Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 02.02.2005 - 5 S 2333/04   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Justiz Baden-Württemberg

    Wiedereinsetzung bei Fristversäumnis einer Gemeinde nach Versäumnis der Einwendungsfrist in einem Planfeststellungsverfahren

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 32 Abs 1 VwVfG, § 73 Abs 2 VwVfG, § 73 Abs 4 VwVfG
    Wiedereinsetzung bei Fristversäumnis einer Gemeinde nach Versäumnis der Einwendungsfrist in einem Planfeststellungsverfahren

  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst(Abodienst, kostenloser Testzugang, Einzelerwerb möglich, Leitsatz frei) (Volltext und Leitsatz)

    Planfeststellung; Gemeinde; Einwendungsfrist; Stellungnahmefrist; Präklusion; Fristverlängerung; Wiedereinsetzung

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Planfeststellung, Gemeinde, Einwendungsfrist, Stellungnahmefrist, Präklusion, Fristverlängerung, Wiedereinsetzung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verwaltungsprozess - Wiederensetzung in vorigen Stand nach Fristablauf

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Planfeststellung, Gemeinde, Einwendungsfrist, Stellungnahmefrist, Präklusion, Fristverlängerung, Wiedereinsetzung

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 2006, 136



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Wird zitiert von ... (6)  

  • OVG Niedersachsen, 10.11.2008 - 7 KS 1/05  

    Zur Anwendung des artenschutzrechtlichen Tötungsverbots; Auslegung;

    2.1.3 Allerdings ist bei einer unverschuldeten Versäumung der Frist für die Erhebung von Einwendungen unter den Voraussetzungen der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand von einer Präklusion abzusehen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 11.2.2000 - 4 VR 17.99 -, juris m.w.N.; Gerichtsbescheid v. 30.7.1998 - 4 A 1.98 -, NVwZ-RR 1999, 162f.; grundlegend BVerwG, Urt. v. 24.5.1996 - 4 A 38.95 -, Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 119; s. auch VGH Mannheim, Beschl. v. 2.2.2005 - 5 S 2333/04 -, NVwZ-RR 2006, 136).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.2009 - 8 D 10/08  

    Klagen gegen Steinkohlekraftwerk in Herne abgewiesen

    vgl. insoweit BVerwG, Beschluss vom 13. März 1995 - 11 VR 2.95 -, NVwZ 1995, 905 = juris Rn. 34; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 2. Februar 2005 - 5 S 2333/04 -, NVwZ-RR 2006, 136 = juris Rn. 20 (jeweils zu Einwendungen einer Gemeinde).
  • OVG Niedersachsen, 20.05.2009 - 7 KS 28/07  

    Zur Abweichensprüfung bei Eingriff in ein FFH- oder Vogelschutzgebiet

    Bei einer unverschuldeten Versäumung der Frist für die Erhebung von Einwendungen ist unter den Voraussetzungen der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand von einer Präklusion abzusehen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 11.02.2000 - 4 VR 17.99 -, juris m.w.N.; Gerichtsbescheid v. 30.07.1998 - 4 A 1.98 -, NVwZ-RR 1999, 162 f.; grundlegend BVerwG, Urt. v. 24.05.1996 - 4 A 38.95 -, Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 119; s. auch VGH Mannheim, Beschl. v. 02.02.2005 - 5 S 2333/04 -, NVwZ-RR 2006, 136).
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  • OVG Rheinland-Pfalz, 23.04.2009 - 8 C 11025/08  

    Eisenbahnrecht; Planfeststellung; Planfeststellungsbeschluss; Schallschutz;

    Die Vorschrift normiert eine materielle Verwirkungspräklusion, die sich nach Wortlaut sowie Sinn und Zweck der Regelung auch auf ein nachfolgendes gerichtliches Verfahren erstreckt, in dem sie von Amts wegen zu beachten ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Mai 1996, NVwZ 1997, 489 - zu § 17 Abs. 4 Satz 1 FStrG - VGH BW, Beschluss vom 2. Februar 2005, NVwZ-RR 2006, 136 [137] zur Eisenbahnplanfeststellung).
  • VGH Bayern, 15.04.2009 - 8 ZB 08.3146  
    Dabei kann es offenbleiben, ob die Zurückweisung einer Einwendung aus sachlichen Gründen ohne weiteres als stillschweigende Wiedereinsetzung gewertet werden kann (vgl. dazu VGH Baden-Württemberg vom 2.2.2005 Az. 5 S 2333/04, juris RdNr. 14).
  • VG Ansbach, 26.01.2011 - AN 15 K 10.00567  

    Materielle Präklusion von Einwendungen gegen wasserrechtliche Planfeststellung

    Dies stellt keine konkludente Gewährung von Wiedereinsetzung dar (vgl. Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 7. Aufl. § 32 RdNr. 44; VGH Baden-Württemberg NVwZ-RR 2006, 136, 137), zumal der Kläger zuvor keinerlei Begründung für die verspätet erhobenen Einwendungen gegeben hatte und sich der Beklagte zur Zeit seines Schreibens vom 12. April 2010 der Existenz von Wiedereinsetzungsgründen auf Grund des Schreibens des Klägers vom 13. März 2010 nicht bewusst sein konnte.
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