Weitere Entscheidungen unten: BGH, 17.12.1982 | KG, 23.12.1982

Rechtsprechung
   BGH, 25.01.1983 - 5 StR 782/82   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NStZ 1983, 228
  • StV 1983, 186



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 28.09.1995 - 4 StR 68/95  

    DerBundesgerichtshof bestätigt Schuldsprüche wegen Verstoßes gegen das

    Soweit in der Beweiswürdigung bei den Taten der Angeklagten Li. und K. ausgeführt wird, die Angeklagten hätten "keine Tatsachen unter Beweis gestellt, die geeignet waren, eine Durchfuhr im Rechtssinne darzulegen", sollte damit nicht, was rechtsfehlerhaft wäre (vgl. BGH StV 1983, 186 ), den Angeklagten die Beweislast für ihre Unschuld übertragen werden.
  • OLG Köln, 01.04.1986 - Ss 168/86  

    StPO § 140

    Die Schwere der Tat beurteilt sich unter Berücksichtigung der eigenen Verteidigungsfähigkeit des Beschuldigten hauptsächlich nach der zu erwartenden Rechtsfolgenentscheidung (vgl. BGHSt 6, 199, 201 = NJW 1954, 1415; KG StV 1982, 412; 1983, 186; OLG Frankfurt StV 1983, 497; 1984, 370; OLG Hamburg StV 1984, 370 = NStZ 1984, 281 = MDR 1984, 689 = AnwBl 1984, 509; OLG Stuttgart StV 1981, 611 = KStZ 1981, 490 = AnwBl 1982, 33 ... = Justiz 1981, 446; OLG Koblenz vistra 1983, 122; SenE NJW 1972 1432; KK-Laufhütte, StPO, Rdn. 21 zu § 140; Kleinknecht/Meyer, StPO, 37. Aufl., Rdn. 17 zu § 140).
  • KG, 23.02.1999 - 1 Ss 314/98  
    Sie wird jedoch nicht nur durch die zu erwartende Rechtsfolgenentscheidung, sondern auch durch sonstige Auswirkungen der verhängten Sanktion auf das Leben eines Angeklagten bestimmt, wenn diese Auswirkungen erheblich sind, wobei maßgeblich auf die Interessenlage des Angeklagten abzustellen ist (vgl. Senat StV 1983, 186 und Beschluß vom 22. Mai 1995 - 4 Ws 96/95 - m.w.N. Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO 43. Aufl., § 140 Rdn. 25).

Rechtsprechung
   BGH, 17.12.1982 - 3 StR 453/82   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NStZ 1983, 133
  • StV 1983, 186



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Wird zitiert von ... (2)  

  • BGH, 24.09.1998 - 4 StR 432/98  

    StPO § 261

    Rechtsfehlerhaft ist es regelmäßig auch, wenn sich der Tatrichter bei seiner Beweiswürdigung darauf beschränkt, die einzelnen Belastungsindizien gesondert zu erörtern und auf ihren jeweiligen Beweiswert zu prüfen, ohne eine Gesamtabwägung aller für und gegen die Täterschaft sprechenden Umstände vorzunehmen (vgl. BGH NStZ 1983, 133; BGHR StPO § 261 Beweiswürdigung, unzureichende 1).
  • OLG Hamm, 08.02.2005 - 2 Ss OWi 12/05  

    Beweiswürdigung, Indizienbeweise; Täterschaft; zwingender Schluß

    Die Beweiswürdigung muss sich überdies mit den wesentlichen Umständen auseinandersetzen, deren Erörterung sich aufdrängt (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 04. März 2004 in 2 Ss 30/04 sowie Meyer-Goßner, StPO, 47. Aufl., 2004, § 261 Rn. 6 und § 267 Rn. 12; BGHR, StPO § 261, Beweiswürdigung 11; BGH NStZ 1983, 133).

Rechtsprechung
   KG, 23.12.1982 - (4) Ss 101/82 (45/82)   

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • StV 1983, 186
  • StV 1983, 273



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Wird zitiert von ... (6)  

  • OLG Frankfurt, 01.11.1994 - 3 Ws 732/94  

    StPO § 140 Abs. 2

    Ob diese Entscheidung im pflichtgemäßen Ermessen des Vorsitzenden liegt (so BGHSt. 6, 199; NJW 1953, 116; OLG Düsseldorf AnwBl. 1984, 262; KG StV 1983, 186 ; Loewe-Rosenberg/Lüderssen StPO , 24. Aufl., § 141 Rdnr. 55) oder ob dem Vorsitzenden bei der Anwendung der in § 140 Abs. 2 StPO enthaltenen unbestimmten Rechtsbegriffe ein Beurteilungsspielraum eingeräumt ist (so OLG Hamm NStZ 1982, 298 ; OLG Köln NJW 1972, 1432; OLG Stuttgart Justiz 1964, 316 NStZ 1981, 490 ; OLG Zweibrücken NStZ 1986, 135 ; Loewe-Rosenberg-Lüderssen a.a.0. § 338 Rdnr. 94 Fn 235), kann hier ebenso dahinstehen wie die Frage, ob das Beschwerdegericht das Gebotensein der Mitwirkung eines Verteidigers regelmäßig voll überprüfen kann, selbst wenn man sie als Ermessensentscheidung versteht (in diesem Sinne: Loewe-Rosenberg-Lüderssen ebenda).

    Demgegenüber wird jedoch in neueren obergerichtlichen Entscheidungen (OLG Karlsruhe NStZ 91, 505; Bay0bLG StV 1993, 180 ; StV 1985, 447 ; OLG Hamm StV 1993, 180 ; KG StV 1982, 412; StV 1983, 186 ; StV 1985, 448 ; OLG Nürnberg StV 1987, 191 ; OLG Zweibrücken NStZ 1986, 135 ) und in der Kommentarliteratur (Kleinknecht/Meyer-Goßner a.a.0. § 140 Rdnr. 23; KK-Laufhüttte a.a.0. § 140 Rdnr. 21; Loewe-Rosenberg-Lüderssen a.a.O. § 140 Rdnr. 45 jeweils m.w.N.) in der Regel die Schwere der Tat im Sinne von § 140 Abs. 2 StPO für gegeben erachtet, wenn eine Freiheitsstrafe von 1 Jahr oder mehr ohne Bewährung zu erwarten ist.

  • OLG Köln, 25.06.2002 - Ss 266/02  
    1 St 276/89|KG; 10.08.1989; 4 Ws 182/89">NStZ 1990, 142; OLG Düsseldorf VRS 98, 198 [199] = JMinBl NW 2000, 123 = StV 2000, 408; OLG Düsseldorf VRS 75, 301 u. VRS 96, 30; OLG Hamm VRS 100, 38 [39] = NStZ-RR 2001, 107 [108] u. NStZ-RR 2001, 373; OLG Karlsruhe StV 1992, 23; KG StV 1982, 412 u. StV 1983, 186; OLG München wistra 1992, 237; OLG Stuttgart VRS 98, 360 u. StraFo 2001, 205; LG Oldenburg StV 1983, 236; Senat StV 1986, 238 ; SenE v. 30.05.1997 - Ss 219/97 - = VRS 93, 430; SenE v. 03.09.1999 - Ss 409/99 - = StV 2000, 70 L.; SenE v. 03.09.1999 - Ss 409/99 - SenE v. 14.03.2000 - Ss 125/00 - SenE v. 17.03.2000 - Ss 122/00 - SenE v. 14.11.2000 - Ss 426/00 - SenE v. 10.07.2001 - Ss 252/01 - SenE v. 16.11.2001 - Ss 376/01 - SenE v. 17.05.2002 - Ss 223/02 - Kleinknecht/Meyer-Goßner a.a.O. § 140 Rdnr. 23 m. w. Nachw.; Laufhütte, in: Karlsruher Kommentar, StPO, 4. Aufl., § 140 Rdnr. 21 m. w. Nachw.).
  • OLG Köln, 28.08.1998 - Ss 408/98  

    StPO § 140 Abs. 2

    Die Beurteilung der Schwere der Tat richtet sich nach der zu erwartenden Rechtsfolgenentscheidung, wobei eine Tat regelmäßig dann als schwer einzustufen ist, wenn eine Straferwartung von einem Jahr Freiheitsstrafe ohne Aussetzung zur Bewährung besteht (vgl. OLG Düsseldorf VRS 75, 301; KG StV 83, 186; LG Oldenburg StV 83, 236; KG StV 1982, 412; Senat StV 1986, 238; SenE v. 21.11.89 - Ss 572/89, 22.8.1997 - Ss 470/97 - Klein-knecht/Meyer-Goßner, a.a.O., § 140 Rdn 23; KK-Laufhütte, StPO 3. Aufl., § 140 Rdn 21 m.w.N.).
mehr
  • OLG Hamm, 07.08.2001 - 4 Ws 158/01  

    Beiordnung eines Pflichtverteidiger, Schwere der Tat

    Die Schwere der Tat ist vor allem nach der zu erwartenden Rechtsfolgenentscheidung zu beurteilen (vgl. Kleinknecht/Meyer-Goßner, a.a.O. § 140 Rdnr. 23 m.w.N.), wobei auch sonstige schwerwiegende Nachteile, die der Angeklagte infolge der Verurteilung zu gewärtigen hat, wozu auch ein drohender Bewährungswiderruf zählt, zu berücksichtigen sind (vgl. KG StV 83, 186; OLG Düsseldorf StraFo 99, 24; BayObLG NJW 95, 2738; OLG Köln StV 93, 402).
  • OLG Hamm, 15.01.1997 - 2 Ss 1387/90  

    Strafprozeßrecht: Notwendigkeit der Beiordnung eines Pflichtverteidigers

    Demgemäß ist in einer Reihe von Entscheidungen ein Fall notwendiger Verteidigung nach § 140 Abs. 2 StPO aus dem Gesichtspunkt der Tatschwere bei Freiheitsstrafen unter zwei Jahren angenommen worden, so z. B. für ein Jahr Freiheitsstrafe bei deswegen von Gesetzes wegen eintretender Beendigung eines Beamtenverhältnisses KG in StV 1983, 186 ; bei einer Freiheitsstrafe oder Jugendstrafe von einem Jahr LG Darmstadt in StV 1990, 60 ; für eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr BayObLG in KG, 31.01.2000 - 1 Ss 390/99  
    Der Verstoß gegen § 231 Abs. 2 StPO belegt den absoluten Revisionsgrund aus § 338 Nr. 5 StPO, da die Vernehmung des Zeugen Dr. P als Teil der Beweisaufnahme wesentlicher Bestandteil der Hauptverhandlung war (vgl. KG Strafverteidiger 1983, 186; OLG Hamm NJW 1992, 3252).
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