Rechtsprechung
   BVerwG, 15.12.2005 - 2 C 35.04   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • lexetius.com

    GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 5; BBG § 79 BhV § 5 Abs. 4 Nr. 1, Nr. 2, Nr. 9; SGB V § 5 Abs. 1 Nr. 11, § 13 Abs. 2, § 249 a
    Beihilfevorschriften des Bundes und Gesetzesvorbehalt; beihilfeberechtigter Angehöriger; freiwillige gesetzliche Krankenversicherung; Krankenversicherungspflicht der Rentenbezieher; Nachrang der Beihilfe; Zuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag; Zuzahlungen und Kostenanteile in der gesetzlichen Krankenversicherung.

  • Bundesverwaltungsgericht
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Beamtenrecht - Beihilfevorschriften des Bundes und Gesetzesvorbehalt; beihilfeberechtigter Angehöriger; freiwillige gesetzliche Krankenversicherung; Krankenversicherungspflicht der Rentenbezieher; Nachrang der Beihilfe; Zuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag; Zuzahlungen und Kostenanteile in der gesetzlichen Krankenversicherung

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 123, 21
  • BVerwGE 125, 21
  • NJW 2006, 3369 (Ls.)
  • DÖV 2007, 129
  • NVwZ 2006, 1191



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Wird zitiert von ... (200)  

  • BVerwG, 26.06.2008 - 2 C 2.07  

    Fürsorgepflicht; Alimentation; amtsangemessener Lebensunterhalt; unzumutbare

    Aus diesem Grund wird das Gebot der Gleichbehandlung gemäß Art. 3 Abs. 1 GG durch Unterschiede bei der Leistungsgewährung in aller Regel nicht verletzt (BVerfG, Kammerbeschlüsse vom 13. Februar 2008 - 1 BvR 1778/05 - und vom 28. Februar 2008 - 2 BvR 613/06 - jeweils in juris; BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 2005 - BVerwG 2 C 35.04 - BVerwGE 125, 21 ; Beschluss vom 19. Juli 2007 - BVerwG 2 B 56.07 - Buchholz 270 § 12 BhV Nr. 2).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2007 - 4 B 31.05  

    Im Beihilferecht keine Ausnahme von der "Praxisgebühr" für diejenigen Beamten,

    Für die rechtliche Beurteilung beihilferechtlicher Streitigkeiten ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt des Entstehens der Aufwendungen maßgeblich, für die Beihilfen verlangt werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 2005 - BVerwG 2 C 35.04 - BVerwGE 125, 21, 23).

    Nichts anderes gilt für die Gestaltungsfreiheit der Verwaltung beim Erlass von Beihilfevorschriften, solange diese Regelungsform noch übergangsweise hinzunehmen ist (vgl. zum Vorstehenden BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 2005, a.a.O., S. 29 f. m.w.N.).

    Derjenige, der die Möglichkeit hatte, sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern, und von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, hat eine Systementscheidung getroffen, die sich sowohl auf die Vor- als auch auf die Nachteile dieser Form der Eigenvorsorge insgesamt bezieht (vgl. zum Vorstehenden BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 2005, a.a.O., S. 31; zur Gesamtwürdigung aller Vor- und Nachteile ferner BVerfG, Beschluss vom 10. April 1977 - 2 BvL 77/92 - BVerfGE 96, 1, 8).

    Insoweit geht es nur um Leistungsmodalitäten, ohne die grundsätzlichen Systemunterschiede einzuebnen (vgl. zum Vorstehenden BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 2005, a.a.O., S. 31 ff.).

    Da die gesetzliche Krankenversicherung dem Beamtenrecht fremd ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 2005, a.a.O., S. 32), muss der Beamte "Brüche", die sich aus seiner Entscheidung für eine gesetzliche Krankenversicherung ergeben, hinnehmen.

    Im Übrigen können Kostendämpfungsmaßnahmen in den verschiedenen Sicherungssystemen wegen der grundlegenden Strukturunterschiede (vgl. hierzu näher BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 2005, a.a.O., S. 31 f.) und der Systemtrennung nicht miteinander "verrechnet" werden.

  • VG Saarlouis, 16.05.2012 - 6 K 521/11  

    Zur Subsidiarität der Beihilfe im Falle der Mitgliedschaft des

    Dass Aufwendungen für von der gesetzlichen Krankenversicherung ungedeckte Kosten nicht beihilfefähig seien, habe das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 15.12.2005 - 2 C 35.04 - höchstrichterlich entschieden, und das Bundesverfassungsgericht habe diese Entscheidung mit Nichtannahmebeschluss vom 13.02.2008 - 2 BvR 613/06 - bestätigt.

    (vgl. BVerwG, Urteil vom 15.12.2005 - 2 C 35.04 -, ZBR 2006, 195; stdg. Rspr. des Gerichts, s. z.B. Urteil der 3. Kammer vom 10.06.2008 - 3 K 31/08 - und vom 02.11.2010 - 3 K 478/10 - sowie Urteil der 6. Kammer vom 24.06.2011 - 6 K 702/09 -).

    (BVerwG, Urteil vom 15.12.2005 - 2 C 35.04 -, BVerwGE 125, 21, zitiert nach JURIS).

    (BVerwG, Urteil vom 15.12.2005 - 2 C 35.04 -, a.a.O.).

    (BVerwG, Urteil vom 15.12.2005 - 2 C 35.04 -, a.a.O.; BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 13.02.2008 - 2 BvR 613/06 -, ZBR 2008, 318 = NVwZ 2008, 1004, zitiert nach JURIS; s. a. BVerwG, Urteil vom 24.11.1988 - 2 C 18.88 -, ZBR 1989, 284; zum Verhältnis zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der beamtenrechtlichen Fürsorge im Lichte der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts s. a.: Schröder/Beckmann/Weber, Beihilfevorschriften des Bundes und der Länder, 117. Erg.-Lfg., Stand September 2009, Rn. 26 zu § 8 BBhV).

    (BVerwG, Urteil vom 15.12.2005 - 2 C 35.04 -, a.a.O., Leitsatz 3).

    (vgl. BVerwG, Urteil vom 15.12.2005 - 2 C 35.04 -, a.a.O.).

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