Rechtsprechung
   BGH, 12.10.1988 - IVa ZR 166/87   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1989, 259
  • FamRZ 1989, 175
  • WM 1988, 1759



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 06.07.2000 - IX ZR 88/98  

    Zur notariellen Betreuung der Vorwegnahme einer Erbfolge

    Bei Anwendung des Bürgerlichen Gesetzbuches stand ihr - wie einem durch Erbvertrag gebundenen Erblasser (§ 2286 BGB) - grundsätzlich ebenfalls ein freies Verfügungsrecht unter Lebenden zu, doch konnte bei einem Mißbrauch dieses Verfügungsrechts ein betroffener Schlußerbe einen Ausgleichsanspruch in entsprechender Anwendung des § 2287 BGB erlangen (BGHZ 82, 274, 276 ff.; vgl. BGH, Urt. v. 12. Oktober 1988 - IVa ZR 166/87, FamRZ 1989, 175; v. 21. Juni 1989 - IVa ZR 302/87, NJW 1989, 2389, 2390 f; Schubert JR 1982, 155; Kuchinke JuS 1988, 853; Musielak FamRZ 1989, 176).
  • BGH, 27.01.2010 - IV ZR 91/09  

    Pflichtteilsberechnung bei einer unentgeltlichen Zuwendung im Wege

    Vielmehr hat der Senat lediglich anerkannt, dass es - abhängig von den jeweiligen Umständen - möglich ist, eine solche Wendung als Ausgleichsanordnung zu verstehen (BGHZ 82, 274, 278; Urteil vom 12. Oktober 1988 - IVa ZR 166/87 - FamRZ 1989, 175 unter I 2).
  • BGH, 04.04.1990 - IV ZR 344/88  

    Umfang von Ersatzansprüchen gegen den Erben; Ausgleich eines Fehlbetrages

    Dieser Anspruch ging auf Ausgleich der dem Bruder zugefügten Beeinträchtigung (vgl. Senatsurteil vom 12.10.1988 - IVa ZR 166/87 - FamRZ 1989, 175 ) aus dem Grundstück.
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  • OLG Zweibrücken, 03.08.2006 - 4 U 114/05  

    Pflichtteilsrecht - Wert- oder Quotentheorie und Ausschlagung

    Diese Verpflichtung beinhaltete eine echte Ausgleichspflicht i. S. v. §§ 2316, 2050 Abs. 3 BGB, weil der Erblasser sie in den Übergabevertrag ausdrücklich im Rahmen einer "vorweggenommenen Erbfolgeregelung" angeordnet hatte (vgl. BGH NJW-RR 1989, 259; Palandt/Edenhofer, § 2050 Rdnr. 11).
  • OLG Frankfurt, 06.04.2010 - 19 U 126/08  

    Pflichtteilsrecht: Berücksichtigung einer im Wege vorweggenommener Erbfolge

    Da im Übergabevertrag vom 31.12.1981 bestimmt ist, dass die Zuwendung unentgeltlich im Wege vorweggenommener Erbfolge erfolgen soll (Bl. 188 d.A.), ist von der Anordnung einer Ausgleichung auszugehen (zu den Voraussetzungen einer Anordnung der Ausgleichung: BGH, in: NJW-RR 1989, 259).
  • OLG Hamm, 26.05.1998 - 10 U 20/98  

    Grundstücksübertragung nach Berliner Testament - § 2287 BGB, zulässige

    Hiernach kann dem Kläger, selbst wenn im übrigen die Voraussetzungen des § 2287 Abs. 1 BGB vorlägen, nur ein Anspruch auf Zahlung des Differenzbetrages zustehen, der nach gem. § 2056 BGB vorgenommener Ausgleichung zu seinen Lasten verbleibt (vgl. BGH NJW-RR 1989, 259).
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