Rechtsprechung
   BAG, 19.09.1995 - 1 AZR 208/95   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Anrechnung übertariflicher Zulagen: Rückwirkung einer Betriebsvereinbarung bzw. eines sie ersetzenden Einigungsstellenspruchs auf den Zeitpunkt einer Tariferhöhung bei fehlendem Vertrauen der Arbeitnehmer in eine ungekürzte Zulage

  • betriebsraete.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rückwirkung eines Einigungsstellenspruchs

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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Nachträgliche Heilung einer mitbestimmungswidrigen Anrechnung von Tariferhöhungen

  • Betriebs-Berater

    Rückwirkung eines Einigungsstellenspruchs

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Rückwirkung einer Betriebsvereinbarung über die Anrechnung übertariflicher Zulagen auf Tariferhöhungen nur bei fehlendem Vertrauensschutz

Kurzfassungen/Presse (2)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Nachträgliche Heilung einer mitbestimmungswidrigen Anrechnung von Tariferhöhungen

  • BetriebsratsZentrum (Leitsatz)

    § 87 BetrVG
    rückwirkende Kraft

Verfahrensgang

  • ArbG Hamburg, 28.10.1993 - 4 Ca 331/93
  • LAG Hamburg, 18.10.1994 - 2 Sa 108/93
  • BAG, 19.09.1995 - 1 AZR 208/95

Zeitschriftenfundstellen

  • BAGE 81, 38
  • ZIP 1996, 602
  • MDR 1996, 393
  • NZA 1996, 386
  • BB 1995, 2062
  • BB 1996, 326
  • DB 1995, 2020
  • DB 1996, 1576



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BAG, 20.04.1999 - 1 AZR 631/98  

    Rückwirkende Tariföffnungsklausel

    bb) Der Rückwirkung von Tarifverträgen sind aber die gleichen Grenzen gesetzt wie der Rückwirkung von Gesetzen (BAG Urteil vom 23. November 1994, aaO, unter II 2 c dd der Gründe; entsprechend für die Rückwirkung von Betriebsvereinbarungen Senatsurteil vom 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - AP Nr. 61 zu § 77 BetrVG 1972, unter II 1 b der Gründe; siehe im einzelnen auch ErfK/Schaub, § 4 TVG Rz 26; Kempen/Zachert, TVG, 3. Aufl., § 4 Rz 35; Löwisch/Rieble, aaO, § 1 Rz 204; Bott, aaO - alle m.w.N.).
  • BAG, 18.11.2003 - 1 AZR 604/02  

    Nachwirkung einer Betriebsvereinbarung über Sonderzahlungen

    Bei dem Spruch über eine die Nachwirkung ablösende Betriebsvereinbarung hat die Einigungsstelle allerdings das vom Arbeitgeber für die freiwillige Leistung weiterhin zur Verfügung gestellte Volumen als mitbestimmungsfreie Vorgabe ihrer Verteilungsentscheidung zugrunde zu legen (BAG 26. Oktober 1993 - 1 AZR 46/93 - BAGE 75, 16, 22 f., zu 2 b der Gründe; 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - BAGE 81, 38, 45, zu III 1 der Gründe).
  • BAG, 08.06.2004 - 1 AZR 308/03  

    Anrechnung der zweiten Stufe einer Tariflohnerhöhung auf übertarifliche Zulagen

    Die Anrechnung unterliegt deshalb keiner Mitbestimmung, wenn sie das Zulagenvolumen völlig aufzehrt oder die Tariferhöhung im Rahmen des rechtlich und tatsächlich Möglichen vollständig und gleichmäßig auf die übertariflichen Zulagen angerechnet wird (BAG 21. September 1999 - 1 ABR 59/98 - NZA 2000, 898, zu B II 1 der Gründe mwN; 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - BAGE 81, 38, 41, zu I der Gründe; grundlegend BAG GS 3. Dezember 1991 - GS 2/90 - BAGE 69, 134, 164 ff., zu C 4 bis 6 der Gründe).

    Verletzt der Arbeitgeber in einem solchen Fall das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats, führt dies nach der Theorie der Wirksamkeitsvoraussetzung zur Unwirksamkeit der Anrechnung (BAG 9. Juli 1996 - 1 AZR 690/95 - AP BetrVG 1972 § 87 Lohngestaltung Nr. 86 = EzA BetrVG 1972 § 87 Betriebliche Lohngestaltung Nr. 56, zu III der Gründe; 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - BAGE 81, 38, 42, zu II 1 a der Gründe; 3. Dezember 1991 - GS 2/90 - BAGE 69, 134, 170, zu D II der Gründe).

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  • BAG, 21.01.2003 - 1 AZR 125/02  

    Anrechnung einer Tariferhöhung auf übertarifliche Zulage - Mitbestimmungsrecht

    Gleiches gilt, wenn die Tariferhöhung im Rahmen des rechtlich und tatsächlich Möglichen vollständig und gleichmäßig auf die übertarifliche Zulage angerechnet wird (vgl. etwa BAG 21. September 1999 - 1 ABR 59/98 - NZA 2000, 898, zu B II 1 der Gründe mwN; 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - BAGE 81, 38, 41 = AP BetrVG 1972 § 77 Nr. 61, zu I der Gründe; grundlegend BAG GS 3. Dezember 1991 - GS 2/90 - BAGE 69, 134, 145 ff. = AP BetrVG 1972 § 87 Lohngestaltung Nr. 51, zu C der Gründe).

    Verletzt der Arbeitgeber in einem solchen Fall das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats, führt dies nach der vom Bundesarbeitsgericht in ständiger Rechtsprechung vertretenen Theorie der Wirksamkeitsvoraussetzung insgesamt zur Unwirksamkeit der Anrechnung (vgl. etwa BAG GS 3. Dezember 1991 - GS 2/90 - aaO, zu D II der Gründe; BAG 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - aaO, zu II 1 a der Gründe; 9. Juli 1996 - 1 AZR 690/95 - AP BetrVG 1972 § 87 Lohngestaltung Nr. 86 = EzA BetrVG 1972 § 87 Betriebliche Lohngestaltung Nr. 56, zu III der Gründe).

  • BAG, 18.09.2001 - 3 AZR 728/00  

    Ablösende Betriebsvereinbarung in der betrieblichen Altersversorgung

    Diese Grenze ist dann nicht überschritten, wenn die betroffenen Arbeitnehmer mit einer rückwirkend belastenden Regelung rechnen mußten und sich hierauf einrichten konnten (BAG 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - BAGE 81, 38; 23. November 1994 - 4 AZR 879/93 - BAGE 78, 309; 17. Mai 2000 - 4 AZR 216/99 - BAGE 94, 349).
  • BAG, 27.01.2004 - 1 AZR 105/03  

    Beschwerdewert und Zulässigkeit der Berufung - übertarifliche Vergütung und

    Die Anrechnung unterliegt deshalb nicht der Mitbestimmung, wenn sie das Zulagenvolumen entweder völlig aufzehrt oder die Tariferhöhung im Rahmen des rechtlich und tatsächlich Möglichen vollständig und gleichmäßig auf die übertarifliche Zulage angerechnet wird (BAG 21. Januar 2003 - 1 AZR 125/02 - AP BetrVG 1972 § 87 Lohngestaltung Nr. 118 = EzA TVG § 4 Tariflohnerhöhung Nr. 41, zu A I 2 a der Gründe mwN; 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - BAGE 81, 38, 41, zu I der Gründe; grundlegend BAG Großer Senat 3. Dezember 1991 - GS 2/90 - BAGE 69, 134, 157 ff., zu C III der Gründe).
  • BAG, 03.06.2003 - 1 AZR 314/02  

    Anrechnung einer Tariflohnerhöhung auf übertarifliche Zulage - Verletzung des

    Die Anrechnung unterliegt daher nicht der Mitbestimmung, wenn sie das Zulagenvolumen völlig aufzehrt; gleiches gilt, wenn die Tariferhöhung im Rahmen des rechtlich und tatsächlich Möglichen vollständig und gleichmäßig auf die übertarifliche Zulage angerechnet wird (vgl. etwa BAG 21. September 1999 - 1 ABR 59/98 - NZA 2000, 898, zu B II 1 der Gründe mwN; 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - BAGE 81, 38, 41 = AP BetrVG 1972 § 77 Nr. 61, zu I der Gründe; grundlegend BAG GS 3. Dezember 1991 - GS 2/90 - BAGE 69, 134, 145 ff. = AP BetrVG 1972 § 87 Lohngestaltung Nr. 51, zu C der Gründe) oder wenn bei einer Anrechnung keine andere Verteilungsmöglichkeit besteht (vgl. BAG 22. September 1992 - 1 AZR 235/90 - BAGE 71, 164, 174 f. = AP BetrVG 1972 Lohngestaltung Nr. 54 = EzA BetrVG 1972 § 87 Betriebliche Lohngestaltung Nr. 33, zu II 3 b der Gründe).

    Verletzt der Arbeitgeber das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats, führt dies nach der vom Bundesarbeitsgericht in ständiger Rechtsprechung vertretenen Theorie der Wirksamkeitsvoraussetzung insgesamt zur Unwirksamkeit der Anrechnung (vgl. etwa BAG GS 3. Dezember 1991 - GS 2/90 - aaO S. 170, zu D II der Gründe; BAG 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - aaO S. 42, zu II 1 a der Gründe; 9. Juli 1996 - 1 AZR 690/95 - AP BetrVG 1972 § 87 Lohngestaltung Nr. 86 = EzA BetrVG 1972 § 87 Betriebliche Lohngestaltung Nr. 56; 21. Januar 2003 - 1 AZR 125/02 - aaO).

  • BAG, 09.07.1996 - 1 AZR 690/95  

    Anrechnung von Zulage bei Höhergruppierung

    Das ergibt sich daraus, daß die Unwirksamkeitsfolge Sanktion für eine Verletzung des Mitbestimmungsrechts ist, also auf das mitbestimmungswidrige Vorgehen des Arbeitgebers insgesamt zielt (Senatsurteil vom 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - AP Nr. 61 zu § 77 BetrVG 1972, zu III 1 der Gründe).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 09.02.2007 - 8 TaBV 43/06  

    Mitbestimmung bei der Anrechnung von Tariflohnerhöhung auf freiwillige

    Eine Mitbestimmung ist ausgeschlossen, wenn das Zulagenvolumen völlig aufgezerrt oder die Tariferhöhung im Rahmen des rechtlich und tatsächlich Möglichen vollständig und gleichmäßig auf die übertarifliche Zulage angerechnet wird (vgl. BAG Beschluss vom 21.09.1999, 1 ABR 59/89 = NZA 2000, 898, sowie Urteil vom 19.09.1995 - 1 AZR 208/95 und BAG GS vom 03.12.1991 - GS 2/90).
  • BAG, 19.04.2011 - 3 AZR 272/09  

    Auslegung einer Betriebsvereinbarung - Begriff des versorgungsfähigen Entgelts

    Diese Arbeitnehmergruppe musste mit einer derart belastenden Regelung nicht rechnen und konnte sich demnach auch nicht darauf einstellen (vgl. zum rückwirkenden Inkraftsetzen von Betriebsvereinbarungen, die in bereits entstandene Ansprüche der Arbeitnehmer eingreifen: BAG 19. September 1995 - 1 AZR 208/95 - zu II 1 b der Gründe, BAGE 81, 38).
  • LAG Köln, 17.05.2011 - 12 Sa 1332/10  

    Einstellung freiwilliger Urlaubsgeldzahlung nach Kündigung teilmitbestimmter

  • BAG, 23.10.1996 - 1 AZR 299/96  
  • BAG, 10.12.1996 - 1 AZR 551/96  

    Betriebsvereinbarung: Zahlungsanspruch bei Ersetzung durch eine neue

  • LAG Köln, 17.05.2011 - 12 Sa 43/11  

    Weihnachtsgeld; Nachwirkung; Betriebsvereinbarung; teilmitbestimmt

  • LAG Köln, 17.05.2011 - 12 Sa 42/11  

    Weihnachtsgeld; Nachwirkung, Betriebsvereinbarung; teilmitbestimmt

  • LAG Köln, 17.05.2011 - 12 Sa 41/11  

    Weihnachtsgeld; Nachwirkung, Betriebsvereinbarung; teilmitbestimmt

  • LAG Köln, 17.05.2011 - 12 Sa 39/11  

    Weihnachtsgeld; Nachwirkung, Betriebsvereinbarung; teilmitbestimmt

  • LAG Köln, 17.05.2011 - 12 Sa 38/11  

    Weihnachtsgeld; Nachwirkung, Betriebsvereinbarung; teilmitbestimmt

  • LAG Köln, 17.05.2011 - 12 Sa 37/11  

    Weihnachtsgeld; Nachwirkung, Betriebsvereinbarung; teilmitbestimmt

  • LAG Köln, 17.05.2011 - 12 Sa 40/11  

    Weihnachtsgeld; Nachwirkung, Betriebsvereinbarung; teilmitbestimmt

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