Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 21.06.1994 - 5 S 2726/93   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Allgemeines Wohngebiet - Gebietsverträglichkeit einer Gaststätte

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 30 BauGB, § 4 Abs 2 Nr 2 BauNVO
    Allgemeines Wohngebiet - Gebietsverträglichkeit einer Gaststätte

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bauplanungsrecht: Begriff des "Dienens der Versorgung", Schank- und Speisewirtschaft

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

  • VG Freiburg, 02.09.1993 - 5 K 928/92
  • VGH Baden-Württemberg, 21.06.1994 - 5 S 2726/93

Zeitschriftenfundstellen

  • VBlBW 1994, 391
  • BauR 1995, 358
  • ZfBR 1995, 112
  • ZfBR 1995, 224



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Wird zitiert von ... (4)  

  • VGH Baden-Württemberg, 16.05.2002 - 3 S 1637/01  

    Dient dörflicher Handwerksbetrieb der Versorgung?

    Das beurteilt sich grundsätzlich nach objektiv erkennbaren Merkmalen, insbesondere Art, Umfang, Typik und Ausstattung des jeweiligen Betriebes (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 21.6.1994 - 5 S 2726/93 -, BauR 1995, 358 = PBauE § 4 BauNVO, Nr. 7, zu § 4 Abs. 2 Nr. 2 BauNVO).

    In diesem Sinne dient ein Kfz-Betrieb in einem Dorfgebiet schon dann der Versorgung des Gebietes, wenn er objektiv geeignet ist, in nicht unerheblichem Umfang von den Bewohnern des Gebietes in Anspruch genommen zu werden (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 21.6.1994 - a.a.O. - zu § 4 Abs. 2 Nr. 2 BauNVO).

  • VG Karlsruhe, 10.02.2003 - 12 K 1099/00  

    Allgemeines Wohngebiet - Lebensmitteleinkaufsmarkt - Gebietsversorgung;

    Nur hierauf kommt es wegen des zwingenden Erfordernisses der eigenen Rechtsverletzung (§ 113 Abs. 1 S. 1 VwGO) für den Erfolg ihrer Baunachbarklagen an (ständ. Rspr. der Verwaltungsgerichte; vgl. etwa Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 21.06.1994 - 5 S 2726/93 -, BauR 1995 S. 358, 359).

    Da das vom Bebauungsplan "Im Kloth-Rübenacker" umfasste Plangebiet relativ klein ist, bezieht das Gericht zur Bestimmung des der Versorgungsfunktion maßgeblichen Gebiets die vorhandene Umgebung in einem fußläufig leicht zu erreichenden Umkreis bis zu 500 m Entfernung in die Beurteilung ein (vgl. ebenso VGH Bad.-Württ., Urt. v. 21.06.1994, aaO, S. 360).

    Diese Nutzung durch Kunden von außerhalb des maßgeblichen Wohngebiets ist jedoch unschädlich, solange die - hier bejahte -funktionale Zuordnung des Ladens zum maßgeblichen Wohngebiet objektiv erhalten bleibt (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 21.06.1994, aaO, S. 360).

  • VGH Baden-Württemberg, 03.11.2003 - 3 S 439/03  

    Ausschluss innenstadtrelevanter Einzelhandelsbetriebe

    Dies beurteilt sich grundsätzlich nach objektiv erkennbaren Merkmalen, insbesondere Art, Umfang, Typik und Ausstattung des jeweiligen Betriebs (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 21.6.1994 - 5 S 2726/93 -, BauR 1995, 358 = PBauE § 4 BauNVO, Nr. 7 zu § 4 Abs. 2 Nr. 2 BauNVO).
  • OVG Schleswig-Holstein, 20.02.1998 - 1 L 38/97  
    Es kann "gute Gründe" geben, das Gebiet nicht an den Grenzen des Baugebiets oder des Bebauungsplans, in dem das Baugebiet liegt, enden zu lassen (BVerwG, Beschl. v. 18.01.1993 - 4 B 230.92 -, BRS 55 Nr. 54; VGH Baden-Württemberg, Urteile v. 07.02.1979 - 111933/78 -, BRS 35 Nr. 33, v. 12.10.1988 - 3 S 1379/88 -, BRS 49 Nr. 26 u. v. 21.06.1994 -5 S 2726/93 -, BRS 56 Nr. 54; OVG des Saarlandes, Urteile v. 02, 07.1992 - 2 R 27/90 - BRS 54 Nr. 44 u. v. 05.12.1995 - 2 R 2/95 -, BRS 57 Nr. 64-, OVG Berlin, Urt. v. 29.04.1994, a.a.O.).
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