Rechtsprechung
   BFH, 24.05.1977 - IV R 47/76   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 122, 400
  • NJW 1977, 1896 (Ls.)
  • BStBl II 1977, 737



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Wird zitiert von ... (53)  

  • BFH, 15.07.1997 - VIII R 56/93  

    Berücksichtigung des Verlusts aus der Übertragung einer wesentlichen Beteiligung

    Bereits § 11 Nr. 3 des Steueranpassungsgesetzes (StAnpG) regelte jedoch ausdrücklich die Zulässigkeit einer sog. Erwerbstreuhand (vgl. BFH-Urteil vom 24. Mai 1977 IV R 47/76, BFHE 122, 400, BStBl II 1977, 737, 739).

    Das Handeln des Treuhänders im fremden Interesse muß wegen der vom zivilrechtlichen Eigentum abweichenden Zurechnungsfolge eindeutig erkennbar sein (vgl. BFHE 122, 400, BStBl II 1977, 737, 739; BFH-Urteil vom 29. Januar 1975 I R 135/70, BFHE 115, 107, BStBl II 1975, 553; RFH-Urteil in RStBl 1942, 507, 510, RFHE 51, 200, 210; Heidner, a.a.O., Rz. 28; derselbe, DStR 1989, 305, 306).

  • BFH, 29.10.1991 - VIII R 51/84  

    Vererbung von Anteilen und Wirtschaftsgütern des Sonderbetriebsvermögens

    Dies hat zivilrechtlich zur Folge, daß das Treuhandverhältnis regelmäßig als Geschäftsbesorgungsverhältnis, das Unterbeteiligungsverhältnis hingegen als Gesellschaftsverhältnis einzuordnen ist (vgl. BFH-Urteil vom 24. Mai 1977 IV R 47/76, BFHE 122, 400, BStBl II 1977, 737).

    Die gesellschaftsrechtliche Verbindung zur Verfolgung eines gemeinsamen Zwecks, nämlich dem Halten der mitunternehmerischen Hauptbeteiligung, läßt sich bei wertender Betrachtung trotz gewisser Übereinstimmungen (vgl. BFH in BFHE 122, 400, BStBl II 1977, 737; Schmidt, StuW 1988, 245 ff.) nicht mit den einen Treuhandvertrag wesentlich kennzeichnenden Kriterien der Weisungsgebundenheit des Treuhänders und der Verpflichtung zur jederzeitigen Rückgabe des Treugutes (vgl. Tipke/ Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 13. Aufl., § 39 AO 1977 Tz. 16) in Einklang bringen.

  • BFH, 18.05.2004 - IX R 83/00  

    Steuerrechtliche Anerkennung eines Mietvertrags zwischen einer GbR und ihrem

    d) Das FG hat auch zutreffend die Klagebefugnis der Klägerin gegen den negativen Feststellungsbescheid bejaht (vgl. BFH-Urteile vom 21. Mai 1992 IV R 47/90, BFHE 168, 217, BStBl II 1992, 865, unter 1.; vom 24. Mai 1977 IV R 47/76, BFHE 122, 400, BStBl II 1977, 737, unter I. 1. b).
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