Rechtsprechung
| BFH, 07.11.1997 - VI R 45/97 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Simons & Moll-Simons
EStG 1990 § 42 Abs. 2; EStG 1991 § 46 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 8, § 25 Abs. 3 Satz 4; AO 1977 § 150 Abs. 3, § 110, § 80
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Antrag auf Lohnsteuer-Jahresausgleich und Einkommensteuer-Veranlagung nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG - Erforderliche eigenhändige Unterschrift - Verzicht auf Eigenhändigkeit nur bei Offenlegung der Bevollmächtigung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Eigenhändigkeit der Unterschrift
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Keine verdeckte Stellvertretung bei eigenhändiger Unterschrift
Kurzfassungen/Presse
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG Nürnberg, 13.11.1996 - III 92/94
- BFH, 07.11.1997 - VI R 45/97
Zeitschriftenfundstellen
- BFHE 184, 381
- NJW 1998, 776 (Ls.)
- BB 1998, 198
- DB 1998, 352
- BStBl II 1998, 54
Wird zitiert von ... (21)
- BFH, 22.05.2006 - VI R 49/04
Verfassungswidrigkeit der Ausschlussfrist in § 46 Abs. 2 Nr. 8 Satz 2 EStG
Fehlt es daran, so ist der Antrag nicht wirksam gestellt (BFH-Urteile vom 7. November 1997 VI R 45/97, BFHE 184, 381, BStBl II 1998, 54; vom 18. August 1998 VII R 114/97, BFHE 187, 1, BStBl II 1999, 84; vom 29. Februar 2000 VII R 109/98, BFHE 191, 311, BStBl II 2000, 573; vom 10. April 2002 VI R 66/98, BFHE 198, 62, BStBl II 2002, 455, und vom 22. Mai 2006 VI R 15/02, zur Veröffentlichung bestimmt). - BFH, 22.05.2006 - VI R 15/02
Ein wirksamer Antrag auf Veranlagung nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG setzt eine …
Fehlt es daran, so ist der Antrag nicht wirksam gestellt (BFH-Urteile vom 7. November 1997 VI R 45/97, BFHE 184, 381, BStBl II 1998, 54; vom 18. August 1998 VII R 114/97, BFHE 187, 1, BStBl II 1999, 84; vom 29. Februar 2000 VII R 109/98, BFHE 191, 311, BStBl II 2000, 573, und vom 10. April 2002 VI R 66/98, BFHE 198, 62, BStBl II 2002, 455). - BFH, 29.02.2000 - VII R 109/98
Kein Veranlagungswahlrecht für Pfändungsgläubiger
Dieses Erfordernis der Abgabe einer vom Steuerpflichtigen eigenhändig unterschriebenen Einkommen- steuererklärung erfährt seine besondere Ausgestaltung als höchstpersönlich auszuübendes steuerrechtliches Gestaltungsrecht und gleichzeitig vom Steuerpflichtigen höchstpersönlich zu erfüllende Verpflichtung durch § 150 Abs. 3 Satz 1 AO 1977, der als Spezialnorm die Unterschriftsvorschriften in den Einzelsteuergesetzen dahin modifiziert, dass eine Ersetzung der Unterschrift durch einen Bevollmächtigten nur unter den engen Voraussetzungen körperlicher oder geistiger Verhinderung oder längerer Abwesenheit zugelassen ist (vgl. dazu BFH-Urteil vom 7. November 1997 VI R 45/97, BFHE 184, 381, BStBl II 1998, 54).
- BFH, 14.01.1998 - X R 84/95
Festsetzungsfrist bei nicht unterschriebener Steuererklärung
Wird eine Steuererklärung von einem Angehörigen der rechts- oder steuerberatenden Berufe ohne Kennzeichnung des Vertretungsverhältnisses unterzeichnet, entspricht dies nicht den formellen Anforderungen des § 150 Abs. 3 AO 1977, da die Behörde in einem solchen Falle nicht prüfen kann, ob die in dieser Vorschrift geregelten Voraussetzungen für eine Unterzeichnung durch den Bevollmächtigten vorliegen (vgl. BFH-Urteil vom 7. November 1997 VI R 45/97, BStBl II 1998, 54). - BFH, 29.03.2001 - III R 48/98
Investitionszulagen-Antrag: Unterschrift bei Einmann-GmbH
§ 150 Abs. 3 AO 1977 wurde als lex specialis zu § 80 Abs. 1 AO 1977 verstanden (…vgl. Mittelsteiner/Schaumburg, Abgabenordnung 1977, 2. Aufl., S. 250; ferner BFH-Urteile vom 29. Februar 2000 VII R 109/98, BFHE 191, 311, BStBl II 2000, 573; vom 7. November 1997 VI R 45/97, BFHE 184, 381, BStBl II 1998, 54). - BFH, 10.04.2002 - VI R 66/98
Rumänischer Maurer ging in die Heimat zurück
b) Eine nach dieser Vorschrift zulässige Unterschrift durch einen Bevollmächtigten erfordert nach der Rechtsprechung des BFH überdies, dass die Bevollmächtigung offen zu legen ist (vgl. Urteile vom 7. November 1997 VI R 45/97, BFHE 184, 381, BStBl II 1998, 54, m.w.N.; vom 14. Januar 1998 X R 84/95, BFHE 185, 111, BStBl II 1999, 203, unter II. 2. d). - BFH, 17.03.2005 - VIII B 320/03
Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung; Zulassung der Revision zur Sicherung der …
Erhebt ein Dritter als Vertreter des Klägers Klage, ist, wie der BFH in anderem Zusammenhang mehrfach entschieden hat, diese formelle Voraussetzung einer zulässigen Klage nicht erfüllt, wenn der Vertreter mit dem Namen des Klägers unterschreibt und die Stellvertretung nicht aus der Klageschrift oder aus dieser beigefügten Unterlagen ersichtlich ist (vgl. BFH-Urteile vom 7. November 1997 VI R 45/97, BFHE 184, 381, BStBl II 1998, 54, und vom 17. Dezember 1998 III R 87/96, BFHE 188, 182, BStBl II 1999, 313; vgl. auch Urteil des Verwaltungsgerichtshofs --VGH-- Baden-Württemberg vom 16. April 1996 9 S 1013/94, NJW 1996, 3162, zur vergleichbaren Situation im Verwaltungsprozess). - BFH, 03.05.2005 - X B 190/03
Klageschrift - eigenhändige Unterzeichnung
Lässt sich ein Kläger durch einen Bevollmächtigten vertreten, dann ist, wie der BFH mehrfach in anderem Zusammenhang entschieden hat, das Erfordernis der Eigenhändigkeit der Unterschrift nicht gewahrt, wenn der Bevollmächtigte mit dem Namen des Klägers unterschreibt und die Bevollmächtigung nicht aus der Klageschrift oder aus dieser beigefügten Unterlagen ersichtlich ist (BFH-Urteile vom 7. November 1997 VI R 45/97, BFHE 184, 381, BStBl II 1998, 54, und vom 17. Dezember 1998 III R 87/96, BFHE 188, 182, BStBl II 1999, 313; vgl. auch Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 16. April 1996 9 S 1013/94, NJW 1996, 3162, zur vergleichbaren Situation im Verwaltungsprozess). - FG Nürnberg, 16.01.2002 - III 12/98
Leistungsempfänger bei Überzahlung an Abtretungsempfänger; Rückforderungsanspruch …
Ohne diese Unterschrift fehlt es an einem wirksamen Antrag nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG (BFH-Urteil vom 7. November 1997 VI R 45/97, BStBl II 1998, 54 ). - FG Niedersachsen, 12.06.2003 - 11 K 188/98
Anforderungen an den Nachweis steuermindernder Aufwendungen und eines …
Bei der Anwendung des § 160 AO ist eine vorangehende Ermittlung der Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten nur dann entbehrlich, wenn die Aufwendungen bei sachgerechter Ausübung des Ermessens vollständig unberücksichtigt bleiben (BFH, Urteil vom 7. November 1997 VI R 45/97, BStBl II 1998, 54). - FG Sachsen-Anhalt, 04.05.2006 - 1 K 378/02
Eigenhändige Unterschrift des Investitionszulagen-Antrags bei längerer Erkrankung …
- FG Köln, 21.02.2008 - 2 K 754/04
Vergütungsantrag bedarf eigenhändiger Unterschrift des Unternehmers
- BFH, 09.07.2012 - I B 11/12
Anlaufhemmung bei Abgabe einer nicht wirksam unterzeichneten Steuererklärung - …
- FG Hamburg, 22.03.2006 - III 86/05
Abgabenordnung/Verfahrensrecht: Unterzeichnung der Steuererklärungen
- FG Nürnberg, 30.10.2003 - VI 346/02
Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift bei Klageerhebung
- FG Nürnberg, 30.10.2003 - VI 344/02
Eigenhändige Unterschrift
- FG Sachsen-Anhalt, 02.04.2008 - 2 K 220/04
Erfüllen des Schriftformerfordernisses des § 64 Abs. 1 …
- FG Sachsen-Anhalt, 02.04.2008 - 2 K 211/05
Erfüllen der formellen Voraussetzung der eigenhändigen Unterschrift bei …
- FG Sachsen-Anhalt, 02.04.2008 - 2 K 219/04
Anforderung an das Schriftformerfordernis einer Klage
- FG Berlin-Brandenburg, 09.12.2009 - 2 K 2122/09
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Adressierung der Klageschrift an das …
- FG München, 12.12.2011 - 7 K 730/10
Unwirksamkeit einer vom Prokuristen einer GmbH unterschriebenen Steuererklärung …
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