Rechtsprechung
| BVerwG, 26.01.1993 - 1 C 25.91 |
Volltextveröffentlichungen
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Auszüge)
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1993, 2766 (Ls.)
- NVwZ 1993, 775
Wird zitiert von ... (38)
- BVerwG, 21.06.2006 - 6 C 19.06
Fortgeltung der DDR-Sportwetten-Lizenzen
Sie zwingt denjenigen, der den Betrieb beginnt, zur Anzeige und kann Rechtsgrundlage für einen Verwaltungsakt sein, durch den die Behörde den Betroffenen zur Erfüllung der Anzeigepflicht auffordert (Urteil vom 26. Januar 1993 - BVerwG 1 C 25.91 - Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 5). - BVerwG, 16.02.1995 - 1 B 205.93
Sektenveranstaltungen - § 14 GewO, Art. 4 GG, Einbindung in den …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist Gewerbe im Sinne des Gewerberechts jede nicht sozial unwertige, auf Gewinnerzielung gerichtete und auf Dauer angelegte selbständige Tätigkeit, ausgenommen Urproduktion, freie Berufe (freie wissenschaftliche, künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit höherer Art sowie persönliche Dienstleistungen, die eine höhere Bildung erfordern) und bloße Verwaltung und Nutzung eigenen Vermögens (Urteil vom 26. Januar 1993 - BVerwG 1 C 25.91 - Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 5 = GewArch 1993, 196).Es ist vielmehr bereits rechtsgrundsätzlich entschieden, daß freie Berufe (freie wissenschaftliche, künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit höherer Art sowie persönliche Dienstleistungen, die eine höhere Bildung erfordern) nicht unter den Gewerbebegriff fallen (Urteil vom 26. Januar 1993, aaO.).
- BVerwG, 06.11.2002 - 6 C 16.02
Gaststätte; Erlaubnis; Unzuverlässigkeit; Zuverlässigkeit; Swinger-Club; …
Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung und des Gaststättengesetzes, das ein besonderes Gewerbegesetz ist (vgl. Beschluss vom 15. Dezember 1994 - BVerwG 1 B 190.94 - Buchholz 451.41 § 18 GastG Nr. 8 = GewArch 1995, 155, § 31 GastG), ist jede nicht sozial unwertige (nicht generell verbotene), auf Gewinnerzielung gerichtete und auf Dauer angelegte selbständige Tätigkeit mit Ausnahme der Urproduktion, der freien Berufe und bloßer Verwaltung und Nutzung eigenen Vermögens (Urteil vom 26. Januar 1993 - BVerwG 1 C 25.91 - Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 5 = GewArch 1993, 197).
- BVerwG, 19.12.1995 - 1 C 3.93
Gewerberecht: Gewerbeuntersagung bei GmbH-Geschäftsführer, Unzuverlässigkeit, …
aa) Nach ständiger Rechtsprechung des BVerwG ist Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung jede nicht sozial unwertige, auf Gewinnerzielung gerichtete und auf Dauer angelegte selbständige Tätigkeit, ausgenommen Urproduktion, freie Berufe und bloße Verwaltung und Nutzung eigenen Vermögens (BVerwG, Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 5 = NVwZ 1993, 775 = GewArch 1993, 196 [197]).Wird in Rechnung gestellt, daß das Gewerberecht besonderes Ordnungsrecht ist und die Allgemeinheit sowie einzelne gegen Gefahren, erhebliche Nachteile und Belästigungen schützen will, die erfahrungsgemäß durch bestimmte wirtschaftliche Betätigungen herbeigeführt werden können (BVerwG, Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 5 = NVwZ 1993, 775), erfordert die Betätigung der aufgelösten Gesellschaft, die sich über eine ungewisse Dauer hinziehen kann, ihre weitere Einbindung in den gewerblichen Ordnungsrahmen.
- BVerwG, 11.03.2008 - 6 B 2.08
Berufsbetreuer, Freier Beruf, Gewerbe, Gewerbeanzeige.
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, dass der Begriff des Gewerbes, der vom Gesetz selbst nicht definiert wird, dahin zu verstehen ist, dass es sich um eine nicht sozial unwertige (generell nicht verbotene), auf Gewinnerzielungsabsicht gerichtete und auf Dauer angelegte selbstständige Tätigkeit handelt, die nicht zur Urproduktion, zu den Freien Berufen oder zur bloßen Verwaltung eigenen Vermögens zu rechnen ist (Urteile vom 24. Juni 1976 - BVerwG 1 C 56.74 - Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 2 S. 3 = GewArch 1976, 293 und vom 26. Januar 1993 - BVerwG 1 C 25.91 - Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 5 = GewArch 1993, 197). - BVerwG, 22.11.1994 - 1 C 22.92
Zwangsvollstreckung von Mitteilungs- und Vorlegepflichten durch PSVaG
Dies ist sowohl für feststellende Verwaltungsakte (vgl. z.B. BVerwGE 72, 265 [268]; Urteil vom 22. Oktober 1991 - BVerwG 1 C 1.91 - Buchholz 451.20 § 33 c GewO Nr. 3; sowie zu einem sog. Beitragsgrundlagenbescheid des Beklagten BVerwGE 75, 318 [319]; Urteil vom 28. Juni 1994 - BVerwG 1 C 20.92 - ZIP 1994, 1455 [1456]) als auch für Verwaltungsakte anerkannt, die eine Handlungspflicht auferlegen (Urteil vom 26. Januar 1993 - BVerwG 1 C 25.91 - Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 5, S. 8 m.w.N.). - BVerwG, 04.10.1994 - 1 C 13.93
ABRWG § 3 Abs. 1, 2; EWGV Art. 177 Abs. 3; RWG § 1 Abs. 1, § 2 Abs. 1
Es handelt sich um eine selbständige, nach Konzessionierung erlaubte, auf Gewinnerzielung gerichtete und auf Dauer angelegte Tätigkeit (vgl. zu den Erfordernissen eines stehenden Gewerbes Urteil vom 26. Januar 1993 - BVerwG 1 C 25.91 - Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 5, S. 8 = GewArch 1993, 196 [197]; vgl. auch BFHE 136, 270 ). - BVerwG, 27.10.2010 - 6 C 39.10
Anlasslose Auskunftserhebung; Auskunftsbescheid; Befugnisnorm; effet utile; …
a) In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 26. Januar 1993 - BVerwG 1 C 25.91 - Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 5 S. 8…, Beschluss vom 5. Juli 2010 - BVerwG 7 VR 5.10 - juris Rn. 11 - für Handlungs- und Duldungspflichten; Urteile vom 22. November 1994 - BVerwG 1 C 22.92 - BVerwGE 97, 117 = Buchholz 437.1 BetrAVG Nr. 12 S. 25 ff., vom 24. November 1998 - BVerwG 1 C 33.97 - BVerwGE 108, 1 = Buchholz 402.240 § 84 AuslG Nr. 2 S. 6 f. und vom 3. März 2011 - BVerwG 3 C 19.10 - NVwZ 2011, 1193 ff. - für Leistungsbescheide; Urteil vom 29. November 1985 - BVerwG 8 C 105.83 - BVerwGE 72, 265 = Buchholz 11 Art. 20 GG Nr. 94 S. 13 ff., Beschluss vom 10. Oktober 1990 - BVerwG 1 B 131.90 - Buchholz 451.20 § 34c GewO Nr. 4 S. 2 f.; Urteile vom 9. Mai 2001 - BVerwG 3 C 2.01 - BVerwGE 114, 226 = Buchholz 451.90 Sonstiges Europäisches Recht Nr. 187 S. 22 f., vom 24. Oktober 2002 - BVerwG 7 C 9.02 - BVerwGE 117, 133 = Buchholz 406.25 § 18 BImSchG Nr. 2 S. 2 und vom 22. Oktober 2003 - BVerwG 6 C 23.02 - BVerwGE 119, 123 = Buchholz 442.066 § 90 TKG Nr. 1 S. 2 - für feststellende Verwaltungsakte) ist anerkannt, dass die Befugnis der Verwaltung, sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben des Mittels des Verwaltungsakts zu bedienen (sog. Verwaltungsaktbefugnis), nicht ausdrücklich in der gesetzlichen Grundlage erwähnt sein muss, die in materieller Hinsicht zu einem Eingriff ermächtigt. - VGH Baden-Württemberg, 17.07.1995 - 14 S 1872/94
Heranziehung zum IHK-Beitrag: Gewerbesteuerveranlagung von Freiberuflern, hier: …
Sie gehen übereinstimmend davon aus, daß die Ausübung eines freien Berufes, also grundsätzlich auch des Arztberufs (vgl. § 2 Abs. 1 BÄO), kein Gewerbe darstellt (vgl. zum steuerrechtlichen Gewerbebegriff § 15 EStG; zum gewerberechtlichen Gewerbebegriff BVerwG, Urteile vom 24.06.1976, Buchholz 451.20 § 14 GewO Nr. 2 = GewArch 1976, 293, vom 01.07.1987, BVerwGE 78, 6 = GewArch 1987, 331 und vom 26.01.1993, GewArch 1993, 196; Beschluß vom 16.02.1995, GewArch 1995, 152; Urteil des Senats vom 09.05.1995 - 14 S 2402/94 -).Werden Dienstleistungen, selbst wenn sie höherer Art sind und eine höhere Bildung erfordern, nicht vom Inhaber persönlich erbracht, liegt folglich sowohl nach dem Gewerbebegriff des Steuerrechts als auch des Gewerberechts keine Ausübung eines freien Berufs, sondern ein Gewerbebetrieb vor, selbst wenn der Inhaber über eine akademische Ausbildung verfügt, also Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater usw. ist (vgl. dazu BFH, Urteil vom 01.02.1990, BStBl. II, 507 für die ärztlichen Betreiber eines Untersuchungslaboratoriums; BVerwG, Urteile vom 24.06.1976, vom 01.07.1987 und vom 26.01.1993, aaO;… Beschluß vom 16.02.1995, aaO; Friauf, GewO, RdNr. 99 zu § 1; BGH, NJW 1961, 725, 728 für das Zivilrecht),.
- BVerwG, 16.02.1995 - 1 B 206.93 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
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