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   VGH Baden-Württemberg, 17.11.1992 - 10 S 2234/92   

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https://dejure.org/1992,2528
VGH Baden-Württemberg, 17.11.1992 - 10 S 2234/92 (https://dejure.org/1992,2528)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 17.11.1992 - 10 S 2234/92 (https://dejure.org/1992,2528)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 17. November 1992 - 10 S 2234/92 (https://dejure.org/1992,2528)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Zulassung einer Abfallentsorgungsanlage ohne Planfeststellung durch bloße Plangenehmigung - Antragsbefugnis anerkannter Naturschutzverbände

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Planfeststellungsverfahren für Abfallbeseitigungsanlage notwendig? (IBR 1993, 343)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 43, 153
  • NVwZ-RR 1993, 179
  • DVBl 1993, 163
 
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Wird zitiert von ... (17)Neu Zitiert selbst (4)

  • BVerwG, 31.10.1990 - 4 C 7.88

    Beteiligung eines anerkannten Naturschutzvereins

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.11.1992 - 10 S 2234/92
    Jedoch kommt eine Verletzung des den anerkannten Naturschutzverbänden zustehenden subjektiv-öffentlichen Rechts auf Beteiligung (BVerwGE 87, 62, 68 f.) auch dann in Betracht, wenn ein Vorhaben rechtswidrig ohne Planfeststellung durch (bloße) Plangenehmigung zugelassen werden soll (OVG Lüneburg, Urt. v. 27.1.1992, UPR 1992, 394; BayVGH, Beschl. v. 15.4.1991, NVwZ 1991, 1009; Sening, NuR 1983, 146; Rehbinder, NVwZ 1982, 666, 667; Ehrlein, VBlBW 1990, 121, 128; Kühling, Fachplanungsrecht, S. 195, RdNr. 454; anderer Ansicht etwa Bernatzky/Böhm, BNatSchG Bd. 1, § 29 RdNr. 4 und wohl auch Dolde, NVwZ 91, 960).
  • BVerwG, 05.10.1990 - 7 C 55.89

    Immissionsschutzrechliches Genehmigungsverfahren - Schutz Dritter im

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.11.1992 - 10 S 2234/92
    Die hier vertretene Rechtsauffassung verstößt - wie das Verwaltungsgericht ebenfalls zutreffend ausgeführt hat - auch nicht gegen die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß Drittbetroffene - außer im Atomrecht - grundsätzlich keinen Anspruch auf Durchführung eines Zulassungsverfahrens haben (vgl. etwa BVerwGE 85, 368, 377 m. w. N.).
  • BVerwG, 23.01.1981 - 4 C 4.78

    Immissionsschutz - Öffentliche Straßen - Lärmschutz - Planfeststellung - Widmung

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.11.1992 - 10 S 2234/92
    Vielmehr dürfte entscheidend darauf abzustellen sein, ob durch die Anlage  e r h e b l i c h e  Beeinträchtigungen der Schutzgüter des § 2 Abs. 1 AbfG zu besorgen sind (so Hoesel/v. Lersner, Recht der Abfallbeseitigung, Bd. 1 § 7 AbfG RdNr. 16), wobei die Erheblichkeit der Beeinträchtigungen - entsprechend den von der Rechtsprechung zu vergleichbaren Regelungen in anderen Fachplanungsgesetzen entwickelten Grundsätzen - nach der Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit der jeweiligen Umgebung zu beurteilen ist (Kunig/Schwermer/Versteyl, AbfG, 2. Aufl., § 7 RdNr. 55 und BVerwGE 61, 295, 298).
  • OVG Niedersachsen, 27.01.1992 - 3 A 221/88

    Naturschutzverbände; Beteiligungsrecht; Planfeststellungsverfahren; Aufspülen von

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.11.1992 - 10 S 2234/92
    Jedoch kommt eine Verletzung des den anerkannten Naturschutzverbänden zustehenden subjektiv-öffentlichen Rechts auf Beteiligung (BVerwGE 87, 62, 68 f.) auch dann in Betracht, wenn ein Vorhaben rechtswidrig ohne Planfeststellung durch (bloße) Plangenehmigung zugelassen werden soll (OVG Lüneburg, Urt. v. 27.1.1992, UPR 1992, 394; BayVGH, Beschl. v. 15.4.1991, NVwZ 1991, 1009; Sening, NuR 1983, 146; Rehbinder, NVwZ 1982, 666, 667; Ehrlein, VBlBW 1990, 121, 128; Kühling, Fachplanungsrecht, S. 195, RdNr. 454; anderer Ansicht etwa Bernatzky/Böhm, BNatSchG Bd. 1, § 29 RdNr. 4 und wohl auch Dolde, NVwZ 91, 960).
  • OVG Brandenburg, 28.06.2001 - 4 A 115/99

    Anfechtung der Zulassung eines fakultativen Rahmenbetriebsplans durch einen

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  • VGH Hessen, 01.06.2004 - 2 A 3239/03

    Luftverkehrsrechtliche Plangenehmigung: Erweiterung eines Verkehrsflughafens im

    37 Aus diesem Grund kann sich das Beteiligungsrecht eines anerkannten Naturschutzverbandes auch bei einem rechtswidrigen Unterlassen einer gesetzlich vorgeschriebenen Planfeststellung durch die Wahl eines Verfahrens, das von § 35 Abs. 1 Nr. 4 HENatG nicht erfasst wird und bei dem das Mitwirkungsrecht vereitelt würde, mit der Folge durchsetzen, dass die Zulassung des zur Genehmigung gestellten Vorhabens durch Verwaltungsakt auf Grund des gewählten Verfahrens der Beanstandung durch einen nicht beteiligten Naturschutzverband unterliegt (vgl.: OVG Brandenburg, Urteil vom 28. Juni 2001 - 4 A 115/99 -, NUR 2002, 685 = ZfB 2001, 257; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Juli 1997 - 21 B 1717/94 -, NVwZ-RR 1998, 232 = NUR 1997, 617; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 29. März 1995 - 4 L 299/93 -, NVwZ 1995, 1137 = DÖV 1995, 780 = NUR 1995, 476; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. November 1992 - 10 S 2234/92 -, NVwZ 1992, 903 = NUR 1992, 293 = UPR 1992, 394; OVG Niedersachsen, Urteil vom 27. Januar 1992 - 3 A 221/98 -, NVwZ 1992, 903 = NUR 1992, 293 = UPR 1992, 394).

    Während man einerseits einen anerkannten Naturschutzverband somit auf die Beteiligung in einem von der Behörde rechtswidrig gewählten Verfahren nicht wird verweisen können, bestehen andererseits Bedenken, allein auf Grund der Schutzfunktion des Beteiligungsrechts aus § 35 Abs. 1 Nr. 4 HENatG unabhängig von den Umständen des Einzelfalles den Verbänden stets einen Rechtsanspruch dahin einzuräumen, ihre Beteiligung in einem Verfahren verlangen zu können, in dem diese rechtlich abgesichert ist (a. A.: OVG Brandenburg, Urteil vom 28. Juni 2001 - 4 A 115/99 -, a. a. O.; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. November 2002 - 10 S 2234/92 -, a. a. O.).

    Dem stünde im Übrigen auch nicht (mehr) das Argument einer zwingend durchzuführenden UVP entgegen (so: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. November 1992 - 10 S 2234/92 -, a. a. O.), da nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 27. Juli 2001 (a. a. O.) die UVP-Pflichtigkeit eines Vorhabens u. a. nicht mehr an die Erforderlichkeit einer Planfeststellung, sondern allein an materiell-rechtliche Kriterien anknüpft (vgl.: §§ 3a ff. UVPG).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 29.03.1995 - 4 L 299/93

    Wechsel des Beklagten; Berufungsinstanz; Zustimmung des neuen Beklagten;

    Nach Entstehungsgeschichte, Wortlaut und Sinnzusammenhang ergibt die Auslegung des § 29 Abs. 1 BNatSchG, insbesondere unter Berücksichtigung der Zielsetzung und des Zwecks der Norm, daß mit ihr dem anerkannten Verband nicht nur eine formale Beteiligtenstellung eingeräumt werden sollte (BVerwG, Urt. vom 31.10.1991 - 4 C 7.88 -, NVwZ 1991, 162, 164; BVerwG, Urt. vom 31.10.1990 - BVerwG 4 C 7.88 -, BVerwGE 87, 62, 68f.; VGH Mannheim, B. vom 17.11.1992 - 10 S 2234/92 - und 10 S 2233/92 -, NuR 1993, 144; OVG Lüneburg ,Urt. v. 27.1.1992 - 3 A 221/88 NuR 1992, 293, OVG Schleswig - Holstein, B. v. 30.12.1993 -4 M 129/93 -, UA Seite 4, Bl. 248 ff d.A.; Dürr in Kodal / Krämer, Straßenrecht, a.a.O., Kap. 35 V C 2, Rdnr. 30.25; Rehbinder, NVwZ 1988, 666; Ehrlein, VBlBW 1990, 121; Dolde, NVwZ 1991, 960; Krüger NVwZ 1992, 552; Kühling, Fachplanungsrecht 1988, Rdnr. 454; a.A. noch VGH Kassel, B. vom 27.8.1982 - II TH 34/82 - NVwZ 1982, 689, 690, aufgegeben durch Beschluß vom 11.7.1988 - 2 TH 740/88 - in NVwZ 1988, 1040; Messerschmidt, Bundesnaturschutzrecht, 1977/94, Kommentar BNatSchG , § 29, Rdnr. 4, die lediglich von einer im öffentlichen Interesse gewährten formalen Rechtsposition ausgehen mit der Folge, daß das Anhörrecht nach Abschluß des Verwaltungsverfahrens seine Durchsetzbarkeit verliert).

    Will man das subjektiv - öffentliche Recht auf Beteiligung nicht zur Disposition der Behörden stellen, muß auch in diesen Fällen den anerkannten Verbänden die Möglichkeit eröffnet werden, ihr Beteiligungsrecht durchsetzen zu können (OVG Lüneburg, NuR 1992, 293, 294 f.; VGH Mannheim, B. vom 17.11.1992 - 10 S 2234/92 und S 2233/92 -, NuR 1993, 144; VGH München, B. vom 15.4.1991 - 8 CE 91.30 -, NVwZ 1991, 1009; Ehrlein, VBlBW 1990, 121, 128; Krüger, NVwZ 1992, 552, 553; Dürr in Kodal / Krämer, a.a.O., Kap. 35 V C 1, Rdnr. 30.26; a.A. Messerschmidt, Bundesnaturschutzrecht, 1977/94, Kommentar BNatSchG § 29, Rdnr. 4; hierzu müßte von seinem Ansatz her auch Dolde, NVwZ 1991, 960, kommen).

    Der anerkannte Verband ist nicht auf die Möglichkeit zu verweisen, im Wege der einstweiligen Anordnung oder Erhebung der Leistungsklage die ohne notwendiges vorangegangenes Planfeststellungsverfahren begonnenen Bauarbeiten zu stoppen und so indirekt sein Beteiligungsrecht geltend zu machen (VGH Mannheim, NuR 1993, 144, 145).

  • VGH Hessen, 24.03.2004 - 2 Q 34/04
    Aus diesem Grund kann sich das Beteiligungsrecht eines anerkannten Naturschutzverbandes auch bei einem rechtswidrigen Unterlassen einer gesetzlich vorgeschriebenen Planfeststellung durch die Wahl eines Verfahrens, das von § 35 Abs. 1 Nr. 4 HENatG nicht erfasst wird und bei dem das Mitwirkungsrecht vereitelt würde, mit der Folge durchsetzen, dass die Zulassung des zur Genehmigung gestellten Vorhabens durch Verwaltungsakt auf Grund des gewählten Verfahrens der Beanstandung durch einen nicht beteiligten Naturschutzverband unterliegt (vgl.: OVG Brandenburg, Urteil vom 28. Juni 2001 - 4 A 115/99 -, NUR 2002, 685 = ZfB 2001, 257; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18. Juli 1997 - 21 B 1717/94 -, NVwZ-RR 1998, 232 = NUR 1997, 617; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 29. März 1995 - 4 L 299/93 -, NVwZ 1995, 1137 = DÖV 1995, 780 = NUR 1995, 476; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. November 1992 - 10 S 2234/92 -, NVwZ 1992, 903 = NUR 1992, 293 = UPR 1992, 394 [OVG Niedersachsen 27.01.1992 - 3 A 221/88] ; OVG Niedersachsen, Urteil vom 27. Januar 1992 - 3 A 221/98 -, NVwZ 1992, 903 [OVG Niedersachsen 27.01.1992 - 3 A 221/88] = NUR 1992, 293 = UPR 1992, 394 [OVG Niedersachsen 27.01.1992 - 3 A 221/88] ).

    Während man einerseits einem anerkannten Naturschutzverband somit auf die Beteiligung in einem von der Behörde rechtswidrig gewählten Verfahren nicht wird verweisen können, bestehen andererseits Bedenken, allein auf Grund der Schutzfunktion des Beteiligungsrechts aus § 35 Abs. 1 Nr. 4 HENatG unabhängig von den Umständen des Einzelfalles den Verbänden stets einen Rechtsanspruch dahin einzuräumen, ihre Beteiligung in einem Verfahren verlangen zu können, in dem diese rechtlich abgesichert ist (a.A.: OVG Brandenburg, Urteil vom 28. Juni 2001 - 4 A 115/99 -, a.a.O.; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. November 2002 - 10 S 2234/92 -, a.a.O.).

    Dem stünde im Übrigen auch nicht (mehr) das Argument einer zwingend durchzuführenden UVP entgegen (so: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. November 1992 - 10 S 2234/92 -, a.a.O.), da nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 27. Juli 2001 (a.a.O.) die UVP-Pflichtigkeit eines Vorhabens u. a. nicht mehr an die Erforderlichkeit einer Planfeststellung, sondern allein an materiell-rechtliche Kriterien anknüpft (vgl.: §§ 3a ff. UVPG).

  • OVG Sachsen, 14.02.2005 - 4 BS 273/04

    Naturschutzverein, Verbandsklage, Antragsbefugnis, Abfalldeponie,

    Eine solches Antragsrecht kommt nach ständiger Rechtsprechung (SächsOVG, Beschl. v. 23.1.2003, ZUR 2003, 222 = ZFW 2005, 48 [1. Senat]; Beschl. v. 10.10.2003, NuR 2003, 557 [4. Senat] zu § 61 BNatSchG n.F.; zu § 29 BNatSchG a.F. bereits BVerwG, Urt. v. 14.5.1997, BVerwGE 104, 367 [371 ff.].; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 17.11.1992, NVwZ-RR 1993, 179 f.; ThürOVG, Urt. v. 2.7.2003, LKV 2004, 559 f. jeweils m.w.N.) auch dann in Betracht, wenn sich eine Behörde zu Unrecht dafür entschieden hat, von einem Planfeststellungsverfahren abzusehen und das Vorhaben in einem anderen Verfahren - ohne Beteiligung von Naturschutzverbänden - zuzulassen.

    In einem solchen Fall unterliegt der als Ergebnis des fehlerhaft gewählten Verfahrens erlassene Verwaltungsakt nach ständiger Rechtsprechung auch dann der Anfechtungsmöglichkeit durch die jeweiligen Naturschutzverbände, wenn eine ausdrückliche gesetzliche Regelung, wie sie etwa § 58 Abs. 3 SächsNatSchG enthält, fehlt (SächsOVG, Beschl. v. 23.1.2003 und v. 10.10.2003, jeweils aaO; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 17.11.1992, aaO).

    Für eine Verletzung von Beteiligungsrechten nach § 29 Abs. 1 BNatSchG a.F. galt - wie das Verwaltungsgericht zutreffend ausgeführt hat - im Ergebnis insoweit nichts anderes (vgl. BVerwG, Urt. v. 14.5.1997, BVerwGE 104, 367, aaO; SächsOVG, Beschl. v. 23.1.2003, aaO; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 17.11.1992, aaO; Paetow, in: Kunig/Paetow/Versteyl, KrW-/AbfG, 2. Aufl., § 31 RdNr. 143).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.12.2004 - 21 A 102/00

    Mitwirkungsrecht eines anerkannten Naturschutzverbandes

    BVerwG, Urteil vom 14.5.1997 - 11 A 43.96 -, BVerwGE 104, 367 = Buchholz § 442.09 § 18 AEG Nr. 26 = DVBl. 1997, 1123 = NuR 1997, 506 = NVwZ 1998, 279; OVG Bbg., Urteil vom 28.6.2001 - 4 A 115/99 -, NuR 2002, 685 = ZfB 2001, 257; HessVGH, Urteil vom 1.9.1998 - 7 UE 2170/95 -, ESVGH 49, 45 = NuR 1999, 159 = NVwZ-RR 1999, 304; OVG NRW, Urteil vom 18.7.1997 - 21 B 1717/94 -, GewArch 1998, 214 = NuR 1997, 617 = NWVBl. 1998, 18 = ZfB 1997, 141; OVG LSA, Urteil vom 29.3.1995 - 4 L 299/93 -, DÖV 1995, 780 = NuR 1995, 476; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 17.11.1992 - 10 S 2234/92 -, DVBl. 1993, 163 = NuR 1993, 144 = NVwZ-RR 1993, 179 = UPR 1993, 194; Nds. OVG, Urteil vom 27.1.1992 - 3 A 221/88 -, NuR 1992, 293 = NVwZ 1992, 903 = UPR 1992, 394 = ZfB 1992, 514.

    VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 17.11.1992 - 10 S 2234/92 -, a.a.O.

  • VGH Bayern, 17.03.2008 - 14 BV 05.3079

    Verhältnis von artenschutzrechtlicher Ausnahme und naturschutzrechtlicher

    Demzufolge können Umgehungen dieses Rechts nicht folgenlos bleiben, vielmehr muss durch Gewährung gerichtlichen Rechtsschutzes zur Effektivität dieses Verfahrensrechts beigetragen werden (so: BVerwG vom 14.5.1997 BVerwGE 104, 367/372 f.; vom 31.10.1990 BVerwGE 87, 62/71 f.; vgl. auch: OVG NRW 17.12.2004 NuR 2005, 416/417; OVG Bbg vom 28.6.2001 NuR 2002, 685/686; OVG SH vom 5.7.1999 NuR 2000, 590/591; NdsOVG vom 27.1.1992 NuR 1992, 293/294 f.; HessVGH vom 1.9.1998 NuR 1999, 159/160 f.; OVG LSA vom 29.3.1995 NuR 1995, 476; VGH BW vom 17.11.1992 NuR 1993, 144 f.; Werner, NuR 2007, 459/463).
  • VGH Baden-Württemberg, 01.02.1996 - 8 S 1961/95

    Kein Suspensiveffekt des - offensichtlich - unzulässigen Widerspruchs wegen

    Der Senat schließt sich damit der Rechtsprechung des 10. Senats des erkennenden Gerichtshofs (Beschl. v. 17.11.1992 - 10 S 2234/92 - DVBl. 1993, 163 = NuR 1993, 144 = UPR 1993, 194 = NVwZ-RR 1993, 179 m.w.N.) an, der einem anerkannten Naturschutzverband ein Klagerecht gegen eine (abfallrechtliche) Plangenehmigung für den Fall zugesprochen hat, daß er die Notwendigkeit eines Planfeststellungsverfahrens geltend machen kann (ebenso: Steiner, NVwZ 1994, 313/316 m.w.N. in Fn. 40).

    Dagegen läßt sich die Argumentation des 10. Senats des erkennenden Gerichtshofs (Beschl. v. 17.11.1992, a.a.O., S. 145), § 29 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 BNatSchG gewähre das Beteiligungsrecht gerade im Planfeststellungsverfahren, dessen Besonderheit allgemein darin bestehe, daß die abschließende Entscheidung auf einer Abwägung aller durch ein Vorhaben betroffenen Belange beruhe und bei dem eine formalisierte Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen sei, jedenfalls nicht auf den vorliegenden Fall übertragen.

  • OVG Thüringen, 30.07.2003 - 1 KO 389/02

    Naturschutz, Landschaftsschutz; allgemeine Leistungsklage; Klagebefugnis;

    Wenn das Gesetz den Naturschutzverbänden ein Recht auf Verfahrensbeteiligung einräumt, kann die Umgehung dieses Rechts nicht sanktionslos bleiben, vielmehr muss insoweit durch Gewährung gerichtlichen Rechtsschutzes zur Effektivität des Verfahrensrechts beigetragen werden (so - für den Fall der Umgehung eines an sich gebotenen Planfeststellungsverfahrens-: BVerwG, Urteil vom 14.5.1997 -11 A 43.96-, BVerwGE 104, 367, 372 f. = NVwZ 1998, 279, 280 f.; ebenso etwa VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 17.11.1992 - 10 S 2234/92-, NVwZ-RR 1993, 179 f.; Hess. VGH, Urteil vom 1.9.1998-7 UE 2170/95-, NVwZ-RR 1999, 304,305; OVG Brandenburg, Urteil vom 28.6.2001 -4 A 115/99- m.w. N. -zitiert nach juris; vgl. auch Diefenbach, NuR 1997, 573, 576).
  • VGH Hessen, 01.09.1998 - 7 UE 2170/95

    Verletzung des Mitwirkungsrechts anerkannter Naturschutzverbände wegen

    Vielmehr ergibt eine Auslegung der Verfahrensvorschrift nach Wortlaut, Entstehungsgeschichte und Sinnzusammenhang, daß mit ihr dem Naturschutzverband ein selbständig durchsetzbares, subjektiv-öffentliches Recht auf Beteiligung am Verfahren eingeräumt ist (BVerwG, Urteil vom 14.05.1997 - 11 A 43.96 - NVwZ 1998, 279; BVerwG, Urteil vom 31.10.1990 - 4 C 7.88 - BVerwGE 87, 62 (69) = DVBl. 1991, 214 = NVwZ 1991, 162; Hess. VGH, Beschluß vom 11.07.1988 - 2 TH 740/88 - NVwZ 1988, 1040 unter Aufgabe der gegenteiligen Auffassung im Beschluß vom 27.08.1982 - II TH 34/82 - NuR 1983, 22; VGH Baden-Württemberg, Beschluß vom 17.11.1992 - 10 S 2234/92 - DVBl. 1993, 163 (164); OVG Schleswig, Beschluß vom 30.12.1993 - 4 M 129/93 - NVwZ 1994, 590 (591); OVG Lüneburg, Urteil vom 27.01.1992 - 3 OVG A 221/88 - ZfW 1992, 514 (515) = NuR 1992, 293; Bay.VGH, Beschluß vom 15.04.1991 - 8 CE 91.30 - NVwZ 1991, 1009 = NuR 1993, 494; OVG Magdeburg, Urteil vom 29.03.1995 - 4 L 299/93 - NVwZ 1995, 1137 (L) = NuR 1995, 476 (477); VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 01.02.1996 - 8 S 1961/95 - NVwZ 1997, 594 (596); Bay.VGH, Urteil vom 13.08.1996 - 8 B 95.1786 - NVwZ-RR 1997, 219; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 18.07.1997 - 21 B 1717/94 - NuR 1997, 617; Krüger, NVwZ 1992, 552; Kühling, Fachplanungsrecht 1988, Rdnr. 454; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 18.07.1997 - 21 B 1717/94 - NuR 1997, 617; Steiner, NVwZ 1994, 313; Sening, NuR 1983, 146; Rehbinder, NVwZ 1982, 666; Ehrlein, VBlBW 1990, 121 (128); Louis, BNatSchG, Kommentar, 1994, § 29 Rdnr. 21; Gassner/Bendomir-Kahlo/Schmidt-Räntsch, BNatSchG, Kommentar, 1996, § 29 Rdnr. 9, 24; Waskow, Mitwirkung von Naturschutzverbänden im Verwaltungsverfahren, Diss.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.07.1997 - 21 B 1717/94

    Naturschutzrecht: Klagebefugnis eine anerkannten Naturschutzverbandes bei

  • VGH Hessen, 25.08.1994 - 4 N 2204/90

    Zur Verbandsbeteiligung nach BNatSchG § 29 Abs 1

  • VGH Hessen, 18.12.1998 - 11 NG 3290/98

    Beteiligungsrecht anerkannter Naturschutzverbände - Antragsbefugnis für

  • VG Leipzig, 24.04.2007 - 6 K 410/07

    Anbau von genetisch verändertem Mais der Maislinie MON810; Ausbringen von

  • VG Freiburg, 19.05.1998 - 2 K 750/98

    Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz; Immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur

  • VGH Hessen, 28.05.1993 - 3 N 3920/87

    Keine Verletzung des Mitwirkungsrechts eines anerkannten Verbandes durch

  • VG Bremen, 09.05.2011 - 5 V 1522/10

    Wasserrechtlicher Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer

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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 19.11.1992 - 2 S 1908/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,6359
VGH Baden-Württemberg, 19.11.1992 - 2 S 1908/90 (https://dejure.org/1992,6359)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 (https://dejure.org/1992,6359)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 19. November 1992 - 2 S 1908/90 (https://dejure.org/1992,6359)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Erschließungsbeitragssatzung: statische Verweisung auf Baunutzungsverordnung; Mehrmaligkeit der Beitragsheranziehung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 43, 153 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (10)Neu Zitiert selbst (5)

  • BVerwG, 18.03.1988 - 8 C 92.87

    Erschließungsbeitragsansprüche - Volle Geltendmachung - Beitragsschuldverhältnis

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 19.11.1992 - 2 S 1908/90
    Im Erschließungsbeitragsrecht gibt es keinen Grundsatz der Einmaligkeit der Beitragsheranziehung (vgl BVerwG, Urteil vom 18.3.1988, BVerwGE 79, 163; Urteil vom 26.2.1992 - 8 C 70/89).

    Zur Begründung hat sie sich auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18.3.1988 - 8 C 92.87 - bezogen, wonach die Gemeinden den entstandenen Erschließungsaufwand in voller Höhe geltend machen müßten.

    Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts gibt es im Erschließungsbeitragsrecht keinen Grundsatz der Einmaligkeit der Beitragsheranziehung (vgl. Urteil vom 18.3.1988, BVerwG 8 C 92.87, BVerwGE 79, 163; Urteil vom 26.2.1992, 8 C 70.89).

  • VGH Baden-Württemberg, 22.11.1990 - 2 S 696/89

    Verbot der doppelten Abdeckung von Herstellungskosten gebührenfähiger und

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 19.11.1992 - 2 S 1908/90
    Verweist die Erschließungsbeitragssatzung zur Ergänzung der Verteilungsregelung auf die Baunutzungsverordnung, ist im Zweifel die im Zeitpunkt des Satzungserlasses maßgebende Fassung heranzuziehen (vgl VGH Bad-Württ, Urteil vom 22.11.1990 - 2 S 696/89 -).

    Ist die Verweisung auf die Baunutzungsverordnung nicht ausdrücklich als dynamische Verweisung ausgestaltet, ist daher zur Ergänzung der Verteilungsregelung der Satzung die im Zeitpunkt des Satzungserlasses maßgebende Fassung der Baunutzungsverordnung heranzuziehen (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 22.11.1990 - 2 S 696/89 -).

  • BVerwG, 09.03.1990 - 8 C 76.88

    Festsetzungsinhalt eines Fluchtlinienplans - Abweichung von Planungsgrundzügen -

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 19.11.1992 - 2 S 1908/90
    Eine Abweichung von der Festsetzung eines Bebauungsplans ist mit den Grundzügen der Planung im Sinne des § 125 Abs. 3 BauGB vereinbar, wenn die vom Plan angestrebte und in ihm zum Ausdruck gebrachte städtebauliche Ordnung nicht in beachtlicher Weise beeinträchtigt wird, d.h. wenn angenommen werden kann, die Abweichung liege (noch) im Bereich dessen, was der Planer gewollt hat oder gewollt hätte, wenn er die weitere Entwicklung einschließlich des Grundes der Abweichung gekannt hätte (vgl. BVerwG, Urteil vom 9.3.1990, BVerwG 8 C 76.88, BVerwGE 85, 66).
  • BVerwG, 13.12.1985 - 8 C 24.85

    Verteilung des Erschließungsaufwands bei Eckgrundstücken

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 19.11.1992 - 2 S 1908/90
    Ziel der Vorschrift ist eine Begrenzung der in Abs. 4 geregelten Vergünstigung für mehrfach erschlossene Grundstücke entsprechend der Grundsätze in dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13.12.1985 - 8 C 24.85 - (Buchholz 406.11 § 131 BBauG Nr. 65 S. 89 = NVwZ 86, 566 = DVBl. 86, 349).
  • BVerwG, 26.02.1992 - 8 C 70.89

    Zweifache Heranziehung - Gleichheitssatz - Doppelbelastung

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 19.11.1992 - 2 S 1908/90
    Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts gibt es im Erschließungsbeitragsrecht keinen Grundsatz der Einmaligkeit der Beitragsheranziehung (vgl. Urteil vom 18.3.1988, BVerwG 8 C 92.87, BVerwGE 79, 163; Urteil vom 26.2.1992, 8 C 70.89).
  • VG Sigmaringen, 24.05.2016 - 3 K 188/13

    Endgültige Herstellung Erschließungsanlage; vorhandene Straße; Planbindung;

    Nach diesen Grundsätzen kann zwar ein Minderausbau in einer Straßenbreite von 5, 50 m bei einer festgesetzten Straßenbreite von 6, 25 m bis 7, 50 m noch mit den Grundzügen der Planung vereinbar sein (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 -, juris).
  • VGH Baden-Württemberg, 21.06.2017 - 2 S 1946/16

    Erschließungsbeitrag: Abwägungsentscheidung der Gemeinde - im Siedlungsverfahren

    Selbst wenn die Siedler damals zu Anliegerleistungen für die, wie ausgeführt, nicht endgültig hergestellte Straße herangezogen worden wären, wäre die nunmehrige Belastung der Kläger nicht treuwidrig, denn im Erschließungsbeitragsrecht gibt es in diesem Zusammenhang keinen Grundsatz der Einmaligkeit der Beitragsheranziehung (vgl. Senatsurteile vom 28.02.2002 - 2 S 2327/01 -, juris Rn. 36, vom 08.11.2001 - 2 S 978/00 -, vom 25.10.2001 - 2 S 730/00 - und vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 -, ESVGH 43, 153 (Leitsatz); im Anschluss an BVerwG, Urteile vom 18.03.1988 - 8 C 92.87 - , BVerwGE 79, 163 und vom 26.02.1992 - 8 C 70.89).
  • VGH Baden-Württemberg, 10.07.2014 - 2 S 2228/13

    Vorausleistungsbescheid; Herstellung einer beitragsfähigen Erschließungsanlage;

    Nach diesen Grundsätzen kann zwar ein Minderausbau in einer Straßenbreite vom 5, 50 m bei einer festgesetzten Straßenbreite von 6, 25 m bis 7, 50 m noch mit den Grundzügen der Planung vereinbar sein (vgl. Senatsurteil vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - juris).
  • OVG Niedersachsen, 11.05.2023 - 9 LB 225/20

    Anbaubestimmung; Aufpflasterung; Außenbereichsgrundstück; natürliche

    Es verbleibt für die Fahrbahn noch eine Breite von 5, 50 m. Diese Ausbaubreite erlaubt bei geringer Geschwindigkeit einen Begegnungsverkehr und genügt dem Planziel, die Anliegergrundstücke zu erschließen (vgl. zu einer Fahrbahnbreite von 5, 50 m: VGH BW, Urteil vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - juris Rn. 23).

    So kann etwa nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg ein Minderausbau in einer Straßenbreite von 5, 50 m bei einer festgesetzten Straßenbreite von 6, 25 m bis 7, 50 m noch mit den Grundzügen der Planung vereinbar sein (vgl. VGH BW, Urteil vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - juris Rn. 23).

  • VGH Baden-Württemberg, 20.03.2015 - 2 S 1327/14

    Erschließungsbeitrag: Erstmalige endgültige Herstellung einer Erschließungsanlage

    Nach diesen Grundsätzen kann zwar ein Minderausbau in einer Straßenbreite von 5, 50 m bei einer festgesetzten Straßenbreite von 6, 25 m bis 7, 50 m noch mit den Grundzügen der Planung vereinbar sein (vgl. Senatsurteil vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - juris).
  • VGH Baden-Württemberg, 18.12.2007 - 2 S 1657/06

    Bebauungsplanersetzende Planung im Sinne von § 125 Abs 2 BauGB

    Dass die abgerechnete Erschließungsanlage nicht den nach der Entscheidung des Senats vom 19.11.1992 (Az.: 2 S 1908/90, ESVGH 43, 153) erforderlichen, aus mehreren Schichten, insbesondere einer Frostschutzschicht, bestehenden Unterbau aufgewiesen hat, stellte das Verwaltungsgericht auf Grund einer informatorischen Anhörung in der mündlichen Verhandlung des Dipl.-Ing.
  • VGH Baden-Württemberg, 26.09.2003 - 2 S 793/03

    Erschlossensein eines Grundstücks - unbeplanter Innenbereich - teilweise

    Die satzungsrechtliche Tiefenbegrenzung ist Teil der Entscheidung über das "Erschlossensein" und nicht der Verteilungsregelung zuzuordnen; daher führt ihre Unwirksamkeit nicht zu einer Nichtigkeit der satzungsrechtlichen Verteilungsregelung (so bereits der Senat, U. v. 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - ferner Driehaus, aaO, Rdnr. 35 aE.) und schließlich auch nicht der Beitragssatzung (vgl. dazu auch Driehaus, Kommunalabgabenrecht, § 8 Rdnr. 413a).
  • VGH Baden-Württemberg, 29.06.2011 - 2 S 1163/09

    Anforderungen an das technische Ausbauprogramm einer

    Vielmehr bildet üblicherweise erst eine aus Tragschicht und Feinbelag bestehende Straßendecke (auch als Schlussdecke bezeichnet) den Abschluss der technischen Fertigstellung von Verkehrsanlagen (VGH Bad.-Württ., Urteile vom 13.04.1989 - 2 S 1879/88 - VBlBW 1989, 427; vom 17.05.1990 - 2 S 710/88 - juris; vom 25.09.1990 - 2 S 1792/88 ; vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - juris sowie VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 22.06.1995 - 2 S 904/95).
  • VGH Baden-Württemberg, 28.02.2002 - 2 S 2327/01

    Vorhandensein einer Erschließungsanlage; einheitliche Erschließungsanlage;

    a) Es ist unerheblich, ob und in welcher Höhe die Rechtsvorgänger des Klägers bereits zu Kosten für die damalige nicht plangerechte Herstellung der Fahrbahn der Industriestraße herangezogen worden sind, denn im Erschließungsbeitragsrecht gibt es in diesem Zusammenhang keinen Grundsatz der Einmaligkeit der Beitragsheranziehung (vgl. Urteile des Senats vom 8.11.2001 - 2 S 978/00 -, vom 25.10.2001 - 2 S 730/00 - und vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - ESVGH 43, 153 (Leitsatz) = VGHBW-Ls 1993, Beilage 2, B 5; im Anschluss an BVerwG, Urteile vom 18.3.1988, BVerwGE 79, 163 und vom 26.2.1992 - 8 C 70.89).
  • VGH Baden-Württemberg, 08.11.2001 - 2 S 978/00

    Erschließungsbeitrag: erstmalige Herstellung

    Ebenfalls unerheblich ist es, ob und in welcher Höhe der Kläger und seine Eltern bereits zu Kosten für die damalige nicht plangerechte Herstellung des Siedlerwegs herangezogen worden sind, denn im Erschließungsbeitragsrecht gibt es in diesem Zusammenhang keinen Grundsatz der Einmaligkeit der Beitragsheranziehung (vgl. Urteile des Senats vom 25.10.2001 - 2 S 730/00 - und vom 19.11.1992 - 2 S 1908/90 - ESVGH 43, 153 (Leitsatz) = VGHBW-Ls 1993, Beilage 2, B 5; im Anschluss an BVerwG, Urteile vom 18.3.1988, BVerwGE 79, 163 und vom 26.2.1992 - 8 C 70.89).
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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 20.11.1992 - 3 S 2503/92   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,5355
VGH Baden-Württemberg, 20.11.1992 - 3 S 2503/92 (https://dejure.org/1992,5355)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 20.11.1992 - 3 S 2503/92 (https://dejure.org/1992,5355)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 20. November 1992 - 3 S 2503/92 (https://dejure.org/1992,5355)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Kein Nachbarschutz durch Festsetzung einer vorderen - straßenseitigen - Baugrenze

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 43, 153 (Ls.)
  • VBlBW 1993, 68 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (5)Neu Zitiert selbst (5)

  • VGH Baden-Württemberg, 10.11.1992 - 5 S 1475/92

    Keine nachbarschützende Wirkung der straßenseitigen Baugrenze oder Baulinie

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.11.1992 - 3 S 2503/92
    Die Festsetzung einer vorderen (straßenseitigen) Baugrenze dient im Regelfall nicht dem Schutz der auf der gegenüberliegenden Seite angrenzenden Grundstücke (wie VGH Bad-Württ, Urteil vom 10.11.1992 - 5 S 1475/92 -).

    Denn sie ist Ausfluß des zwischen unmittelbar nebeneinanderliegenden Grundstücken bestehenden nachbarrechtlichen Austauschverhältnisses, welches zur gegenseitigen Rücksichtnahme und damit auch grundsätzlich zur jeweiligen Beachtung der festgesetzten Baugrenzen verpflichtet (so auch VGH Bad.-Württ., Urteil vom 10.11.1992 - 5 S 1475/92 -).

    Nachbarschutz ist einer vorderen, straßenseitigen Baugrenze oder Baulinie hingegen nur dann beizumessen, wenn die Festsetzungen und die Begründung des Bebauungsplans im Einzelfall auf ein vom Plangeber gewolltes nachbarschaftliches Austauschverhältnis zwischen den beiderseitigen Straßenanliegern schließen lassen (vgl. dazu auch Urteil vom 10.11.1992, a.a.O. sowie Beschluß vom 10.4.1986 - 8 S 257/86 - VBlBW 1987, S. 100).

  • VGH Baden-Württemberg, 23.07.1991 - 8 S 1606/91

    Nachbarschützende Wirkung von Baugrenzen und Baulinien; eine Garage ist keine

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.11.1992 - 3 S 2503/92
    Die Rechtsprechung des erkennenden Gerichtshofs, wonach seitliche und hintere Baugrenzen oder Baulinien regelmäßig nachbarschützenden Charakter zugunsten des an derselben Grundstücksseite liegenden Nachbarn haben (vgl. Beschlüsse vom 23.7.1991 - 8 S 1606/91 -, NJW 1992, S. 1060, vom 12.6.1991 - 5 S 2433/90 - u.v. 20.1.1992 - 3 S 2677/91 -), ist hier nicht einschlägig.
  • VGH Baden-Württemberg, 12.06.1991 - 5 S 2433/90

    Zur nachbarschützenden Wirkung von Baulinien und Baugrenzen zum Nachbargrundstück

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.11.1992 - 3 S 2503/92
    Die Rechtsprechung des erkennenden Gerichtshofs, wonach seitliche und hintere Baugrenzen oder Baulinien regelmäßig nachbarschützenden Charakter zugunsten des an derselben Grundstücksseite liegenden Nachbarn haben (vgl. Beschlüsse vom 23.7.1991 - 8 S 1606/91 -, NJW 1992, S. 1060, vom 12.6.1991 - 5 S 2433/90 - u.v. 20.1.1992 - 3 S 2677/91 -), ist hier nicht einschlägig.
  • VGH Baden-Württemberg, 20.01.1992 - 3 S 2677/91

    Nachbarschützende Wirkung von Baugrenzen - Befreiung aus Gründen des Gemeinwohls

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.11.1992 - 3 S 2503/92
    Die Rechtsprechung des erkennenden Gerichtshofs, wonach seitliche und hintere Baugrenzen oder Baulinien regelmäßig nachbarschützenden Charakter zugunsten des an derselben Grundstücksseite liegenden Nachbarn haben (vgl. Beschlüsse vom 23.7.1991 - 8 S 1606/91 -, NJW 1992, S. 1060, vom 12.6.1991 - 5 S 2433/90 - u.v. 20.1.1992 - 3 S 2677/91 -), ist hier nicht einschlägig.
  • VGH Baden-Württemberg, 10.04.1986 - 8 S 257/86

    Nachbarschutz zugunsten des Gegenüberliegers bei Überschreitung der Baulinie

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.11.1992 - 3 S 2503/92
    Nachbarschutz ist einer vorderen, straßenseitigen Baugrenze oder Baulinie hingegen nur dann beizumessen, wenn die Festsetzungen und die Begründung des Bebauungsplans im Einzelfall auf ein vom Plangeber gewolltes nachbarschaftliches Austauschverhältnis zwischen den beiderseitigen Straßenanliegern schließen lassen (vgl. dazu auch Urteil vom 10.11.1992, a.a.O. sowie Beschluß vom 10.4.1986 - 8 S 257/86 - VBlBW 1987, S. 100).
  • VGH Baden-Württemberg, 09.03.1995 - 3 S 3321/94

    Keine aufschiebende Wirkung von Widerspruch und Anfechtungsklage gegenüber einem

    Während seitliche und hintere Baugrenzen nach Eigenart und Typik im Regelfall auch dem Schutz der ihnen jeweils gegenüberliegenden Wohngrundstücke dienen (Sicherung einer Ruhezone und Erholungszone, vgl. etwa VGH Bad.-Württ., Urteil vom 11.2.1993 - 5 S 2313/92 - m.w.N.), haben vordere (straßenseitige) Baugrenzen im Regelfall nur einen öffentlich-städtebaulichen Gehalt (vornehmlich: Gestaltung des Ortsbildes und Straßenbildes, Gewährleistung einer bestimmten Anordnung der Baukörper, Sicherung von Vorgartenzonen, vgl. dazu VGH Bad.-Württ., Urteil vom 10.11.1992 - 5 S 1475/92 - sowie Beschluß vom 20.11.1992 - 3 S 2503/92 -).
  • VGH Baden-Württemberg, 22.06.1993 - 3 S 379/93

    Zulässigkeit eines Vorbaus in der Abstandsfläche - Abgrenzung zum Anbau

    Diese Überschreitung der ersichtlich nicht nachbarschützenden straßenseitigen Baugrenze (vgl. dazu VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 26.11.1992 - 3 S 2503/92 - Urteil v. 10.11.1992 - 5 S 1475/92 -) führt für das Wohnhaus und Grundstück des Antragstellers noch nicht zu unzumutbaren Besonnungs- oder Belichtungseinbußen.
  • VGH Baden-Württemberg, 26.08.1993 - 3 S 1779/93

    Terrassenhaus als Hausgruppe iS von BauNVO 1968 § 22 Abs 2 S 1; versetzte

    Die Interessen der seitlich angrenzenden Grundstücksnachbarn sind, wie regelmäßig, vom Schutzzweck der Festsetzung nicht umfaßt (vgl. etwa Beschluß des Senats vom 25.1.1991 - 3 S 2743/90 - Beschluß v. 20.11.1992 - 3 S 2503/92 - m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 30.01.1996 - 8 S 214/96

    Anordnung der sofortigen Vollziehung einer Baugenehmigung: überwiegender

    Soweit sie geltend macht, durch die vorgesehene Anlegung der beiden Stellplätze entlang der A straße werde in unzulässiger Weise in die Vorgartenzone eingegriffen, übersieht sie, daß vordere (straßenseitige) Baugrenzen im Regelfall nur einen öffentlich-städtebaulichen Gehalt haben und den seitlichen Anliegern keinen Anspruch auf ihre Einhaltung einräumen (VGH Bad.- Württ., Urt. v. 10.11.1992 - 5 S 1475/92 - Beschl. v. 20.11.1992 - 3 S 2503/92 - Beschl. v. 9.3.1995 - 3 S 3321/94 - DÖV 1995, 828/829).
  • VGH Baden-Württemberg, 07.07.1994 - 3 S 628/94

    Keine planübergreifende nachbarschützende Wirkung der

    Solche vorderen (straßenseitigen) Baugrenzen dienen im Regelfall nicht dem Schutz der auf der gegenüberliegenden Seite angrenzenden Grundstücke (ständige Rechtsprechung, vgl. VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 20.11.1992 - 3 S 2503/92 - Urteil vom 10.11.1992 - 5 S 1475/92 -).
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Rechtsprechung
   VGH Hessen, 11.11.1992 - 1 UE 2675/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,5766
VGH Hessen, 11.11.1992 - 1 UE 2675/86 (https://dejure.org/1992,5766)
VGH Hessen, Entscheidung vom 11.11.1992 - 1 UE 2675/86 (https://dejure.org/1992,5766)
VGH Hessen, Entscheidung vom 11. November 1992 - 1 UE 2675/86 (https://dejure.org/1992,5766)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 6 Abs 4 S 3 AUV, § 6 Abs 3 S 3 BUKG, § 7 BUKG
    Umzugskosten/Mietentschädigung nach AUV oder BUKG bei Umzug in ein eigenes Haus oder Eigentumswohnung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 43, 153 (Ls.)
  • NVwZ-RR 1994, 35 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (0)Neu Zitiert selbst (2)

  • BVerwG, 18.06.1980 - 6 C 19.79

    Beihilfe - Beihilfeberechtigter - Beihilfefähige Aufwendungen - Bemessungssatz -

    Auszug aus VGH Hessen, 11.11.1992 - 1 UE 2675/86
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung (vgl. u.a. BVerwG, Urteil vom 20.10.1976, BVerwGE 51, 193, 199; BVerwG, Urteil vom 18.6.1980, BVerwGE 60, 212 ff.) entschieden, daß Maßstab für die Gewährung von Beihilfen die am Alimentationsgrundsatz zu orientierende Fürsorgepflicht sei.

    In der Entscheidung vom 18.6.1980 (BVerwGE 60, 212, 219) hat das BVerwG zudem ausgeführt, daß wegen des ergänzenden Charakters der Beihilfe auch Härten und Nachteile hingenommen werden müssen, die sich aus der pauschalisierenden und typisierenden Konkretisierung der Fürsorgepflicht durch die Beihilfevorschriften ergeben und die keine unzumutbare Belastung bedeuten.

  • BVerwG, 20.10.1976 - VI C 187.73

    Erhebliche Einkünfte - Wirtschaftliche Selbständigkeit - Beihilfeberechtigter

    Auszug aus VGH Hessen, 11.11.1992 - 1 UE 2675/86
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung (vgl. u.a. BVerwG, Urteil vom 20.10.1976, BVerwGE 51, 193, 199; BVerwG, Urteil vom 18.6.1980, BVerwGE 60, 212 ff.) entschieden, daß Maßstab für die Gewährung von Beihilfen die am Alimentationsgrundsatz zu orientierende Fürsorgepflicht sei.
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