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Rechtsprechung
   AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,45368
AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09 (https://dejure.org/2009,45368)
AG Rockenhausen, Entscheidung vom 23.10.2009 - 2 C 482/09 (https://dejure.org/2009,45368)
AG Rockenhausen, Entscheidung vom 23. Oktober 2009 - 2 C 482/09 (https://dejure.org/2009,45368)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • IWW
  • urteilsdatenbank.bav.de(kostenpflichtig) (Kurzinformation, ggf. mit Volltext)

    EE Eigenersparnis-Abzug; Schwacke-Automietpreisspiegel; Fraunhofer-Marktpreisspiegel

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (29)

  • BGH, 14.10.2008 - VI ZR 308/07

    Anmietung eines Ersatzfahrzeugs zu überhöhtem Preis

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    Nach der ständigen Rechtsprechung des 6. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (vgl. zuletzt bspw. BGH, Urt. v. 14. Oktober 2008, VI ZR 308/07 , DAR 2009, 29-31 im Anschluss an BGH,.

    Dies bedeutet für den Bereich der Mietwagenkosten, dass er von mehreren auf dem örlich relevanten Markt nicht nur für Unfallgeschädigte erhältlichen Tarifen für die Anmietung eines vergleichbaren Ersatzfahrzeugs - innerhalb eines gewissen Rahmens - grundsätzlich nur den günstigeren Mietpreis ersetzt verlangen kann (vgl. bspw. BGH, DAR 2009, 29 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

    Da der Kläger hier ausdrücklich nur diesen als "Normaltarif" bezeichneten Mietpreis geltend macht, kommt es im vorliegenden Fall nicht darauf an, ob der Geschädigte mangels Zugänglichkeit des Normaltarifs in der konkreten Situation einen darüber hinaus gehenden Betrag verlangen könnte (vgl. dazu BGH, NJW 2009, 58, 58 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGH, Beschluss vom 13.01.2009, VI ZR 134/08 ) oder ob unter diesen Umständen wegen etwaiger unfallbedingter Mehrleistungen ein pauschaler Aufschlag auf den Normaltarif vorzunehmen wäre (vgl. hierzu jüngst bspw. das LG Kaiserslautern, Beschl. v. 29. Mai 2009, 3 S 169/08 - nicht veröffentlicht, das einen 20 %-igen Aufschlag auf den ermittelten "Normaltarif" ausdrücklich gebilligt hat).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann der Tatrichter diesen "Normaltarif" gemäß § 287 ZPO schätzen, wobei ihm hierbei eine "besondere Freiheit" zuzubilligen ist (vgl. zuletzt bspw. BGH, 6. Zivilsenat, Urt. v. 14. Oktober 2008, VI ZR 308/07 , DAR 2009, 29-31 im Anschluss an BGHZ 163, 19 [23]; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 1726 [BGH 04.04.2006 - VI ZR 338/04] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

    Unter Hinweis auf diese "besondere Freiheit" des Tatrichters, hat der Bundesgerichtshof zwischenzeitlich diverse Ansätze der Instanzgerichte gebilligt und ausdrücklich festgestellt, dass eine Schadensschätzung insoweit insbesondere auch auf Grundlage des sogenannten "Mietpreisspiegels" der Firma "Eurotax Schwacke" (im Folgenden: Schwacke-Liste) möglich ist (so bspw. BGH, NJW 2009, 58 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] sowie BGH, Beschl. v. 13.01.2009, VI ZR 134/08 ; BGH; NJW 2008, 2910 [BGH 24.06.2008 - VI ZR 234/07] ).

    Es bleibt darauf hinzuweisen, dass letztlich aber selbst der Bundesgerichtshof trotz der Bedenken, die gegen die Zuverlässigkeit des Schwacke-Mietpreisspiegels vor allem unter Hinweis auf den "Marktpreisspiegel Mietwagen Deutschland 2008" des Fraunhofer-Instituts erhoben wurden (vgl. zum damaligen Zeitpunkt bspw. schon OLG München DAR 2009, 36 [OLG München 25.07.2008 - 10 U 2539/08] ; OLG Köln DAR 2009, 33; Buller, NJW-Spezial 2008, 169; Reitenspiess, DAR 2007, 345), auch im Rahmen seiner jüngsten Entscheidungen ausdrücklich daran festgehalten hat dass das gewichtete Mittel nach der Schwacke-Liste - auch weiterhin - als Schätzungsgrundlage für den Normaltarif Verwendung finden kann (vgl. bspw. BGH, NJW 2009, 58 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ).

  • BGH, 19.04.2005 - VI ZR 37/04

    Umfang der Mietwagenkosten; Erstattungsfähigkeit eines Unfallersatztarifs

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ), welcher sich das erkennende Gericht vollumfänglich anschließt, kann der Geschädigte von dem gegnerischen Haftpflichtversicherer nach § 249 BGB als erforderlichen Herstellungsaufwand den Ersatz derjenigen Mietwagenkosten verlangen, die ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der Lage des Geschädigten für zweckmäßig und notwendig halten darf.

    Dies bedeutet für den Bereich der Mietwagenkosten, dass er von mehreren auf dem örlich relevanten Markt nicht nur für Unfallgeschädigte erhältlichen Tarifen für die Anmietung eines vergleichbaren Ersatzfahrzeugs - innerhalb eines gewissen Rahmens - grundsätzlich nur den günstigeren Mietpreis ersetzt verlangen kann (vgl. bspw. BGH, DAR 2009, 29 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

    Der Geschädigte verstößt allerdings noch nicht alleinig deshalb gegen seine Pflicht zur Schadensgeringhaltung, weil er ein Kraftfahrzeug zu einem Unfallersatztarif anmietet, der gegenüber einem "Normaltarif" teurer ist, soweit die Besonderheiten dieses Tarifs mit Rücksicht auf die Unfallsituation - etwa der Vorfinanzierung, das Risiko eines Ausfalls mit der Ersatzforderung wegen falscher Bewertung der Anteile am Unfallgeschehen durch den Kunden oder das Mietwagenunternehmen und ähnliches - einen gegenüber dem "Normaltarif" höheren Preis bei Unternehmen dieser Art aus betriebswirtschaftlicher Sicht rechtfertigen, weil sie auf Leistungen des Vermieters beruhen, die durch die besondere Unfallsituation veranlasst und infolge dessen zur Schadensbehebung nach § 249 BGB erforderlich sind (so bspw. BGH, NJW 2005, 51 [BGH 12.10.2004 - VI ZR 151/03] ; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] [2622]).

    Über das objektiv erforderliche Maß hinaus kann der Geschädigte im Hinblick auf die gebotene subjektbezogene Schadensbetrachtung den übersteigenden Betrag nur dann ersetzt verlangen,wenn er darlegt und erforderlichenfalls beweist, dass ihm unter Berücksichtigung seiner individuellen Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie der gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten unter zumutbaren Anstrengungen auf dem in seiner Lage zeitlich und örtlich relevanten Markt - zumindest auf Nachfrage hin - kein wesentlich günstigerer "Normaltarif" zugänglich war (…vgl. bspw. das LG Bonn, 5. Zivilkammer , Urt. v. 10.10.2007, 5 S 39/07 , SVR 2008, 70 unter Hinweis auf BGH, BGHZ 160, 377 [384]; BGH, BGHZ 163, 19 [24 f]; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann der Tatrichter diesen "Normaltarif" gemäß § 287 ZPO schätzen, wobei ihm hierbei eine "besondere Freiheit" zuzubilligen ist (vgl. zuletzt bspw. BGH, 6. Zivilsenat, Urt. v. 14. Oktober 2008, VI ZR 308/07 , DAR 2009, 29-31 im Anschluss an BGHZ 163, 19 [23]; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 1726 [BGH 04.04.2006 - VI ZR 338/04] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

  • BGH, 13.06.2006 - VI ZR 161/05

    Umfang der Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ), welcher sich das erkennende Gericht vollumfänglich anschließt, kann der Geschädigte von dem gegnerischen Haftpflichtversicherer nach § 249 BGB als erforderlichen Herstellungsaufwand den Ersatz derjenigen Mietwagenkosten verlangen, die ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der Lage des Geschädigten für zweckmäßig und notwendig halten darf.

    Dies bedeutet für den Bereich der Mietwagenkosten, dass er von mehreren auf dem örlich relevanten Markt nicht nur für Unfallgeschädigte erhältlichen Tarifen für die Anmietung eines vergleichbaren Ersatzfahrzeugs - innerhalb eines gewissen Rahmens - grundsätzlich nur den günstigeren Mietpreis ersetzt verlangen kann (vgl. bspw. BGH, DAR 2009, 29 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

    Der Geschädigte verstößt allerdings noch nicht alleinig deshalb gegen seine Pflicht zur Schadensgeringhaltung, weil er ein Kraftfahrzeug zu einem Unfallersatztarif anmietet, der gegenüber einem "Normaltarif" teurer ist, soweit die Besonderheiten dieses Tarifs mit Rücksicht auf die Unfallsituation - etwa der Vorfinanzierung, das Risiko eines Ausfalls mit der Ersatzforderung wegen falscher Bewertung der Anteile am Unfallgeschehen durch den Kunden oder das Mietwagenunternehmen und ähnliches - einen gegenüber dem "Normaltarif" höheren Preis bei Unternehmen dieser Art aus betriebswirtschaftlicher Sicht rechtfertigen, weil sie auf Leistungen des Vermieters beruhen, die durch die besondere Unfallsituation veranlasst und infolge dessen zur Schadensbehebung nach § 249 BGB erforderlich sind (so bspw. BGH, NJW 2005, 51 [BGH 12.10.2004 - VI ZR 151/03] ; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] [2622]).

    Über das objektiv erforderliche Maß hinaus kann der Geschädigte im Hinblick auf die gebotene subjektbezogene Schadensbetrachtung den übersteigenden Betrag nur dann ersetzt verlangen,wenn er darlegt und erforderlichenfalls beweist, dass ihm unter Berücksichtigung seiner individuellen Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie der gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten unter zumutbaren Anstrengungen auf dem in seiner Lage zeitlich und örtlich relevanten Markt - zumindest auf Nachfrage hin - kein wesentlich günstigerer "Normaltarif" zugänglich war (…vgl. bspw. das LG Bonn, 5. Zivilkammer , Urt. v. 10.10.2007, 5 S 39/07 , SVR 2008, 70 unter Hinweis auf BGH, BGHZ 160, 377 [384]; BGH, BGHZ 163, 19 [24 f]; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann der Tatrichter diesen "Normaltarif" gemäß § 287 ZPO schätzen, wobei ihm hierbei eine "besondere Freiheit" zuzubilligen ist (…vgl. zuletzt bspw. BGH, 6. Zivilsenat, Urt. v. 14. Oktober 2008, VI ZR 308/07 , DAR 2009, 29-31 im Anschluss an BGHZ 163, 19 [23]; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 1726 [BGH 04.04.2006 - VI ZR 338/04] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

  • BGH, 11.03.2008 - VI ZR 164/07

    Eignung von Listen und Tabellen bei der Schadensschätzung

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    Dies bedeutet für den Bereich der Mietwagenkosten, dass er von mehreren auf dem örlich relevanten Markt nicht nur für Unfallgeschädigte erhältlichen Tarifen für die Anmietung eines vergleichbaren Ersatzfahrzeugs - innerhalb eines gewissen Rahmens - grundsätzlich nur den günstigeren Mietpreis ersetzt verlangen kann (vgl. bspw. BGH, DAR 2009, 29 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann der Tatrichter diesen "Normaltarif" gemäß § 287 ZPO schätzen, wobei ihm hierbei eine "besondere Freiheit" zuzubilligen ist (…vgl. zuletzt bspw. BGH, 6. Zivilsenat, Urt. v. 14. Oktober 2008, VI ZR 308/07 , DAR 2009, 29-31 im Anschluss an BGHZ 163, 19 [23]; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 1726 [BGH 04.04.2006 - VI ZR 338/04] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

    Unter Hinweis auf diese "besondere Freiheit" des Tatrichters, hat der Bundesgerichtshof zwischenzeitlich diverse Ansätze der Instanzgerichte gebilligt und ausdrücklich festgestellt, dass eine Schadensschätzung insoweit insbesondere auch auf Grundlage des sogenannten "Mietpreisspiegels" der Firma "Eurotax Schwacke" (im Folgenden: Schwacke-Liste) möglich ist (so bspw. BGH, NJW 2009, 58 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] sowie BGH, Beschl. v. 13.01.2009, VI ZR 134/08 ; BGH; NJW 2008, 2910 [BGH 24.06.2008 - VI ZR 234/07] ).

    Die vorgebrachten Einwendungen gegen die Grundlagen der tatrichterlichen Schadensbemessung sind ohnehin aber auch nur dann erheblich, wenn sie auf den konkreten Fall bezogen sind, dass heißt es müssen konkrete Tatsachen aufgezeigt werden, dass die geltend gemachten Mängel der betreffenden Schätzungsgrundlage sich auf den zu entscheidenden Fall im Ergebnis auch tatsächlich auswirken (hierzu bspw. BGH, NJW 2008, 2910 [BGH 24.06.2008 - VI ZR 234/07] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ).

  • BGH, 12.10.2004 - VI ZR 151/03

    Unfallersatztarife auf dem Prüfstand

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ), welcher sich das erkennende Gericht vollumfänglich anschließt, kann der Geschädigte von dem gegnerischen Haftpflichtversicherer nach § 249 BGB als erforderlichen Herstellungsaufwand den Ersatz derjenigen Mietwagenkosten verlangen, die ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der Lage des Geschädigten für zweckmäßig und notwendig halten darf.

    Dies bedeutet für den Bereich der Mietwagenkosten, dass er von mehreren auf dem örlich relevanten Markt nicht nur für Unfallgeschädigte erhältlichen Tarifen für die Anmietung eines vergleichbaren Ersatzfahrzeugs - innerhalb eines gewissen Rahmens - grundsätzlich nur den günstigeren Mietpreis ersetzt verlangen kann (vgl. bspw. BGH, DAR 2009, 29 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

    Der Geschädigte verstößt allerdings noch nicht alleinig deshalb gegen seine Pflicht zur Schadensgeringhaltung, weil er ein Kraftfahrzeug zu einem Unfallersatztarif anmietet, der gegenüber einem "Normaltarif" teurer ist, soweit die Besonderheiten dieses Tarifs mit Rücksicht auf die Unfallsituation - etwa der Vorfinanzierung, das Risiko eines Ausfalls mit der Ersatzforderung wegen falscher Bewertung der Anteile am Unfallgeschehen durch den Kunden oder das Mietwagenunternehmen und ähnliches - einen gegenüber dem "Normaltarif" höheren Preis bei Unternehmen dieser Art aus betriebswirtschaftlicher Sicht rechtfertigen, weil sie auf Leistungen des Vermieters beruhen, die durch die besondere Unfallsituation veranlasst und infolge dessen zur Schadensbehebung nach § 249 BGB erforderlich sind (so bspw. BGH, NJW 2005, 51 [BGH 12.10.2004 - VI ZR 151/03] ; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] [2622]).

    Über das objektiv erforderliche Maß hinaus kann der Geschädigte im Hinblick auf die gebotene subjektbezogene Schadensbetrachtung den übersteigenden Betrag nur dann ersetzt verlangen,wenn er darlegt und erforderlichenfalls beweist, dass ihm unter Berücksichtigung seiner individuellen Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie der gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten unter zumutbaren Anstrengungen auf dem in seiner Lage zeitlich und örtlich relevanten Markt - zumindest auf Nachfrage hin - kein wesentlich günstigerer "Normaltarif" zugänglich war (vgl. bspw. das LG Bonn, 5. Zivilkammer , Urt. v. 10.10.2007, 5 S 39/07 , SVR 2008, 70 unter Hinweis auf BGH, BGHZ 160, 377 [384]; BGH, BGHZ 163, 19 [24 f]; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ).

  • BGH, 09.05.2006 - VI ZR 117/05

    Umfang der Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ), welcher sich das erkennende Gericht vollumfänglich anschließt, kann der Geschädigte von dem gegnerischen Haftpflichtversicherer nach § 249 BGB als erforderlichen Herstellungsaufwand den Ersatz derjenigen Mietwagenkosten verlangen, die ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der Lage des Geschädigten für zweckmäßig und notwendig halten darf.

    Dies bedeutet für den Bereich der Mietwagenkosten, dass er von mehreren auf dem örlich relevanten Markt nicht nur für Unfallgeschädigte erhältlichen Tarifen für die Anmietung eines vergleichbaren Ersatzfahrzeugs - innerhalb eines gewissen Rahmens - grundsätzlich nur den günstigeren Mietpreis ersetzt verlangen kann (vgl. bspw. BGH, DAR 2009, 29 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

    Sofern einzelne Anbieter tatsächlich nur einen einzigen erhöhten Tarif auch für Selbstzahler anbieten sollten, unterliegen auch diese wiederum marktwirtschaftlichen Kriterien und sind daher uneingeschränkt bei der Ermittlung des Normaltarifs zu berücksichtigen (vgl. insbes. BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ).

  • BGH, 14.02.2006 - VI ZR 126/05

    Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten nach einem "Unfallersatztarif"

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ), welcher sich das erkennende Gericht vollumfänglich anschließt, kann der Geschädigte von dem gegnerischen Haftpflichtversicherer nach § 249 BGB als erforderlichen Herstellungsaufwand den Ersatz derjenigen Mietwagenkosten verlangen, die ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der Lage des Geschädigten für zweckmäßig und notwendig halten darf.

    Dies bedeutet für den Bereich der Mietwagenkosten, dass er von mehreren auf dem örlich relevanten Markt nicht nur für Unfallgeschädigte erhältlichen Tarifen für die Anmietung eines vergleichbaren Ersatzfahrzeugs - innerhalb eines gewissen Rahmens - grundsätzlich nur den günstigeren Mietpreis ersetzt verlangen kann (vgl. bspw. BGH, DAR 2009, 29 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ; BGHZ 160, 377; BGH, NJW 2005, 1933 [BGH 19.04.2005 - VI ZR 37/04] ; BGH, NJW 2005, 135 [BGH 26.10.2004 - VI ZR 300/03] ; BGH, NJW 2005, 1043 [BGH 15.02.2005 - VI ZR 160/04] ; BGH, NJW 2005, 1371, BGH, NJW 2005, 1371; BGH, NJW 2006, 360 [BGH 25.10.2005 - VI ZR 9/05] ; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 2106 [BGH 09.05.2006 - VI ZR 117/05] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann der Tatrichter diesen "Normaltarif" gemäß § 287 ZPO schätzen, wobei ihm hierbei eine "besondere Freiheit" zuzubilligen ist (…vgl. zuletzt bspw. BGH, 6. Zivilsenat, Urt. v. 14. Oktober 2008, VI ZR 308/07 , DAR 2009, 29-31 im Anschluss an BGHZ 163, 19 [23]; BGH, NJW 2006, 1506 [BGH 14.02.2006 - VI ZR 126/05] ; BGH, NJW 2006, 1726 [BGH 04.04.2006 - VI ZR 338/04] ; BGH, NJW 2006, 2621 [BGH 13.06.2006 - VI ZR 161/05] ; BGH, NJW 2008, 1519 [BGH 11.03.2008 - VI ZR 164/07] ; BGH, EBE/BGH 2008, BGH-Ls 801/08).

  • OLG München, 25.07.2008 - 10 U 2539/08

    Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Schätzgrundlage für Mietwagenkosten

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    Während die Erhebungen des Fraunhofer-Instituts insoweit bereits von diversen Obergerichten der Schwacke-Liste als geeignetere Grundlage einer Schätzung vorgezogen wurde (so u.a. das OLG München, r + s 2008, 439;… das OLG Köln, r + s 2008, 528 od. das OLG Jena, Urt. v. 27. November 2008, 1 U 555/07 ), halten andere Obergerichte - nach wie vor - an einer Schätzung auf Basis der Schwacke-Liste fest (…so bspw. das OLG Stuttgart, 3. Zivilsenat , Urt. v. 08. Juli 2009, 3 U 30/09 , NJW-Spezial 2009, 570;… das OLG Köln, Urt. v. 03. März 2009 - 24 U 6/08 , [juris] und jüngst auch das OLG Dresden, Urt. v. 04. September 2009, 8 O 3165/08).

    Es bleibt darauf hinzuweisen, dass letztlich aber selbst der Bundesgerichtshof trotz der Bedenken, die gegen die Zuverlässigkeit des Schwacke-Mietpreisspiegels vor allem unter Hinweis auf den "Marktpreisspiegel Mietwagen Deutschland 2008" des Fraunhofer-Instituts erhoben wurden (vgl. zum damaligen Zeitpunkt bspw. schon OLG München DAR 2009, 36 [OLG München 25.07.2008 - 10 U 2539/08] ; OLG Köln DAR 2009, 33; Buller, NJW-Spezial 2008, 169; Reitenspiess, DAR 2007, 345), auch im Rahmen seiner jüngsten Entscheidungen ausdrücklich daran festgehalten hat dass das gewichtete Mittel nach der Schwacke-Liste - auch weiterhin - als Schätzungsgrundlage für den Normaltarif Verwendung finden kann (vgl. bspw. BGH, NJW 2009, 58 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ).

  • OLG Köln, 10.10.2008 - 6 U 115/08

    Ersatzfähigkeit unfallbedingter Mietwagenkosten

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    Während die Erhebungen des Fraunhofer-Instituts insoweit bereits von diversen Obergerichten der Schwacke-Liste als geeignetere Grundlage einer Schätzung vorgezogen wurde (so u.a. das OLG München, r + s 2008, 439; das OLG Köln, r + s 2008, 528 od. das OLG Jena, Urt. v. 27. November 2008, 1 U 555/07 ), halten andere Obergerichte - nach wie vor - an einer Schätzung auf Basis der Schwacke-Liste fest (…so bspw. das OLG Stuttgart, 3. Zivilsenat , Urt. v. 08. Juli 2009, 3 U 30/09 , NJW-Spezial 2009, 570;… das OLG Köln, Urt. v. 03. März 2009 - 24 U 6/08 , [juris] und jüngst auch das OLG Dresden, Urt. v. 04. September 2009, 8 O 3165/08).

    Es bleibt darauf hinzuweisen, dass letztlich aber selbst der Bundesgerichtshof trotz der Bedenken, die gegen die Zuverlässigkeit des Schwacke-Mietpreisspiegels vor allem unter Hinweis auf den "Marktpreisspiegel Mietwagen Deutschland 2008" des Fraunhofer-Instituts erhoben wurden (vgl. zum damaligen Zeitpunkt bspw. schon OLG München DAR 2009, 36 [OLG München 25.07.2008 - 10 U 2539/08] ; OLG Köln DAR 2009, 33; Buller, NJW-Spezial 2008, 169; Reitenspiess, DAR 2007, 345), auch im Rahmen seiner jüngsten Entscheidungen ausdrücklich daran festgehalten hat dass das gewichtete Mittel nach der Schwacke-Liste - auch weiterhin - als Schätzungsgrundlage für den Normaltarif Verwendung finden kann (vgl. bspw. BGH, NJW 2009, 58 [BGH 14.10.2008 - VI ZR 308/07] ).

  • OLG Stuttgart, 08.07.2009 - 3 U 30/09

    Schadensersatz wegen Verkehrsunfall: Eignung des "Schwacke-Mietpreisspiegels" zur …

    Auszug aus AG Rockenhausen, 23.10.2009 - 2 C 482/09
    Während die Erhebungen des Fraunhofer-Instituts insoweit bereits von diversen Obergerichten der Schwacke-Liste als geeignetere Grundlage einer Schätzung vorgezogen wurde (so u.a. das OLG München, r + s 2008, 439;… das OLG Köln, r + s 2008, 528 od. das OLG Jena, Urt. v. 27. November 2008, 1 U 555/07 ), halten andere Obergerichte - nach wie vor - an einer Schätzung auf Basis der Schwacke-Liste fest (so bspw. das OLG Stuttgart, 3. Zivilsenat , Urt. v. 08. Juli 2009, 3 U 30/09 , NJW-Spezial 2009, 570;… das OLG Köln, Urt. v. 03. März 2009 - 24 U 6/08 , [juris] und jüngst auch das OLG Dresden, Urt. v. 04. September 2009, 8 O 3165/08).

    Schließlich handelt es sich aber insbesondere auch um eine von der Versicherungswirtschaft in Auftrag gegebene Studie, deren Unabhängigkeit und Neutralität zumindest in Frage gestellt werden kann (so zuletzt bspw. auch das OLG Stuttgart, 3. Zivilsenat , Urt. v. 08. Juli 2009, 3 U 30/09 , NJW-Spezial 2009, 570).

  • LG Bielefeld, 09.10.2009 - 21 S 27/09

    Schätzung des Mietwagennormaltarifs durch Schwacke-Liste und Fraunhofer-Studie

  • BGH, 24.06.2008 - VI ZR 234/07

    Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten zu einem Unfallersatztarif

  • BGH, 25.10.2005 - VI ZR 9/05

    Erstattungsfähigkeit eines Unfallersatztarifs für Mietwagen

  • BGH, 26.10.2004 - VI ZR 300/03

    Unfallersatztarife auf dem Prüfstand

  • BGH, 15.02.2005 - VI ZR 160/04

    Ersatzpflicht von Mietwagenkosten nach einem Unfallersatztarif

  • BGH, 13.01.2009 - VI ZR 134/08

    Umfang der Ersatzfähigkeit unfallbedingter Mietwagenkosten

  • LG Gera, 30.04.2008 - 1 S 339/07

    Mietwagen - Keine Eigenersparnis unter 1.000 km Mietwagennutzung

  • OLG Köln, 03.03.2009 - 24 U 6/08

    Richterliche Schätzung unfallbedingter Mietwagenkosten

  • BGH, 09.11.1960 - VIII ZR 222/59

    Kostenverteilung nach § 92 Zivilprozessordnung (ZPO) i.R.e. Zuvielforderung als …

  • OLG Jena, 27.11.2008 - 1 U 555/07

    Zur Höhe der ersatzfähigen Mietwagenkosten

  • LG Bielefeld, 13.02.2008 - 21 S 207/07

    Mietwagenkosten i.R.d. "Normaltarifs" als ersatzfähiger Herstellungsaufwand; …

  • LG Dresden, 09.04.2009 - 8 O 3165/08

    Schwacke-Liste ist der Marktübersicht des Fraunhofer-Instituts vorzuziehen

  • AG Kaiserslautern, 30.09.2008 - 3 C 515/08

    Mietwagenkosten: Aufklärungspflicht des Vermieters wegen 15 EUR

  • AG Freiburg, 28.07.2006 - 10 C 1270/06

    Mietwagenkostenersatz nach Verkehrsunfall: Gerichtliche Schätzung durch …

  • LG Dortmund, 14.06.2007 - 4 S 140/06

    Erhöhte Sorgfaltspflicht bei Einleitung eines Fahrstreifenwechsels; …

  • BGH, 04.07.1960 - VII ZR 222/59

    Rechtsmittel

  • BGH, 04.04.2006 - VI ZR 338/04

    Zulässigkeit der Beitreibung abgetretener Forderungen durch ein …

  • LG Bonn, 10.10.2007 - 5 S 39/07

    Aufklärungspflicht, Unfallersatztarif

  • LG Kaiserslautern, 29.05.2009 - 3 S 169/08
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