Weitere Entscheidung unten: BFH, 01.12.1960

Rechtsprechung
   BFH, 06.06.1951 - III 69/51 U   

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https://dejure.org/1951,487
BFH, 06.06.1951 - III 69/51 U (https://dejure.org/1951,487)
BFH, Entscheidung vom 06.06.1951 - III 69/51 U (https://dejure.org/1951,487)
BFH, Entscheidung vom 06. Juni 1951 - III 69/51 U (https://dejure.org/1951,487)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Frage der unmittelbaren Anwendung des Artikels 137 Abs. 5 S. 2 der Weimarer Reichsverfassung auf steuerlichem Gebiet durch die Gerichte der Finanzgerichtsbarkeit - Förderung der Religion als Förderung der Allgemeinheit

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 55, 376
  • DB 1951, 654
  • BStBl III 1951, 148
  • BStBl III 1961, 148
 
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Wird zitiert von ... (7)Neu Zitiert selbst (2)

  • RFH, 25.10.1938 - VI a 19/38
    Auszug aus BFH, 06.06.1951 - III 69/51 U
    Die vom Reichsfinanzhof in seinem Urteil vom 25. Oktober 1938 VI a 19/38 (Slg. Bd. 45 S. 144) ausgesprochene Auffassung, daß unter "Förderung der Religion" nur die Förderung einer religiösen Anschauung zu verstehen ist, die von einer als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten Religionsgesellschaft vertreten wird, kann nicht aufrechterhalten werden.

    Die in dem Urteil des Reichsfinanzhofs vom 25. Oktober 1938 VI a 19/38 (Slg. Bd. 45 S. 144, Reichssteuerblatt - RStBl. - 1938 S. 1066) enthaltene Einschränkung, daß nur die Förderung einer solchen religiösen Anschauung gemeinnützig sei, die von einer als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten (christlichen) Religionsgesellschaft vertreten werde, kann nicht aufrechterhalten werden, zumal die für diese Auffassung gegebene Begründung "Zersplitterung auf religiösem Gebiet sei dem Wohl der deutschen Volksgemeinschaft nicht dienlich", ausschließlich auf nationalsozialistischer Ideologie beruht.

  • OFH, 12.02.1946 - I 1/46
    Auszug aus BFH, 06.06.1951 - III 69/51 U
    Deshalb hat auch schon der Oberste Finanzgerichtshof in seinem Urteil vom 12. Februar 1946 I 1/46 S (Amtsblatt des Bayer. Staatsministeriums der Finanzen 1946 S. 60) in Ziffer 2 Absatz 2 Satz 3 (S. 62 a.a.O.) ausgesprochen, daß Förderung der Religion als Förderung der Allgemeinheit anzusehen sei.
  • BFH, 30.06.2010 - II R 12/09

    Beschränkung der Grundsteuerbefreiung auf korporierte Religionsgesellschaften und

    Abgesehen davon, dass der Kläger nach seinem Vorbringen einen solchen Rechtsstatus ersichtlich nicht anstrebt, reicht die bloße Möglichkeit zur Erlangung des Körperschaftsstatus für die Gewährung einer Grundsteuerbefreiung nach § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 oder § 4 Nr. 1 GrStG nicht aus (vgl. auch BFH-Urteil vom 6. Juni 1951 III 69/51 U, BFHE 55, 376, BStBl III 1951, 148).
  • BFH, 15.06.1973 - VI R 35/70

    Anerkennung religiöser Zwecke - Förderung der Religion - Gemeinnützigkeit -

    Für das Gebiet des Steuerrechts sei ein Unterschied zwischen den einzelnen Religionen grundsätzlich nicht zu machen (vgl. Urteil des BFH vom 6. Juni 1951 III 69/51 U, BFHE 55, 376, BStBl III 1951, 148).

    Auch das BFH-Urteil III 69/51 U setze für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit einer Vereinigung mit religiösen Zielen voraus, daß sich ihre religiöse Zielsetzung nicht in der Einwirkung auf die Mitglieder erschöpfe, sondern darüber hinaus auch die Allgemeinheit ansprechen wolle.

    Etwas anderes kann auch nicht dem Urteil des BFH III 69/51 U entnommen werden.

  • BVerwG, 14.08.1992 - 8 C 67.91

    Rücknahme der Anerkennung als Beschäftigungsstelle des Zivildienstes - Aufgaben

    Auch die Förderung der Religion stellt gemäß.§ 52 Abs. 2 Nr. 1 AO eine gemeinnützige Förderung der Allgemeinheit dar; ebenso verhielt es sich schon während der Geltung des Steueranpassungsgesetzes (BFH, Urteil vom 6. Juni 1951 - III 69/51 - BStBl. 1951 III S. 148 ).
  • BFH, 03.09.1999 - I B 75/98

    Gemeinnützigkeit; Nachweis der ordnungsgemäßen Vermögensbindung

    Dies hat der BFH bereits wiederholt entschieden (vgl. BFH in BFH/NV 1992, 695; BFH-Urteile vom 9. Juli 1986 I R 14/82, BFH/NV 1987, 632; vom 6. Juni 1951 III 69/51 U, BFHE 55, 376, BStBl III 1951, 148).
  • FG Schleswig-Holstein, 22.03.1996 - I 535/92
    Vielmehr sei bei den weltanschaulichen Vereinigungen ein großzügiger Maßstab anzulegen; so seien alle Weltanschauungen, auch Splittergruppen (BFH-Urteil vom 10. Januar 1972, BStBl II 1972, 440) wie die klägerische Vereinigung, die in ihren Zielen nicht gegen die grundlegenden Prinzipien des Grundgesetzes verstoßen würden, als gemeinnützig anzuerkennen (BFH-Urteil vom 6. Juni 1951, BStBl III 1951, 148).
  • FG Münster, 25.05.1994 - 15 K 5247/87

    Scientology-Organisationen mangels Gemeinnützigkeit umsatzsteuerpflichtig

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  • FG München, 29.02.1996 - 15 K 4332/93

    Freistellung eines Vereins von der Körperschaftssteuer; Anforderungen an die

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Rechtsprechung
   BFH, 01.12.1960 - V 301/58 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,1178
BFH, 01.12.1960 - V 301/58 U (https://dejure.org/1960,1178)
BFH, Entscheidung vom 01.12.1960 - V 301/58 U (https://dejure.org/1960,1178)
BFH, Entscheidung vom 01. Dezember 1960 - V 301/58 U (https://dejure.org/1960,1178)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Persönliche Anwendbarkeit des ermäßigten Umsatzsteuersatzes auf einen mit der Bepflanzung und Pflege von Gräbern befassten Friedhofsgärtner

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 72, 403
  • BStBl III 1961, 148
 
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Wird zitiert von ... (4)Neu Zitiert selbst (1)

  • BFH, 10.09.1959 - V 204/57 U

    Steuerrechtliche Erfassung der Tätigkeit eines vorrangig mit der Bepflanzung und

    Auszug aus BFH, 01.12.1960 - V 301/58 U
    Der Senat hat zu der Frage, ob und inwieweit bei der Bepflanzung und Pflege eines Grabes durch einen Friedhofsgärtner der ermäßigte Steuersatz von 1, 5 v. H. gemäß § 7 Abs. 2 Ziff. 2 a UStG 1951 Anwendung finden kann, im Urteil V 204/57 U vom 10. September 1959 (BStBl 1959 III S. 440, Slg. Bd. 69 S. 483) Stellung genommen.
  • BFH, 21.06.2001 - V R 80/99

    Umsatzsteuerpflicht von Grabpflegeleistungen

    bb) Die Grabpflegeleistungen der Klägerin sind regelmäßig sonstige Leistungen, bei denen der Lieferung von Pflanzen kein selbständiger rechtlicher Gehalt zukommt (vgl. auch Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 1. Dezember 1960 V 301/58 U, BFHE 72, 403, BStBl III 1961, 148).
  • BFH, 26.08.2004 - V B 196/03

    Grabpflege (Wintereindeckung) - ermäßigter Steuersatz

    Soweit der Senat in diesem Urteil auf sein Urteil vom 1. Dezember 1960 V 301/58 U (BFHE 72, 403, BStBl III 1961, 148) Bezug nimmt, gilt dies lediglich für die Aussage, dass Grabbepflanzung und Grabpflege regelmäßig eine einheitliche Leistung sind.

    Ob diese einheitliche Leistung als Lieferung oder als sonstige Leistung anzusehen war, hatte der Senat in den vom Kläger zitierten Urteilen vom 10. September 1959 V 204/57 U (BFHE 69, 483, BStBl III 1959, 440) und in BFHE 72, 403, BStBl III 1961, 148 noch dahinstehen lassen; er hat dies erst mit seinem Urteil in BFHE 195, 440, BStBl II 2003, 810 entschieden.

  • FG Baden-Württemberg, 26.11.2004 - 9 K 110/02

    Durchschnittsbesteuerung für Umsätze aus Grabpflegeleistungen eines

    Es handelt sich um selbständige, zeitlich nacheinander bewirkte sonstige Leistungen." Soweit der BFH im Urteil in BStBl II 2003, 810 auf sein Urteil vom 1. Dezember 1960 V 301/58 U (BStBl III 1961, 148) Bezug nimmt,... gilt dies für die Aussage, dass Grabbepflanzung und Grabpflege regelmäßig eine einheitliche Leistung sind.

    Ob diese einheitliche Leistung als Lieferung oder sonstige Leistung anzusehen war, konnte der BFH in den Urteilen vom 10. September 1959 V 204/57 U (BStBl III 1959, 440) und in BStBl III 1961, 148 noch dahinstehen lassen; er hat dies erst mit seinem Urteil in BStBl II 2003, 810 entschieden (Hinweis auf BFH-Beschluss in BFH/NV 2004, 1677).

  • BFH, 26.08.2004 - V S 6/04
    Soweit der Senat in diesem Urteil auf sein Urteil vom 1. Dezember 1960 V 301/58 U (BFHE 72, 403, BStBl III 1961, 148) Bezug nimmt, gilt dies lediglich für die Aussage, dass Grabbepflanzung und Grabpflege regelmäßig eine einheitliche Leistung sind.

    Ob diese einheitliche Leistung als Lieferung oder als sonstige Leistung anzusehen war, hatte der Senat in den vom Kläger zitierten Urteilen vom 10. September 1959 V 204/57 U (BFHE 69, 483, BStBl III 1959, 440) und in BFHE 72, 403, BStBl III 1961, 148 noch dahinstehen lassen; er hat dies erst mit seinem Urteil in BFHE 195, 440, BStBl II 2003, 810 entschieden.

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