Rechtsprechung
   BGH, 06.11.1974 - 3 StR 200/74   

Banküberfall

§ 249 StGB, Vollendung der Wegnahme;

§ 52 StGB: Beendigungshandlung, Verwirklichung der tatbestandsmäßigen Absicht;

§§ 239a, 239b, 52 StGB

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Verletzung sachlichen Rechts zur Begründung der Revision - Rechtsfehler in der Frage des Verhältnisses von den Angeklagten verwirklichter Straftatbestände zueinander - Bestehen eines Fortsetzungszusammenhangs

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB (1969) §§ 73, 249, 239a, 239b

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 26, 24
  • NJW 1975, 320



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Wird zitiert von ... (67)  

  • BGH, 03.05.1994 - GSSt 2/93  

    Grundlegende Einschränkung der Anwendung der Rechtsprechung zur fortgesetzten

    Denn der Gedanke, daß Verjährung in solchen Fällen unverdient sei, trifft auch auf gleichartige, über einen langen Zeitraum erstreckte Serien von Straftaten zu, die wegen der höchstpersönlichen Natur der betroffenen Rechtsgüter verschiedener Personen (BGHSt 26, 24, 26 f.; BGHR StGB vor § 1 fH Rechtsgüter, höchstpersönliche 1) oder aus anderem Grunde nicht in Fortsetzungszusammenhang zueinander stehen (vgl. Schumann StV 1992, 392, 396).
  • BGH, 16.09.2014 - 3 StR 373/14  

    Räuberischer Diebstahl (Vollendung der Wegnahme bei kleinen Gegenständen;

    Das Verlassen des grundsätzlichen Herrschaftsbereichs des Geschädigten ist keine Voraussetzung für die Vollendung der Wegnahme (BGH, Urteil vom 6. November 1974 - 3 StR 200/74, BGHSt 26, 24, 25 f.).
  • BGH, 15.01.1981 - 4 StR 652/80  

    Verurteilung wegen Diebstahls und Unterschlagung - Vorliegen des Verbrauchs einer

    Das ist jedenfalls (darüber hinaus vgl. BGHSt 26, 24, 27 m.w.Nachw.) immer dann anzunehmen, wenn mindestens ein Handlungsteil zur Erfüllung des Tatbestands beider in Betracht kommenden Strafgesetze beiträgt, das heißt vor der Vollendung des einen der beiden Straftatbestände begangen wird.

    Wie dies in BGHSt 26, 24, 25/26 näher dargelegt ist, sieht die Rechtsprechung die zur Vollendung des Diebstahls führende Wegnahme von Geld und anderen Sachen geringen Umfangs in aller Regel bereits dann als vollzogen an, wenn der Täter die Beute in seine Kleidung steckt oder in einem leicht zu transportierenden Behältnis bei sich führt.

    Deshalb kommt es hier auf die von den Strafsenaten des Bundesgerichtshofs vertretene unterschiedliche Rechtsauffassung nicht an, ob Tateinheit nur bis zur Vollendung des Diebstahls (vgl. GA 1961, 346; BGH, Urteile vom 24. Juli 1973 - 1 StR 83-84/73 -, vom 24. September 1974 - 1 StR 364/74) oder bis zu dessen Beendigung (BGH, Urteile vom 13. Dezember 1955 - 5 StR 221/54 -, vom 19. Februar 1965 - 4 StR 22/65 -, vom 4. Oktober 1966 - 1 StR 282/66 -, vom 6. November 1974 - 3 StR 200/74 = BGHSt 26, 24, 27/28 -, sowie Beschlüsse vom 18. Juni 1980 - 2 StR 89/80 - und vom 28. November 1980 - 2 StR 630/80) anzunehmen ist.

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