuerpflichtigen vor dem 1. Januar 1997 verbietet (so Landgericht - LG - München II, Beschluss vom 11. November 1999 5 Qs 12/99, Betriebsberater - BB - 2000, 290 ; Plewka/Heerspink, BB 1999, 2429; dies., BB 2000, 292; Ulsamer/Müller, wistra 1998, 1; a.A. Beschluss des Oberlandesgerichts - OLG - Frankfurt/Main vom 15. Juni 1999 1 Ws 69/99, wistra 2000, 154), ist ernstlich zweifelhaft.

    Kraft ausdrücklicher Anordnung durch das BVerfG hatte § 10 VStG in diesen Jahren (bis einschließlich 1996) weiterhin Geltung (vgl. OLG Frankfurt/Main in wistra 2000, 154; Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 28. Januar 1987 3 StR 373/86, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1987, 1273, 1276, BGHSt 34, 272 zu Parteispenden; a.A. LG München II in BB 2000, 290 ; Plewka/Heerspink BB 1999, 2429; dies., BB 2000, 292).

  • FG Nürnberg, 17.02.2000 - IV 5/99

    Erhebung von Hinterziehungszinsen zur Vermögensteuer

    Dies führt entgegen einer im Schrifttum (Kohlmann, Steuerstrafrecht, § 370 Rn. 68.1, m. w. N., Urban, Deutsches Steuerrecht - DStR - 1999, 1995) und vom Landgericht München II im Beschluß vom 11.11.1999 (Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 2000, 372 ) vertretenen Auffassung für Veranlagungszeiträume ab 1983 und damit auch für die streitigen Zeiträume nicht dazu, daß der Tatbestand einer Vermögensteuerhinterziehung nicht mehr gegeben ist (ebenso FG Münster, Beschluß vom 23.8. 1999 3 V 4801/98, EFG 1999, 1319 , FG Bremen, Urteil vom 3.11.1998, 298215 K 2, EFG 1999, 1417, Engelhardt in Hübschmann / Hepp / Spitaler, AO , § 370 Rn. 85a, Meine, DStR 1999, 2101).
  • FG Niedersachsen, 08.06.2000 - 1 V 16/00

    Aussetzung der Vollziehung von Vermögenssteuerfestsetzungen außerhalb der

  • FG Niedersachsen, 03.07.2000 - 1 V 626/99

    Aussetzung der Vollziehung wegen verfassungsrechtlicher Bedenken bei der Erhebung

  • LG Itzehoe, 11.09.2000 - 9 Qs 72/00

    VSt-Hinterziehung - Zur Wiederaufnahme (§ 79 Abs. 1 BVerfGG)

  • FG Niedersachsen, 01.09.2000 - 1 V 220/00

    Ernstliche Zweifel hinsichtlich der Frage, ob Vermögensteuer hinterzogen werden

  • FG Niedersachsen, 07.08.2000 - 1 V 161/00

    Aussetzung der Vollziehung, Vermögensteuer

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