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   LG Köln, 07.10.2004 - 18 O 285/04   

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https://dejure.org/2004,9101
LG Köln, 07.10.2004 - 18 O 285/04 (https://dejure.org/2004,9101)
LG Köln, Entscheidung vom 07.10.2004 - 18 O 285/04 (https://dejure.org/2004,9101)
LG Köln, Entscheidung vom 07. Januar 2004 - 18 O 285/04 (https://dejure.org/2004,9101)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch auf Schadensersatz auf Grund eines Verkehrsunfalls; Umfang der Verpflichtung zur Geringhaltung des Schadens; Spannungsverhältnis zwischen dem Gebot beschleunigter Realisierung des Restwertes einerseits und dem Interesse an einer bestmöglichen Verwertung ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 249 § 254 Abs. 2
    Verwertung des Restwerts eines unfallgeschädigten Kraftfahrzeugs

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Urteilsanmerkung zu LG Köln v. 07.10.2004 - 18 O 285/04 - Obliegenheit des Geschädigten zur Zuleitung des Schadensgutachtens an die Haftpflichtversicherung des Schädigers und Veräußerungsaufschub" von RiOLG Heinz Diehl, original erschienen in: ZfS 2005, 240 ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • zfs 2005, 240
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • AG Mannheim, 29.12.2006 - 3 C 469/06

    Schadensersatz aus Verkehrsunfall: Pflicht zur Berücksichtigung des

    So kann der Geschädigte unter besonderen Umständen gehalten sein, von einer zulässigen Verwertung Abstand zu nehmen und andere sich ihm darbietende Möglichkeiten der Verwertung im Interesse der Geringhaltung des Schadens im Rahmen des Zumutbaren zu ergreifen (BGH, Urteil vom 30. November 1999, VI ZR 219/98 und mit dem ausdrücklichen Hinweis als Ausnahmefall LG Köln, Urteil vom 7. Oktober 2004 - 18 O 285/04) - aufwendige eigene Verwertungsmaßnahmen können ihm jedoch nicht zugemutet werden (Lemcke, Anmerkung zu LG Saarbrücken, Urteil vom 4. April 1997 - 13 AS 108/96, in: r+s 1997, 334).

    Davon ausgehend ist der Geschädigte zu einer angemessenen und zumutbaren Wartezeit verpflichtet (so auch OLG Köln, Beschluss vom 14. Februar 2005 - 15 U 191/04; LG Köln, Urteil vom 7. Oktober 2004 - 18 O 285/04 mit weiteren Nachweisen; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 6. November 1991 - 17 U 185/89; LG Aachen, Urteil vom 12. April 1991 - 5 S 30/91 mit weiteren Nachweisen; Huber, DAR 2002, 385 ff).

    Das Verlangen an den Geschädigten, mit der Veräußerung des Fahrzeuges zumindest so lange zu warten, bis der Schädiger oder dessen Versicherung von einem Gutachten, auf dessen Grundlage der Geschädigte abrechnen will, Kenntnis genommen und entschieden hat, ob er die Schadensangaben überprüfen will, entspricht jedoch dem auch bei der Abwicklung eines Unfallgeschehens zu beachtenden Gebot von Treu und Glauben (LG Köln, Urteil vom 7. Oktober 2004 - 18 O 285/04).

    Anzumerken ist, dass der Geschädigte nicht verpflichtet ist, wochenlang zu warten (so auch LG Köln, Urteil vom 7. Oktober 2004 - 18 O 285/04).

  • LG Saarbrücken, 03.07.2015 - 13 S 26/15

    Verkehrsrecht - Schadensgutachten muss gegnerischer Haftpflichtversicherung

    Nach anderer Auffassung obliegt es dem Geschädigten, der Gegenseite durch Übersendung des Schadensgutachtens vor der Verwertung Gelegenheit zum Nachweis einer günstigeren Verwertungsmöglichkeit zu geben (so OLG Köln NJW-RR 2013, 224; OLG Köln, Urteil vom 14. Februar 2005 - 15 U 191/04, juris; OLG Oldenburg zfs 1991, 86; LG Köln zfs 2005, 240; LG Erfurt Schaden-Praxis 2004, 194; AG Gotha Schaden-Praxis 2003, 424; AG Dieburg Schaden-Praxis 2002, 169; Jahnke in: Burmann/Heß/Jahnke/Janker, Straßenverkehrsrecht, 23. Aufl. 2014, § 249 BGB Rdn. 127; Lemcke Recht und Schaden 2013, 102, 103; mit Einschränkungen auch Biela in: Böhme/Biela, Kraftverkehrs-Haftpflicht-Schäden, 25. Aufl. 2013, Teil 1, Kap. 4, Rdn. 50).
  • OLG Köln, 14.02.2005 - 15 U 191/04

    Unfallschadensregulierung - Versicherung hat Anspruch auf Übermittlung des

    Die Berufung des Klägers vom 08.11.2004 gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 07.10.2004 - 18 O 285/04 - wird gemäß § 522 Abs. 2 ZPO als unbegründet zurückgewiesen.
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