Weitere Entscheidung unten: BGH, 05.04.1995

Rechtsprechung
   BGH, 28.03.1995 - X ARZ 255/95   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Alpmann Schmidt

    ZPO § 36 Nr. 6, § 50

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bezeichnung der beklagten Partei; Anfechtung des Titels durch eine "Scheinpartei"

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Beteiligung einer Scheinpartei an Rechtsstreit

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1995, 2170
  • NJW 1995, 2171 (Ls.)
  • NJW-RR 1995, 764
  • WM 1995, 1249
  • BB 1995, 2344
  • Rpfleger 1995, 422



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Wird zitiert von ... (36)  

  • BGH, 27.11.2007 - X ZR 144/06  

    Verfahrensrecht - Auslegung der Parteibezeichnung

    Bei objektiv unrichtiger oder auch mehrdeutiger Bezeichnung ist grundsätzlich diejenige Person als Partei anzusprechen, die erkennbar durch die Parteibezeichnung betroffen werden soll (BGH, aaO; Beschl. v. 28.03.1995 - X ARZ 255/95, NJW-RR 1995, 764 m.w.N.).

    Die AG hat auch nicht durch die Zustellung der Klageschrift an sie die Stellung der beklagten Partei erlangt (BGH, Urt. v. 05.10.1994 - XII ZR 53/93, BGHZ 127, 156, 163; Beschl. v. 28.03.1995 - X ARZ 255/95, NJW-RR 1995, 764).

    Vielmehr müsste die Zustellung dann nachgeholt werden (§ 271 Abs. 1 ZPO; vgl. BGH, Beschl. v. 28.03.1995 aaO).

  • BAG, 27.11.2003 - 2 AZR 692/02  

    Außerordentliche Kündigung - Klageschrift - Auslegung

    Im Übrigen kann die Frage, wer Partei auf Arbeitgeberseite ist, bei Bedarf auch durch ein Zwischenurteil geklärt werden (BGH 28. März 1995 - X ARZ 255/95 - AP ZPO § 50 Nr. 8).

    Selbst bei äußerlich eindeutiger, aber offenkundig unrichtiger Bezeichnung ist entgegen der Auffassung der Revision grundsätzlich diejenige Person als Partei angesprochen, die erkennbar durch die Parteibezeichnung betroffen werden soll (BGH 28. März 1995 - X ARZ 255/95 - AP ZPO § 50 Nr. 8; 24. Januar 1952 - III ZR 196/50 - BGHZ 4, 328).

  • OLG Nürnberg, 22.01.1997 - 9 U 2573/96  

    Zivilprozeßrecht: Auslegung einer Parteibezeichnung in der Klageschrift,

    Das ist hier die Berufung (BGH, NJW-RR 1995, 764, 765).

    Auch die späteren Prozessvorgänge können als Auslegungsmittel dienen, wobei nicht aus dem Blick verloren werden darf, dass es darauf ankommt, welcher Sinn der Parteibezeichnung aus objektiver Sicht zum Zeitpunkt der Zustellung der Klageschrift beizumessen ist (OLG Nürnberg, OLGZ 1987, 482, 483 m.w.N.; vgl. auch: BGH, NJW 1983, 2448, 2449; 1987, 1946, 1947; 1988, 1585, 1587; NJW-RR 1995, 764, 765; OLG Frankfurt, Rpfleger 1990, 201, 202; OLG Hamm, NJW-RR 1991, 188, 189; MDR 1991, 1201; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, 55. Aufl., Grundzüge § 50 ZPO Rdn. 2, 3; Stein/Jonas/Bork, 21. Aufl., vor § 50 ZPO Rdn. 8; Zöller/Vollkommer, 20. Aufl., Vor § 50 ZPO Rdn. 7).

    Weil nämlich eine unzutreffende Vorstellung des Gerichts von der Person einer Partei nichts daran ändert, dass das Urteil Rechtskraftwirkung ausschließlich zwischen den tatsächlichen Prozessparteien entfaltet, wirkt ein gegenüber der Nichtpartei ergangenes Urteil, das auf den Namen der wahren Partei gestellt ist, für und gegen die wahre Partei (BGH, NJW-RR 1995, 764, 765).

    Der Kläger muss indes dem Berufungsführer auch dessen (notwendige) Kosten erster Instanz erstatten; denn er hat diese Kosten durch seinen Antrag auf Berichtigung des Rubrums veranlasst (BGH, NJW-RR 1995, 764, 765).

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Rechtsprechung
   BGH, 05.04.1995 - I ZR 67/93   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de

    ZPO § 549
    "Versäumte Klagenhäufung"; Entscheidung des Berufungsgerichts bei versäumter evtl. Klagehäufung

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1995, 2170
  • MDR 1995, 1259
  • GRUR 1995, 518



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 06.05.1999 - I ZR 199/96  

    Tele-Info-CD

    Für die Beurteilung des in die Zukunft gerichteten Unterlassungsanspruchs hat sich die Rechtslage im Laufe des Revisionsverfahrens geändert; diese Rechtsänderung ist bei der Entscheidung des Revisionsgerichts zu berücksichtigen (vgl. BGHZ 9, 101; 36, 348; 55, 188, 191; 60, 68, 71 f.; BGH, Urt. v. 5.4.1995 - I ZR 67/93, GRUR 1995, 518, 519 = WRP 1995, 608 - Versäumte Klagenhäufung).
  • BGH, 08.06.2000 - I ZR 269/97  

    Dentalästhetika

    aa) Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bestimmt sich auch der Streitgegenstand einer wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsklage nach dem Antrag und dem dazu vorgetragenen Lebenssachverhalt (BGH, Urt. v. 11.6.1992 - I ZR 226/90, GRUR 1992, 625, 627 = WRP 1992, 697 - Therapeutische Äquivalenz; Urt. v. 2.4.1992 - I ZR 146/90, GRUR 1992, 552, 554 - Stundung ohne Aufpreis; Urt. v. 5.4.1995 - I ZR 67/93, GRUR 1995, 518 = WRP 1995, 608 - Versäumte Klagenhäufung; Urt. v. 2.7.1998 - I ZR 77/96, GRUR 1999, 272 = WRP 1999, 183 - Die Luxusklasse zum Nulltarif).
  • BGH, 13.10.1998 - VI ZR 357/97  

    Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Unzulässigkeit geschäftsschädigende

    Dementsprechend ist auch der Streitgegenstand des Revisionsverfahrens auf den deliktsrechtlichen Fragenkreis beschränkt (vgl. hierzu auch BGH, Urteile vom 16. Mai 1991 - I ZR 218/89 - NJW 1992, 749 - "Fachliche Empfehlung II"; vom 2. April 1992 - I ZR 146/90 - NJW-RR 1992, 1069 - "Stundung ohne Aufpreis"; vom 5. April 1995 - I ZR 67/93 - NJW 1995, 2170, 2171 - "Versäumte Klagenhäufung").
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  • BGH, 18.12.1997 - I ZR 79/95  

    Verschulden bei Verbreitung einer auf Tonträger aufgenommenen Darbietung in der

    Diese Rechtsänderung, die in der Revisionsinstanz zu berücksichtigen ist (vgl. BGHZ 9, 101; 36, 348, 350 f.; BGH, Urt. v. 5.4.1995 - I ZR 67/93, GRUR 1995, 518, 519 = WRP 1995, 608 - Versäumte Klagenhäufung), kommt der Klägerin auch im Streitfall noch zugute (§ 137 e Abs. 1, Abs. 4 Satz 3 UrhG), so daß die vom Berufungsgericht aufgeführten Bedenken in keinem Fall durchgreifen.
  • BGH, 14.03.2000 - KZR 15/98  

    Zahnersatz aus Manila

    Denn Maßstab für die rechtliche Beurteilung im Revisionsverfahren ist das im Zeitpunkt der Entscheidung geltende Recht (vgl. BGHZ 9, 101; 36, 348; 55, 188, 191; 60, 68, 71 f.; BGH, Urt. v. 5.4.1995 - I ZR 67/93, GRUR 1995, 518, 519 = WRP 1995, 608 - Versäumte Klagenhäufung; Urt. v. 6.5.1999 - I ZR 199/96, GRUR 1999, 923, 925 = WRP 1999, 831 - Tele-Info-CD, zur Veröffentlichung in BGHZ 141, 329 bestimmt).
  • BGH, 02.07.1998 - I ZR 77/96  

    Die Luxusklasse zum Nulltarif - Bestandteil der Hauptware

    a) Für die Bestimmung des Streitgegenstands eines Verfahrens ist in erster Linie der vom Kläger formulierte Antrag maßgebend, wobei zur Auslegung des Begehrens die Klagebegründung heranzuziehen ist (BGH, Urt. v. 11.6.1992 - I ZR 226/90, GRUR 1992, 625, 627 = WRP 1992, 697 - Therapeutische Äquivalenz, m.w.N.; Urt. v. 5.4.1995 - I ZR 67/93, GRUR 1995, 518 = WRP 1995, 608 - Versäumte Klagenhäufung).
  • BGH, 21.09.2000 - I ZR 216/98  

    Kompressionsstrümpfe; Anbieten von Mitteln zur Krankenpflege in Apotheken

    Hierfür bot der für die Bestimmung des Streitgegenstandes maßgebliche Sachvortrag des Beklagten keine Veranlassung (vgl. BGH, Urt. v. 5.4.1995 - I ZR 67/93, GRUR 1995, 518, 519 = WRP 1995, 608 - Versäumte Klagenhäufung).
  • OLG Saarbrücken, 18.10.2006 - 1 U 670/05  

    Wettbewerbsverstoß: Irreführende Werbung mit einem prozentualen

    Der Streitgegenstand einer Unterlassungsklage bestimmt sich indes nicht nur nach dem Klageantrag, sondern auch nach dem dazu vorgetragenen Lebenssachverhalt (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juni 2000, I ZR 269/97, NJW 2001, 1791 = GRUR 2001, 181, unter II. 2. a aa; BGH, Urteil vom 5. April 1995, I ZR 67/93, NJW 1995, 2170 = GRUR 1995, 518, unter II. 3.; BGH, Urteil vom 11. Juni 1992, I ZR 226/90, NJW 1992, 2969 = GRUR 1992, 625, unter II. 3.; BGH, Urteil vom 2. April 1992, I ZR 146/90, NJW-RR 1992, 1069 = GRUR 1992, 552, unter III.).
  • OLG Hamburg, 05.12.2002 - 5 U 26/02  

    Designerbrille

    Für die Bestimmung des Streitgegenstands eines Verfahrens ist in erster Linie der vom Kläger formulierte Antrag maßgebend, wobei zu dessen Auslegung die Klagebegründung heranzuziehen ist (BGH GRUR 1999, 272, 274 "Die Luxusklasse zum Nulltarif"; BGH GRUR 1995, 518, 519 "Versäumte Klagenhäufung").
  • BGH, 06.05.1999 - I ZR 211/96  

    Urheberrechtlicher Schutz der Teilnehmerdaten der Deutschen Telekom AG;

    Für die Beurteilung des in die Zukunft gerichteten Unterlassungsanspruchs hat sich die Rechtslage im Laufe des Revisionsverfahrens geändert; diese Rechtsänderung ist bei der Entscheidung des Revisionsgerichts zu berücksichtigen (vgl. BGHZ 9, 101; 36, 348; 55, 188, 191; 60, 68, 71 f.; BGH, Urt. v. 5.4.1995 - I ZR 67/93, GRUR 1995, 518, 519 = WRP 1995, 608 - Versäumte Klagenhäufung).
  • BGH, 06.05.1999 - I ZR 210/96  

    Urheberrechtlicher Schutz der Teilnehmerdaten der Deutschen Telekom AG;

  • BGH, 29.09.1998 - KZR 3/97  
  • LAG Hamm, 23.07.1998 - 17 Sa 870/98  

    Diskriminierung bei Einstellung einer Gleichstellungsbeauftragten

  • OLG Düsseldorf, 06.04.2004 - 20 U 121/03  

    Irreführung durch die Bezeichnung als "Bundesfachverband"

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