Rechtsprechung
   BVerwG, 17.07.1980 - 7 C 101.78   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
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    Einwendungsausschluß in atomrechtlichen Genehmigungsverfahren

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 60, 297
  • NJW 1981, 359
  • MDR 1981, 253
  • DVBl 1980, 1001
  • DÖV 1981, 262



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Wird zitiert von ... (152)  

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.04.2008 - 13 A 4996/04  
    auch BVerwG, Urteil vom 17.6.1980 - 7 C 101.78 -, BVerwGE 60, 297, zu § 3 AtAnlV.

    Offengelassen: OVG NRW, Urteil des Senats vom 10.11.2005 - 13 A 4137/03 -, a.a.O.; zur Erstreckung einer Präklusion auf das gerichtliche Verfahren vgl. BVerwG, Beschluss vom 11.2.2000 - 4 VR 17.99 - zu § 17 Abs. 4 Satz 1 FStrG, sowie Urteil vom 17.7.1980 - 7 C 101.78 -, a.a.O., zu § 3 AtAnlV.

    auch BVerwG, Urteil vom 17.7.1980 - 7 C 101.78 -, a.a.O., zu § 3 AtAnlV.

    Siehe z.B. BVerfG, Beschlüsse vom 9.2.1982 - 1 BvR 1379/80 -, NJW 1982, 1453, vom 8.7.1982 - 2 BvR 1187/80 -, a.a.O., vom 6.10.1982 - 2 BvR 304/82 -, NVwZ 1983, 27, vom 14.4.1987 - 1 BvR 162/84 -, NJW 1987, 2003; vom 26.4.1995 - 1 BvL 19/94, 1 BvR 1454/94 -, BVerfGE 92, 262, vom 24.1.2005 - 1 BvR 2653/03 -, NJW 2005, 1768; BVerwG, Urteile vom 17.7.1980 - 7 C 101.78 -, a.a.O., vom 24.5.1996 - 4 A 38.95 -, NVwZ 1997, 489, vom 23.4.1997 - 11 A 7.97 -, BVerwGE 104, 337 und Beschluss vom 17.10.2005 - 7 BN 1.05 -, NVwZ 2006, 85; vgl. ferner OVG NRW, Beschluss vom 19.4.2007 - 13 A 2975 -, PharmR 2007, 200; kritisch Meier/von Czettritz, a.a.O.

    entsprechend zu § 3 Abs. 1 AtAnlV: BVerwG, Urteil vom 17.7.1980 - 7 C 101.78 -, a.a.O., sowie bestätigend BVerfG, Beschluss vom 8.7.1982 - 2 BvR 1187/80 -, BVerfGE 61, 82; BVerfG, Beschluss vom 6.10.1982 - 2 BvR 302/82 -, a.a.O.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.2009 - 8 D 10/08  

    Klagen gegen Steinkohlekraftwerk in Herne abgewiesen

    vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Juli 1980 - 7 C 101.78 -, BVerwGE 60, 297 = NJW 1981, 1001 = juris Rn. 10 (zum atomrechtlichen Zulassungsverfahren), sowie Beschlüsse vom 30. Januar 1995 - 7 B 20.95 -, juris Rn. 2 (zu § 10 Abs. 3 Satz 3 BImSchG), und vom 24. Juli 2008 - 7 B 19.08 -, juris Rn. 10; OVG NRW, Beschluss vom 6. März 2006 - 8 B 870/05 -, juris Rn. 14.

    vgl. zu dieser Möglichkeit: BVerwG, Urteil vom 17. Juli 1980 - 7 C 101.78 -, BVerwGE 60, 297 = NJW 1981, 1001 = juris Rn. 29, Gerichtsbescheid vom 30. Juli 1998 - 4 A 1.98 -, NVwZ-RR 1999, 162 = juris Rn. 20, Urteil vom 24. Mai 1996 - 4 A 38.95 -, NVwZ 1997, 489 = juris Rn. 20, und Beschluss vom 11. Februar 2000 - 4 VR 17.99 -, juris Rn. 28.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Juli 1980 - 7 C 101.78 -, BVerwGE 60, 297 = NJW 1981, 359 = juris Rn. 23 (zum atomrechtlichen Zulassungsverfahren); Dietlein, in: Landmann/Rohmer, Umweltrecht, Band I, BImSchG, Loseblatt, Stand.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Juli 1980 - 7 C 101.78 -, BVerwGE 60, 297 = NJW 1981, 1001 = juris Rn. 28; OVG NRW, Beschluss vom 15. September 2008 - 8 B 900/08.AK -, juris Rn. 67; Dietlein, in: Landmann/Rohmer, Umweltrecht, Band I, BImSchG, Loseblatt, Stand September 2007, § 10 Rn. 165 ff.; Czajka, in Feldhaus, BImSchR, Band 1, Teil I, Loseblatt, Stand.

    vgl. zur Unterscheidung zwischen der Erhebung der Einwendung und ihrer Begründung: BVerwG, Urteil vom 17. Juli 1980 - 7 C 101.78 -, BVerwGE 60, 297 = NJW 1981, 359 = juris Rn. 34; Dietlein, in: Landmann/Rohmer, Umweltrecht, Band I, BImSchG, Loseblatt, Stand Juli 2009, § 10 Rn. 134.

  • BVerwG, 11.12.1981 - 7 B 22.81  

    Einwendungsausschluß in atomrechtlichen Genehmigungsverfahren

    Die in § 3 Abs. 1 AtAnlV normierte Präklusion hindert - einmal eingetreten - den von ihr betroffenen Dritten nicht nur im Verwaltungsverfahren, sondern auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren daran, etwaige ihm zustehende, auf Versagung der Genehmigung zielende Abwehransprüche durchzusetzen (vgl. BVerwGE 60, 297 (302 f.)), und führt damit zu einer Minderung der Rechtsposition des Dritten.

    Die Beschwerde meint zunächst, das Berufungsgericht habe den Begriff der Einwendung im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 2 AtAnlV in einer Weise ausgelegt, die von dem in BVerwGE 60, 297 (300) veröffentlichten Urteil des beschließenden Senats abweiche.

    Die Beschwerde rügt folglich in Wahrheit nicht, daß das Berufungsgericht in der Beurteilung einer Rechtsfrage, nämlich in der Frage, was unter dem Begriff der Einwendungen im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 2 AtAnlV zu verstehen sei, von BVerwGE 60, 297 (300) abgewichen sei, sondern sie rügt die angeblich unrichtige Anwendung des dort aufgestellten Rechtsgrundsatzes durch das Berufungsgericht; dies reicht für eine Divergenzrüge nicht aus.

    Entsprechendes gilt für die weitere Behauptung der Beschwerde, die vom Berufungsgericht an die notwendige Substantiierung von Einwendungen gestellten Anforderungen seien zu hoch und widersprächen damit den Maßstäben, die gemäß der schon genannten Entscheidung BVerwGE 60, 297 (311) allenfalls gefordert werden könnten.

    Entgegen der von der Beschwerde geäußerten Ansicht ist das Berufungsgericht schließlich nicht der Meinung, der Einwendungsausschluß § 3 Abs. 1 AtAnlV erstrecke sich auch auf Tatsachen, die während der Einwendungsfrist noch nicht vorgebracht werden konnten; es ist daher in dieser Frage ebenfalls nicht von BVerwGE 60, 297 (308) abgewichen.

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