Rechtsprechung
   BFH, 18.10.1988 - VII R 123/85   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 79 Abs. 1 Nr. 3, § 119 Abs. 2 Satz 1, § 122 Abs. 1 Satz 1, § 125 Abs. 1, § 171 Abs. 4 Satz 1, § 197

  • Alpmann Schmidt

    AO 1977 §§ 79 Abs. 1 Nr. 3, 80 Abs. 1, 118, 119 Abs. 2 Satz 1, 122 Abs. 1 Satz 1, 125 Abs. 1, 171 Abs. 4 Satz 1, 197 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2; BGB §§ 130, 180

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Festsetzung des Beginns der Außenprüfung -- Fernmündliche Bekanntgabe -- Hemmung der Festsetzungsfrist -- Rückwirkende Heilung von Vertretungsmängeln

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Festsetzungsverjährung bei Hinausschieben des Beginns der Außenprüfung

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 154, 446
  • BFHE 154, 447
  • NJW 1989, 1056 (Ls.)
  • BB 1988, 2454
  • DB 1989, 28
  • BStBl II 1989, 76



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Wird zitiert von ... (50)  

  • BFH, 19.06.2007 - VIII R 99/04  

    Keine Strafbefreiung nach dem StraBEG bei inhaltlichen und/oder formellen

    Insoweit kommt unangefochtenen Prüfungs-Verwaltungsakten Bindungswirkung zu (vgl. BFH-Urteil vom 18. Oktober 1988 VII R 123/85, BFHE 154, 446, BStBl II 1989, 76).

    Dementsprechend gibt es im Steuerrecht nach der ständigen Rechtsprechung des BFH grundsätzlich nur ein verfahrensrechtliches Verwertungsverbot, auf das sich nur derjenige berufen kann, der die Prüfungsanordnung --oder einzelne Prüfungsmaßnahmen mit Verwaltungsaktcharakter-- erfolgreich angefochten hat bzw. der nach Abschluss der Prüfung oder Erledigung des betreffenden Prüfungs-Verwaltungsakts dessen Rechtswidrigkeit nach § 100 Abs. 1 Satz 4 FGO hat feststellen lassen (s. BFH-Urteile vom 4. Oktober 2006 VIII R 53/04, BStBl II 2007, 227, 233, unter II. 4. b der Gründe; vom 25. November 1997 VIII R 4/94, BFHE 184, 255, BStBl II 1998, 461; in BFHE 154, 446, BStBl II 1989, 76).

    Im Unterschied zur Prüfungsanordnung ist für die Bestimmung des Prüfungsbeginns keine Schriftform angeordnet, weshalb sie auch mündlich (BFH-Urteil in BFHE 154, 446, BStBl II 1989, 76; a.A. möglicherweise Tipke in Tipke/Kruse, a.a.O., § 197 AO Rz 3) oder durch schlüssiges Handeln erfolgen kann.

  • BFH, 10.04.2003 - IV R 30/01  

    Ablaufhemmung bei rechtswidriger Prüfungsanordnung

    Der Lauf der Festsetzungsfrist wird in einem solchen Fall nicht gemäß § 171 Abs. 4 Satz 1 AO 1977 gehemmt (Abgrenzung zu den BFH-Urteilen vom 18. Oktober 1988 VII R 123/85, BFHE 154, 446, BStBl II 1989, 76, und vom 25. Januar 1989 X R 158/87, BFHE 156, 18, BStBl II 1989, 483).

    Mit seiner Auffassung weicht der Senat nicht vom BFH-Urteil vom 18. Oktober 1988 VII R 123/85 (BFHE 154, 446, BStBl II 1989, 76) ab.

  • BFH, 25.01.1994 - VIII R 45/92  

    Unwirksame Bekanntgabe eines Verwaltungsaktes

    Nach Sinn und Zweck des § 9 Abs. 1 VwZG tritt eine Heilung von Zustellungsmängeln jedoch nicht ein, wenn das Schriftstück lediglich dadurch nach den für die Bekanntgabe nach § 122 Abs. 1 Satz 1 AO 1977 geltenden Grundsätzen zugeht, daß es einem Empfangsboten übergeben wird, ohne daß es anschließend tatsächlich den Empfangsberechtigten erreicht (zum Empfangsboten BFH-Urteil vom 18. Oktober 1988 VII R 123/85, BFHE 154, 446, BStBl II 1989, 76, 78; Urteil des BGH vom 15. März 1989 VIII ZR 303/87, NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht 1989, 757; bejahend allerdings Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 9 VwZG Tz. 2).
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